"Großenborn" geht, "Bernroda" entsteht.

  • Nochmals vielen Dank an euch :ok: . Mittlerweile habe ich den MRT-Befund und es ist, entgegen meiner Hoffnung, nun doch ein Bandscheibenvorfall zwischen L4 und L5 :wand::traurig-1: . Aber die Genesung schreitet, wenn auch für mich viel zu langsam :48: , voran. An einen Anlagenweiterbau ist allerdings noch nicht zu denken, außer vielleicht ein paar "Kleinarbeiten" wie Beleuchtung für die Gebäude zusammenbrutzeln oder sowas. Eine Geschichte zur Anlage spukt mir derzeit im Kopf rum :denk: , wenn diese soweit gereift ist, um sie niederzuschreiben, werde ich euch natürlich teilhaben lassen.

    Bis demnächst also :hand: ...

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Servus, Jens,


    Gute Besserung von mir - und vor allem viel Geduld. So ein Bandscheibenvorfall kann schon mal bis 3 Monate beschäftigen. Und manchmal will man da einfach nur auf Metall beißen.


    Halte tapfer durch! Auch wenn es erst einmal durch ein sehr tiefes Tal der Tränen gehen mag, auch dieses Tal hat ein Ende mit dem sprichwörtlichen Licht. Und dann kannst Du auch wieder richtig MoBa bauen.


    Ciao, Frank

  • Danke Frank, für deine motivierenden Worte :gut: . Es geht ja aufwärts, aber eben (für mich) viel zu langsam :wand: . Und Monat Nummer 1 ist ja schon rum ;) .

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Hallo zusammen,

    hier nun, für alle Interessierten :48: , die Geschichte zur neuen Anlage, angesiedelt in der Zeit 1980 bis 1983. Der Traktionswandel von Dampf auf Dieselloks ist in vollem Gange, was mir einen interessanten Mischbetrieb ermöglicht.

    Zuerst einmal ist festzustellen, ein direktes Vorbild für die Anlage gibt es nicht, jedoch orientiere ich mich sehr an Thüringer Motiven. Bernroda ist rein fiktiv, ebenso Schwarzberg. Letzterer Name ist angelehnt an Schwarzburg, mit diesem Ort verbinde ich viele schöne Urlaubserinnerungen. Außerdem bin ich vom Bahnbetrieb auf den (ehemaligen :traurig-1: ) Thüringer Steilstrecken seit meiner Kindheit fasziniert.


    Bernroda ist eine beschauliche Kleinstadt im Thüringer Wald, irgendwo zwischen Suhl und Ilmenau. Die Einwohnerzahl liegt etwa bei 3500, allerdings, in der Urlaubs-und Ferienzeit bevölkern auch hunderte Touristen den Ort. Es gibt 2 FDGB-Ferienobjekte, sowie mehrere Hotels und Pensionen. Für ausreichend Personenverkehr ist also gesorgt ;) .

    Die Umgebung ist sehr waldreich, demzufolge wird natürlich intensiv Forstwirtschaft betrieben und das geschlagene Holz mit der Bahn abgefahren. Auch gibt es in der Nähe des Bahnhofes ein kleines Kalkwerk, dessen Produkte ebenfalls auf der Schiene transportiert werden. Ortsansässige Betriebe nutzen die großzügig ausgebauten Verladestellen auch regelmäßig. Dies alles sorgt für einen regen Güterverkehr ( was mir als Rangierfan sehr zugute kommt :geil: ).

    Das 9 Kilometer entfernt gelegene Schwarzberg ist ein beliebter Ausflugsort für die zahlreichen Urlauber in der Region, was einen regelmäßigen Triebwagen/ Personenzugverkehr zur Folge hat.

    Im Ort selbst gibt es keine größeren Industriebetriebe, außer einem Betriebsteil des VEB Elektromaschinenbau. Allerdings befindet sich am Ortsrand ein kleines Tanklager, welches 2 x wöchentlich bedient wird. Der Güterverkehr ist also recht übersichtlich.

    Soviel erstmal zur Anlagengeschichte.

    Sofern gewünscht, werde ich in einem zweiten Teil dann den angedachten Bahnbetrieb etwas näher erläutern :hand: .

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Servus, Jens,


    tolle Geschichte zum Anlagenkonzept, die in der Umsetzung viel Betreibsspaß verspricht. Und es deuten sich hier Güterzüge in der Relation Grainitz - Bernroda - Schwarzburg an. ;) Vielleicht als Startpunkt eines Anlagennetzwerkes in Analogie zum Stummikursbuch (kann es leider hier nicht verlinken, da es nur dort registrierten Usern unter der Rubrik Links zugänglich ist).


    Aber werd erst mal gesund und dann viel Spaß beim weiteren Anlagenbau.


    Ciao, Frank

  • Hallo zusammen,

    nach längerer Zeit mal wieder ein kleines Update zur werdenden Anlage. Da ich gesundheitlich nach wie vor etwas angeschlagen bin :traurig-1: , hat sich nicht viel getan :nee: . Jedoch liegen die Gleise nun final, Fahrstrom liegt überall an und sämtliche motorischen Weichenantriebe sind montiert und angeschlossen :ok: . Die Probefahrten sind auch zufriedenstellend verlaufen :hurra: . Nun geht es an's Gleise altern und schottern. Eine Arbeit, die ich über alles "liebe ":48: :wand:.

    Es wird, wenn auch für mich viel zu langsam. Aber noch spielt mein Rücken nicht so mit wie er eigentlich soll :700: . Anbei noch 2 :foto: ...

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Hallo zusammen,


    nach längerer Zeit mal wieder ein kleines Update zum Baufortschritt.

    Die Gleise sind nun eingeschottert, die Ladestrasse hat ihren Portalkran (inclusive Umlackierung) erhalten und der Lokschuppen ist weitgehend fertig und patiniert :hurra: . Das Dach wird abnehmbar bleiben und es wird noch eine Inneneinrichtung installiert. Auch die Bahnhofsillumination ist soweit fertig, die Beleuchtung der Ladestrasse und der Einsatzstelle ist in Arbeit. Der Hausbahnsteig wurde komplett neu gebaut, beim Schüttbahnsteig überlege ich noch, wie ich diesen am Besten gestalte :gruebel: .

    Momentan bin ich dabei, verschiedene Erdmischungen zur Bodengestaltung auszuprobieren, hab aber noch nicht so das Passende gefunden :700: . So ganz nebenbei hat die Einsatzstelle noch ein zusätzliches Abstellgleis für die Ferkeltaxe erhalten, im Fünfjahrplan der RBD Erfurt ist dort die Errichtung eines Triebwagenschuppens vorgesehen. Das erste Grün ist schon am wachsen, ist aber auch nur erstmal ein "Probelauf" :48: .

    Soviel zum Stand der Dinge. Anbei auf die Schnelle ein paar :foto: vom Wischphone.

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...