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  1. TT-Modellbahnforum
  2. meyer.motzen

Beiträge von meyer.motzen

  • Ersatzmotoren für Bühler und Co , es gibt eine Alternative

    • meyer.motzen
    • 26. Juni 2023 um 05:21

    Hallo,

    gucke Mal hier:

    RR-Modellbahnhandel.de

    Und René ist auch aktiv:

    Home - Köppe Modelle
    Willkommen auf der Webseite von Köppe Modelle. Wir sind Anbieter für Modellbahnzubehör, Kleinserienfertigung, DDR Straßenlampen in Spur TT, Supern, Umbauten…
    koeppe-modellbau.de

    Seine Umbauten stellt er auf YouTube vor.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 15. Juni 2023 um 06:30

    Den Link hätte ich nicht gesehen. Schöner Umbau!

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 14. Juni 2023 um 20:38

    Auf's Dach? :700: Was meinst du?

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Juni 2023 um 22:46

    Hallo zusammen, neue Baustelle:

    Der LVT von Kres. Dieses Modell hat schon eine große Lücke geschlossen, und das sehr gekonnt. Aaaber...

    Optisch ist der LVT echt gut gelungen, sehr schön anzusehen. Die technische Umsetzung dagegen finde ich schwierig. Wenn man den Triebwagen, so wie er aus der Packung kommt, kreiseln lässt, wird einem das kaum auffallen. Wenn man auf vorbildgerechten Betrieb aus ist, wird man Hand anlegen müssen. Vorbildgerecht heißt, daß Triebwagen und Bei- oder Steuerwagen getrennt werden müssen, die Reihung muß sich ändern lassen, und es braucht die Möglichkeit mit anderen Trieb-, Bei- oder Steuerwagen zu kombinieren. Das hat Kres von Haus aus nicht vorgesehen. Und der Umbau dorthin ist zwar möglich, aber nicht gerade einfach. Ich habe mich zeitweise sehr über diese Konstruktion geärgert.

    Der FlexDec ist in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht nutzbar. Er funktioniert nur bei Fahrzeugeinheiten, die nicht getrennt werden, dort aber umso besser. Für LVT und VT135 leider ungeeignet.

    Fangen wir also mit der Kupplung an:

    Mit der originalen Kres-Kuppelstange kommt man unter obigen Gesichtspunkten nicht weit. Ich habe eine Kadee-H0n3-Kupplung verbaut. Optisch ein guter Kompromiß und funktionssicher. Den Stahlbügel der Kadee-Kupplung habe ich abgekniffen, er hängt für TT zu tief. Dadurch geht das Entkuppeln nur durch anheben eines Fahrzeuges, das geht aber sehr flüssig und fällt im Betrieb kaum auf.

    Mit der Kadeekupplung erübrigt sich auch das einseitige Fehlen der Kres'schen Kupplungsaufnahme mit KK-Kinematik an den Wagen - braucht man nicht (mehr). Der Raum der Kinematik ist mit Blei aufgefüllt worden.

    Nächster Punkt, und teilweise ebenfalls nur einseitig verbaut, ist die Stirnbeleuchtung (vielleicht ist es bei aktuellen Produkten anders). Weil, klar, wenn man eh nicht umrangieren kann, braucht man auch keine solche Ausstattung.

    Ich konnte glücklicherweise von einem Bekannten einige Platinen bekommen, der seinen LVT der 1. Auslieferung nachträglich auf Flexdec umgebaut hat. Dadurch haben meine Wagen nun alle vollumfänglich Beleuchtung (meine Güte, wie kommt Kres denn auf so etwas?!).

    Und nun muß das Licht natürlich noch angesteuert werden. Klar, die 6polige Schnittstelle gibt das nicht her. Die innere Konstruktion macht es aber auch nicht leicht. Es müssen auf beiden Platinen insgesamt drei Leiterzüge getrennt und entsprechend neue Kabel verlötet werden.

    Verbaut ist hier ein Zimo-Decoder Mx616, der zusätzlich zur NEM651-Schnittstelle auch auf der anderen Seite eine Steckschnittstelle bekommen hat. Dort können 4 weitere Lichtfunktionen und ein Pufferspeicher angeschlossen werden.

    Auf der oberen Platine (unterm Dach) muß eine Trennung (T1) die beiden Spitzen-LEDs vorn und hinten trennen, und für die Ansteuerung des hinteren Spitzenlichtes wird der Anschluß A1 verlegt. Damit die unteren LEDs auch angesteuert werden muß die Verbindung V1 zur unteren Platine gefädelt werden. Mit dem Anschluß A2 wird das Innenlicht geschaltet.

    Für das hintere Wagenende müssen nun auf der unteren Platine (Motorplatine) die LEDs hinten von den vorderen getrennt werden. Die Trennung T2 auf der Unterseite trennt die Weiß-LEDs. Das zugehörige Kabel V1 von der oberen Platine wird auf der unteren aber von der Oberseite an die Platine gelötet (damit der Deckel nachher wieder schön drauf passt, es ist ja eng und passgenau konstruiert).

    Die Oberseite der unteren Platine ist schwer zu fotografieren, die Inneneinrichtung hängt an der oberen Platine fest. Hier sieht man den Anschluß der Verbindung V1 für die hinten-unten Weiß-Lichter.

    Für die Trennung der Rot-Lichter vorn und hinten ist die Trennung T3, schlecht zusehen direkt unter dem Kabel A3.

    Das war schon fummelig. Und durch das ständige Überdehnen der roten Verbindungsdrähte zwischen oben und unten brechen diese dann irgendwann weg. Wenn eins erst bricht, müssen alle anderen auch ersetzt werden (gerade wenn man denkt, jetzt ist man endlich durch... :( ).

    So, nun habe ich endlich Licht (am Fahrrad). Nächster Punkt ist die Stromabnahme.

    Die Radschleifer beschleifen alle 4 Räder außen an den Radscheiben. Eine Achse ist als Kippelachse ausgebildet, eigentlich bei einem Zweiachser eine sehr feine Sache. Aber die Schleifer von außen schränken die Bewegungsfreiheit der Kippelachse wieder ein. Und wenn die Schleifer einmal verbogen sind (bei der zurückliegenden Fummelei mit dem Licht...) bekommt man sie nie wieder so hin, daß es ordentlich funktioniert. Der VT hatte nun also massive Kontaktprobleme.

    Ich habe mir eine Lösung ersonnen, wo die neuen Schleifer direkt am Achsgehäuse befestigt sind, und so mitkippeln.

      

    Eine 0,5er Bohrung an der Vorderseite des Achsgetriebes schräg nach unten, und dann wird ein 0,3er Federbroncedraht passend gebogen und eingefädelt. Noch eine Litzenverbindung zur unteren Platine. Die Schleifer sind ein wenig wieder Sandstreurohre gebogen ;-).

    Das waren nun die Basics, nun noch etwas Kür: Eine Pufferschaltung.

    Dieses Projekt läuft schon ein paar Jahre, ich mußte immer wieder auf "Abstand" gehen. Mit Supercaps war ich damals noch nicht so fit, und so ist hier die Fischerpufferschaltung verbaut mit 7x 220µF-Tantals. Im Fahrwerk neben dem Motor konnte mit dem Fräser der nötige Platz geschaffen werden. Die Ladeschaltung findet Platz, dort wo mal die Kupplungskinematik lag, zusammen mit etwas Blei.

    Ich habe das Gehäuse wieder sauber drauf bekommen, und der VT läuft nun sauber und weich wie warmer Honig. Zusehen ist der ganze Aufwand nicht.

    Erstaunlich die Wirkung selbst kleiner Pufferspeicher. Die Pufferung des Decoders über Kleinstaussetzer hinweg hilft schon sehr viel, und dafür reichen 2-3 Tantals aus - 7 Stück bringen nicht viel. Eine Pufferung des Motors erreicht man erst mit deutlich größeren Supercaps. Das werde ich auch noch testen, mit einem weiteren LVT. Und dann sind da ja noch die Bei-und Steuerwagen...

    Bilder

    • LVT-Platinen.jpg
      • 227,95 kB
      • 900 × 1.200
  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 10. April 2023 um 16:27

    Hallo!

    Heute zeige ich eine kleine Bastelei, die bestimmt interessieren dürfte.

    Wer kennt ihn nicht, der Güterwagen mit dem Titel "Landplage", meist mit grünem oder rotem "Dekor". Dieser hier kommt ohne besondere Bedruckung aus, welche dafür aber erfreulich gut zulesen ist. Ein hübscher Wagen - das hätte ich vermutlich nicht immer so gesehen. Und ich habe, weil mir das Modell doch gefällt, mal in einem Forum eine Anfrage zum Vorbild des Wagens gestellt, einfach mal so. Und ich habe doch tatsächlich eine Antwort bekommen, und zwar eine umfassende. Es gibt tatsächlich ein Vorbild zum Wagen, und dann auch noch ein ganz konkretes Foto.

    Die Daten zum Wagen.

    Die Bilder, der konkrete Wagen IE 18800 ganz unten.

    Die DSB war wohl ab 1940 gezwungen, um den Transportbedarf der Deutschen zu befriedigen, alle verfügbaren Wagen anzukaufen. Das konkrete Vorbild stammt von einer Privatbahn und wurde 1919 in Niesky gebaut.

    Wenn man jetzt mal in die Bilder hineintaucht, wird man allerlei Details erkennen, die sich gut nachbilden lassen. Nur die Gehäuseform des BTTB-Modelles passt nicht zum Vorbild, da wäre ein Verbandsbauart-A2 die bessere Wahl. Aber das soll mich nicht stören, geht es mir doch auch um das betagte Modell und dessen überraschend konkretem Vorbildbezug - damals (wann wird das Modell erstmals entstanden sein?).

    Also dann, los geht's:

    - kurze Trittbretter aus Ätzblechresten auf Federbroncedraht gelötet;

    - Achslagerbuchsen eingesetzt (original Zapfen-Radsätze);

    - die Spurkränze reduziert auf ca. 0,6mm;

    - die Kupplungsschlitze verschlossen;

    - Stangenpuffer von Hädl eingesetzt;

    - Zughaken und Luftschläuche von MMC;

    - Rangiertritte von der Digitalzentrale;

    - Griffe in den Türen und über den Rangiertritten;

    - Handbremshebel einseitig verbaut (von Hädl);

    - NHK verbaut;

    Und zum Schluß kommt noch etwas, daß euch vielleicht noch garnicht aufgefallen ist:

    Ein Foto in etwa aus der Perspektive des Vorbildfotos.

    - die Bremsen entfernt bis auf an einem Rad.

    Der Wagen ist ein Leitungswagen mit Handbremse, oder sollte man sagen: Feststellbremse, denn die Bremse ist nur im Stand zum Festlegen bedienbar.

    Da muß nun bei Gelegenheit noch etwas Farbe drauf. Ansonsten war das ein sehr unterhaltsamer Umbau für Zwischendurch. Vielleicht mag sich ja jemand noch einen vorbildgetreuen Umbau eines A2 heranwagen?

    Schöne Ostern noch!

  • Aus der Bastelkiste von IoreDM3

    • meyer.motzen
    • 9. April 2023 um 23:10

    Schickes Teil!

    Was sind das für Puffer, Gussteile?

    Gruß, Thomas

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 17. März 2023 um 19:57

    Hallo!

    Ich habe lange nichts hier geschrieben. Nicht, daß ich untätig wäre - ganz im Gegenteil, auf meinem Basteltisch brummt es nur so, aber nichts zeigenswertes oder eben noch nicht fertig. Nun ja, irgendwann wird es was Zeigenswertes geben.

    Heute gibt's erstmal was aus der Rubrik Werkstatt und Arbeitsmittel.

    Der moderne Modellbahner braucht allerlei Gerät zum Steuern und Konfigurieren seiner Schätze. Der "normale" Modellbahner hat eine Anlage, wo er diese Gerätschaften organisieren und mehr oder weniger sinnvoll integrieren kann. Ich bin Modulist, und als solcher habe ich keine Heimanlage. Wohin also mit den Steuergeräten, und Adaptern, und Kabeln, und Prüfgleisen, und...

    Ich hatte da im Keller so einen Snobkoffer, der war in den 90ern mal total hipp - naja, so ungefähr...,

    also der Koffer verweilt schon länger im Keller ;-/.

    Nach einigen Stellproben und Überlegungen kam die Säge zum Einsatz. Ich habe aus Sperrholzresten eine Grundplatte eingepasst, auf die Grundplatte im hinteren Teil ein Podest aufgesetzt, und für die Befestigung im Koffer sind seitlich Winkel angeschraubt.

    Und dann kommt das "Gerät", möglichst sinnvoll verteilt, auf die Grundplatte:

    Zusehen sind im Unterdeck von links die Zentrale Digitrax Zephyr, ein Zimo MXULFA, rechts unten ein Gleichstromregler und der weiße Kasten darüber ein Locobuffer-USB für die Verbindung der Zentrale zum PC. Dann noch ein "Schlaf-Steckplatz" für das Netzteil und unten über'm Griff eine Box für die Teile des Rollenprüfstandes.

    Oben dann das Gleis und der Rollenprüfstand, links der Umschalter für die einzelnen Geräte. Und es liegen noch lose drin zwei Schwanenhalsleuchten für Batteriebetrieb. Es gibt eine dritte Schwanenhalsleuchte, die sich aus den Buchsen oben links speisen lässt.

    Alles drin!

    Das Ganze in Arbeitsstellung mit Rechner.

    Für die Programmierung benutze ich am liebsten JMRI. Das funktioniert ziemlich gut, mit grafischer Oberfläche, man muß nicht mehr jede CV einzeln beackern. Aber es funktioniert nicht mit allen Decodern, ZIMO geht super, Kühn geht auch, aber bei CT/Tran oder Uhlenbrock hakt es schon mal - oder geht garnicht (vielleicht muß ich auch mal nach einem Update gucken, aber ich fürchte, es liegt an der Zentrale...).

    Jedenfalls habe ich so eine prima Workstation, so richtig snoby.

    Beim letzten Modultreffen in Arberg hatte ich noch eine Inspiration für eine bessere Beleuchtung. Statt mit Schwanenhalsleuchten...

    ...nun mit LED-Lichtband fest installiert.

    Ja, fetzt.

    Aber die Inspiration in Arberg, auf die muß ich nochmal eingehen:

    Das ist schon nochmal eine andere Liga! Der Erbauer Roland hat für sein jetziges Kraftwerk eine Entwicklung hinter sich, das hier ist (ich glaube) die dritte oder sogar schon vierte Programmierbox. Das sieht man.

    Vielleicht entwickle ich mich ja auch noch, die Digitrax DCS50 ist ja nicht mehr die Jüngste. Andererseits entwickelt sich JMRI weiter, was die betagte Zentrale ausgleicht. Ma guggn!

  • Brot und Butter, die DR-V100 in Varianten

    • meyer.motzen
    • 28. Juli 2022 um 22:01

    Hallo, sind das wirklich schon fünf Jahre seit der letzten Wortmeldung? Da hat doch einer an der Uhr gedreht.


    Ich habe über die Zeit immer wieder mal an den 298ern weitergebastelt. Guckt euch den mal an:

    Der Drahtverhau entlang des Rahmens war schon sehr fummelig... naja also... 5 Jahre... nee, so schlimm war es auch nicht. Nicht mal für zwei Loks:

    Zum Vergleich:

    Dann war noch ein bißchen hier, und ein bißchen da. Und zack, war auch schon Farbe drauf:

    Das Verkehrsrot gab es mal bei RST-Modellbau. Rechts oben sind auch die weiß lackierten Griffstangen zusehen, an einen Zahnstocher geklebt.

    Oben der erste Decalversuch, die Decals sind etwas zu groß und das "DB" ist invertiert. Also gibt es unten einen zweiten Versuch. Die Fotoqualität vom Handy ist manchmal doch nicht ganz ausreichend.

    Die Decals beinhalten auch sehr viel Kleinkram, wie Blitzpfeile, die gelben Punkte, Symbole für Motoröl, Streusand usw.

    Beim Streifen über den Gehäusekanten haben es Decals natürlich schwer. Mit viel Geduld und Weichmacher liegt es doch ganz gut.

    Diese Decals habe ich selbst gezeichnet und von Hartmann drucken lassen. Testweise sowohl in Tinte als auch als Siebdruck. Letzteres druckt dicker auf, strahlt dadurch mehr, franst an den Kanten etwas (wirkt größer) und kommt um die gezeigten Kanten sicher nicht herum. Für meinen Fall ist die etwas geringere Deckkraft vom Tintendruck völlig ausreichend. Eigentlich reicht das "Strahlen" völlig aus.

    Die roten "Railion"s waren mal ein Experiment.

    Naja. Den weißen Untergrund unter dem roten Druck sieht man erst auf dem Objekt - seltsam...

    Aber ihr könnt euch bestimmt denken, was ich testen wollte?

    So, nächster Schritt werden die ziemlich vielen weißen Zierlinien sein, auch als Decals.. Sage noch einer, heutzutage gäbe es kein Lametta mehr.

  • M152 von MTB und Möglichkeiten der Fahrwerksoptimierung

    • meyer.motzen
    • 15. Mai 2022 um 00:46

    Und er läuft doch!

    Hallöle!

    Aktuell werden ja wieder einige Modelle des M152 von MTB ausgeliefert. Da ich insgeheim auf eine Nachbesserung der Konstruktion und das Nachordern entsprechender Teile für meinen M152 gehofft hatte, habe ich mal im Nachbarforum auf das Echo geachtet: Die aktuellen Modelle laufen scheinbar auch nicht besser -> keine technische Überarbeitung. :(

    Vielleicht hat ja jemand ein neues Modell und kann kurz etwas zu den Laufeigenschaften sagen?

    Ja, watt nu? Ich habe nun also mal die Ärmel hochgekrempelt und mein Wägelchen komplett zerlegt und seziert. Das Sezieren hat eine Weile gedauert, die Fehler drängen sich nicht gerade auf. Oben hatte ich behauptet, daß die Achse sich mit ihrem Ritzel direkt auf der Schnecke abstützt. Das stimmt nicht, sorry! :verneig:

    Ich habe trotzdem versuchsweise in ein Achsgetriebe mal beidseitig 0,1er Kupferblech eingelegt, um das Zahnspiel testweise zu vergrößern. Kein Effekt, dort liegt der Fehler also nicht. Wobei, es gibt Fertigungstoleranzen... Man muß sich unbedingt jedes Achsgetriebe für sich ansehen, und testen (in dem anderen muß dafür die Schnecke entfernt werden).

    Die Laufschwierigkeiten begründen sich also hauptsächlich in den Achsgetrieben. Und dort an verschiedenen Stellen und in unterschiedlicher Ausprägung. Die Schnecken laufen im Gehäuse teils sehr schwer. Und das Ritzel rattelt mit seinen Zähnen an der Gehäusekante.

    Man sieht schon von außen, daß es eng ist im Achsgetriebegehäuse.

    Hier sind alle Teile noch im Werkszustand. Ich habe vor allem der Schnecke mehr Raum gegeben, ganz behutsam.

    Die beiden Messingbuchsen der Schnecke haben Flachstellen, die bei der Montage entsprechend im Gehäuse positioniert werden müssen, sonst klemmt's.

    Die Zähne des Ritzels müssen entgratet werden. Viel Gefummel, und immer wieder testen - jedes Achsgetriebe für sich, denn die Achsgetriebe sind nicht gleich. Das ist echte Detektivarbeit.

    Nun läuft der Triebwagen, ganz leise und weich, richtig schön :love: . Aber erstmal nur in einer Richtung X/ . Aber den Schlingel finde ich auch noch, das wäre doch ein Ding! Vielleicht knöpfe ich mir mal die Gelenkwellen vor. Dazu wäre es bestimmt ein Ansatz, die beiden gegeneinander zutauschen - geht aber nicht, weil ungleich lang...

    Tja, derzeit kann ich nicht zum Kauf eines M152 von MTB raten. Es sei denn man krankt an demselben Fummel-Virus wie ich, und man steht auf wirklich exklusive Modelle.

  • Häuserbau aus dem Erzgebirge, in Lasercut-Technik

    • meyer.motzen
    • 10. Februar 2022 um 18:53

    Hallo Peer,

    da mag man gerne etwas genauer hinsehen, das wirkt sehr stimmig. Der ganze Zierrat, das Dach, der Sockel, usw.

    Nur die Ziegel in den Flächen wirken sehr groß, und auch größer als an den Ecken und Schornsteinen. Soll das so sein?

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 19. Dezember 2021 um 11:49

    Hallo!

    Ich kann vermelden: Wagen fertig!

    Auf der Ätzplatine für die Trittbretter waren auch Türgriffe und Fenstervergitterungen enthalten.

    Vom vielen Gefummel gibt es bereits erste Lackschäden.

    Einige Zwischenwände eingefügt, damit man nicht mehr durch den ganzen Wagen durchgucken kann.

    Das Zugführerabteil mit Arbeitstisch, kaum zu sehen.

    Der Wagen soll nun im Verband mit modernen Bghw's und einer 35.10 oder einer 118 als Eilzug laufen, bspw. auf der Relation Berlin-Frankfurt-Guben.

    Ich wünsche eine schönen 4. Advent und einen fleissigen Weihnachtsmann!

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 15. Dezember 2021 um 22:30

    Hallo zusammen!

    Heute "Angefangene Projekte, die... " - nee, ich zähle lieber nicht, das wäre deprimierend.

    Jedenfalls läuft diese Baustelle nun auch schon viele Jahre. Damals habe ich einen Bausatz für einen Packwagen zugespielt bekommen. Genau genommen waren es nur zwei geätzte Seitenwände, und zwar für einen

    PwPost4ü-34

    Der Hersteller der Platine kommt wohl aus dem TT-Club Bayern.

    Man sieht, worauf es hinausläuft. Ein Pw4i-32 mußte sterben. Der 34er PwPost ist als schwerer Schnellzugwagen etwas länger als der leichte Eilzugwagen.

    Auch die Bodenplatte wurde (weil nicht zusehen) einfach verlängert. Allerdings an zwei Stellen, auch das rechte Wagenende mußte um ein µ verlängert werden - inzwischen kann ich den Grund nicht mehr sagen...

    Für das Dach mußte ich dann doch zwei Spenderteile verwenden. Die Dachlüfter (von Schlosser) entsprechen einem Foto, wohl das einzige bekannte dieser Wagenbauart. Die Zugführerkanzel habe ich angesichts des anvisierten Einsatzzeitraumes in den frühen 70er Jahren weg interpretiert. Auch das Postabteil soll bereits außer Betrieb sein, aber noch mit den Türen.

    Ebenfalls spenden mußte ein - Schürzenspeisewagen seine Drehgestelle, Görlitz-3-schwer. Es geht ja schließlich um einen Schnellzugwagen, und die 3,60m-Drehgestelle fallen schon ins Auge.

    Schwierigkeiten bereiten die Trittbretter. Unter den Laderaumtüren gibt es selbstgezeichnete Ätzteile. An den Enden habe ich Ätz-Reste direkt an den Drehgestellen befestigt. Und jeweils die oberen Stufen aus Polystyrolresten. Die Drehgestelle haben trotzdem nur eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit. Es muß sich erst noch zeigen, ob diese für Module ausreichend ist.

    Die Rastnasen der Drehgestelle... - sind euch ja vielleicht auch schon einmal unangenehm aufgefallen, durch ihre Flüchtigkeit. Die Dinger brechen halt schon mal ab. Inzwischen habe ich einen Dreh gefunden, daß es mir nicht mehr passiert (hoffentlich). Um aber ein beschädigtes Drehgestelle weiter verwenden zukönnen, habe ich einfach eine M1,2-Schraube zwischen die Rastnasen getrieben und drücke diese damit auseinander - geht wieder.

    Inzwischen ist der Wagen lackiert und auch schon beschriftet. Ich war mir noch unsicher, ob Anfang der 70er noch der schwarze Brüstungsstreifen üblich war.

    Ich habe ihn ergänzt (solche Ziertreifen gibt es bei TL-Decals). Noch ohne Weichmacher liegt der Ziertreifen nicht richtig.

    Mit Weichmacher und nach dem Klarlack sitzt nun alles wie es soll.

    Die Drehgestelle haben nicht viel Platz. Auch die Peho-Kulisse musste beschliffen werden. Hoffentlich reicht das.

    Nun bin ich an der Endmontage, viel fehlt nicht mehr. Ich muß mir noch eine schraubbare Verbindungen von Wagen und Bodenplatte ausdenken. Aber das müsste doch dieses Jahr noch zu schaffen sein? ;)

  • Meine Eigen- und Umbauten sowie andere Basteleien

    • meyer.motzen
    • 13. Dezember 2021 um 19:25

    Oh, Grünzeug, ich bin gespannt.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 20. November 2021 um 19:59

    Hallo!

    Heute eine kleine Bastelei:

    Nach den Fotos müssten die Altbaudrehgestelle unter den Modernisierungswagen mit Generatoren mit Gelenkwellenantrieb ausgestattet sein. Also habe ich mal bestellt bei Tillig. Und ich habe bekommen - alles, was ich bestellt habe, auch Drehgestelle für Schürzenwagen. Phänomal, und Danke an den Tillig-Service!

    Die Gelenkwelle ist gekürzt (die Klebestelle sollte erkennbar sein) und an den Gelenken "zärtlich" abgeknickt. Nun sind noch 4 Drehgestelle zu bearbeiten...

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 30. Oktober 2021 um 19:41

    Da kam mir noch die Idee für ein Vergleichsfoto zur These "Kartoffeldruck":

    Unten das Fahrwerk des neueren Tillig-Bufettwagen, darüber einer der Jattwagen. Die Wagenkästen sind ja bereits lackiert.

    Aber da fiel mir etwas auf: Das Drehgestell des Tillig-Wagens. Mit den außenliegenden Achslenkern ist das doch ein Görlitz-VI? Eigentlich prädestiniert für die Doppelstockwagen, und vielleicht auch für Halberstädter. Aber was hat das unter einem Modernisierungswagen zusuchen? Und dann auch noch mit Achsgenerator!

    Darunter liegt ein Görlitz-V, so wie sich das gehört.


    Und noch so eine Idee, noch ein Vergleichsfoto:

    Muß man nichts zu sagen, oder?

    Also, Drehgestelle sind schon ein tolles Thema. Da könnte ich noch eine Weile... ;)

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 30. Oktober 2021 um 01:09

    Hallo!

    Neulich bin ich im Keller mal wieder über eine Laiche gestolpert, also über so ein "muß ich unbedingt mal machen"-Ding. Konkret handelt es sich um einen ganzen Wagenzug Modernisierungswagen, noch die alten von Jatt. In dem seltsamen blaugrün und mit Kartoffeldruck.

    Man sieht, die Wagen sind inzwischen lackiert - 7 Stück, zum Vergleich liegt als 8. Wagen ein neuerer Bistrowagen daneben. Die Beschriftung ist am Werden. Aber natürlich kam der Wunsch nach Drehgestellvarianten auf. Insbesondere anfangs kamen viele Wagen mit den Drehgestellen der Spenderwagen auf die Gleise, amerikanische Bauart (Schwanenhals) und Görlitz-III.

    Die Idee, die Drehgestellaufnahmen der Eilzugwagen zu verwenden, habe ich verworfen und habe mich für die Schraublösung entschieden. Die Zapfen für die Originaldrehgestelle (unten) habe ich herausgetrennt und aufgehoben, wer weiß.

    Auf eine der beiden eingelassenen Muttern pro Wagen ist ein Messingrohr gelötet (Mittenabstützung), am anderen Wagenende gibt es zwei seitliche Abstützungen.

    Nun musste die Wagenhöhe eingestellt werden, mittels Zerspanung. Dabei fiel auf, daß die Puffer zu tief liegen im Bezug zur Rahmenunterkante. Ich habe also die Pufferhöhe 2-3 Zehntel tiefer eingestellt, dafür liegen nun Rahmen und Wagendach auf Höhe eines aktuellen Tillig-Bghw.

    Die seitlichen Abstützungen habe ich mit einer Fräse abgezogen, schiefe Wagen wirken unelegant. Deren Höhe liegt für die Görlitz-III bei ca. 3,7mm, und für die Schwanenhals-DGs bei 4,2mm. Auch liegen die Drehpunkte für die Schwanenhals-Drehgestelle je 2,5mm weiter außen (man sieht es im 2. Bild). Aber viel nach Augenmaß, und mit Kompromissen.

    Die Schürzen habe ich vor Jahren mal als Resin-Teile bei Renè Köppe bezogen.

    2 von 6 Görlitz-III-Drehgestellen (aus Eilzugwagen C4i-30) sehen so aus. Wie man sieht, ohne die Metalleinlage, der Kunststoffkörper ist ordentlich verzogen - wie hätte solch ein Wagen vernünftig laufen sollen? Kommt man da mit Wärme bei?

    Eigentlich müssten die Drehgestelle noch weiter außen sitzen. Dort gibt es aber Konflikte mit den Aufstiegen. So ist es ein Kompromiss, um einen 300er Radius kommt man so nicht mehr. Auch die Schürzen schränken die Kurvengängigkeit ein.


    An dieser Baustelle geht es jetzt also vorwärts.

    Und bei der Gelegenheit: Drehgestelle lassen sich sich ja auch an den Bghw's variieren:

    Und das auch noch denkbar einfach, ausklipsen (voooorsichtig!!!!) - einklipsen - fertig. Und die Schwanenhals-Drehgestelle sind auch gerade lieferbar.

    Das Schwanenhalsdrehgestell wurde um 180° gedreht und hat so die volle Bewegungsfreiheit, auch für kleine Radien. Allerdings fehlt damit die Generatoraufnahme. Nur: Hatten die Drehgestelle unter den neuen Wagen die Generatoren nicht eher an den Außenseiten, mit Kardanantrieb? Die Bilder von Mod-Wagen legen dies nahe.

    Das wäre dann eine Baustelle, die ich erstmal wieder noch ein Weilchen vor mich herschieben werde.

  • Neuheiten von MTB aus CZ

    • meyer.motzen
    • 13. August 2021 um 21:20

    Daniel, ich habe nur einen Bettungsgleiskreis, dort fährt meiner den Umständen entsprechend unauffällig. Aber was du da anreisst klingt nicht unwahrscheinlich. Wer seinen M152 behalten will, sollte also über eine Stillegung der Kippelei nachdenken. Ich werde meinen behalten, jetzt erst recht :bää:

    Na mal sehen...

    Dann aber drüben im M152-Thema.

  • M152 von MTB und Möglichkeiten der Fahrwerksoptimierung

    • meyer.motzen
    • 3. August 2021 um 13:10

    Hallo Toni,

    Das Maß muß ich noch schuldig bleiben. Deine Absicht wird ja sein, die Achse und damit das Ritzel auf Abstand zur Schnecke zu bringen. Das ginge auch durch Auffüttern der Lagerfläche mit einem geeigneten Material. Das wäre bestimmt einfacher.

    Die Pendelachse an sich macht schon Sinn, je länger der Achsstand desto mehr. Aber eben auch nur eine pendelnde Achse, die sogenannte Dreipunktlagerung. Mit zwei pendelnden Achsen haben wir nur zwei Lagerpunkte, und damit einen instabilen Wagenkasten. Durch die Stromschleifer stabilisiert es sich etwas, aber bei bestimmten (höheren) Geschwindigkeiten schaukelt es sich doch auf und man müsste den Preiserlein Tüten reichen.

    Ich selbst werden den Triebwagen erstmal so lassen. Bis der Leidensdruck groß genug ist. Und dann könnte ich (oder wer schneller ist) auch ein eigenes Thema eröffnen.

  • M152 von MTB und Möglichkeiten der Fahrwerksoptimierung

    • meyer.motzen
    • 1. August 2021 um 21:16

    Hallo!

    Ich habe den M152 von MTB erhalten. Da im Nachbarforum einige Verärgerung herrscht wollte ich hier auch mal was dazu schreiben.

    Zuerst mal ist ganz besonders hervorzuheben und es kann gegenüber anderen Herstellern nicht genug betont werden: Die neue Verpackung, vor allem deren Größe (unten die bisherige MTB-Verpackung). Was auf die Art alles in den Schätze-Schrank passen würde... ;)

    Die Optik des Modelles ist absolut anständig. Die Proportionen habe ich nicht genauer geprüft, wirken aber glaubhaft. Lackierung und Bedruckung sind super, rundum, auch um die Ecken herum. Griffstangen sind wie üblich aus Draht hergestellt, auch die neben den Türen.

    Da kann man nicht meckern!

    Es gibt, wie bei MTB ebenfalls üblich, einige Zurüstteile, die auch wieder etwas fummelig zu montieren sind. Aber man muß ja nicht, ich jedenfalls freue mich schon drauf.

    Nun zum Technischen, und da gibt es Kritikpunkte. Erstmal ist festzustellen, daß MTB einige neue Konstruktionsprinzipien verwendet hat. Der ganze Aufbau trägt, finde ich, eine neue Handschrift (Bilder muß ich nachreichen). Das sollte man bedenken, da gibt es sicher noch Potential.

    Mein erster Kritikpunkt sind bei meinem Modell feste und schief stehende Kupplungen. Das lässt sich aber beheben. Eine schiefe Kurzkupplung ist bei der Montage aus ihrer Führung gerutscht und klemmt nun zwischen Bodenplatte und dem darüber liegenden Gewicht.

    In den beiden Langlöchern der Kulissenführung sollten die beiden Stifte der Kurzkupplung zusehen sein. Wenn nicht, dann die mittlere Schraube etwas lösen und die Stifte der Kurzkupplung in die Langlöcher bugsieren. Schraube wieder satt anziehen, damit sich die Kurzkupplung nicht wieder in einen Spalt zwischen Boden und Gewicht entwischen kann. Nun sollte es ordentlich schwenken, und gerade stehen.

    Die Achsgetriebe sind von unten zugänglich durch aufgerastete Deckel. Achslagerblenden abziehen, dann lässt sich der Achsgetriebedeckel ausrasten. Die Achse lässt sich entnehmen und man kann bei Bedarf die Schleifer nachbiegen.

    Und man erkennt auch einen konstruktiven Fehler, wie ich finde: Beide Achsen können kippeln - an sich nicht schlecht. Aber die Kippelauflage stellt das Schneckenrad auf der Schnecke dar. D.h. das Fahrzeuggewicht liegt auf der Zahnrad-Schnecke-Paarung. Das halte ich mal für großen Mist. Mechanisch, von der Haltbarkeit, und auch akustisch. Ich denke, daß das nebenan monierte akustische Verhalten (meiner ist auch sehr laut, wenn man schneller als 50 km/h fährt) von den aufliegenden Schneckenrädern herrührt.

    Ich hoffe sehr, daß man diese Konstruktion noch einmal überarbeitet.

    Der Antrieb hat nur die eine Übersetzungsstufe, vom Motor über Kardanwellen direkt auf die Schnecken und auf die Ritzel. Dadurch ist der Kleene ganz schön flink. Im Digitalbetrieb wird das aber nicht stören.

    Sonst ist noch anzumerken, daß die Lichter, besonders die roten im Analogbetrieb sehr schwach leuchten. Es gibt keine Lichtleiter, alle LEDs liegen direkt hinter den Lampen. Den Digitalbetrieb muß ich noch testen.

    Ich werde meinen Triebwagen behalten, hübsch isser ja. Aber noch einen werde ich mir wohl verkneifen und lieber dem anderen Hersteller Mut zusprechen. ;)

  • Neuheiten von MTB aus CZ

    • meyer.motzen
    • 1. August 2021 um 21:16

    Hallo!

    Ich habe den M152 von MTB erhalten. Da im Nachbarforum einige Verärgerung herrscht wollte ich hier auch mal was dazu schreiben.

    Zuerst mal ist ganz besonders hervorzuheben und es kann gegenüber anderen Herstellern nicht genug betont werden: Die neue Verpackung, vor allem deren Größe (unten die bisherige MTB-Verpackung). Was auf die Art alles in den Schätze-Schrank passen würde... ;)

    Die Optik des Modelles ist absolut anständig. Die Proportionen habe ich nicht genauer geprüft, wirken aber glaubhaft. Lackierung und Bedruckung sind super, rundum, auch um die Ecken herum. Griffstangen sind wie üblich aus Draht hergestellt, auch die neben den Türen.

    Da kann man nicht meckern!

    Es gibt, wie bei MTB ebenfalls üblich, einige Zurüstteile, die auch wieder etwas fummelig zu montieren sind. Aber man muß ja nicht, ich jedenfalls freue mich schon drauf.

    Nun zum Technischen, und da gibt es Kritikpunkte. Erstmal ist festzustellen, daß MTB einige neue Konstruktionsprinzipien verwendet hat. Der ganze Aufbau trägt, finde ich, eine neue Handschrift (Bilder muß ich nachreichen). Das sollte man bedenken, da gibt es sicher noch Potential.

    Mein erster Kritikpunkt sind bei meinem Modell feste und schief stehende Kupplungen. Das lässt sich aber beheben. Eine schiefe Kurzkupplung ist bei der Montage aus ihrer Führung gerutscht und klemmt nun zwischen Bodenplatte und dem darüber liegenden Gewicht.

    In den beiden Langlöchern der Kulissenführung sollten die beiden Stifte der Kurzkupplung zusehen sein. Wenn nicht, dann die mittlere Schraube etwas lösen und die Stifte der Kurzkupplung in die Langlöcher bugsieren. Schraube wieder satt anziehen, damit sich die Kurzkupplung nicht wieder in einen Spalt zwischen Boden und Gewicht entwischen kann. Nun sollte es ordentlich schwenken, und gerade stehen.

    Die Achsgetriebe sind von unten zugänglich durch aufgerastete Deckel. Achslagerblenden abziehen, dann lässt sich der Achsgetriebedeckel ausrasten. Die Achse lässt sich entnehmen und man kann bei Bedarf die Schleifer nachbiegen.

    Und man erkennt auch einen konstruktiven Fehler, wie ich finde: Beide Achsen können kippeln - an sich nicht schlecht. Aber die Kippelauflage stellt das Schneckenrad auf der Schnecke dar. D.h. das Fahrzeuggewicht liegt auf der Zahnrad-Schnecke-Paarung. Das halte ich mal für großen Mist. Mechanisch, von der Haltbarkeit, und auch akustisch. Ich denke, daß das nebenan monierte akustische Verhalten (meiner ist auch sehr laut, wenn man schneller als 50 km/h fährt) von den aufliegenden Schneckenrädern herrührt.

    Ich hoffe sehr, daß man diese Konstruktion noch einmal überarbeitet.

    Der Antrieb hat nur die eine Übersetzungsstufe, vom Motor über Kardanwellen direkt auf die Schnecken und auf die Ritzel. Dadurch ist der Kleene ganz schön flink. Im Digitalbetrieb wird das aber nicht stören.

    Sonst ist noch anzumerken, daß die Lichter, besonders die roten im Analogbetrieb sehr schwach leuchten. Es gibt keine Lichtleiter, alle LEDs liegen direkt hinter den Lampen. Den Digitalbetrieb muß ich noch testen.

    Ich werde meinen Triebwagen behalten, hübsch isser ja. Aber noch einen werde ich mir wohl verkneifen und lieber dem anderen Hersteller Mut zusprechen. ;)

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