MMs Modellbahnabenteuer

  • Hallo, heute eine andere Baustelle, etwas für "hintendran":

    Bei der Digitalzentrale gibt es einen Kesselwagenbausatz "Schuster & Wilhelm". Ein sehr kurzer Wagen aus der frühen Zeit.

     

    Der Bausatz ist, würde ich sagen, von mittlerer Schwierigkeit. Mit einem bißchen Übung am Lötkolben ganz gut baubar.

     

    Für den Kleinkram braucht es schon mehr Nerven und eine ruhige Minute. Und solange die Anbauteile nicht fest montiert sind (nach der Lackierung), sollte man den Wagen besser nicht so fest ansehen, es ist alles sehr empfindlich.

    Tja, und wie lackiert man nun so ein Teil? Die einen sagen so, und die anderen sagen so! Ich gehöre eher zu den anderen. :hut:Schließlich wer will denn heute noch wissen, wie das damals vor 130 Jahren war, wer hat Farbfotos? Im Übrigen ist gerade dies ein Punkt, der mich besonders an der frühen Eisenbahn reizt. Also meine Wahl:

    Zur meiner persönlichen Interpretation kommt, daß ich den Wagen einer konkreten Firma auf den Modulen zugeordnet habe, ein Bahnhof, der vielleicht mal entstehen wird. Ich sehe ihn also als Privatwagen, der konkret für eine Papierfabrik Leim transportieren soll.

       

    Der Wagen ist sehr leicht, mal sehen wie er laufen wird (wer den Wagen auch bauen will, mache sich vor dem Lack Gedanken, ob er den Kessel nicht etwas metallisch füllen will).


    So, und noch ein Hänger:

    Das ist der Melassewagen von DNA, dieser wird aber (voll langweilig) nach Herstellervorgaben decoriert werden.

     

    Auch dieser Bausatz ist mit etwas Übung schnell zusammen gebraten.

     

     

    Ein bayrischer Wagen mit weißen Radreifen (naja, es ist hellgraue Grundierung). Der Sachse oben dürfte gern auch weiße Rahmenwangen haben - naja, beim Nächsten dann.

    Übrigens hatte einer der Kessel auch einen Lackschaden und wurde mit Pinsel und klarem Mattlack ausgebessert. ;)

    Gruß,
    Thomas

    ( gealtert wird später! )

  • Also ich vestehe die Kritik gerade nicht so ganz. Mir gefällt die Lok und was gibt es da auszusetzen. Schon mal eine echte Lok in solchem Licht gesehen? Da ist keine Wand glatt und ohne Beulen, aber nicht mal die sehe ich hier.

  • Ehrlich, schade um die viele Arbeit.... Schon das Anbringen der Anschriften war zuviel. Warum macht man nach so einem kapitalen Schaden beim Lackieren einfach weiter? Weils fertig werden sollte/musste ? Nich wirklich.... Ist doch eigentlich klar, das so offensichtliche Strukturen noch zusätzlich verstärkt werden. Selbst wenn's auf Treffen nicht bemerkt oder gesehen wird....Du weißt es, und wirst dich immer drüber ärgern. Mir ginge es 100% so.

    Warum eigentlich so großflächig auf schwarz abgeklebt ? Ich hätte versucht zuerst das hellere rot zu lackieren, dann eine passende Halterung aus Holz oder Styropor o.ä. innen rein, und von da zur Kante abkleben, natürlich genau andersrum wg der geraden Kante. Dann schwarz und Abklebung runter. Ggf die rote Kante mit Pinsel ausbessern.

    Vielleicht machste auch erstmal einige Tests, bzgl. wie löst sich das verwendete Abklebematerial schadfrei von anderen Lackschichten. Oder anderes nehmen. Vermutlich haftet auch die Schwarze Farbe auf dem Grund sehr schlecht. Was für Lack wurde verwendet ? Nimm doch von MMC den zwar stinkenden, aber sehr haltbaren Nitrolack. Haben auch andre Anbieter. Meine Meinung....die hoffentlich anregend hilft.