Arnold BR 58 Ep . III und IV

  • Hallo , mal aus der Rubrik : Trari , Trara , die Post ist da :hurra: .

    Dieses Mal wurden meine zwei bestellten und sehnsüchtig erwarteten 58er , zum Vorbestellpreis , geliefert .

    Danke dafür nochmals an ELRIWA für die Preiserhaltung für die Vorbesteller :ok: .


    Die Verpackung , sehr solide und Bruchsicher :gut: .

    Mal eben ausgepackt und begutachtet .

    Maße uä. lasse ich außen vor .

    Die Detailierung ist super geworden , frei stehende Leitungen , Griffe , nachgebildetes 3. Triebwerk , Führerstand , usw.

    Auch die Radsätze , mit ihren geringen Spurkranzhöhen , wissen zu gefallen .

    Dies trifft auf beide Ausführungen zu .

    Nun erst mal ein paar Bilder der Ep . IV Variante :

    Dann hab ich mal mein Mikroskop aufgesetzt und nochmals die Loks in Augenschein genommen .

    Also : Der Lok - Tenderabstand liegt im Auge des Betrachters und ist , meiner Meinung nach , jammern auf hohem Niveau . :crazy:

    Andere Hersteller haben ebenfalls solche Tenderabstände ( Fotobeweis kann gerne erbracht werden ) .

  • So weiter im Text , das Lokpersonal hat vergessen die Maske fürs Foto ab zu nehmen .

    Was aber nicht gleich ins Auge fällt , ist die Benummerung am Tender des Ep . IV Modells . Das Schild ist zu Ende und die Kontrollziffer wurde direkt auf den Tender gedruckt .

    Da die Lok aber irgendwann andere Schilder und Personal bekommen wird, ist dies , für mich , nicht sooo schlimm .

    Ich weiß auch nicht , ob das Schild bei jedem Ep . IV Modell am Tender, so ausgeführt wurde .

    Die Puffer sind vielleicht etwas zu kurz geraten :700: , kann aber auch durch mein Mikroskop täuschen .

    Jetzt werden beide Maschinen eingefahren und dann erfolgt die Lastprobefahrt .

    Ich melde mich dann wieder .

    Bis dahin :traurig:


    MfG Uwe

  • Jetzt zur Probefahrt , getestet wie immer Analog , mit Fz1 Trafo .

    Die Loks besitzen zwei Haftreifen auf der E - Achse und werden durch 5 polige Motoren ( laut Anleitung ) angetrieben .

    Der Antrieb erfolgt auf die E - Achse . Alle anderen Achsen werden über das Gestänge mit genommen .

    Das Licht ist Warmweiß ausgestattet und besitzt eine angenehme Helligkeit . Also keine Halogen - Scheinwerfer . :gut:


    Während dem Einfahrvorgang , war am Anfang ein leichtes Drängeln in engeren Radien zu hören und zu sehen . Dies ließ während der Einfahrt dann nach und verschwand .

    Anfahren geht bei beiden Maschinen bei ca. 1,5 Volt . Dabei setzen sich beide Loks fast lautlos , gleichmäßig und schleichend in Bewegung .

    Die Höchstgeschwindigkeit liegt aber dafür fast im gefühltem ICE - Bereich :lol: .

    Beide Maschinen lassen sich sehr feinfühlig in der Geschwindikeit regeln .

    Auch fahren beide sauber und gleichmäßig .

    Auslauf von 12 Volt auf 0 Volt ca 8-9 cm .

    Eine Erwärmung konnte nicht festgestellt werden :gut: .

    Das normale Fahrgeräusch ist angenehm leise . Da hatte ich schon andere Brüllkäfer auf der Anlage :pssst: .

    Alle befahrenen Weichen : EW1 , DKW , IBW und Zeuke Weichen ( im Schattenbahnhof ) wurden ohne Beanstandungen gemeistert .

  • Nun fix ein paar Wagen vorgekramt und angehangen . Am Anfang wurden mühelos 12 Wagen , davon 2 Vierachser über die Ebene gezogen :hurra: .

    Daraufhin wurden weitere 3 Zweiachser angegangen. Auch diese wurden Anstandslos bewältigt .

    Der Zug in dieser Länge reicht mir völlig aus :gut: .


    Dann wurde der ganze Zug die Steilstrecke hinauf geprügelt , was soll ich sagen :700: er wurde ohne Schleudern hinauf gewuchtet :hurra: :hurra: .

    Auch ein Anfahrversuch auf dem Viadukt , im Bogen , war ohne Schleudern der Lokachsen möglich.

    Dies trifft für beide Loks zu .

    Mein Fazit : Absolut Betriebstauglich , wenn auch kleinere Makel vorhanden sind :gut: :gut: .


    Die Maschinen sind vom BW Chaosbergen übernommen worden .


    Anbei noch Fotos vom Testzug :

  • Das mit der letzten Ziffer /Kontrollnummer neben dem Lokschild kann sogar vorbildgrecht sein.

    Müsste man ein Vorbildfoto vom Tender Heckansicht haben.


    So gibt es einige Bilder von Lokomotiven wo dies sogar auf alle Lokschilder beim Vorbild zutrifft.

    S weiß ich dies z.B. bei Fahrzeugen der BR 94.

    Die Umnummerung der Lokomotiven geschah eben für manche Fahrzeuge erst mal provisorisch bzw. bei Lokomotiven wo eine Abstellung in Aussicht war gab es nie ein neues Lokschild. Dies hätte ja angefertigt bzw. gegegossen werden müssen.

    So sparte man sich hier den Einsatz von Material und Aufwand.

    Die Kontrollziffer wurde einfach ergänzend angeschrieben.



    Hier würde ich sogar am Modell eher auf gute Vorbildrecherche schließen als das es ein Fehler ist.

    Im Zweifel eben für den Angeklagten.


    Ich würde es am Modell nicht ändern.

    Frank .go.TT grüßt

  • Hallo Frank ,

    das wäre auch möglich , der Anblick ist aber Gewöhnungsbedürftig .

    Ich habe gerade mal meine Bücher gesichtet , aber leider kein Foto mit dieser Nummerausführung gefunden :lupe: .

    Egal , die Lok bleibt eh erst mal so .


    MfG Uwe

  • Nur an die Rauchkammer kam ein vollständig neues Schild. Die Selbstkontrollziffer neben dem Schild war normal. Sehr schnell war die Beschriftung am Führerhaus nur noch aufgemalt. Es handelte sich bei den Schildern schließlich um Originale und die verschwanden bald in den Hobbykellern. EDV-Schilder waren ja verpönt. Die Seitenbeschriftung des Modells scheint das auch dazustellen. Ob es diese Mischform gab, kann wirklich nur mit Fotos von allen Seiten belegt werden.

  • Hallo Modellbahnfreunde,

    ich habe ebenfalls meine 58 er bekommen ,und Proberunden gefreut ,nur kann ich bei meiner nicht viel dranhängen bei ,2% Steigung im 396er Radius sind 20 Achsen die "Kotzgrenze " . Warum und weshalb habe ich noch nicht rausbekommen ,scheinbar habe ich diesmal keinen guten riff gemacht . :wand: Es ist aber nichts schwergängig oder verklemmt , die Federn der mittleren Achsen erscheinen mir ziemlich weich ,ich muss dem nächst erst mal gucken ,ob die überhaupt vorhanden sind. :700:

    Jedenfalls bringt nur die erste und die letzte Treibachse Druck auf die Schiene. Wenn ich leichte Wagen(20g) verwende fängt sie bei 13 Wagen und 2% Steigung auf der Geraden an zu schleudern .

    In der Kurve greift sie dann wieder etwas .

    Ich will sie aber auch nicht reklamieren ,da ich dann wahrscheinlich keine mehr zurück bekomme .

    Ich werde mal gucken ob ich die Haftreifen tauschen kann ,ich habe noch welche von der 86er liegen .

    Mal sehen ob die passen .

    An sonsten ist es eine schicke Lok geworden . Als das Personal auf die Maschine kam haben die Kinder reis aus genommen und wurden nicht wieder gesehen . :waste:

    Viele Grüße Micha:ok:

  • GunTT, das kann damit nichts zu tun haben , die kürzere Deichsel habe ich erst später eingebaut. Damit hat sich an den Fahreigenschaften nichts getender.

    So nach dem Motto," wenn sie schei...fährt,soll wenigstens die Optik stimmen"

    Aber das bekomme ich auch noch hin ,das sie ihrer Bestimmung gerecht wird.

    Viele Grüße Micha:ok:

  • Hallo Micha ,

    War die Lok auch richtig eingegleist ? Bei den geringen Radkranzhöhen kann das passieren .

    Hab ich auch gerade gehabt .A + B + E Achse drin , die anderen Achsen liefen leicht daneben .

    Aber meine DKW hat dann die Lok verpetzt und ganz ausgehebelt .

    Wie hast Du die Deichsel verkürzt , würde mich interessieren ?


    MfG Uwe

  • Hallo Modellbahnfreunde,

    Ich habe meine Lok einer gründlichen Untersuchung unterzogen und festgestellt ,das einer der beiden Haftreifen sich leicht auf dem Rad hin und her drehen lässt und somit keine Kraftübertragung zu lässt.

    Ich überlege jetzt mit was ich das beheben kann .

    Welchen Kleber würdet ihr verwenden ?

    Viele Grüße Micha:ok:

  • Eigentlich sollten die nicht verklebt werden , da dann Wechsel beim nächsten Mal schwierig wird .

    ABER ich hab Mal welche mit ganz normalen Sanitärsilikon fixiert . Hat sogar lange gehalten .


    Und wie wird die Deichsel nun verkürzt ?


    MfG Uwe

  • Hallo Micha ,

    War die Lok auch richtig eingegleist ? Bei den geringen Radkranzhöhen kann das passieren .

    Hab ich auch gerade gehabt .A + B + E Achse drin , die anderen Achsen liefen leicht daneben .

    Aber meine DKW hat dann die Lok verpetzt und ganz ausgehebelt .

    Wie hast Du die Deichsel verkürzt , würde mich interessieren ?

    Das is ja interesant, dazu würden mich Langzeit Berichte überaus interessieren.

    Vorzugsweise von Betriebs Mobahnern, wo die Lok im normalen Anlagen Betrieb läuft und nich nur auf dem obligatorischen testkreis.

    Wenn sich das häufig so verhält mit den " entgleisungen " sehe ich von der Beschaffung der 58er ab .

    Danke schonmal bis hier her für die nützlichen Informationen :ok: :hand: