Heute habe ich meine erste "Beckmann" bekommen. Somit hat sich nun der Wunsch nach einer Lok der BR 75 erfüllt. Stolz wie Oskar habe ich sie aus der Verpackung genommen und zunächst die filigranen Details bewundert. Das auf der Verpackung Sammlermodell steht, ist bei dem Preis leicht verständlich, aber auch schade, denn dass verbietet regelrecht die Kinder oder Enkel einfach mit der Lok spielen zu lassen. Zu groß ist der Ärger, wenn dabei etwas verbogen wird, abbricht oder die Lok gar um- bzw. herunterfällt.
Na ja, auf jeden Fall macht sie eine gute Figur auf dem Gleis und die Probefahrt ist eine Sahne. Langsames Anfahren und ein gediegener Nachlauf, wenn der Spannungsregler schlagartig auf Null gestellt wird. Es wird somit Zeit, dass ich mit der Umstellung meiner Bahn weiterhin gut vorankomme und dieser Lok bald viele Runden gönnen kann. Für die Vitrine ist sie mir zu schade. So hier nun noch zwei Fotos der Lok, eins davon auf meiner Teststrecke.
Dampflok BR 75 von Beckmann
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Vanaladig -
23. September 2013 um 15:33 -
Unerledigt
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Meinen Glückwunsch.... :05: und Dir hoffentlich viel Freude mit dem Schmuckstück ! (auch wenn es nicht meine Epoche ist) Da Du ja auf Digital umstellst, hoffe ich für Dich, die Lok ist "DIGITAL" und schon mit einem Decoder ausgerüstet - sonst könnten noch deutliche Umrüstkosten auf Dich zukommen - ich stelle (direkt bei Beckmann-TT) gerade meine beiden ursprünglich analogen Elok der BR120 auf digital um (eine mit Rep.!)..... aua, aua...




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Richtig, es wird teuer, wenn man die Lok auf digital umstellen will. Nun ich habe drei Kreise. Im Moment glaube ich nicht, dass ich alles umstellen werde. Soll heißen, der äußere oder der innere Kreis wird die Erfahrung machen. Fahren werden jedoch mit Sicherheit nicht alle Lok's digital. Auch wenn man immer mehr in Richtung digital vergewaltigt wird und diese Betriebsart auch so ihre Vorteile haben mag, die alten BTTB Lok's und auch die neuen von Tillig haben (schon aus finanziellen Gründen) ihre analoge Berechtigung. Mit meiner primitiven, selbstgebauten Fahrregelung habe ich auch keine negativen Erfahrungen gemacht, was die Fahreigenschaften, im speziellen bei neuen Loks betrifft. Geräusche hin oder her auf die Dauer ... ??? Ich sehe in erster Linie meine Bahn als Entspannungsfaktor an, ich betrachte mich als großes Kind dem es Spaß macht damit spielen, aber auch daran basteln zu können.
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"Vanaladig"
...nicht, dass Du Dich noch wieder umbenennen musst...

Ich bin im Übrigen auch bekennender und dabei auch glücklicher Analog- Bahner. Wenn ich da manchmal von den Problemen der Digitalbahner höre...
Zu den von Dir angefragten Längen der Trennabschnitte vor Signalen, kann ich mal Ende der Woche nachschauen. Ich habe da so eine Richtlinie von einem Modellbahnclub. Aber eigentlich hilft da wirklich nur testen und auf die eigenen Bedürfnisse und Modelle anpassen. Aber auf keinen Fall die Abschnitte zu kurz wählen. Es kann auch hilfreich sein, vor den eigentlichen Halteabschnitt eine Bremsstrecke bei "Halt" zeigendem Signal vorzusehen. Dann kann der eigentliche Halteabschnitt auch etwas kürzer ausfallen, da die Loks dann quasi schon gebremst ankommen.
Auch dabei beachten, dass es vorkommen kann, dass die hinterhängenden Waggons (mit Metallradsätzen) beim überfahren der Trennstelle, diese kurz wieder überbrücken können und somit die Lok wieder mit Fahrstrom versorgt wird. Wenn dann der Halteabschnitt zu kurz eingerichtet wurde, kann es passieren, dass sie durch"rutscht".
Bei Interesse kann ich Dir mal die festgelegten Werte des Modellbahnclubs zur Einrichtung von Halteabschnitte geben. Wird aber erst zum Wochenende etwas.
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Guten Abend an alle,
danke zunächst für eure Meinungen und Wünsche zum Spaßfaktor mit der BR 75
Ich bin sicher, den wird es geben und zu Weihnachten noch einen Nachschlag mit der BR 41. Hoffentlich 
@ ttfranzl
Danke für die Hinweise zur Länge von Trennabschnitten. Freuen würde ich mich natürlich schon über die Infos von deinem besagten Modellbahnclub. Wenn du sie mir zukommen lassen könntest, hilft mir das sicher schneller weiter, als nur die Probiererei. Das es erst zum WE sein wird, passt gut. Der Sommer ist ja nun vorbei, die Gartensaison fast zu Ende und somit tritt die Modellbahn-Bauzeit in eine neue und wieder intensivere Phase
Im Übrigen ist die Verblendung meiner Wand-Klappanlage abgeschlossen. Und, da ich stolz wie Oskar über diesen Abschluss bin
gibt es gleich noch zwei Fotos dazu. -
Hast Du fein gewerkelt....
aber ACHTUNG! - schön die losen Dinge von der Platte nehmen ....denn.... "Je hochgeklappter, desto plumps....."
:05:

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Zitat von TTfranzl
Ich bin im Übrigen auch bekennender und dabei auch glücklicher Analog- Bahner. Wenn ich da manchmal von den Problemen der Digitalbahner höre...Zu den von Dir angefragten Längen der Trennabschnitte vor Signalen, kann ich mal Ende der Woche nachschauen. Ich habe da so eine Richtlinie von einem Modellbahnclub. Aber eigentlich hilft da wirklich nur testen und auf die eigenen Bedürfnisse und Modelle anpassen. Aber auf keinen Fall die Abschnitte zu kurz wählen. Es kann auch hilfreich sein, vor den eigentlichen Halteabschnitt eine Bremsstrecke bei "Halt" zeigendem Signal vorzusehen.
Auch dabei beachten, dass es vorkommen kann, dass die hinterhängenden Waggons (mit Metallradsätzen) beim überfahren der Trennstelle, diese kurz wieder überbrücken können und somit die Lok wieder mit Fahrstrom versorgt wird. Wenn dann der Halteabschnitt zu kurz eingerichtet wurde, kann es passieren, dass sie durch"rutscht".
Dieser Effekt tritt besonders bei Kühn Waggons auf, da diese alle Räder zur Innenbeleuchtung nutzen und beide Drehgestelle elektrisch miteinander verbunden sind. Wenn ich neu verlege, dann wird der Blockabscnitt, auf dem der Zug zum stehen kommen soll mind 2x so lang wie der längste Zug. Ist der Zug komplett drin ,an dieser Stelle ist dann der "Bremskontakt", wird das anhalten durch abfallen des Bremsrelais ausgelöst, wenn das Signalrelais abgefallen (Halt / rot) ist. Damit kann auch mit geschobenen Zügen gefahren werden, da die Zugspitze mit Metallrädern den Kontakt ebenfalls auslöst. Ist das Signalrelais auf Fahrt (angezogen) wird auch das Bremsrelais mit zum ziehen gebracht und der Bremskontakt mittels Öffner unwirksam geschaltet. Das Bremsrelais bleibt dann bei rotem Signal noch so lange gezogen bis der nächste Zug den Bremskontakt erreicht und es zum abfallen bringt. damit braucht man aber 2 Relais pro Blockabschnitt. Deshalb nehme ich auch keine Modellbahnrelais, sondern 24V= Industrieprodukte aus Abverkäufen.
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Zitat von amazist
Dieser Effekt tritt besonders bei Kühn Waggons auf, da diese alle Räder zur Innenbeleuchtung nutzen und beide Drehgestelle elektrisch miteinander verbunden sind.
...ja, da habe ich auch nicht schlecht geschaut, als seinerzeit ein Kühn- Doppelstockzug quasi ungebremst durch sämtliche Halteabschnitte (und "Halt"- zeigenden Signalen) durchgefahren ist und meine sämtlichen Blöcke durcheinander gebracht hat. Jeder dieser Wagen hat überbrückt. Dazu noch ne Lok mit guter Schwungmasse...
Ich habe es dann so gemacht, dass ich im Wagen hinter der Lok die Verbindung zwischen den Drehgestellen "gekappt" habe. Seit dem funktiniert es auch wieder mit den Halteabschnitten. Ist evtl. nicht die eleganteste Lösung, aber es funzt...Habe jetz noch garnicht geschaut, wie es bei den Kühn- D- Zug Wagen ist. Sicherlich genauso.
Ansonsten ist Deine Lösung natürlich sehr komfortabel...
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Na schöne Bescherung
Hallo Leute, macht mir keine Angst, ich bin Rentner und will doch nur bald wieder spielen können 


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...ja, keine Bange, das wird schon...

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