Beiträge von fummel*123

    fummel*123 hat einen neuen Termin erstellt:

    fummel*123
    19. September 2024 um 12:41

    Zitat

    Franzburger Kreisbahn in TTm,

    Sachsen in TTe,

    Altmark in TT digital,

    TT digital im Bau,

    große H0 Gemeinschaftsanlage

    Warum nicht eine regelspurige Kleinbahn? Mit einer Lok, 2 Personenwagen und einem Packwagen ist der Personenzug komplett.

    Weichen und Gleise von einem Großserienhersteller sollten dann keine Probleme bereiten. Die Weichen dürfen dann auch kurz sein.

    Beispiele dazu gab es nicht nur in meiner alten Heimat, der Altmark, sondern fast überall.

    Ich finde es für mich auch von Vorteil, sich an einem Vorbild zu orientieren. Wie es dann umgesetzt wird, bleibt jedem selbst überlassen, denn schließlich wollen wir beim Fahren auch Spaß haben.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    heute möchte ich über die Erkenntnisse meiner Gleisbauarbeiten informieren.

    Eines vorweg: hätte ich die Tipps von Roland (Wittower Fähre in TTe) von Anfang an ernst genommen, wäre mir vieles erspart geblieben. Und es ist auch zu sehen, dass ich noch lange nicht die Qualität der Ausführung anderer Modellbahner erreiche.

    Doch nun von Anfang an.

    Vor langer Zeit hatten wir im Verein Gleise und Weichen von TT-Filigran verbauen lassen. Als Ersatz auf der alten Anlage kamen wir damit nicht zurecht. Ich übernahm die Ausbauteile, kam aber auch nicht damit zurecht. Vom Preis für weitere Gleise und Weichen mal ganz abgesehen. Also habe ich TT-Filigran in die Bastelkiste verbannt.

    Dann kam mir die Idee, von dk-Modell aus Tschechien Bausätze für Gleise und Weichen zu verwenden. Etwas Lötarbeit ist bei den Weichen von Nöten, aber das hatte ich hinbekommen. Die Schwellen wirken wie von der Waldbahn. Also alle Schwellenbänder aufgetrennt und auf eine gleichmäßige Länge eingekürzt. Das funktioniert gut und ist auch finanziell überschaubar.

    Bis hierher alles mit Schienenprofilen Code 55 (ca. 1,4 mm Schienenhöhe).

    Mich lies aber der Gedanke nicht los, Gleise und Weichen selbst herzustellen. Also fing ich auf meinem kleinen Bahnhof an, Schwellen aus kupferkaschierten Pertinaxplatten herauszuschneiden und zu verlegen.

    Die Schwellen mit Lötzinn benetzten, Schienen aufgelegen und von der Seite her löten. Danach die elektrische Verbindung in Schwellenmitte getrennt. Die Zwischenschwellen wurden aus zurechtgesägten Streichholzresten hergestellt. Sieht nicht immer gut aus, aber funktioniert.

    Von oben nach unten: DK-Modell, TT-Filigran, Selbstbaugleis

    Mit dem Sägeblatt an der Modellbaukreissäge hatte ich so meine Probleme, bis ich wieder auf Hinweis von Roland mir ein richtiges Sägeblatt zugelegt habe. Siehe da, auf einmal machte es Spaß, Schwellen zuzusägen.



    Nun ergab es sich bei unserer Modellbahnausstellung, dass es besser ist, den Bahnhof um 180 Grad zudrehen. Die Lösung hieß S-Bogen und wieder Basteln, oder neue Erfahrungen machen.

    Also schnell die Schwellen ausgelegt und mit Code 55 Profilen die erste Schiene mit Lötpaste aus dem Baumarkt aufgelötet. Dazu habe ich bei einem alten 100 W Lötkolben die Spitze abgesägt, so dass ich den Lötkolben stumpf auf die Schiene aufsetzen kann. Die Hitze reicht aus, um die Lötpaste zum Schmelzen zu bringen. Das klappte so gut, dass am nächsten Tag die zweite Seite folgte. Am nächsten Tag machte 2 Probleme auf sich aufmerksam. Zum einen lief die Lötpaste so gut, dass ich die elektrische Trennung der beiden Schienen nicht sicher hinbekam. Zum anderen hatte ich so viel Zugspannung in einer Schiene, so dass nach der elektrischen Trennung die Schiene die Kupferkaschierung löste und so kippte, dass die Spurweite nicht mehr stimmte.

    Dann war die Modellbahnausstellung in Skeuditz und ich hatte die Gelegenheit, mit Roland zu reden.

    Er hatte Code 40 Profil verbaut, welches ich damals brüniert mitbestellt hatte.

    Also alles abgeräumt und wieder von vorn.

    Schwellen mit Klebestift aufgeklebt, aufgeraut und verzinnt.

    Die brünierten Schienen am Fuß mit Kleinbohrmaschine und sehr feinem Schleifstein vorsichtig entfernt.

    Schiene vorgebogen, Flussmittel aufgetragen und wieder den alten Lötkolben von oben aufgehalten.

    Das ging so gut, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte und es sieht auch noch verdammt gut aus.

    Durch die Brünierung wird auch nur der Schienenfuß aufgelötet.

    Leider kann ich heute davon kein Foto einstellen, wird aber nachgereicht.

    Viele Grüße

    Volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    heute mal ein Vergleichsfoto zwischen dem Filamentdruck und einem geätzem Modell:

    Da es der erste Versuch ist, bin ich schon ganz zufrieden.

    Spannend wird der Vergleich wieder, wenn ich ein aus Resin gedrucktes Oberteil daneben stellen kann.

    Es bleibt aufregend und macht unheimlich viel Spaß.

    Als nächstes kommt der Personenwagen 970-214, der auf beiden Seiten gleich große Fenster hat.

    Anschließen sind die Lenz Wagen von Rügen geplant.

    Aber Schritt für Schritt.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.

    Viele Grüße

    Volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    hier nun unser Ergebnis:

    Gedruckt wurde mit einem Filamentdrucker.

    Es muss also noch geschliffen und versäubert werden.

    Diskusionen im Verein gab es gestern zu den Fensterrahmen.

    Diese hatte ich gleich mitgedruckt, sind kaum zu sehen und sicher schwer farblich abzusetzen.

    Aber Versuch mach klug, und so werde ich mit diesem Druckergebnis weiterarbeiten.

    Viele Grüße

    Volker.

    Ich auch, aber der erste Probedruck ging daneben.

    Ich habe in Originalgröße konstruiert.

    Beim Skalieren wurden die Wände zu dünn.

    Das werde ich nächste Woche überarbeiten.

    Dumme Fragen gibt es nicht, nur dumme Antworten.

    Erst einmal muss es klappen, dann kann ich mal im Verein nachfragen.

    Ausgeschlossen ist es nicht.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    das es Winter ist und auf Arbeit etwas ruhiger,

    habe ich mich mal mit OpenSCad befasst.

    Dank der guten Erlärungen auf Youtube, kam ich bisher ganz gut voran.

    Hier dier Pesonenwagen 970-212, der vor seiner Zeit auf Rügen bei der Bleckeder Kleinbahn im Einsatz war:

    Als nächsten folgen die Stirnwände. Da bin ich guter Dinge.

    Ob und wie ich diese dann abrunde, weiß ich nocht nicht genau.

    Zur Not setze ich im Nachgang die Feile an.

    Viele Grüße

    Volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    es viel Wasser die Elbe abwärts geflossen, aber ich kam berufsbedingt kaum zum Basteln.

    Doch beim Aufräumen fand ich diese Drehgestelle mit kurzem Achsstand.

    Ohne genau nachzumessen, es könnte der Gerätewagen aus Puttbus werden:

    Außerdem habe ich mich mit dem Zeichen in 2D mal versucht:

    Im Verein würde mir auch jemand diese Wagen im 3D-Druck fertigen,

    wenn ich nur wüßte, wie ich den LibreCAD Zeichnungen die 3. Dimension irgenwie zuornde oder dies mit einem anderen freien CAD Programm hinbekommen könnte.

    Viele Grüße

    Volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    ich bin Euch noch ein Foto mit Bühnengeländer schuldig:

    Doch war passiert, wenn man aufräumt?

    Da fanden sich noch Achlager von Martin Reiche (jetzt auch bei DNA Modell):

    und schon pakte mich ein Anfall von Bastelfieber.

    Es soll ein Personenwagen werden.

    Mal sehen, wie das weitergeht.

    Viele Grüße

    Volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    heute mal ein Foto mit Farbe.

    Jetzt fehlt noch das Bühnengeländer und die Laufschiene für die Tür. Die habe ich seprarat lakiert.

    Die Beschriftungen erfolgen später. Ich sammle erst einmal die Wagennummern und dann wird es mal eine Sammelbestellung werden.

    Bis dahin.

    volker.

    Hallo Modellbahnfreunde,

    so langsam muss ich mit meinem Wägelchen fertig werden.

    Hier nun mit Dach:

    Über der Tür werde ich die Abdeckung ergänzen und das Dach mit Papierstreifen als Dachpappenimitat bekleben.

    Wurden diese eigentlich längs oder quer geklebt?

    Längs wäre aus meiner Sicht sinnvoll, damit man an der tiefsten Stelle beginnen kann, aber quer könnte ich mir eben auch vorstellen.

    Falls jemand es weiß, bitte antworten!

    Und was mir eben noch auffiel: Die Laufschiene für die Tür fehlt auch noch. Für das Geländer habe ich was geätztes da. Mal sehen, wie ich es herausgetrennt bekomme. Der Hinweis mit dem Skalpell war schon sehr gut. Vielen Dank dafür.

    Bis dahin

    Volker.