Weiter ging es mit technischen Lösungen an den Fahrzeugen und Gleisen und um Baufortschritte.
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Unsere ersten Überlegungen zum Fahrzeugeinsatz betrafen den sprichwörtlichen Kupplungssalat, den es durch die unterschiedliche Herangehensweise der ursprünglichen beiden KSH Kittler und Lorenz gab. Während Herr Kittler die N-Kupplung um 180° gedreht verbaute, verwendete Herr Lorenz die N-Kupplung normal wie bei den N-Fahrzeugen. Das führte natürlich dazu, dass die Fahrzeuge beider Hersteller beim Kunden nicht untereinander kuppelbar waren. Man musste sich also zähneknirschend zum Umbau eines der Kupplungssysteme entschließen, um Fahrzeuge beider KSH im Verbund fahren und rangieren zu können. Nicht unerwähnt soll noch der Ätzbausatz der Trichterkupplung der Fa. Kittler sein. Den gibt es leider käuflich schon lange Zeit wegen Geschäftsaufgabe nicht mehr zu erwerben, wird aber von einigen TTe-Freunden noch angewandt.
| Diese N-Kupplungen wirkten an den TTe-Fahrzeugen grob und ungeschlacht, weshalb einige TTe-Freunde nach Alternativen suchten und diese bei MicroTrains mit den Kupplungen #905 fanden. Diese sehen sehr filigran aus, sind funktionssicher und lassen sich magnetisch vorent- und entkuppeln. Sie werden mittlerweile von vielen TTe-Freunden angewendet. Wir haben daher vor, alle bei uns Beiden vorhandenen Fahrzeuge mit Ausnahme der Rollwagen auf das MicroTrains-System umzurüsten. Für die Rollwagen und deren sichere Verbindung schuf ein befreundeter Modellbahner per 3D-Druck eine Kupplungsstange mit Platte und Haken (siehe Bild 9) zum Auflegen in die MicroTrains-Kupplung. Da kann sie nicht heraus- oder durchfallen und der Rollwagen lässt sich gut schieben und ziehen. |
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| Die Verwendung der MicroTrains-Kupplung hatte zur Folge, dass wir mit Kleinstmagneten im Gleis experimentierten, die ein sicheres Entkuppeln der Fahrzeuge gewährleisten. In unserem Fall verwendeten wir schließlich Neodym-Magneten 7x3x2 mm siehe Bild 10), die wir einzeln zwischen zwei Schwellen unter dem Gleisprofil fixierten. Diese sind nach dem Einschottern überhaupt nicht mehr sichtbar, weshalb wir für uns entschieden, die Lage des Magneten durch ein Merkmal im Gelände (kleiner Busch, Mast o.ä.) zu markieren. Das Vorentkuppeln und Entkuppeln funktioniert damit wunderbar. Das markieren im fertigen Modul erfolgte dann mit Hilfe von Büschen oder Grenzsteinen (siehe Bild oben). |
Bei den TTe-Weichen gab und gibt es ebenfalls diverse Hersteller wie z.B. die schon erwähnten Firmen Kittler und Lorenz, aber auch TT-Filigran. Die Weichen der Fa. Kittler gibt es dabei nur noch gebraucht. Aus Gründen der Verfügbarkeit und Betriebssicherheit haben wir uns für Weichen eines befreundeten Modellbauers entscheiden, der diese per Schablone im Selbstbau für Gleis Code 55 herstellt und für die Selbstbauweichen der Firma Schumacher. Auch diese Weichen haben mittlerweile ihre Funktionsprobe im eingebauten befahrenen Zustand unter Beweis gestellt.
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Für die Segmentscheibe wählten wir schließlich ein Produkt der Fa. HAPO, nachdem der ursprünglich vorgesehene Eigenbau nicht betriebssicher genug funktionierte.
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An Gebäuden kommen im Bahnhof Kunofelde der Lokschuppen, das Bahnhofsgebäude und der Güterschuppen von Carlsfeld zur Aufstellung. Es handelt sich dabei um Lasercut-Produkte der Firma MBZ im Maßstab 1:120. Außerdem wollen wir dort noch die ursprünglich vorhandenen Reihengaragen, einen Schmalspurwagenkasten sowie ein Trafohäuschen aufstellen. Vor dem Lokschuppen haben wir eine Untersuchungsgrube, einen Wasserkran sowie einen kleinen Kohlebansen vorgesehen. Der Bahnhof wird durch entsprechende Bahnhofsleuchten nach sächsischem Vorbild ausgestattet. Diese werden auch durch einen befreundeten Modellbahner hergestellt, der uns zudem noch eine beleuchtete sächsische Bahnhofsuhr für das Bahnhofsgebäude versprochen hat.
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Zum Baufortschritt der drei Modulsegmente des Bahnhofs Kunofelde lässt sich jetzt schon feststellen, dass das Teil mit Bachbrücke und Abzweig in die Glasfabrik(siehe Bild 13) vollständig fertig gestaltet ist.
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