Die Idee zu einer Straßenbahn-Modulanlage

  • Hallo Modellbahner

    Ich habe mir Gedanken gemacht wie es mit der Modell- Straßenbahn weiter geht. Ich habe mich entschlossen nach dem Modulprinzip eine Straßenbahnanlage zu Realisieren.
    Das hat den Vorteil, dass man auch kleine Module bauen kann und sogar eine echte Linienführung entsteht. Da macht es nicht einmal was wenn die Gleise 90° um die Ecke gehen, weil die Zimmerwand kommt. Im Gegenteil wirkt es sogar äußerst Vorbildlich, wenn die Bahn um die Hausecke fährt. Die Haltestellen liegen auch nah aneinander sodass es möglich und auch realistisch ist kurze Streckenabschnitte zu fahren. "Meterlangen" Bahnhofsmodule entfallen, sodass der vorhandene Platz für Strecke und Ausgestaltung, nicht nur um zwischen Häusern umher zu fahren,
    sondern auch durchs Grüne, genutzt werden kann. Das Modulsystem ist ideal geeignet, so eine Anlage aufzubauen, die ständig erweitert und immer umgebaut werden kann.
    Und selbst bei beengten Platzverhältnissen zu Hause kann man immer noch eine Strecke mit zwei Wendeschleifen aufbauen und so einen Fahrbetrieb möglich machen.

    Genauso wäre es möglich auf dieser Basis, ein Modultreffen mit gleichgesinnten Modellbahnern zu organisieren und gemeinsam zu fahren.
    Wobei hier die Räumlichkeiten bei weiten nicht so weiträumig sein müssten wie es bei den Eisenbahn-Modulen notwendig ist.
    Bewiesen haben das schon Die Halleschen Modellstraßenbahn -Freunde mit ihrer H0 Straßenbahn-Modulanlage.

    Und desweiteren hätte die Spurweite TT einen neuen Wirkungsbereich auf Veranstaltungen wie,
    "Kleine Bahn ganz groß", welche zur Zeit von Der Spurweite H0 dominiert wird.

    Und jeder der sich fahrenden Busse und Autos hingibt hätte da auch die Möglichkeit sich zu präsentieren, da ja das Geschehen meist auf der Straße stat findet.

    Deswegen frage ich mal Hier nach:

    Wer hätte denn von Euch Lust, sich an Straßenbahnmodulen in TT zu beteiligen?

    Einmal editiert, zuletzt von JR-Fan (6. Juli 2013 um 20:05)

  • Auf der Basis unsere heutigen Gespräches bin ich von der Idee begeistert. Ich hatte sowas auch schon mal im Hinterkopf aber erstmal hinten angestellt.

    Neben der Werbung von aktiven Modulbauern sind sicher einige Fragen zu klären:

    - Spurweite?
    - Oberleitungsbetrieb vorbildgemäß?
    - digital?
    - Abmessungen der Module?

    Sicher sollte, wer Interesse daran hat, erstmal Streckenmodule entstehen. Ich würde mich für zweigleisige Innenstadtmodule begeistern. Das Gebäude für einen kleinen Betriebshof darauf habe ich ja.

    Zu den Abmessungen haben Tobias und ich heute schonmal geplaudert. Bei einer Spurweite von 9mm ist eine Breite von 60cm sinnvoll da dort eine Blockumfahrung oder eine Gleisschleife ordentlich draufpasst ohne dass man mit Flexgleisen Nadelöhre baut.

    Die Länge ist sicher optional bei 60 oder 120cm zu finden. Auf 60cm-Modulen wäre die Reihenfolge Haltestelle - keine Haltestelle - Haltestelle und bei den 120cm-Modulen hätte mann eine mittige Plazierung. Das heißt, dass die Abstände der Haltestellen so um die 120cm sind, was im Vorbild zwar noch gestaucht aber halbwegs glaubwürdig erscheint.

    So und jetzt Hände hoch - wer ist mit am Start?

  • Zitat von Christian82


    Neben der Werbung von aktiven Modulbauern sind sicher einige Fragen zu klären:
    - Spurweite?
    - Oberleitungsbetrieb vorbildgemäß?
    - digital?
    - Abmessungen der Module?


    In Bezug auf diese Anmerkung...

    Zitat von JR-Fan

    Und jeder der sich fahrenden Busse und Autos hingibt hätte da auch die Möglichkeit sich zu präsentieren, da ja das Geschehen meist auf der Straße stat findet.


    ... wäre vielleicht die Ergänzung
    - einplanen von Faller Straßendraht oder besser Magnetband
    für angedachten Car System Verkehr

    Wobei da noch zu klären ist, ob normal mit Funktionselementen ( relativ teure Stoppstellen und Abzeigungen) von Faller oder mit Servoabzweigungen bzw. Abweigungen/Stoppstellen rein mechanischer Natur und in eigener Konstruktion (recht preiswert zu erstellen) gearbeitet wird.
    Optional wäre auch nur das Verlegen des Führungselements (Draht/Magnetband) möglich, die Fahrzeuge können ja einfach auf einer Art enstehenden "Endlosschleife" fahren.
    Bei DCCar bestückten Fahrzeugen kann ja sogar mit den Handsendern oder bei digitalem Anlagenbetrieb auch durch die Digitalspannung angesteuerte Infrarot LED in die Fahrzeugbewegungen eingegriffen werden.
    Das kostet dann in der Minimalversion vielleicht höchstens ca. 1-2€ pro Meter Fahrstrecke, was ja auch nicht so die Welt ist und nicht Budget sprengend wirkt, wenn nicht immer bzw. doch kein Betrieb von KFZ stattfinden sollte.
    Aber... es kann/könnte ein solcher dann jederzeit stattfinden, so denn irgendwer einige Fahrzeuge dabei hat...
    Interessant ist das als Gesamtkonzept auf alle Fälle.
    Das ist mal was anderes, nicht immer so das "von der Stange", wie man es bisher auf Modulanlagen immer so zu sehen bekommt.
    Naja und zur Not kann ja die Fraktion der derzeitig immer beliebter werdenden (und auch mittlerweile relativ preiswert selbst zu bauenden) RC-gesteuerten Fahrzeuge auch noch mitmischen :05:

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

    Einmal editiert, zuletzt von Toni (6. Juli 2013 um 22:29)

  • Hallo,
    nach meinem heutigen Telefonat bzw. meinem gestrigen Gespräch mit Tobias, habe ich mich auch noch etwas intensiver mit der Idee beschäftigt und wir hatte die Idee, eine Art Thüringerwaldbahn mit freier Strecke, Stadtstrecken, evtl. einem Gleisdreieck, eine Parallelstrecke mit Eisenbahn und auch eine Autobahnunterführung zu bauen, allerdings nicht als originalgetreuer Nachbau sondern eher in Anlehnung. Das hat den Vorteil, das man nicht alles 1:1 nachbauen muss, sondern auch eine freie Gestaltung und eigene Kreativität in die Module bringen kann, sowie das eingesetzte Rollmaterial nicht an einen bestimmten Betrieb gebunden ist.
    Eine Breite der Module / Segmente von generell 60 cm sehe ich allerdings etwas Grenzwertig, hier denke ich ist eine Breite der Streckenmodule von 30 cm - 40 cm ausreichend,(siehe polnische Modulnorm der Regelspur) bei Wendeschleifen und Stadtmodulen sollte man individuell die Breite wählen und der Szenerie anpassen, wobei die Länge der Module gestaffelt werden sollte, beginnend mit 60 cm, 80 cm 100 cm und 120 cm als Maximum beschränken. Hier verweise ich auf Gasts Schmalspurmodule.
    Ich bin generell bereit diese Idee mit zu tragen und auch eigene Module beizusteuern, aber bitte nicht in Panik verfallen sondern schön gemütlich und geordnet, es soll ja auch alles zusammenpassen und am Ende auch funktionieren...
    Mit Digitalbetrieb habe ich kein Problem und eine funktionierende Oberleitung wäre natürlich für mich ein Punkt, welchen ich favorisieren würde, welcher auch die Einrichtung von Wendeschleifen auf einspurigen Strecken ungemein erleichtern würde.
    Der Einsatz von fahrenden Straßenfahrzeugen wäre natürlich der besagte Punkt auf dem i.
    Das wären erstmal kurz meine Gedanken dazu.

  • Zitat von Toni


    Aber... es kann/könnte ein solcher dann jederzeit stattfinden, so denn irgendwer einige Fahrzeuge dabei hat...
    Interessant ist das als Gesamtkonzept auf alle Fälle.
    Das ist mal was anderes, nicht immer so das "von der Stange", wie man es bisher auf Modulanlagen immer so zu sehen bekommt.

    Da Du Dich selbst einbringst, brauche ich ja nicht auf deine Person hinweisen. Mich würde es freuen mal wieder Deine fahrenden Wunderwerke zu betrachten. Das finde ich nämlich total Endgeil was du da bastelst. Und jaa... das wäre tatsächlich mal was anderes als das Übliche. Ich denke grade solchen Basteleien wird auf einer "Eisenbahnanlage", vor lauter Zügen, nie richtig Beachtung geschenkt.
    Angenommen wir planen das mit ein, könntest Du da auch mitmischen, war mein Gedanke.

    Zitat von Thomas Klug


    Eine Breite der Module / Segmente von generell 60 cm sehe ich allerdings etwas Grenzwertig, hier denke ich ist eine Breite der Streckenmodule von 30 cm - 40 cm ausreichend,(siehe polnische Modulnorm der Regelspur) bei Wendeschleifen und Stadtmodulen sollte man individuell die Breite wählen und der Szenerie anpassen, wobei die Länge der Module gestaffelt werden sollte, beginnend mit 60 cm, 80 cm 100 cm und 120 cm als Maximum beschränken. ...
    Ich bin generell bereit diese Idee mit zu tragen und auch eigene Module beizusteuern, aber bitte nicht in Panik verfallen sondern schön gemütlich und geordnet, es soll ja auch alles zusammenpassen und am Ende auch funktionieren...

    Ich sehe das genauso wie Thomas. Die Streckenmodule sollten nicht so Extrem breit sein und Die Stadtmodule je nach Bedarf. Grade wenn nur ein Gleis drüber geht. Jedoch würde ich auch nicht schmaler als 40cm gehen wollen. Den Oberleitungsbetrieg würde ich auch in Betracht ziehen wollen. Denn wenn man Gleistechnisch Sonderkonstruktionen in Form von Weichen und Kreuzungen braucht, ist es beim (Selbst-)Bau dieser nur mit Umständen verbunden eine elektrische Trennung zwischen den Schienen zu ermöglichen. Ist das Gleis komplett, ein Pol kann man dem Gleisbau viel gelassener entgegen sehen.
    Und in der Not, stellt die Firma KATO sehr schöne und Preiswerte Gleiselemente her, welche in Radien und Gleismittenabstand genau für unsere Zwecke und Verhältnisse passen würden.
    http://www.1999.co.jp/eng/image/10189007a/20/1 Zweigleisiger Streckenabzweig mit el. Weichen. (ca. 45€)
    http://www.1999.co.jp/eng/image/10189011a/20/1 Zweigleisige 90°Kreuzung (ca. 8€)

    Und auch der von Thomas angesprochene Fakt mit den Wendeschleifen spricht dafür. Dadurch fallen teure Kehrschleifenschaltungen weg.
    Aber, Eile mit Weile...
    Erstmal gehts ja darum, wer denn alles Lust hat mit zu machen. Fest steht das wir schon mal 3(4?) Interessenten wären. :klatsch:

  • Ich bin ja nicht der Einzige in Bezug auf das Car System :05:

    Zitat von JR-Fan

    Angenommen wir planen das mit ein, könntest Du da auch mitmischen, war mein Gedanke.


    Es soll ja auch Leute geben, die haben nur einige Straßenfahrzeuge und gar keine Moba dazu...
    Die könnten dann auch mal richtig mit Betrieb machen.
    Na und großartig zu planen gibt es in Bezug auf die Straßen ja "nur" die Standardübergänge und das (nicht unbedingt unsinnige) einplanen bzw. einbauen des Magnetbandes.
    Aber das mit den Starßenübergängen ergibt sich ja dann irgendwie auch schon fast von selber....
    Die Art und Weise der Ausführung (Fahrbahnbreite und -höhe z.B.) müsste dann nur mit festgelegt werden.
    Ansonsten kann dann jeder Besitzer eines Car System Fahrzeuges mitspielen.(egal ob normal oder DCCar)
    Wie gesagt, die einfachste Fahrmöglichkeit ist dann ein mehr oder weniger in sich geschlossener "Hundeknochen" oder eine Art "Kreisverkehr" (also das klassische Oval, wie auf der Moba), wo es nicht mal unbedingt einer besonderen Steuerungsmöglichkeit bedarf.
    Bei Modulen mit Straßen Abzweigungen kann/darf dann nat. auch ein Abbiegen ermöglicht werden und so auch ein etwas abwechslungsreicherer Betrieb möglich sein.
    Aber das ergibt sich bei Standard- Straßenübergängen auch wieder irgendwie von selber...
    Man kann sich ja dabei an den Normen der DCCar Freunde in H0 orientieren.(maßlich nat. auf TT zurechtgeschneidert)
    Dort sind Fahrbahnhöhe über Grund/Fussboden und die Lage der Fahrbahn in Bezug auf die Modulkanten festgelegt (also genau wie bei den MoBa Modulen auch) und daraus ergeben sich die anderen Modalitäten des Straßenverkehrs auch von selber...
    Na und wie gesagt, wenn auch mal kein Car Systemer mitspielt, dann ist das auch nicht schlimm.
    Das bissel Magnetband ist auf alle Fälle nicht umsonst verbaut :05:
    Für den Fall der Fälle hat man auf alle Fälle vorgesorgt und es mus nicht umständlich und eventuell auch noch teuer nach- bzw. umgerüstet werden.
    Wenn dann sogar die Straßenübergänge so angepasst sind, dass auch an Seitenteilen, wo keine Tram weiterführt, auch "nur Straßenverkehrsmodule" angedockt werden können, dann kann da richtig was an Betrieb gemacht werden.
    (so es denn die Raumfläche hergibt :05: )
    Die Idee finde ich auf alle Fälle gut und verfolgenswert. :gut:
    Und wie Thomas schon angedeutet hat, so ein Stückel Überlandstrecke, nur mit einem Stück Landstraße, das hat auch was.
    Kann sogar was beruhigendes und beschauliches haben, weil es optisch nicht so "hektisch" daherkommt, wie ein entsprechend anderes und aufregnderes Stück mit "Großstadtflair" :wink:

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

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  • Wenn man Magnetband nimmt muß da der Nordpol oder der Südpol zur Straßenoberkante zeigen? Bei Stahldraht und Magnet am Fahrzeug ist das ja uninteressant. Nimmt man Magnetband können sich der Magnet am Fahrzeug und das Band abstoßen, wenn Nord- zu Nordpol oder Süd- zu Südpol gegenüberliegen. Magnete ziehen sich ja immer Nord- zu Südpol an. Ist mir mal so eingefallen, da ich gerade ans Magnetband in der Gefrierschranktür dachte - beim Eis holen.

  • Zitat von Christian82

    Wieviel kostet denn da der Meter Magnetband und woher bezieht man das am besten?

    Hat sich schon einer mit der Normung bei anderen Modulisten und dem umrechnen auf unser Projekt beschäftigt?


    Ähm da kostet der meter band so zwischen 1,20 und 2,50€, je nach Anbieter.
    Bei Ebay oder z.B. bei Harald Himburg (bau187pkw.de) gibt es das Band u.a. zu erwerben.
    Naja und mit der Umrechnung hat sich bestimmt schon wer befasst, nur hat sich noch niemand dazu geäußert.

    Zitat von amazist

    Wenn man Magnetband nimmt muß da der Nordpol oder der Südpol zur Straßenoberkante zeigen?


    Gute Frage.
    Ich habe bisher immer nur einfach ein fertiges Auto draufgestellt und zugesehen, dass sich Magnetband und Lenkmagnet nicht abgestoßen haben.

    Wie man aber jetzt da Nord- bzw. Südpol herusfindet :700: , das müsste noch getestet werden.

    Beim kaufbaren Magnetband ist jedenfalls zur Unterscheidung eine Seite immer gekennzeichenet. (entweder mit Farbe oder eine Seite ist glatt und die andere etwas rauher)
    Das Band aus den Kühlschranktüren geht sicher auch irgendwie, aber alle Maßnahmen im Car System Fahrzeugbau (also Schaltungstechnisch und mechanisch) sind auf das käufliche Band und dessen Eigenschaften abgestimmt. Also die Normung der Bauvorschriften bzw. Bauanforderungen (wenn man es mal so sagen will) ist daran festgemacht.
    Von den Abmaßen her ist das Kühlschranktürenband aber meist viel größer, das bisher verwendete Band ist nur 3mm breit und 1mm dick.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

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  • Hallo zusammen,
    Dieses Projekt ist sehr interessant,so könnten als Erweiterungen Module/Segmente entstehen die "nur" mit Stadtszenen bebaut werden.
    Zum Einbau eines Carsystems wäre vielleicht http://www.streetsystem.de recht interessant,ich habe in Dortmund mit den Leuten geredet und festgestellt die recht flexibel.
    Grüße aus Kremmen
    Steffen

  • Zitat von Christian82


    Hat sich schon einer mit der Normung bei anderen Modulisten und dem umrechnen auf unser Projekt beschäftigt?

    Da wir ja nicht vor haben unsere Module im Streckenverlauf mit Eisenbahnmodulen zu verbinden, schlage ich vor das wir einfach Eigenen Modulköpfe designen.
    Ich werde mich mal auf den Hosenboden setzen und die Modulköpfe für die verschiedenen Bedarfsfälle entwerfen.

  • Zitat von Toni


    Ähm da kostet der meter band so zwischen 1,20 und 2,50€, je nach Anbieter.
    Bei Ebay oder z.B. bei Harald Himburg (bau187pkw.de) gibt es das Band u.a. zu erwerben.

    Und ich dachte man kann dazu einfaches "Magnetband" aus der Musikkassette nehmen. :700:

    Zitat von amazist

    Wenn man Magnetband nimmt muß da der Nordpol oder der Südpol zur Straßenoberkante zeigen?


    Gute Frage.

    Zitat von Toni


    Ich habe bisher immer nur einfach ein fertiges Auto draufgestellt und zugesehen, dass sich Magnetband und Lenkmagnet nicht abgestoßen haben.

    Wie man aber jetzt da Nord- bzw. Südpol herusfindet :700: , das müsste noch getestet werden.

    So hatte ich mir das auch vorgestellt, man kann ja den Magneten am Fahrzeug drehen, so das die Polarität passt, auch dachte ich das Magnetfeld wird durch die "Bestromung" des Magnetbandes hervorgerufen... :gruebel: der "Fahrdraht unter der Straßendecke ist ja auch nur normaler Draht der "bestromt" wird.

  • @ Thomas - wird der Stahldraht bestromt??? Gelenkt wird doch nur durch die Magnetkraft an der Vorderachse.

    Zitat von Toni


    Ich habe bisher immer nur einfach ein fertiges Auto draufgestellt und zugesehen, dass sich Magnetband und Lenkmagnet nicht abgestoßen haben.

    Wie man aber jetzt da Nord- bzw. Südpol herusfindet :700: , das müsste noch getestet werden.

    Beim kaufbaren Magnetband ist jedenfalls zur Unterscheidung eine Seite immer gekennzeichenet.

    Gegebenfalls kannst Du bei einer Heimanlage den Magneten am Fahrzeug umdrehen, kein Problem.
    Bei Modulen sollte ein gemeinsamer Nenner gefunden werden oder prinzipiell Stahldraht
    Nichts wäre unschöner, wenn das Fahrzeug an der Modultrennung plötzlich ausbricht weil der Magnetstreifen dort umgedreht eingeklebt wurde.

    Testen kann man es mit einem Magneten, dessen Polung bekannt ist.
    Gegebenfalls baue man sich einen Elektromagneten (Wicklungssinn und Stromrichtung sind bekannt, damit Nord und Südpol)
    (rechte/linke Hand Regel)

  • Zitat von amazist

    @ Thomas - wird der Stahldraht bestromt??? Gelenkt wird doch nur durch die Magnetkraft an der Vorderachse.

    zu 1 - Nein, der wirkt nur ferromagnetisch und zu 2 - Richtig (zumindes bei den normalen Car Systemfahrzeugen)

    Zitat von amazist


    Gegebenfalls kannst Du bei einer Heimanlage den Magneten am Fahrzeug umdrehen, kein Problem.


    Doch, schon... das wird zu einem Problem.
    Die standardisierten Teile von Faller sind nämlich auf eine bestimmte Richtung des Magnetfeldes ausgerichtet.
    So z.B. die Elektroabzweigungen, da muss das Magnetfeld die richtige Richtung haben, als kann man auch nicht einfach die Schleifermagneten der Fahrzeuge umdrehen.

    Zitat von amazist


    Bei Modulen sollte ein gemeinsamer Nenner gefunden werden oder prinzipiell Stahldraht
    Nichts wäre unschöner, wenn das Fahrzeug an der Modultrennung plötzlich ausbricht weil der Magnetstreifen dort umgedreht eingeklebt wurde.


    Den Nenner gibt es ja schon :05: Der Draht ist auch schon Standard(0,5mm Stahldraht), genau wie das Magnetband (3x1mm).
    Wenn ich einen Magneten hätte, bei dem ich die Polung genau kennen würde, dann könnte ich auch sagen, welcher Pol des Magnetbandes oben liegen muss.
    Da habe ich aber gerade mal keinen zur Hand (genau, wie das Band,... das ist noch irgendwo verpackt in einer der letzten Umzugskartons)

    Die Lage des Magnetbandes ergibt sich ja zwangsläufig aus den Abmaßen der Fahrbahnteile bzw. Fahrspuren, die ja durch die Modulnorm auch geregelt sein sollten damit ein Fahrweg nicht plötzlich im Nirgendwo endet :05:
    Das Band liegt dann eben ziemlich genau auf Mitte der entsprechenden Fahrspur.
    Und wenn wir uns bei den Breiten der Fahrspuren am Original orientieren, dann ist alles eigentlich schon geregelt, muss nur noch mal umgerechnet werden (und bissel an "Sicherheitsabstand" zwischen den Fahrspurstreifen zugegeben werden).

    Da die bewegten Straßenfahrzeuge ja aber nicht die Regel sind und eher als zusätzliches und schönes Beiwerk zu betrachten sind, müssen/sollten wir Autowagenfahrer uns schon eher den Begebenheiten der Straßenbauer/Modulbauer der eigentlichen Straßenbahnmodulanlage unterordnen.

    Einzig der Hinweis, dass Sie keine Kurven mit kleineren Radien als 10-12 cm und keine unnötig großen Steigungen mit den Fahrbahnen bauen sollten, der sei erlaubt.

    Edit:
    Nach nochmaligen durchlesen der letzten Beiträge hab ich gemerkt, dass wohl doch noch nicht alle Leute mit den grundlegendsten Begebenheiten des Car Systems vetraut sind.
    So z.B. hier...

    Zitat von Thomas Klug

    Und ich dachte man kann dazu einfaches "Magnetband" aus der Musikkassette nehmen. :700:


    Nee, dat geht nich. :no:

    Aber, solcherlei Fragen können beantwortet werden...

    Kein Problem, dafür gibt es ja was von... nee, nicht vom Apotheker :no:
    Nein, aber in dem Thread hier,--> "Einführung in die wundersame Welt der selbst fahrenden Autos", den ich vor vielen Monden mal eröffnet hatte...
    Dort werde ich nächstens auch noch etwas zum Thema Magnetband mit einpflegen.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

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  • Ja, die ist wirklich interessant.
    Hab ich auch in so einer Form auch schon auf Modulanlagen der H0e Freunde gesehn.

    Ich hab mal in dem Bild etwas herumgekritzelt (ich hoffe, man verzeiht mir das ;) ) und mal so als Beispiel für mögliche Erweiterungen bezüglich des Andockens anderer genormter Module (hier auch nur Straßenverkehrsmodule) aufgezeigt, was dann alles so machbar wäre, wenn nur das Magnetband verlegt ist. Weiter brauchts nix (gut, eventuell die eingezeichneten Abzweigungen, muss aber nicht sein), nur eine oder auch zwei der eingezeichneten Fahrtrouten und schon ist dort aber richtig was los mit ÖPNV und Individualverkehr :05:
    Gut, da hier die abgehenden Straßen etwas winklig versetzt sind, geht das hier speziell nicht (ist halt nur mal ein Beispielbild zur Verdeutlichung), aber wenn diese Abgänge/Enden der Fahrstrecken der noch festzulegenden Norm entsprechen, dann kann jeder ein weiteres Teil (auch nur mal temporär) andocken und alles schaut gleich viel anders aus. So denn der Platz vorhanden ist.
    Also entweder man spielt/fährt zusammen oder jeder für sich alleine...
    Das kommt dann halt auf das Vorhandensein der entsprechend ausgestatteten Module an.
    Ebenso kann ja auf diese Art mal eben einen reine Car System Modulanlage durch andocken einiger Straßenbahnmodule zu Ausstellungszwecken oder auf div. Treffen einfach mal wesentlich interessanter erweitert werden.
    Dort, auf den reinen Straßenmodulen (oder eben auch kombinierte) können sich die Autofahrer/Bastler ja auch mit ihren Steuerungsmöglichkeiten austoben (müssen sich nur eben auch an die Norm der Tram halten), die für die Straßenbahnmodule womöglich schon etwas zu viel (extra zu bezahlende)Technik bedeuten würden, was ja aber dort nicht unbedíngt sein müsste. Dort wird halt nur einfach nur der Fahrspur gefolgt, wenn man sich die Extratechnik nicht antun möchte.
    Aber wer von den Tram Freunden mal eben auch einige Fahrzeuge auf der Straße bewegen möchte und selber keinen besitzt, der hat so eine recht günstige Alternative, diese Möglichkeit dann bei Vorhandensein der Fahrzeuge auf div. Treffen zu nutzen.
    Man ergänzt sich dann quasi.
    Wie gesagt, wenn die Straßenübergänge der Tram Module ja irgendwie auch genormt sein müssen, damit es optisch ein stimmiges Bild ergibt und beide Normen (Straßen und Tram- Module) darin auch noch übereinstimmen, dann sollte das schon hinhauen.
    Gut, die Straßenfahrzeugmodule sollten dann eben optisch sinnvoller weise nur dort angedockt werden, wo eben kein Tramgleis im Nirgendwo enden würde, aber das sollte ja klar sein.

    Was in H0 geht, das sollte doch in TT auch machbar sein.
    Die Freunde der IG DCCar haben das ja schon bewiesen, dass es geht. (nur eben ohne Tram, nur mit Regelspurverkehr)
    --> Da kann man mal schauen, so es interessiert

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

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  • Hallo

    Ich habe mal eine Zeichnung gemacht bezüglich der Modulköpfe und den Stellen wo die Gleise liegen. Ich sage jetzt mal nix dazu. Wenn es fragen dazu gibt, einfach stellen.
    Einzig das ich mich an der TT-Modulnorm orientiert habe und in vereinfachter Form diese Übernommen habe.
    Ansonsten gibt es noch ein Paar Richtlinien an die wir uns halten müssen, um einen problemlosen Betrieb zu machen.
    - Die Stromübertragung zwischen den Modulen wird über Lüsterklemmen hergestellt
    - Der zu verbauende Radius sollte auf Streckenmodulen und Wendeschleifenmodulen 180mm nicht unterschreiten. Auf Sondermodulen, wie Betriebshöfen,
    ist ein Mindestradius von 150mm nicht zu unterschreiten! (entspricht genau dem Technischen Mindestradius von 18 Metern den laut BoStrab DDR ein Straßenbahntriebwagen durchfahren können muss)
    Bei den Modulbeinen würde ich die Variante mit den U-Profielen, welche an einem Klotz geführt und mit einer Flügelmutter in der Höhe verstellbar befestigt werden, anwenden.

    Schönes Wochenende

    Gruß Tobias

  • Das ist ja schonmal sehr ausführlich. Wäre jetzt noch die Frage der Magnetbandverlegung für das Carsystem zu klären. Der Abstand der Oberleitungsmasten orientert sich sicher an deiner Bauanleitung.

    Mich würde von Thomas/deiner Segmentanlage (der kleine verschlungene Kreis) mal eine Detaillösung für die Oberleitungshaken - und Ösen an den Übergängen interessieren. Macht ihr da bitte mal ein detailreiches Foto? Wäre super.

    Eine Frage zum Untergrund: Warum soll es unbedingt Kork als Untergrund sein?

  • Hallo!

    Folgender Vorschlag: Betrachte mal den Aufbau eines Moduls nach Norm genau oder bau am besten selber eins oder geh auf ein Modultreffen.

    Da wirst du die Einsicht bekommen, warum manche Dinge so sind, wie sie sind und warum einige "Normvorschläge" von Dir nicht gut sind.

    Außerdem wirst du merken, welche wichtigen Sachen Dir an Definitionen noch fehlen. Module sind doch etwas anderen Umständen ausgesetzt wie eine stationäre Heimanlage und ein Problem eines Moduls reißt ggf. das ganze Treffen rein.

    Glaube mir, das Erlebnis Praxis hilft. Mir kam so auch die Erleuchtung und es gab auch so noch jede Menge gute Tipps, über die Norm hinaus. Erst jetzt fang ich selber mit bauen an.

    Daniel