Tillig BR 89 6009

  • Hallo ,

    heute mal wieder aus der Rubrik : " Wenn die Postfrau 2x klingelt " :hurra:


    Dieses mal fand die neue 89 6009 ins Testlabor.

    Wie schon vor einiger Zeit angekündigt , hier nun der Test . :crazy:


    Die Verpackung , angenehm " klein " .

    In der Schachtel - Bruchsicher - die kleine Lok , in einer Art Moosgummi eingebettet .

    Zurüstteile , wie Luftschläuche , Kuppelhaken , etc. liegen reichlich ( 3 Spritzlinge ) , im Beutelchen bei .

    Auch 4 Ersatzpuffer sind dabei . Ebenfalls eine mehrsprachige Bedienungsanleitung .


    Nun mal fix ausgepackt und ein paar Fotos gemacht :


    Gut sieht die Kleine ja aus . Über den Tender ob zu hochbeinig , die Fahrwerksblenden zu weit außen und nur flach graviert , o.ä. will ich mich hier nicht äußern . Auch andere Dinge , welche fehlen , wie z.B . die Dachstützen vom Führerhaus ö.ä. lasse ich mal außen vor .

    Es ist ein Kompromiss behaftetes Modell :lupe: .

    "Der Kunde will es halt so " .

    Für die Bilder gilt : Unscharf ist das neue HD , beleuchten kann jeder . :48:

  • Nun dreht die Lok gerade ihre Einfahrrunden . :shock:

    Derweil mal ein paar Vergleichsbilder mit der Schlepptender - 89 von Jatt. Bei den Bildern :

    Rechts , die 89 von Jatt und auf den letzten zwei Bildern unten , die untere Lok .

    Bei der Jatt - Lok wurde der Vorhang , zum Tender hin , farblich hervor gehoben .

    Bei der Tillig - Maschine leider nicht .

    Lässt sich aber selbst beheben.


  • Auf der Waage konnte die Jatt - Lok klar Punkten .

    Die wiegt doch glatt 107 Gramm.

    Tilligs Lok dagegen nur ernüchternde 71 Gramm .

    Nun zum Test .

    Gefahren wird , wie immer , Analogbetrieb mit dem FZ 1 .

    Zuerst zum Licht : immer noch Xennon - Scheinwerfer .

    Auf der Tenderseite etwas dunkler , liegt wahrscheinlich am Lichtprisma .

    Nun den Regler aufgedreht und die Lok setzte sich widerborstig bei 8 Volt in ruckelnde Bewegung .

    Noch mal runter und die Gleise gereinigt .

    Dann neuer Versuch .

    Nun fuhr die Lok wesentlich besser , aber man merkt schon , dass der Tender nicht mit zur Stromabnahme heran gezogen wurde .

    Schade eigentlich . :traurig:

    Jetzt dreht die Lok immer noch ihre von Tillig vorgeschriebene Einlauffahrt und dann geht's an die weiteren Tests .

    Jetzt is erst mal MIDDACH ! :essen:

  • MATT , Mensch das is ne Dampflok , da gibt's nur Xennon .

    Bei den neuen Dieselloks und Elloks gibt's dann den neumodischen Matrix - Kram :lol1: .

    Da wirste dann auch gleich noch gebräunt davon :lol:   :hurra:.

  • So , Mittagessen ( selbst gekocht ) hab ich überlebt :krank: .

    Zur Solo - Fahrt : nach dem Einfahren , fährt die Lok geschmeidig bei ca.7,5 Volt langsam , mit leisen Brummen an . Das Licht leuchtet hell bei ca 4 Volt . Die Lok lässt sich bis 12 Volt auch noch gut bis zur Höchstgeschwindigkeit ( welche noch vertretbar ist ) regeln .

    Ein Auslauf konnte, nach Stromunterbrechung , in beiden Fahrtrichtungen nicht festgestellt werden.

    Das Fahrgeräusch ist angenehm leise .

    Nun weiter zur Lastprobefahrt .

    11 Wagen ( 2 und 4 Achser ) in der Ebene , sind kein Problem . Weitere Wagen führten dann im Bogen zum leichten schleudern der Lok.

    Auf der Steilstrecke ist im Bogen immerhin ein Zug mit 5 Wagen gerade so möglich .

    Auch das Anfahren am Berg war so gerade noch möglich . 4 Wagen werden sicher den Berg hoch geknüppelt :respect: .

    Dafür , dass die Lok keine Haftreifen besitzt , finde ich die Zugkraft ausreichend :gut: .

    Während der Einfahrt (2 x 20 Minuten ) und Lastprobefahrt wurde eine sehr geringe normale Erwärmung fest gestellt .

    Fazit : Man erkennt die 89 009 als Modell schon wieder , aber es ist und bleibt leider wieder ein Kompromiss behaftetes Modell .

    Trotzdem wir das Maschinchen dem Bw Chaosbergen zu geteilt .

    Anbei noch ein paar Bilder vom Testzug .

    PS : Hab gerade bemerkt , dass noch keiner mal aufgeräumt und an der Anlage weiter gebaut hat .