Beiträge von Frank K

    Servus, Frank,


    mir haben beide Farbvarianten gut gefallen. Beim Vorbild hat es ja in jeder Stadt mit Bim eine andere Variante gehabt. Da ist also fast alles denkbar und erlaubt.


    Nur bei den Stromabnehmern schlage ich unbedingt grauschwarz als Farbe vor.


    Ciao, Frank

    Servus, Jens,


    da hast Du einen durchaus sehr ansprechenden Gleisplan gezaubert. ;) Würde Dir dennoch empfehlen, wenn möglich vier "durchgehende" Gleise zu bauen - selbst wenn das vierte nur als Umfahrungsgleis taugt -, gerade weil Du Anschließer hast, die von verschiedenen Seiten aus bedient werden sollen. Irgendwas wird sonst bei drei Gleisen immer im Weg stehen. Beim Lokschuppen hingegen könnte ich mir auch bescheidenere Anlagen vorstellen, so für die Versorgung von 1-2 Rangierhobeln und das wars. Es sei denn, Deine Strecke macht eine Vollversorgung der Dampfern notwendig. Dann brauchst Du Kohlebansen, Besandung und Entschlackung und damit noch ein paar Gleise mehr.


    Ciao, Frank

    Servus, zusammen,


    heute wieder mal eine Wasserstandmeldung zum Stand am Anbau von Grainitz. Die Werkhalle ist fertig, die Gleise sind final verlegt und geschottert und die Bodenbildungsprozesse haben auch begonnen. Genießt das lange Wochenende!


    Ciao, Frank



    Servus, Bernd,


    glaub, mit den Zwickauer Farben hast Du eine gute Wahl getroffen. Diese Kombi aus creme und rotmacht optisch was her. Und so weit ich mich erinnern mag, hatte Zwickau Ein- und Zweirichtungsfahrzeuge.


    Ob mit oder ohne Zierleiste ist eigentlich fast wurscht. In Jena z.B. fuhren auch in den 1980ern und 1990ern beide Varianten. Nur die Reko-Bims hatten definitiv keine Zierleisten. Davon hatte Zwickau, so glaube ich, auch welche.


    Ciao, Frank

    Servus, Jens,


    erst einmal danke für das dicke Lob. Und auch ein Dank an Uwe.


    Freut mich, dass Dich meine Grainitz-Anlagen sehr inspiriert haben. Und daher bin ich auch sehr gespannt, wenn Du Deine Planungen vorstellst. Im Stummiforum hat es auch einen Planungsbereich, wenn Du Hilfe suchst und brauchst, kannst Du da ab der kommenden Woche auch was einstellen. Ganz gut und hilfreich finde ich den dortigen Fragebogen. Auch wenn die Mehrheit der planenden Kollegen da etwas H0-Pickelgleis-lastig ist, prinizipielle Anmerkungen bekommst Du auch da (Sorry, dass ich hier mal für die "Konkurrenz" Werbung mache).


    Grainitz I und II sind übrigens mit EW 1 gebaut. Für die EW 2 fehlte es dann doch an verfügbarem Platz. Und optisch sollte m.E. der Weichenradius nicht größer als der der Kurven auf der freien Strecke sein. Heißt, wenn Du auf EW 2 umsteigst, solltest Du alle Kurven in großen Radien mit Flexgleis bauen.

    Was die 65 (Gützold) betrifft, mit Kuehn EW 1 (R2 im Abzweig) haben meine beiden keine Probleme. Bei einer meiner IBW (R1 im Abzweig) kommt es jedoch bei beiden zum Aufklettern. Bei Tillig EW 1 gibt es nur Probleme bei der Rückwärtsfahrt, da der stark einlenkende Vorläufer mit der Kupplung dann die Wagen aushebeln kann. Meine Tilligsche 86er hat keine Probleme mit den Weichenradien. Allenfalls kann es vorkommen, dass die Treibräder an den Zwangschienen von einigem meiner Kuehnweichen leicht angehoben werden und den elektrischen Kontakt verlieren. Gleiches passiert auch bei der PIKO V60 - deshalb sind alle Versuche, eine 106 in Grainitz zu beheimaten, gescheitert. Von Schlepptenderloks mag ich Dir bei einem Endbahnhof ohnehin abraten, bergwärts mit Tender voraus einen Zug zu ziehen, mögen die auf die Dauer gar nicht.


    Dann Frohes Planen (ob offen oder nur für Dich selbst) und einen erfolgreichen Baustart für die neue Anlage!


    Ciao, Frank

    Servus zusammen,


    Für lange Geraden ist m.E. die Variante mit den Schwellenbindern und Schienenprofilen - wie Tillig sie auch anbietet - durchaus O.K. Bei Kurven - insbesondere längeren - rate ich davon eher ab. Da ist die Spannung der Schienenprofile dann doch recht groß.


    Kuehn bietet keine einzelnen Schwellenbänder und Schienenprofile an.


    Ciao, Frank

    Servus Jens,


    danke Dir für Deinen Besuch!


    Die Entscheidung Kuehn vs. Tillig ist nicht ganz einfach. Ein Stück weit hängt sie auch davon ab, was Du vorhast und welche Fahrzeuge Du einsetzen magst. Ich hab beides verbaut (mehrheitlich Kuehn). Man kann abschnittsweise zwischen Kuehn und Tillig auch wechseln, dafür hat es Übergangsverbinder.


    Meine ganz subjektive Meinung, basierend auf dem Bau von 2 Anlagen:


    Beide Gleissysteme können prinzipiell betriebssicher befahren werden. Ein sauberer Gleisbau ist bei beiden Systemen Voraussetzung.


    Pro Kuehn:

    - einfachere Planbarkeit bei Standard-Gleisfiguren

    - größere Radien bei den Weichen (Kuehn R1 = Tillig R1,5, Kuehn R2 = Tillig = R 2,5) - von Vorteil bei Dampfern

    - Schienenverbinder in der Regel einfach zu tauschen (z.B. durch Isolierverbinder) - geht bei Tillig nur mit "Gewalt"; Kuhnverbinder passen auch bei Tillig-Gleis

    - Weichen mit Feder (Vorsicht, wenn man die entfernem muss - Abrissgefahr für die Weichenzungen!)


    Contra Kuehn:

    - kein R3 und weniger Weichentypen

    - keine ganz kurzen Ausgleichs-Gleisstücke - da muss dann der Dremel ran

    - Weichen: kein Mittelloch - nur Seitenlöcher in den Stellstangen für Stelldraht für Unterflurantriebe, IBWs wegen langer Herzstücke nicht für Köf geeignet, Zwangsschienen teilweise recht eng gesetzt

    - Tillig-Oberflur-Antriebe für Kuehn EW1 nur teilweise kompatibel


    Bei Herzstückpolarisation sollten bei Kuehn-Weichen, insbesondere den IBW, die Innenschienen der Weichen mit in die Polarisation einbezogen werden. Bei den Weichen sitzen auch bei Kuehn die Schienenverbinder sehr stramm.


    Wenn Du den Bahnhof Grainitz ähnlich auch mit seiner leichten Biegung nachbauen magst, mag ich Dir in der Summe fast eher zu Tillig (60/40) raten. Ich selber habe den Bahnhof mit Kuehngleis (Grainitz I war mit Tilliggleis) gebaut. Heißt, es geht prinzipiell beides.


    Hoffe, dass Dir das weiterhilft und nicht zu sehr verwirrt. :irre:


    P.S.: Auch meiner Meinung nach sind 32 EUR für SCRAM durchaus gut investiertes Geld. Ist zwar nicht perfekt, das Programm, aber dennoch durchaus sehr hilfreich. ;)


    Ciao, Frank

    Servus, Jens,


    freut mich, dass Dir mein Bahnhof so gut gefällt, dass er die Grundlage Deiner Planung bilden wird. ;)


    Wenn Du planst, achte bitte besonders darauf, dass Du alle Weichen später gut erreichen kannst und auch die Antriebe von oben bzw. unten montieren kannst. Auch eine hinreichende Zahl an Eingriffsmöglichkeiten zur Zugbergung ist wichtig. Und auch die Verstärkungsleisten für den Plattenrahmen nicht vergessen. Wenn Du da für alles eine gute Lösung findest, wird Dir der Bau auch gut von der Hand gehen.


    Bin schon gespannt auf Deine Ideen und dann deren Umsetzung!


    Ciao, Frank

    Servus, Jens,


    Uwe war mir der Antwort schneller - danke dafür. Die Gleisplangrafik im Beitrag 25 ist tatsächlich das aus iTrain herausgeschnittene Stellwerk. Ist ganz gut für die Übersicht.


    Die Anlage geplant habe ich in SCRAM. Das schaute dann so aus:




    Das Programm gibt auch eine Stückliste der Gleise aus, gut zum Einkaufen.


    Beim jetzigen Gaswerk und in der Einfahrkurve wurden es dann zugunsten der Landschaft je ein Abstellgleis weniger. Ebenso das Stumpfgleis an Gleis 1a wurde zu Gunsten einer Noteingriffsöffnung geopfert.


    Ciao, Frank


    EDIT: Der SBF 3 in der Auffahrt am hinteren Anlagenrand fehlt im SCRAM-Plan auch noch.