"Großenborn" geht, "Bernroda" entsteht.

  • Hallo alle miteinander,

    hier nun mein neues Thema zum Projekt "Bernroda". Inspiriert zur Namensgebung meiner Modellortschaft hat mich übrigens eine Folge von Polizeiruf 110, " Holzwege" :hä: . Ort der Handlung war die Gegend um Oberhof, welches für die Dreharbeiten kurzerhand in "Bernrode" umbenannt wurde. Soviel dazu.

    Bernroda wird wieder der Endpunkt einer eingleisigen Nebenbahn mit Hauptbahncharakter sein, angesiedelt im Zeitraum 1980 bis 1985. Von diesem Endbahnhof führt eine Stichstrecke nach "Schwarzberg", welches ja noch auf dem Anbausegment existent ist. Auch wird in Bernroda wieder mein kleines Kalkwerk verbaut werden. Weiterhin gibt es regen Güterverkehr, Holzverladung und Kohlehandel seien nur als Beispiele genannt. Eine ausführliche Geschichte zum Ort und dem entsprechenden Bahnverkehr folgt später ;) . Der zur Verfügung stehende Platz beläuft sich in der unteren Ebene auf 2,50m x 1,00m, im oberen Bereich ebenfalls 2,50m Länge, aber nur 0,85m Breite. Der Unterbau besteht aus 5 vorgefertigten Segmenten, welche miteinander verschraubt werden. Die obere Ebene aus 2 Stück Pappelsperrholzplatten mit entsprechenden Stützen. Die Anlage wird auch wieder auf (teilweise gebremsten) Rollen stehen, um im Notfall überall ran zu kommen.

    Nun etwas zur Technik: Gefahren wird digital, alle Schaltvorgänge erfolgen analog. Im sichtbaren Bereich werde ich, sofern möglich, nur EW2 mit motorischen Antrieben von MTB verbauen, außerdem kommt überwiegend Selbstbau-Flexgleis von Tillig zur Anwendung. Der Schatten,-besser gesagt Zugbildungsbahnhof, wird wieder 3gleisig sichtbar ausgeführt. Die 8cm Steigung zur oberen Ebene werden auf 2,85m realisiert, also nicht mehr so steil wie nach "Großenborn" :nee: . Die Ausfahrgleise des Bahnhofes werden mittels der in Thüringen damals üblichen russischen EZMG Signale (sind bereits bestellt) gesichert.

    Sämtliche Bauteile für den Rohbau sind nun vorhanden :hurra: und Morgen beginnt die Montage.

    Bis demnächst :hand: ...

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Servus, Jens,

    da will ich mal den Besucherreigen in Deinem neuen Trööt eröffnen und Dir einen erfolgreichen Baustart wünschen. ;)

    Hast Du eigentlich auch einen Plan der neuen Anlage, den Du uns zeigen magst?

    Ciao, Frank

  • Guten Abend miteinander,

    die heutige Bohr,-schraub,-säge-und feilorgie ist nunmehr beendet und der Unterbau steht :hurra: . Die Stützen sind derzeit nur provisorisch, da geht noch was ;)

    Anbei der Vorher/ Nachher - Vergleich ;) .

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Guten Morgen,

    ach wenn ich solche Bilder sehe...

    Irgendwann muss ich auch mal eine stationaere Anlage fuer daheim entwerfen und bauen...

    Sieht sehr sauber uns solide aus! Ich werde die weitere Berichterstattung mit Interesse verfolgen.

    MfG

    Gasthias

  • Hallo zusammen,

    nachdem ich die letzten Tage gefühlte 138 Skizzen und Entwürfe erstellt :denk: , verworfen :wand: und wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt habe :hä: , gibt es nun einen ersten Entwurf für den Bahnhof :hurra: , welchen ich euch nicht vorenthalten möchte. Konstruktiver Kritik und damit einhergehender eventueller Verbesserungen, stehe ich aufgeschlossen gegenüber ;) .

    Anbei noch 2 :foto: . Dann mal Feuer frei :48: ...

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Hallo,

    der Plan gefällt mir schon :gut:

    zwei Punkte würde ich noch ändern,

    aus dem 2. Abstellgleis würde ich eine Ladestraße mit Kopframpe machen und dafür das Ladegleis neben dem Lokschuppen für die Bekohlung und den Wasserkran nehmen, evtl. da noch ein 2. Gleis für Kohlewagen oder als Abstellgleis zu nehmen.

    Den Wasserkran im kann man da stehen lassen, mehr Rangierfahrten sind nötig, wenn es nur einen am Lokschuppen gibt, das ist Ansichtssache.

    Das Kalkwerk kann je nachdem, wie groß es ist, noch ein 3. Gleis vertagen, das wird nur für den zur Verfügung stehenden Platz etwas zu viel.

    Ich bin gespannt wie`s weiter geht.

    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • Hallo Ralf,

    erstmal danke für dein Feedback, jetzt dazu meine Erklärung. Mehr Gleise als vorhanden, möchte ich nicht verbauen, da es sonst "zu gequetscht" wirkt :nee: . Da es in Bernroda nur eine kleine Einsatzstelle und kein BW im Sinne des Wortes gibt, finde ich ein 3. Gleis etwas überdimensioniert, aber ich kann ja mal probieren wie es aussieht :700: . Der Wasserkran am "Stumpen" ist dort absichtlich positioniert, damit die Dampfer beim Umsetzen gleich Wasser nehmen können. Er bleibt also dort. Das Abstellgleis 2 ist eigentlich für Wagen vom, bzw. für das Kalkwerk bestimmt, um diese bei Bedarf dort "zwischenparken" zu können. Aber vielleicht fällt mir da ja auch eine andere Lösung ein :gruebel: . Eine Rampe ist an der Ladestraße nicht vorgesehen, da ja hauptsächlich Holz verladen wird und dies mit einem Bockkran und einem mobilen Hebezeug geschieht.

    Die Gleisanlagen des Kalkwerkes werden nicht erweitert, wie du schon schrobtest, da ist weniger mehr :gut: . Soviel für Heute, bis demnächst :hut: ...

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Hallo Jens,

    den Wasserkran im Stumpfgleis hab ich schon genau so verstanden, wie du es meinst, am Lokschuppen gehört deswegen trotzdem einer hin.

    Eine Frage bzw. Idee ist mir gerade noch eingefallen, das Ganze spiegeln, also das EG auf die andere Seite, wo jetzt Lokschuppen und Kohlenhandel ist, dieses dann neben den Kalkwerk unterbringen, ist zwar viel Industrie nebeneinander, würde sich platzsparender unterbringen als eine Zufahrt zum Bf am GS vorbei, eine Ortsandeutung würde da hinten auch Platz haben, die Kurve mit Häusern statt mit Bäumen kaschieren.

    Das sind nur Ideen, unterm Strich muss dir alleine deine Anlage gefallen und niemanden anders, nicht das du denkst du musst ... ;):klatsch::04:

    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

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