Anlagenplanung Schwarzwald Epoche IV–VI

  • Guten Tag zusammen,

    ich war bisher stiller Mitleser in diesem Forum und möchte mich nun auch einmal aktiv beteiligen.

    Ich beginne gerade neu mit der Spur TT und plane eine Anlage mit Fahrzeugen von Epoche IV bis zur heutigen Zeit. Thematisch soll die Anlage im Schwarzwald angesiedelt sein. Vorgesehen sind längere Güterzüge sowie gelegentlich Regional- und Fernverkehr.

    Als Platz stehen mir 4,30 m x 1,10 m zur Verfügung.

    Nun würde ich mich sehr über Unterstützung bei der Gleisplanung freuen. Besonders wichtig ist mir ein fahrtechnisch interessanter Betrieb, bei dem die Züge möglichst oft sichtbar sind.

    Hat jemand Ideen oder Anregungen, wie ich das am besten umsetzen könnte?

    Vielen Dank im Voraus!

    Viele Grüße
    Tom

  • Hallo Tom,

    meine erste frage ist. Was stellst du dir unter Betrieb vor?

    Ich persönlich empfinde Betrieb als Warentransport von A nach B. Zum Beispiel eine Strecke von Schattenbahnhof Kurtsruhe über Haltepunkt Gintach Freilichtmuseum an der Awanst Gintach Holzladeplatz vorbei (Schwarzwald hat viel Wald) bis zum Endbahnhof Oktanhöfen.

    Transportiert wird dort am meisten Holz zur Verladung (am Hafen) im Schattenbahnhof Kurtsruhe, aber auch Waren für die Industrie in Oktanhofen.

    Zweistündlich kommt der RE von Kurtsruhe nach Oktanhofen. Dort muss die Lok nicht umgesetzt werden weil mit Triebwagen oder Steuerwagen am anderen Ende gefahren wird.

    Zusätzlich kommt Stündlich die RB mit halt an allen Unterwegsbahnhöfen.

    Welche Ecke vom Schwarzwald willst du darstellen? Der Hochschwarzwald angelehnt an die Schwarzwaldbahn mit vielen Schluchten und Tälern oder lieber den Nordschwarzwald (Ecke Bad Wildbad) der auch viel Wald hat aber eher etwas flacher gelegen ist.


    Ich hoffe du bist kein Beobachtungsbahner. Also jemand der seine Züge von Oktanhofen nach Oktanhofen fahren lässt und das auch mal rückwärts.

    Gruß Sven

  • Hallo Sven der Hochschwarzwald gefällt mir ganz gut mit den Schluchten und Tälern. Ich glaube aber das ich da etwas platzprobleme bekomme. Was ich so bisher gesehen habe an Anlagen die waren riesig. Wenn es da eine goldene Lösung geben würde wäre super.

  • Hallo E18!

    Ich habe Mühe, deine Streckenführung nachzuvollziehen. Ich versuche es mal.

    Man fährt nach links aus dem Bahnhof in den Tunnel, kommt dann oben rechts wieder heraus, es folgt eine ziemlich enge über180°- Kurve, es geht wieder nach links mit einer offenen Kehrschleife. Richtig? Die enge 180°- Kurve gehört so groß ausgeführt, wie es überhaupt geht. Wenn nicht anders, solltest du diese Kurve verstecken. Oder vielleicht denkst du mal über eingleisige Streckenführung nach, sowas soll es doch im Schwarzwald gegeben haben. Und die offene Endkehre links (einmal um die Kirche herum) ist ebenfalls nicht sehr elegant, verstecken. Und in diesem Tunnel ließe sich doch auch ein Schattenbahnhof anbinden? (Ich habe kein Planungsprogramm)

    Und rechts aus dem Bahnhof geht es ins Loch, da sollte sich doch eine mehrgleisige Kehre anbinden lassen?

    Es ist also das Hundeknochenprinzip. Für wechselnde Zugfolgen wäre auf jeder Seite des Hundeknochen ein eigener Schattenbahnhof wünschenswert. Diese liegen im Untergrund übereinander, sozusagen auf den Ebenen 0 und 1.

    Aber wie ist die eingleisige Strecke zu verstehen/eingebunden? Warum muss die aus dem Inneren kommend rechterseits unter der zweigleisigen durchtauchen? Wenn das wegfiele, die zweigleisige rechts aus dem Bahnhof gerade rausführt, wäre für die 180°-Kurve weiter oben mehr Platz.

    Ich hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben.

    Gruß,
    Thomas

    ( gealtert wird später! )

  • Sooo, hab es auch mal versucht und dank Meyer.motzen nachvollzogen.

    Die kehrschleife um die "Kirche" könnte man zur kleinen Nebenbahn machen, wenn da ober was fahren soll. Als eingleisig zum,vom grossen Bahnhof.

    Gerne zweigleisig Hauptstrecke, wo ich dann aber links und recht in den SBH rein und rausfahre..... Zug fährt in SBH.... gleis 4 zB. Der dort stehende fährt raus.... Und der kommende parkt dann auf Gleis 4.

    Immo hast du ca 4 Meter abstellstrecke pro gleis im SBH , ist schon viel, so lange Züge fahren doch da nicht 🤭

    Statt 5 lange lieber 10 Gleise zu 2 bis 2,5 Meter. .. gerne auch wie von m.m geschrieben auf zwei Ebenen.

    Deine vier Stumpfgleise sind recht kurz, nur für eine Lok geeignet.

    Es ist schwer das Gleisbild aus deiner Sicht, deinem Gedankengang zu sehen, was dahinter steckt.

    Ich habe es im Nachhinein bereut das ich nicht geplant habe, ging einfach drauf los, analoge Anlage .... naja nun wirds digital, aber keine Lust mehr alles zurückzubauen.... Also muss ich mit den vielen Fehlern leben.

    Habe auch nur ca 4,2 mal 1.3 Meter... Und 2 grosse Hügel, 7 wendeletagen hoch ..... Aber die sind heftig gross.

    Bei dir um auf Höhe zu kommen, um Schluchten darzustellen ..... Das wird zu heftig . Zumal wo du hochfährt, musst du auch irgendwo wieder runter. Oder du ziehst steile Schluchten hoch , aber der Zugbetrieb bleibt unten, also nur durch die Schluchten fahren.

  • OK Danke dann muss ich noch nach einen anderen Plan suchen. Ich komme nicht so richtig vorwärts, die Anlagen die einen gefallen sind leider zu groß. Man o Man das artet langsam in Frust aus.

  • Hallo Tom,

    da entsteht ja ein ehrgeiziges Projekt. Respekt dafür!

    Wenn ich Deinen Anlagenbau richtig verfolgt habe, hast Du doch den Schattenbahnhof bereits vor einem Jahr gebaut.
    Wie hattest Du Dir denn da die Auffahrt zur oberen Ebene gedacht?
    Vielleicht könntest Du die Planungsdatei des Schattenbahnhofes mit den genauen Maßen noch einmal anhängen?

    Was ich auch noch nicht verstehe, sind die 2 unterschiedlichen Entwürfe hier und im dunkelblauen Forum. Welchen möchtest Du jetzt bauen?

    Und noch einen praktischen Rat habe ich: Kommst Du auch an beide Längsseiten heran?
    Sonst wird es beim Bau und Betrieb mit der Griffweite schwierig.

    Viele Grüße

    Elam

  • Hallo Thomas,

    danke für die Infos.

    Auch wenn es vielleicht hart klingt, Du solltest vorm Weiterbau erst einmal prüfen, wie Du überhaupt an den hinteren Teil kommen kannst.
    110 cm Griffweite schafft keiner.

    Im dunkelblauen Board hattest Du eine U-förmige Anlage skizziert. Wäre diese Anlagenform nicht sinnvoller?

    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    Gruß Elam

  • Meine Moba 130cm tief ca., steht auf 10×10 Vierkant, unter der Paltte. Das dann auf minirollen. 4 Stück pro Vierkant. Jede Rolle trägt 30 KG. 12 Rollen zu je 30kg .....

    Kann die Anlage dann 40 .. 45 cm vorziehen und komme hinten dran