Passivbahners Autobasteleien

  • Hallo,

    das mit dem Bemalen bei den Panzershop Modellen ist wirklich eine Kunst die einen regelmäßig verzweifeln lässt.

    Die Scheiben bei meinen Tara habe ich eingesetzt, ich hatte den Vorteil, das ich bei der Sattelzugmaschine von Hinten rangekommen bin,

    das Fenster hinter dem Ersatzrad hat keine Scheibe, sieht man auch fast nicht :48:


    Die Iveco Hütte ist mir zu geradlinig.

    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • das mit dem Bemalen bei den Panzershop Modellen ist wirklich eine Kunst die einen regelmäßig verzweifeln lässt.

    Was ist dabei die Problematik / Handicap, Ralf?

    Ich wollte mir eigentlich auch noch Fahrzeuge bei Panzershop.nl bestellen, aber das Farbliche mit dem Luftpinsel angehen, was natürlich nicht bei allen Teilen funktioniert / Sinn macht. Ich glaube du nimmst Revell-Farben, richtig?

  • Hallo Jürgen,

    die Puste kannst da vergessen, geht mehrfarbig nur mit Pinsel,

    da selbst die Räder angedruckt sind, ist das eine Kunst, zumal wenn du z.B. die Kotflügel andersfarbig machen willst.

    falls du mehr wissen willst, gerne in meinen Thread oder per PN, oder neues Thema geht auch, will nix verwässern ;)

    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • Im Nachbarforum hat Poldij einen Hauber beim Schleizer-Dreieck-Jubiläum für einen S4000-Renntruck gehalten. War "bloß" ein Scania, aber ich habe für Poldij dann doch noch einen S4000-Racer gefunden:

    Beste Grüße

    Jörg

  • So, und nun zu etwas völlig anderem. Wie hier an anderer Stelle schon berichtet wurde, gab es ein kleines informelles Treffen zum Thema Busse und Straßenbahnen in TT bei Andi ( exiswelt ), und dafür habe ich dann tüchtig gebastelt, bin aber natürlich nicht rechtzeitig fertig geworden. Ich habe neulich hier schon mal ein paar Entwürfe für einen Busbahnhof gezeigt. Der ist bisher leider nur im Rohbau fertig, aber ich zeige hier mal den Zwischenstand.

    Dann habe ich noch an dem Ikarus 415, den ich hier schon mal gezeigt habe, weitergearbeitet und auch die Variante gemacht, die als Einzelstück Ende der 80er bei der BVB in Berlin fuhr.

    Teil 2 folgt.

    Hallo erst Mal,

    bin neu hier und habe auch schon einige schöne Sachen gebastelt allerdings in Epoche 3 und 4. Unter Anderem habe ich aus einem IKARUS 260 von V&V einen IKARUS 255 mit Schlagtüren statt Lufttüren (gibts in TT noch nicht) gebastelt. Wegen der Fenster nicht ganz vorbildgerecht. Das wäre doch Mal ein Auftrag für Dich oder? Weil Du ja auch gern Busse machst wie zu lesen war. Die Pomßen Schlepper von Dir ist auch toll👍 Noch neFrage woher bekomme ich den VW T2 Grüße aus Sachsen

    Edit: Ich habe die 2 Fotos vom 255er von Brekina gelöscht, es wurde gegen das Urheberrecht verstoßen!

  • Hallo Jörg,

    die Steyerkabine hat mir ein Freund gemacht und shapeways hat die für mich gedruckt, stl habe ich da. Ich habe noch einige andere Dateien die für

    TT bearbeitet werden müssten, kann das aber nicht. Da müsen wir uns Mal unterhalten 😉

    Der Bus sollte nur eine Vorlage sein , ist ein H0 Modell von Brekina. Ich mache Mal ein ordentliches Bild von meinem Umbau in TT. Hier nur eins aus der Vitrine.

    Grüße Falk (Nickname flegel63😀)

  • Im Nachbarboard wurde wieder gewichtelt, und obwohl ich derzeit kaum noch zum Basteln komme, mache ich da immer gern mit, gerade weil wegen des Zeitdrucks dann eben auch was herauskommt. Dieses Mal hatte ich Hutze79 gezogen, einen Boarder aus Dresden, der eine kleine Anlage zum Thema DR sein Eigen nennt, die er wahlweise in Epoche 3 oder 4 bespielt. Da ich a) am liebsten Straßenfahrzeuge baue und b) das Feld an für die DDR geeigneten Fahrzeugen schon ziemlich abgegrast ist, wurde es dieses Mal ein wenig exotischer. Eines schönen Tages kam ein Gefährt nach Oberöhrlesbach, das weder optisch noch akustisch zum gewohnten Auftritt eines Nutzfahrzeuges passte. Was mochte das sein? Auf jeden Fall schien es ziemlich geheim zu sein, denn wohin der mysteriöse LKW auch fuhr oder wo er auch parkte, ein weißer Lada mit weißem Kennzeichen war immer in seiner Nähe. So auch auf den folgenden Bildern, die ich aus sicherer Entfernung schießen konnte. Der Fahrer war wohl gerade Kaffee holen, während der Beifahrer, mit Anzug und Schlapphut gekleidet, den LKW fest im Auge behielt:

    Bei dem mysteriösen LKW handelt es sich um den IFA L60 F225 (Funktionsmuster 225) aus dem Jahr 1977. Das war der am weitesten fortgeschrittene Prototyp, bevor die Entwicklung in dieser Kombination abgebrochen wurde. Danach gab es so manche Irrung und Wirrung auf der Suche nach einem Fahrerhaus, bevor schließlich der L60 mit einer Hütte herauskam, die der des W50 äußerlich doch recht ähnlich sah, obwohl darunter einiges passiert war. Das Fahrerhaus trug die Bezeichnung 6400 und hätte bei den Ludwigsfelder LKW genau wie bei den Zittauern zum Einsatz kommen sollen. Der L60-Prototyp ist der einzige überlebende und kann im Stadtmuseum von Ludwigsfelde besichtigt werden:

    Wie man sieht, hat er seinen Koffer verloren. Die ziemlich interessante Geschichte dieses Fahrzeugs wurde in der "79 Oktan" 4/2020 erzählt, das Heft ist beim Verlag noch zu bekommen. Der einzige überlebende Robur mit dieser Kabine ist ein Abschleppfahrzeug und steht im Depot des Verkehrsmuseums Dresden.

    Das Modell habe ich zunächst in OpenSCAD modelliert:


    Gedruckt wurde es in drei Teilen (Chassis mit Kabinen-Interieur, Kabine, Koffer), und zwar von einem Modellbaufreund. Ich bekam gleich drei Sets, so dass die Wichtelei auf jeden Fall fertig werden konnte, selbst wenn mal was kaputt geht. Scheiben sind aus MKK. Sie sind ein bisschen stumpf, weil ich mal eine etwas andere Technik ausprobiert habe. Nachdem mir Scheiben oft am zu stark klebenden Tesa hängenblieben, habe ich dieses Mal das Maskiertape von Tamiya genommen. Das ging wirklich gut ab, hinterlässt aber eine Textur. In einem anderen Thread empfahl jemand, die Scheiben dann noch einmal mit Wasser überzupinseln, da das die Scheiben anlösen und beim erneuten Trocknen glätten würde. Das hat nicht so ganz geklappt. Außerdem habe ich noch Kennzeichen angefertigt, und zwar die originalen, die im 79-Oktan-Artikel zu erkennen waren, Spiegel habe ich von Hädl genommen, was einen Kompromiss darstellt, da deren Stege eigentlich nicht lang genug sind, um die deutlich höheren Seitenscheiben des Prototyps zu überbrücken, weshalb sie im Modell auch nicht am Blech, sondern an den Rändern der Scheiben ins MKK gesteckt wurden. Hier ein paar Bilder vom Bau:

    Der Lada ist das dieses Jahr erschienene Modell von Busch. Von mir bekam er noch rote Blinker vorn, Berliner Kennzeichen, geätzte Außenspiegel und besagten Beifahrer mit Schlapphut.

    Und im Modell kann man jetzt auch mal was machen, was im Original kaum je vorkommen wird: Man kann mal den Prototyp von 1977 und das Serienfahrzeug, das fast zehn Jahre später erschien, mal nebeneinander stellen, und schon sieht man, was für eine riesige Chance damals vertan wurde.

    Beste Grüße

    Jörg

  • Hier noch eine kleine Spaßbastelei aus vorhandenen Teilen. Da vom L60-Prototyp noch ein lackiertes Fahrerhaus über war, habe ich das mit dem Unterbau eines SES-W50 verheiratet. Dazu kamen eine Stoßstange vom MK-MAN sowie Tritte und Spiegel von Hädl. Abschließend gab es noch Kennzeichen, die auch mal einem W50-Prototypen mit der neuen 6400er Kabine gehört haben, allerdings einem Kipper.

    Pritschenfahrzeuge mit dieser Kabine gab es zwar wirklich, trotzdem ist das Modell so halb freelance, da bei dieser konkreten Kabine Windleitbleche an der Front für weniger Verschmutzung der Scheiben und eine bessere Aerodynamik sorgen sollten. Die echten Prototypen hatten eine einfachere Front.

    Beste Grüße

    Jörg

  • So, die beiden folgenden Fahrzeuge sind entstanden, weil ein Freund seit Jahren (bisher erfolglos) darüber nachdenkt, sich mit Modellbahn zu befassen. Sein Thema soll einmal die Bahn von Mundenheim nach Meckenheim kurz vor der Stilllegung 1955 sein. Um ihn anzufixen und vor allem auf TT zu lenken, wenn es mal so weit ist, beschäftige ich mich nebenher auch ein bisschen mit der Bahn und vor allem auch mit infrage kommenden Straßenfahrzeugen. Heute zeige ich mal zwei Fahrzeuge, die aufgrund dieser Beschäftigung entstanden sind.

    Die Krupp-Protze wurde für die Wehrmacht gebaut, und nach dem Krieg verbliebene Exemplare wurden gelegentlich zur Erstausstattung von Feuerwehren. Im Netz findet man dazu einige Beispiele. Frank (ehemals Leichter Pazifik) hatte mir einige Protzen in Einzelteilen gedruckt, und so habe ich eine im Feuerwehrlook zusammengefügt. Die rote Grundlackierung ist gesprayt, der Rest ist von Hand geschehen, am Pinsel bin ich aber wirklich extrem unbegabt. Aus normaler Entfernung geht das Ergebnis aber. Die Suchscheinwerfer sind die Hauptscheinwerfer eines anderen Modells, das ich mal gemacht habe. Der Anhänger für die Tragkraftspritze wurde ebenfalls von Frank gedruckt. Die Kennzeichen kamen im Druck nicht so gut heraus. Es sind die typischen schwarzen Kennzeichen mit weißer Schrift, wie sie in der Nachkriegszeit verwendet wurden. Die Buchstaben mit der Gebietskennung sind für meinen Drucker aber zu klein, so dass man nur die Zahlen sieht.

    Da Ludwigshafen in der französischen Besatzungszone lag, habe ich einen Jeep MB im Look der Gendarmerie Nationale nachgebildet. Die französische Armee hat von diesem Modell aus dem Überschuss der US Army etliche Exemplare nach dem Krieg als Starthilfe bekommen. Außerdem wurde das Fahrzeug in Frankreich als Hotchkiss M201 in Lizenz gebaut. Der Jeep ist aus der Serie von gedruckten Fahrzeugen von Minichamps. Er besteht aus einem Stück und zeigt das Fahrzeug mit umgelegter Frontscheibe. Er war schon oliv grundiert. Ich habe nur noch die Reifen und das Lenkrad schwarz angepinselt, die Blinker rot gemacht, die Scheinwerfer vorbildgerecht gelb, außerdem hat er Kennzeichen und am Unteren Rand der Frontscheibe den Schriftzug "Gendarmerie Nationale" bekommen.

    Beste Grüße

    Jörg

  • Nachdem die flächendeckende Einführung von Elektrofahrzeugen in Deutschland lahmt, hat die Regierung binnen kürzester Zeit ein Gesetz auf den Weg gebracht, um das Dilemma zu lösen. Ab dem 1.4.2024 gibt es eine Förderung für PKW mit Uhrwerkantrieb. Dieser kann auch in Bestands-PKW nachgerüstet werden, allerdings verliert man in Kompaktfahrzeugen dabei den Kofferraum und die hintere Sitzreihe, in Stufenheck-Limousinen nur den Kofferraum. Kompensiert wird dies zum Teil durch die Gewinnung eines weiteren Kofferraums unter der ehemaligen Motorhaube. Dass es in diesem Falle zu einer schnellen Einigung kam, liegt in der Natur der Sache: Das Verkehrsministerium (FDP) lobt den technologieoffenen Ansatz, der ohne Seltene Erden und andere auf dem Weltmarkt nur schwer oder teuer zu bekommende Materialien auskommt, dem Umweltministerium (Grüne) war wichtig, dass die Lösung CO2-neutral ist, und das Gesundheitsministerium (SPD) begrüßt, dass so flächendeckend der Adipositas zu Leibe gerückt wird, die für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich ist. Mit einer "Ladung" kommt ein PKW bis zu zehn Kilometer weit, was für die meisten Fahrten im Nahbereich ausreicht. Hier ein paar Bilder eines bereits umgebauten und eines im Umbau befindlichen Golf 1 in einer Hinterhofwerkstatt. Der Umbau ist in wenigen Stunden erledigt.

    Wir müssen uns nunmehr auch ein völlig neues Bild von Tankstellen machen. Hier ist eine in Form eines Eiswagens zu sehen. Drei Kugeln Schoko sollten für bis zu drei Uhrwerkladungen ausreichen.

    So, und nun wünsche ich euch noch einen schönen 1. April.

    Beste Grüße
    Jörg


    PS: Und hier die echtweltliche Motivation für diesen kleinen Scherz:

  • Ich bezweifele, ob das für die Großserie taugt. Dies insbesondere auch deshalb, weil ich jüngst erstaunliche Berichte über die neuen Schwungradantriebe gehört habe.


    Abgesehen davon hat die absolut seriöse britische Sendung Top Gear schon vor einiger Zeit den Porsche Ferdinand GT3 RS getestet.

  • Morgen ist in Berlin Stammtisch des Dunkelblauen, und wie immer nimmt man sich mehr vor, als man schaffen kann. Aber versprochen ist versprochen, und ich hatte einem Boarder ein neues Feuerwehrauto versprochen, welches auch gleichzeitig mein erstes komplett selbst gemachtes ist. Basis ist mein Iveco der T-Reihe, von dem ich bisher einen Abschleppwagen und einen Kipper gemacht hatte. Jetzt war also die Variante für Abrollbehälter dran. Dafür wurde der Radstand verlängert und ein entsprechender Aubau mit Zylindern und Hubhaken erzeugt. Als ersten Wechselbehälter habe ich den AB Dekon gemacht, wie ihn z.B. die Feuerwehr Duisburg einsetzt. Die Farbgebung mittels Decals ist pure Fantasie, aber an Vorbilder angelehnt. Beim Bau bin ich fast verzweifelt, immer noch stellen Scheiben für mich ein großes Problem dar. Auch ansonsten ist er ein bisschen krumm und schief geworden, und auch die Decals habe ich nicht blasenfrei draufbekommen. Ich hoffe, dass der Kleine dem Empfänger trotzdem gefällt.

    Weitere Varianten des Abrollbehälterfahrzeugs sind in Arbeit, aber ich habe sie bis zum Treffen einfach nicht rechtzeitig fertig bekommen. So, und nun hier ein paar Bilder:

    Beste Grüße

    Jörg