Anlagenplanung in TT und Epoche V - Moderne Nebenbahn mit offenen Fiddle Yard und Endbahnhof und einer (!) Industrieanlage

  • Anlagengröße und verfügbarer Raum
    der Gesamtraum ist 360 x 440 cm, hat allerdings im hinteren Bereich noch Schrägen mit Kniestock von 150 cm, ferner ein doppelflügeliges bodentiefes Fenster und eine Zimmertür, ebenfalls bodentief :) :)

    es sollen auch wandhohe Regale für meine Eisenbahnliteratur und meine CDs dort stehen bleiben, außerdem werden rollbare niedrigere Regale unter die Anlage geschoben werden.
    Die Gänge müssen mindestens 60 cm betragen.

    Daher haben meine Raumplanungen ergeben, dass ich ein U bauen will. Maße ca. 340 x 300 cm. einer der 340 cm langen Schenkel wird den offenen Schattenbahnhofe enthalten, der andere den gestalteten Bahnhof und die angedeutete Industrie.
    Spurweite, Gleissystem
    TT-Bahn 1:120; TT Modellgleis
    technische Angaben zur Anlage
    Nebenbahn mit Lichtsignalen und Taktverkehr für den Personenverkehr.
    ein Bedienungsgang zwischen Schattenbahnhof und Kopfbahnhof, ein weiterer Bedienungsgang hinter der Industrie.
    Radien im sichtbaren Bereich >90 cm, im Schattenbahnhof >60 cm.
    Nutzbare Gleislängen zwischen 120 cm und 180 cm.
    Steuerung der Anlage
    digital mit Z21
    Anlagenmotive
    Nebenbahn DBAG mit Industriewerk.
    Epoche Vc.
    Norddeutschland.

    Skizzen reiche ich nach

  • Hallo,


    da du schon nachgefragt hast, ohne Plan wirst du kaum eine Antwort bekommen, worüber auch...

    Epoche und Steuerung steht fest, wobei ich auch mit Z21 fahre, und der Rest ...:nix::gruebel:


    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • Servus Rolf,

    es ist die Frage was dir für ein Thema vorschwebt.

    Norddeutschland, Nebenbahn Periode V c: 2000 bis 2006 – Personenverkehr überwiegend mit Triebwagen und Wendezügen, Rückzug der Bahn aus der Fläche

    Mir schwebt da eine eingleisige Nebenbahn mit Hafenbahn Anschluss im Kopf oder ggf. eine Industriebahn die von einer Privatbahn bedient wird.

    Kopfbahnhof muss nicht sein. Beide Streckenenden sollten im Fiddle enden.

    Betriebliche zum Güterverkehr: Die Privatbahn vom Hafen oder Industrie bedient die Anschließer und stellt die Übergaben im (außerhalb von Bahnhöfen liegenden) Güterbahnhof ab. Die an und Abfuhr der Ganzgüterzüge oder Übergaben holt ein separates EVU ab ggf. auch die DBAG. Streckengrenze der Hafenbahngesellschaft ist der Güterbahnhof.

    Personenverkehr: Eher rückständig mit 1 Stündlichen RB je nach Ausdehnung der Gleisanlagen ggf auch per 2 Stündigen RE.

    Im Hafen kann relativ viel angesiedelt werden. Schrott, Sand, Öl sollte im Norden sicher per Binnenschiff möglich sein.

    Mal sehen ob ich zeitnah einen Gleisplan hinbekommen. Meine Zeit ist ziemlich begrenzt.

    Gruß Sven

  • Hallo und danke für die Rückantworten.

    Dass bei Norddeutschlandd natürlich schnell der Vorschlag eines Hafens an Anschluß bzw. Industrie kommt, sollte niemanden überraschen. Aber das ist mir erstens etwas viel Klischee und zweitens generiert ein kleiner Binnenhafen heutzutage auch kaum noch viel Transportbedarf für die "Schwester" Eisenbahn.

    Ich bleibe also bei Industrie (erstmal ACME) und beschränke die räumliche Verortung auf Landschaft und typische Namen.

  • Hier kommt dann das Grundprinzip der Anlage, wie das U genutzt werden soll.

    Da ich nach jahrelangem Nachdenken auf nix besseres gekommen bin als ein U, denn Wendeln und Kreise habe ich sehr schnell verworfen (will keine Maulwurfshügelbahn). Da kommt man irgendwann an Grundformen wie einem U oder G nicht vorbei, gerade wenn man halbwegs ordentliche Nutzlängen seiner sichtbaren Gleise für Personenen- und Güterzüge haben will. Und die händische Erreichbarkeit der Gleise gegeben sein soll (Stichwort Rangieren und Störfälle) und ein wenig vom PAN-Prinzip übernommen wird.

    Mir ist klar, dass es quasi KEINE Strecke bei mir dann geben wird, die Züge kommen vom FY, fahren in den Bahnhof ein. Güterzüge werden zerlegt, was in Epoche V heißt, dass die Waggons in das werk übergeben werden und von dort andere Waggons zur Abfuhr mitgebracht werden. Im Personenenverkehr wenden Triebwagen und klassische Pendlerzüge mit Steuerwagen, ohne dass Umsetzen etc. nötig wird. Diese minimal Ansatz wird Viele erschrecken, aber ich will den Zügen nicht beim Fahren und Kreisen zusehen, sondern ich denke vor allem an realistischen Betrieb und Rangieren der Güterwaggons.

  • Na wie wäre es denn dann mit der Herstellung von Windenergieanlagen als Industrie oder lieber die gute alte Fisch-Konserven-Industrie.

    • Nur Rotorblätter per Bahnverladung, wird eher schwierig, bei den heutigen Abmessungen.
    • Fisch-Konserven-Industrie, da hast keine vollen und leeren Güterwagen...
    • Flugzeugindustrie a la Airbus. Wird auch schwierig mit "leer" und "voll".
    • Automobilindustrie, da kannste volle und leere Autotransporter

    Bleibt ja noch die Frage ob du überhaupt beladene und unbeladene Güterwagen darstellen möchtest und wie viele Gleise für Industrie und "normale" Bahn geplant sind.

    Und möchtest du bei der normalen Bahn auch "stillgelegte" Bereiche darstellen?

    Gruß

    Thomas

  • Ich würde die Trennung zum FY sogar weiter nach links zum FY schieben.

    Da oben passt sicher noch ne kleine Industrie , oder ein Haltepunkt, Kopf, hin schön zum Gestalten.

    Hehe, oder TTm , eine Tramstrecke vom Bahnhof in das Dorf oben links ... WHO knows..

  • Hier mein Vorschlag für eine Industrie, die für sich genommen eigentlich zu groß ist, aber in deinen Platz passen würde, wenn du nur die Übergabestelle darstellst und das Werk selbst lediglich als Fototapete dahinter zeigst: Ein Stahl- und Walzwerk. Da kannst du viel Rangierspaß haben, es passen viele verschiedene Wagentypen für den Transport von Coils, Brammen, Koks und als Ausgangsmaterial z.B. Eisenschwamm (Die entsprechenden Innotrans-Wagen nebst Containern sehe ich in meiner Glaskugel in den nächsten Jahren bei Tillig). Deine Idee mit einem kleinen Rest Personenverkehr findet sich in ähnlicher Form in Georgsmarienhütte. Da ist es zwar kein Endbahnhof, aber da fährt einmal in der Stunde ein Triebzug am Stahlwerk vorbei, und das war es dann mit Personenverkehr.

    Viel Erfolg bei Deinem Vorhaben, ich werde den Fortschritt interessiert verfolgen und immer fleißig mitlesen (und hoffentlich auch Bilder gucken).

    Beste Grüße

    Jörg


    PS: Hier mal ein paar Inspirationen, passende Wagen und Loks und zwei Bilder aus Eisenhüttenstadt:

  • Das Problem für Django-NRW wird eh sein, dass in Ep. VI nur noch große Betriebe überhaupt einen Gleisanschluss haben. Vor der Aufgabe, einen kleinen Teil des äußeren Randes von was viel Größerem darzustellen, steht er also auf jeden Fall. Ansonsten kann ich noch ein weiteres Buch empfehlen:

    https://www.amazon.de/Build-Small-Industries-Railroad-Railroader/dp/1627006869/

    Ist zwar amerikanisch, aber die modellbauerischen Grundprinzipien lassen sich übertragen.

    Am Beispiel von Osnabrück kann man mal sehen, welche Firmen überhaupt noch einen Gleisanschluss haben. Und die meisten liegen tatsächlich unmittelbar am Hafen, den du ja explizit nicht haben willst. Dann wäre da noch ein Autowerk, aber das bringt die gleichen Platzprobleme wie das Stahlwerk, zusätzlich wirst du aufgrund des akuten Mangels an günstigen Fertigmodellen von modernen PKW in TT auch Schwierigkeiten mit der Ladung bekommen.

    IV. Güterverkehr – Eisenbahnkreuz Osnabrück

    Die Stadtwerke Osnabrück haben auch mindestens eine eigene Lok, um die Anschlüsse zu bedienen:

    Beste Grüße

    Jörg

  • Hallo,


    wie Jörg hier zeigt gibt es selbst in Epoche 5-6 genug Möglichkeiten :gut:

    bei offenen Güterwagen würde ich abnehmbare Beladung machen, bei geschlossenen braucht`s so was logisch nicht.

    Die nächste Frage ist, ob wie viel Gleise für das FiddleYard , lieber eins weniger und dafür den Rangierbereich etwas größer.....

    Hier sollte man seinen eigenen Wünschen nachgehen, das Netz zeigt genug Beispiele, und seine eigenen Ideen verwirklichen, nur dann macht es richtig Spass.


    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf