Die Lackierung des Nissan Primera und des Nissan GT-R gefällt mir gar nicht. Das Silber wirkt wie sehr grober Hammerschlaglack. Ich nutze Farben von Humbrol, Testor und Gunze - mit denen habe ich nicht solche Probleme.
Ich benutze ausschließlich Autolacke der "großen" Autos. Dieses konkrete Silber enthält Partikel, die wie Prismen wirken und einen Glitzereffekt erzeugen. Das sieht bei entsprechender Beleuchtung ganz hübsch aus. Der Nachteil ist, dass es keine glatte Oberfläche gibt. Bei echten Autos muss man da vermutlich mit Politur ran. Beim GT-R ist es da jetzt zu spät, aber bei normaler Entfernung stört das nicht sehr, beim Primera ist ja noch keinerlei Detailierung erfolgt, und die Scheiben sind auch noch nicht drin. Ich werde mal erforschen, in welcher Weise ich dem eine Politur verpassen kann. Ansonsten habe ich auch andere silberne Lacke, die eine glatte Oberfläche erzeugen, aber denen fehlt eben der Glitzer - und bei den alten Japanern in Liebhaberhand ist eben mehr Lametta.
Zum Scorpio: Da hat das Management ziemlich viele Fehler gemacht, u.a. auch, dass es ihn recht lange nur als Schrägheck gab, was bei Oberklasse-Autos nicht sehr gebräuchlich war (wenn auch ausnahmsweise großartig umgesetzt wie beim Rover SD1), Das Design - naja. Aber andererseits befand sich Ford da in guter Gesellschaft, da die meisten Nicht-Premium-Hersteller Ende der 90er/ Anfang der 2000er ihre großen Limousinen eingestampft haben.
Beste Grüße
Jörg