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Neuling

  • Heiso1212
  • 20. Juli 2020 um 18:53
  • Unerledigt
  • mcpilot
    Gast
    • 26. Juli 2020 um 12:31
    • #21

    Ok, habe nachgeschaut, beim Kauf der Lok kostet es jetzt 9,90€.

    Hab ich nicht mitbekommen, das es jetzt was kostet, hoffe aber das der Decoder dann auch eingebaut wird, bei dem kostenlosen Service hatte ich es mal bestellt und der Decoder war nicht montiert.

  • WvR
    Benutzer
    Beiträge
    106
    • 26. Juli 2020 um 12:37
    • #22
    Zitat von derbulleschoeneweide

    ....In meinem Fall fährt immer genau ein Zug durch die Trasse. ....

    Das Thema ist ja gefunden, nun würde ich mir ein Vorbild suchen, planen und vorallen.....mach Dein Ding.

    Wenn man nur mit jeweils einem Zug im Oval fährt, dann braucht man in der Tat kein Digitalequipment. Da reichen im Bahnhof zwei Trenngleise für den Zugwechsel und dasselbe noch einmal im Schattenbahnhof.

    Wenn man sich aber am Vorbild orientiert, im Bahnhof einen Güterschuppen eingeplant hat und Betriebe mit Anschlussgleisen bedienen will, dann klappt das analog fast nicht mehr. Denn dann werden ankommenden Güterzüge "zerlegt" und neu zusammengestellt. Will sagen, es werden beladene Waggons aus den Anschlussgleisen herausgezogen und neue leere Waggons bereitgestellt. Dazu wird der wartende Zug mehrfach umfahren, ab- und angekuppelt bis alles erledigt und der Güterzug in die "weite" Welt weiterfahren kann. Und das alles ohne "Handkran", sondern einzig mit der Güterzuglok oder der Ortsrangierlok. Und währenddessen läuft natürlich der normale Pesonenzugverkehr weiter.

    Ich habe das alles mal mit einem Dutzend Trenngleisen vor gut 30 Jahren analog gemacht, als es für TT noch keine kleinen Dekoder gab. Es war ein riesiger Aufwand und trotzdem unbefriedigend. Als dann um 1990 die ersten Mini-Dekoder kamen, bin ich mit fliehenden Fahnen gewechselt und habe das noch keine Minute bereut. Es ist einfach großartig, dass man jetzt mit einer V60 o.ä. freizügig rangieren und automatisch kuppeln kann. Da kommt echt Laune auf.

    Wie zu Anfang gesagt, wenn es darun geht, schöne Züge im Oval fahren zu lassen und hinterherzuträumen, dann ist das absolut o.k. und dann wird man auch mit Analogbetrieb glücklich. Aber bitte daran denken, der Appetit kommt beim Essen!

    Wolfgang

  • Heiso1212
    Gast
    • 26. Juli 2020 um 18:10
    • #23

    Im Princip habt ihr alle Recht.

    Es geht mir nur darum,das ich einAusgleich brauche.

    Kleine Lebensbeichte.:

    Meine Frau hat seit 36 Jahren die Niere ihres Vaters.Und wir dachten uns,das wenn ich Rentner bin,wir so richtig loslegen können.Aber wie heist es doch so schön? Der Mensch plant und der Herrgott schmunzelt.Nun hat dieses Transplantat seinen Dienst schneller aufgegeben als wir alle gedacht hatten--ist halt so.Sie muß nun drei mal in der Woche für je 5 Std. an die Dialyse.Nun bin ich die eingetragene Pflegeperson meiner Frau,da sie unter ärztlicher Aufsicht jeden Tag Morphium nehmen muß.

    Unser großer Traum wäre gewesen einmal quer durch Afrika mit dem Zug.

    Einmal mit dem Glacierexpress.

    Einmal mit der transsibirichen Eisenbahn.

    Oder einmal durch Amerika von Küste zu Küste.

    Oder einfach mal mit dem Trecker und 'nem ausgebauten Bauwagen quer durch Deutschland.

    Nun es ist wie es ist.Wir sind positive Menschen und sagen uns das es schlimmeres gibt.Z.B. im Rollstuhl zu sitzen und blind zu sein....?!

    Deswegen haben ich mich für die Modellbahn entschieden.Ich werde kaum die "Riesenanlage" auf die Beine stellen.

    Natürlich gehe ich davon aus,das es nicht bei einem einfachen Oval bleibt--aber gut Ding will Weile haben.

    Mein Focus werde ich erst einmal auf die Landschaft fixieren.Sicher werde ich die eine oder andere Frage haben.

    So,jetzt wisst ihr mit wem ihr es zu tun habt.

    Und bitte,kein Mitleid---dafür denken wir zu positiv.

    Bsp.:

    Wir lachen wenn es regnet.Denn wenn wir weinen würden,würde es trotzdem regnen.

    Also,ist lachen doch besser,oder?

  • Heiso1212
    Gast
    • 26. Juli 2020 um 20:32
    • #24
    Zitat von Leichter Pacific

    @Heiso1212 , Heinz wenn das nun alles so ist wie Du uns es geschildert hast ist das nicht so schön . Für einen Ausgleich denke ich würde eine Anlage so wie von Dir angedacht auch seinen Zweck erfüllen . Landschaftsbau kann auch eine schöne Herausforderung werden . Bei nicht so viel Zugverkehr ginge es auch analog . Also los geht es . Planen , fragen und belesen , wie geht was und wie löse ich es . Bei Fragen , einfach Fragen stellen . Und Du wirst sehen , alles wird gut und bringt Dich ans Ziel .

    Ich danke dir

  • Online
    Zilli
    Team
    Beiträge
    1.036
    Wohnort
    Chemnitz
    • 27. Juli 2020 um 08:42
    • #25

    Hier mal etwas Lesestoff für den Anfang:
    Hier das Heft "Ins richtige Gleis", noch zu DDR-Zeiten, passt aber was die analogen Schaltungen angeht nach wie vor.

    Hier gibt es mehr von diesen Heften, inkl. alter Gleispläne.

    Nur eine Sache, die Du unbedingt beachten solltest, bitte nicht das in diesen heften beschriebene "Standard"-Gleis beachten. Nimm das aktuelle Modellgleis, welches allerdings eine andere Geometrie hat. Zum Planen passt Scarm ganz gut oder eben WinTrack. Kosten zwar etwas Geld, diese Programme, aber man hat von Anfang an einen Überblick was wirklich geht und funktioniert.

    Zitat von Heiso1212

    Mein Focus werde ich erst einmal auf die Landschaft fixieren.Sicher werde ich die eine oder andere Frage haben.

    So,jetzt wisst ihr mit wem ihr es zu tun habt.

    Sehr gute Einstellung, viele vergessen, dass erst die Landschaft da war und dann die Gleise kamen. :ok:
    Wenn ich mir manch eine Anlage anschaue, hat man ja umgekehrt das Gefühl - Landschaft konnte sich nicht entwickeln, da schon alles zugebaut.:wand2:

    Gruß Uwe

  • Heiso1212
    Gast
    • 27. Juli 2020 um 09:35
    • #26
    Zitat von 1zu120

    Hier mal etwas Lesestoff für den Anfang:
    Hier das Heft "Ins richtige Gleis", noch zu DDR-Zeiten, passt aber was die analogen Schaltungen angeht nach wie vor.

    Hier gibt es mehr von diesen Heften, inkl. alter Gleispläne.

    Nur eine Sache, die Du unbedingt beachten solltest, bitte nicht das in diesen heften beschriebene "Standard"-Gleis beachten. Nimm das aktuelle Modellgleis, welches allerdings eine andere Geometrie hat. Zum Planen passt Scarm ganz gut oder eben WinTrack. Kosten zwar etwas Geld, diese Programme, aber man hat von Anfang an einen Überblick was wirklich geht und funktioniert.

    Sehr gute Einstellung, viele vergessen, dass erst die Landschaft da war und dann die Gleise kamen. :ok:
    Wenn ich mir manch eine Anlage anschaue, hat man ja umgekehrt das Gefühl - Landschaft konnte sich nicht entwickeln, da schon alles zugebaut.:wand2:

    Na,das ist doch mal 'nen Tip.

    Besten Dank.

    Eine andere Frage.:

    was ist so schlecht an diesem alten Gleis?

  • Thomas Klug
    Benutzer
    Beiträge
    4.206
    • 27. Juli 2020 um 09:55
    • #27
    Zitat von Heiso1212

    Eine andere Frage.:

    was ist so schlecht an diesem alten Gleis?

    Hallo Heiso,

    fangen wir mit den Radien an, die sind mit 296 im kleinsten Radius für die meisten heutigen Lokomotiven zu eng, Mindestradius bei den meisten 310.

    Kontaktprobleme durch Korrosion im Inneren der Schienen da Hohlprofil und nur gebogene Blech, schnelle Alterung der Gleise durch Belag und Patina, Weichengeometrie etc.

    Beim Einschottern der Gleise läuft der Leim nach innen und bildet eine Isolierschicht - totes Gleis - keinen Kontakt/Strom.

    Du wirst mit Fehlersuche und nacharbeiten nicht mehr fertig und verlierst schneller die Lust als du angefangen hast zu bauen, Noch dazu die Anlage nicht ständig in Betrieb ist.

    Meine Empfehlung:

    Tillig Modellgleis, Bettungsgleis oder Kühn Gleis.

  • mcpilot
    Gast
    • 27. Juli 2020 um 10:01
    • #28
    Zitat von 1zu120

    Hier mal etwas Lesestoff für den Anfang:
    Hier das Heft "Ins richtige Gleis", noch zu DDR-Zeiten, passt aber was die analogen Schaltungen angeht nach wie vor.

    Das Heft gibt es überarbeitet mit dem neuen Gleismaterial seit einiger Zeit wieder bei Tillig:

    https://www.tillig.com/Produkte/produktinfo-09571.html

  • Heiso1212
    Gast
    • 27. Juli 2020 um 10:57
    • #29
    Zitat von Thomas Klug

    Hallo Heiso,

    fangen wir mit den Radien an, die sind mit 296 im kleinsten Radius für die meisten heutigen Lokomotiven zu eng, Mindestradius bei den meisten 310.

    Kontaktprobleme durch Korrosion im Inneren der Schienen da Hohlprofil und nur gebogene Blech, schnelle Alterung der Gleise durch Belag und Patina, Weichengeometrie etc.

    Beim Einschottern der Gleise läuft der Leim nach innen und bildet eine Isolierschicht - totes Gleis - keinen Kontakt/Strom.

    Du wirst mit Fehlersuche und nacharbeiten nicht mehr fertig und verlierst schneller die Lust als du angefangen hast zu bauen, Noch dazu die Anlage nicht ständig in Betrieb ist.

    Meine Empfehlung:

    Tillig Modellgleis, Bettungsgleis oder Kühn Gleis.

    Alles anzeigen

    :ok:Danke,das ist doch mal 'ne Ansage.

  • Simon
    Benutzer
    Beiträge
    469
    • 27. Juli 2020 um 11:12
    • #30

    Waren es nicht sogar nur 286mm beim Standardgleis?

    Mit Tillig-Bettungsgleis hab ich jetzt erst ne Anlage für Sohnemann gebaut. Würde ich jetzt nicht mehr unbedingt vorbehaltlos empfehlen.

  • tt-werkler
    Benutzer
    Beiträge
    15
    • 28. Juli 2020 um 08:26
    • #31

    Simon

    Was waren die Probleme mit dem Bettungsgleis?

    Soll für die junge Generation auch ne Anlage aufbauen und wollte das mit Bettungsgleis ausführen.

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