Einwurf:
Ich stelle ja immer wieder Nachteile meines frühen 94er-Modelles gegenüber späteren Ausführungen fest. Es gibt am frühen Modell auch einen großen Vorteil: Die späteren Modelle der Beckmann 94 und 95 haben im Antrieb einen Schwachpunkt, die Schneckenräder.
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Links die frühe Ausführung. Das weiße Zahnrad ist das Schneckenrad. Es ist nur ein Zahnrad auf der Achse, welches das Drehmoment von der Schnecke auf das weitere Getriebe überträgt. Rechts die neuere Ausführung hat zwei Zahnräder auf einer Achse. Das rote Kunststoffzahnrad greift die Schnecke ab und leitet das Drehmoment über die Achse auf das Messingzahnrad weiter weiter. Und das Kunststoffzahnrad rutscht schon mal gerne auf der Achse durch. Damit macht die Lok nur noch Geräusche, fährt aber nicht.
Das lässt sich beheben. Das rote Zahnrad kann mit einem sehr dünnflüssigen Sekundenkleber, oder mit Schraubensicherung geklebt werden. Das habe ich schon mehrfach erfolgreich gemacht, zur Langlebigkeit kann ich noch nichts sagen. In jedem Fall muß dazu die Lok komplett zerlegt werden. Und die Zahnrad-Achse muß vorher natürlich gründlich entfettet werden. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, bevor man die Lok frustriert wegstellt und auf Ersatzteile hofft (es gibt wohl immer wieder mal welche).