Die Entstehung einer knapp 8m² - TT - Anlage

  • Ich hab mich ja erst vor kurzem angemeldet. Ich zeige momentan noch die zurückliegenden Baufortschritte. Demnächst bin ich beim aktuellen Stand und ab da hab ich sehr viele Fragen. Die kommen also noch. :)

  • Kapitel 5: - "Die Signaltechnik und andere Dinge, die einen zur Verzweiflung bringen".

    Ja, die Signaltechnik. Als Bahnfahrer und Eisenbahnfotograf,...die Signaltechnik hatte mich bis dato irgendwie noch nie so interessiert. Während Hobbykollegen bei Formsignalen Schnappatmung kriegen und mit dem Schwanz wedeln,... kurz und knapp, bei mir wedelt da nix. oh.gif

    Aber da sie nun mal dazugehört, musste ich mich mit dem Thema auch mal ausgiebig auseinandersetzen. Als ich dann die Preise für ein Flügelsignal gesehen habe, da hats mich erstmal auf den Arsch gesetzt. Ein kurzer Blick auf den Kontostand hat gereicht, um das Thema gleich wieder zu beenden. Also hab ich mir die Lichtsignale mal näher angeschaut. Kurzer Blick auf den Kontostand..., ne, dat würd nüscht. lil.gif

    Über Dummys bin ich dann gestolpert. Das war ein akzeptabler Kompromiss.







    Optisch sind die Teile echt ok. Aber ausm Westen. Ich möchte ja aber den Osten darstellen. Das hab ich total übersehen.



    Bin dann über diese Signale gestolpert.



    Die fand ich echt ok und erschwinglich. Passend auch in meine Epoche. Für diese hatte ich mich entscheiden.


    Fortsetzung folgt.


    Ps.: Thema Weichenlaternen: Vergleich Plastik und Metall. Auch hier sollte es Plastik werden. Bei den Metallbausätzen hab ich irgendwie nicht so viel Geschick.




    Kleiner Vorausblick: Thema Oberleitung. Ja/Nein/Vielleicht... Ein Problem, was mich seit Jahren beschäftigt.






    Aber die Brücke hält schon mal.

  • E-Lok ohne Oberleitung ist Quatsch . Dann kannst Du die Dinger in die Vitrine stellen . Masten kann man selber bauen , machen die Trambahner auch und es ist keine Raketenwissenschaft

  • Auf meiner alten Anlage aus DDR-Zeiten fahren e-Loks mit echter Oberleitung. Bügeln sie ab, bleiben sie stehen, denn ohne Oberleitung können meine BR 242 und BR 211 gar nicht mehr fahren. Sie haben nämlich jetzt vier Haftreifen auf der Seite, von der der Strom von der Oberleitung kommt. Im Tunnel hängt ein dicker Messingdraht von der Decke, also eine feste Oberleitung wie im Berliner Hauptbahnhof, bei mir nur 30 Jahre früher (ich muss mal die Patentanmeldung schecken). Der Spielspass entschädigt für die schlechtere Erreichbarkeit der Gleise.

    Einmal editiert, zuletzt von Harka (17. Februar 2025 um 07:12)

  • E-Lok ohne Oberleitung ist Quatsch . Dann kannst Du die Dinger in die Vitrine stellen . Masten kann man selber bauen , machen die Trambahner auch und es ist keine Raketenwissenschaft

    Seh ich auch so, E-lok ohne Oberleitung ist doof.

    Rundholz mit Ausleger?

  • Gibt's eigentlich auch irgendwo tschechische Oberleitungsmasten mit diesen typischen Merkmalen? Hab schon einige Internetseiten abgegrast, aber keine gefunden.


    Kapitel 6: - "Die Verlängerung".

    Guten Abend.

    Kurzfristig hatte ich mich entschieden, die beiden Gütergleise zu verlängern. Also kam an die Klappe noch eine Leiste ran. Ein paar Kleinigkeiten hier und da wurden ergänzt. Für meinen Geschmack dauert das alles viel zu lange, aber ich glaube, hierbei lernt man Geduld...(hoffentlich bald:))





    Thema Lichtschalter freilassen...da musste ich etwas biegen.





    Beim Thema Bahnsteig bin ich bald verzweifelt. Tillig hat den Plastikbahnsteig. Und Weinert hat Holzschwellen. Aber halt aus Metall, was man erst grundieren und dann bemalen muss. Und die Teile sind alle einzeln. Aber ich hatte mich dafür entschieden. Mal sehn, was das wird.



    Die beiden Brücken von NOCH aus Lasercut haben aber dafür ganz gut reingepasst.







    Fortsetzung folgt


    Ps.: Den Lokschuppen hatte meine Frau bissl bearbeitet, damit er nicht so sehr nach Plastik aussieht. Das Licht von Busch passt leider nicht ganz. Die Lampe ist zu groß, leider gibt's die nicht kleiner. Die Lampen von viessmann sind noch größer. Gibt's da irgendwo kleinere DDR-Lampen?

  • Claus Wolf

    Die sehr maßstäblichen Lampen werden auch ohne Mast zur Montage an Hauswänden und ähnlichem angeboten. Im Zweifel den Händler fragen oder mich per PN. Ich könnte den Kontakt herstellen.

    Die Masten wirken im Modell auch besser, als in den Makroaufnahmen, stellen aber letztlich auch einen Kompromiss dar. Letztlich sollen sie stabil sein, die Drähte aufnehmen können und doch möglichst dünn rüber kommen. Zudem bleiben sie so auch bezahlbar.

  • Schau mal bei Mojett.cz, da gab es vor einiger Zeit sowas.

    Hab geschaut, gibt's noch. Vielen Dank!


    Kapitel 7: - "Häuserk(r)ampf".

    Mal ein kleiner Schwenk zu den Häusern. Nun, ein nicht unwichtiger Part auf der Anlage. Das Bahnhofsgebäude und der Lokschuppen war ja schon mal zu sehn. Der Güterschuppen und die Lokleitung passen auch ganz gut dazu. In meiner wintrack-Planung waren noch das Rathaus und ne Post zu sehen. Das habe ich nun verworfen. Ein paar kleine "normale" Häuser sollen nun drauf. Leider gibt's die irgendwie nicht mehr zu kaufen. Und Ersatzteile habe ich auch keine gefunden.



    Ein gutes Dutzend habe ich davon noch, aber alle im gruseligen Zustand. Das aufgesetzte Fachwerk ist schief drauf, oder fehlt ganz, oder versetzt. Fenster fehlen, Treppen, Schornsteine, Dachrinnen. Und das Innenleben. Wenn man Licht anmacht, scheint es an einigen Stellen durch. Ersatzteile von Auhagen gibt es für die Schornsteine und die Treppen und Fenster hab ich auch noch. Ist der Bausatz eigentlich von Auhagen? Oder Vero? Und hatte der Bausatz überhaupt Dachrinnen? Aldiweil alle diese Häuser ohne Dachrinnen sind... oh.gifrolling_eyes.gif







    Keines der Bausätze hab ich zusammengebaut, die waren immer irgendwo bei nem Ebay-Sammelsurium dabei. Deswegen habe ich auch keine Anleitung dazu, wo eventl. Ersatzteile nachzubestellen wären.





    Bei den neuen Gebäuden hab ich schon mal angefangen, die etwas zu altern. Beim Güterschuppen fehlt aber noch das Dach und einer der kleinen Eingänge.

    Ich fasse kurz zusammen. Bei dem Herrichten der Häuser geht unglaublich viel Zeit ins Land. Und zuweilen frustriert es auch. Die kleinen Häuser sind auch überall voller Leim. Und wenn ich das aufgesetzte Fachwerk abmachen will, zerbröselt es. ...crazy.gif

    Viele Grüße

    CW

  • Die kleinen Häuser mit dem aufgeklebten Fachwerk stammen von VERO Annaberg-Buchholz. Neben der Raumzellenbauweise für faule gab es aus diesen Haus mit den Grundplatten Häuser für alle möglichen Verwendungen. Sie hatten alle eines gemeinsam: Sie waren viel zu klein und sie hatten jede Menge Fenster, die man mit einer Glühlampe komplett beleuchten konnte. Die Grundrisse sind TT-typisch, die Höhe aber eher 1:100. Das war ein super Spielzeug und etwas nettes zum Basteln für Kinder. Es gibt gute Gründe, warum die auf Börsen für 1 € verramscht werden. So schön die Erinnerungen an diese Gebäude auch sind, ich würde sie heute nicht mal im Hintergrund auf eine neue Anlage platzieren und auch nicht Auhagens Post, Rathaus, Apotheke, Kirche Börnichen oder die ganzen Stadthäuser. Es gibt da heute maßstäblicheres, auch von Auhagen.

    Um sie zu sanieren musst du zu Farben greifen. Wenn die inneren Papiereinlagen fehlen, dann streich die Wände von innen schwarz, damit nichts durchleuchtet. Dazu kannst du einen fetten Pinsel nehmen und zur Not Wasserfarben einsetzen. Das habe ich bei den 60 Jahre alten Siedlungshäusern auch so gemacht. Man kommt ja nicht wieder dran.

    In die Fenster klebst du Seidenpapier als Gardine. Ein Außenanstrich kaschiert Klebstoffspuren.

    Und denke nicht, dass ich die Häuser auf meiner uralt-Anlage nicht auch im Einsatz habe

    Einmal editiert, zuletzt von Harka (3. März 2025 um 21:54)

  • Vielen Dank für die vielen Infos. Beim Suchen über ebay sind die Bausätze von früher tatsächlich zu finden (Vero/Mamos). Aber krass ist, dass die Bausätze sich überhaupt nicht verändert haben. Die Häuser und Bahngebäude gibt's auch heute noch alle (außer halt die besagten kleinen Pseudofachwerkhäuser).