Beiträge von H-Transport

    Ich denke diesen Anspruch kannst Du am einfachsten mit der teilbaren Steifkupplung von Tillig erfüllen, weil diese tatsächlich funktioniert, auch mit Langwagen. Auch in Bezug auf Passung, Wagenabstand und Höhenspiel. Vorteil zusätzlich sind die Kuppelmöglichkeiten mit Bügel- oder gar Zeuke-Kupplung.

    Alternativ die Kühn-Kupplung, welche ggü. der Tillig-Variante ebenfalls eine Höhenarretierung hat.

    Spur-N-Kupplungen funktionieren aus Erfahrung in TT nur noch bedingt, da diese bei Höhenunterschieden zu empfinglich sind und nicht völlig knicksteif. Ich sehe da bei dem von Dir gezeigten Produkt dahingehend keine Verbesserung.

    Gruß

    Daniel

    Hallo!

    Die Bühlermotoren sind erfahrungsgemäß sehr anfällig für Tod durch Masseschluss. Passiert gerne, wenn die Motorenlager gerölt werden. Kann davon nur dringendst abraten, auch nur ansatzweise in der Gegend zu ölen.
    Wenn die Lok mit Bühlermotor nicht losfährt, ist immer Vorsicht geboten, weil der Decoder dann akut gefährdet ist.

    Idee wäre der Einbau einer SMD-Sicherung für alle Fälle.

    Kardanwellen kann man auch gut mit den Röhrchen von Wattestäbchen verlängern.


    Daniel

    Weitere Farb- und Formvarianten der T466.2 wurden die vergangenen Tage hinzu gefügt.
    Leider sind auch schon die ersten Fehlerchen passiert. Die Loks bis ca. Nr. 60 haben noch ein glattes Führerhaus ohne Sicken (richtig wieder gegeben), aber am Rahmen gleich drei (statt zwei wie im Modell).

    Daniel

    UIC60 als aktuell gängigstes Schienenprofil beim Vorbild für Neu- und Umbauten ist 172mm hoch, das wären 1,43mm in TT. Filigran hat 1,4mm, Kühn und Krüger ca. 1,8mm, Tillig 2,07mm und Pilz 2,5mm. Ich würde von Pilz daher schon aus optischen Gründen abraten. Und man ist da immer noch bei Verhältnissen der Maßstäblichkeit, die man an den rollenden Modellen kaum akzeptieren würde.

    Das früher schwere S49 hatte 149mm - ca. 1,24mm in TT. Beide Maße wohlgemerkt im unabgefahrenen Neuzustand.

    Die Vorzüge, die entstehen, wenn man sich jetzt noch "neu" Pilzgleis beschafft, sehe ich ehrlich gesagt nicht. Wenn ein Händler meint, heute noch "Pilzgleis" zu verkaufen, dann würde ich zu raten, vorsichtig zu sein und im Zweifel die Finger von zu lassen. Man weiß nie was man bekommt, gerade wenn mit Symbolabbildungen gearbeitet wird.

    Daniel

    Hallo!

    Die alten BTTB-Gleise reagieren empfindlich gegen Anschleifen. Ist einmal die Oberfläche beschädigt, war es das. Daher würde ich dort vorsichtig sein.

    Für Neusilbergleise hat sich auch bei mir ein "Putzzug" bewährt, bestehend aus. Wagen mit Noch-Reinigungszwerg für grobe Fusseln voran, fest zugeordnete Lok (Piko-Billigtaurus), Staubsaugerwagen Digitalzentrale (nur zum Staubsaugen), umgebaut auf Stromabnahme von der Lok sowie ein Roco-Schienenreinigungswagen. Damit hab ich auch beim Teppichbahning gute Erfahrungen gemacht, die Lok muss man halt gelegentlich gründlich reinigen, da es aber immer die gleiche ist, find ich das ok.

    Ich versuche zudem, wo es mit vertretbarem Aufwand möglich ist, die Haftreifenachsen der Loks zu entfernen / zu tauschen, da dies die Schmutzursache Nr. 1 ist. Kunststoffräder habe ich keine mehr im Betrieb.

    Daniel

    @KFörde:
    Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich bin nicht sicher, ob meine Botschaft richtig ankam. Wenn die Gusstteile Zinkpest haben, kannst du die Wagen nicht nutzen auf der Anlage, weil die Kupplungen nicht funktionieren.

    Zu nahezu 100% ausgeschlossen ist Zinkpest bei der Epoche-IV-Variante der DB, da diese erst sehr spät erschien und ausschließlich Normschächte hat.

    Daniel

    Hallo!

    Meinen Erfahrungen nach haben alle "DRG-Eilzugwagen" in allen Epoche- und Dekoausführungen mit Kurzkupplungskulissen ohne NEM-Schacht Zinkpest - also die Ausführungen mit Zeuke-Klipssteifkupplung und die BTTB-Kastenaufnahmen. Mal mehr mal weniger, je nachdem wie die Gusstücke die Dehnungen wegstecken, aber sie haben es. Auch wenn Verkäufer das nicht sagen oder erkennen. Schäden vorprogrammiert. Reparaturversuche wie bspw. massives Einkleben sind nicht dauerbeständig - hatte das vor 10 Jahren probiert, hält nicht auf Dauer.
    Betroffen von Zinkpest sind auch noch die Gussstücke der Do2000-Doppelstockwagen mit BTTB-Kastenaufnahme, ferner einige Rahmen der BTTB-Zeuke-01er sowie die Taigatrommelrahmen (V200 DR). Ich hoffe ich mache keinen beim Nachsehen jetzt unglücklich.

    Typische Anzeichen (treten nicht gleichzeitig auf) sind je nach Zustand u.a.:
    - Gussstücke nach unten gewölbt --> Wagen steht hochbeinig
    - Kupplungsdeichsel steht schräg, lässt sich schwer oder gar nicht mehr bewegen oder ist lose.
    - Risse im Lack des Gusstückes
    - die schmalen Streben des Gusstückes zwischen Schwalbenschwanzführung und der massiven Drehgestellaufnahme sind krumm
    - schwarze oder dunkelgraue Bruchstücke in der Verpackung.

    Tillig will für die kostenpflichten Ersatzteile (Kulanz ist da nicht mehr) ~15€, von PeHo gibt es einen Umbausatz iHv 10€. Beides exklusive Kupplungen und Umbauaufwand, wobei PeHo einfacher zu montieren ist. Wenn Du die Wagen nicht gerade geschenkt bekommst, alles in allem ein teurer Spaß.
    Warum die Wagen nicht wieder aufgelegt werden, bleibt ein Geheimnis in Sebnitz, denn man könnte damit ja Geld verdienen. Und ist noch längst nicht alles ausgereizt: Der BC4ü in Karwendel-Lackierung fehlt schon fast 25 Jahre.

    Daniel

    Hallo!

    Ich bin beim Schotter der Firma Minitec gelandet, weil dieser vorbildgerecht gebrochen (scharfkantig!) und gesiebt (maßstäbliche Körnung!) ist, dazu nicht gefärbt. meine Filigran-Gleise liegen auf Pappelsperrholz und sind mit doppelseitigem Klebeband fixiert. Mit den Schotterhilfen der Digitalzentrale und einer Pipette geht die Schotterung auch zügig voran und ist kein Hassthema* mehr. Den Schotter verklebe ich mit einer Mischung aus Kaltleim : Wasser (filtriert) ca. 1:4 mit einem Hauch Spüli, zieht sofort ein, hält super und sieht echt klasse aus!

    *Ich hab mir vor etwa 20 Jahren mit dem Auhagen-Schotter einen abgemüht. Bis der mühsam mit Pinsel usw. in Form gebracht war und dann zog der Leim nicht richtig ein oder schwämte weg und die Färbung des Schotters wusch sich aus und lief ins Umfeld ab... .

    Du wirst das jetzt vermutlich von fünf Leuten mindestens 7 Meinungen hören. Da musst Du für dich das beste Gesamtkonzept finden.

    Daniel

    Hallo!

    Digital ist ein Thema für sich... . Es gibt dort mehrere grundsätzliche Systeme. Für die es auch jeweils mehrere Hersteller von Komponenten gibt. Teilweise auch Adapter. Aber eine Mischung ist generell nicht möglich.

    "Uhlenbrock" bzw. das aktuelle Tillig-Startset nutzen "Loconet". Kann ergänzt werden mit weiteren Teilen von Uhlenbrock und auch anderen Herstellern wie Handregler mit und ohne Kabel, Interface zum PC, Rückmelder usw.

    Roco für seine Multimaus wie auch lenz nutzen das "Xpressnet".

    Adapter für Handgeräte gibt es, aber preislich etwa wie ein Handgerät. Also einmal festgelegt ist ein Umstieg nur mit Aufwand möglich.


    Ich würde keins von beiden verteufeln oder von abraten. Vor allem nicht, ohne deine Anforderungen zu kennen. Für eine kleine Heimanlage mit ein zwei Handreglern sind beide Systeme gut geeignet. Ich würde für einen Einstieg nicht zur >500€ teuren Profizentrale raten, auch wenn die Werbung bunte Bildchen zeigt.

    Du solltest Dich beim Thema Digital selber sauber in die ersten Grundlagen einarbeiten. Das hilft Dir unheimlich das Thema grundlegend zu verstehen. Was Dir Foriker und Händler geben können, sind immer nur Auszüge oder Meinungen, die immer eine persönliche Note haben und all zu gerne auch fehlerbehaftet sind oder so verstanden werden können (was auch auf die vom Vorschreiber getätigten Aussagen zum Filigrangleis zutrifft).

    Daniel

    Hallo!

    Ferndiagnose ist in der Tat schwierig, da das auch kein Standardfall vom Einbau her ist.

    Man müsste dazu mindestens wissen, was es für ein Decoder ist und auch wie er verkabelt ist. So bleibt bspw. offen, ob besagte Abteile jedes für sich oder paarweise verkabelt sind oder alle zusammen, um da auch den fehler auf den Decoder und oder die "Hardware" einzugrenzen.
    Wäre ggf. der erste Weg, den Verkäufer als Erbauer (?) nochmal zu befragen, sofern dieser nicht die Decoderanleitung mitgeliefert hat (was leider auch oft der Fall ist).

    Schlechte Stromabnahme ist immer "schlecht". Würde sich aber bspw. durch Flackern bemerkbar machen.

    Weitere Frage: Was bedeutet Fehlermeldung in der IB? Während des Betriebes --> Gedanke Kurzschluss, während des Progammierens --> Kommunikation gestört, ggf. Stromabnahme.

    Daniel