Hallo,
ich bin immer noch auf der Suche nach dem perfekten Gleisplan für meine neue Anlage.
Der Platzbedarf und auch der verfügbare Platz belaufen sich auf 3.50 m x 1.60 m im "U" und die Tiefe soll nur auf dem Anlagenteil mit tief liegendem Haltepunkt bzw. Tiefbahnhof 80 cm betragen, an den Seitenflügeln beträgt die Tiefe nur 60 cm.
Die Bahnsteiglängen betragen ca. 1.20 m und das dritte Gleis ist ein Umfahrungs- bzw. Überholgleis.
Eigentlich ist von der Eisenbahn nur der Bahnhof zu sehen, ansonsten geht die Eisenbahn links und rechts über Gleiswendel nach unten in den Schattenbahnhof, so ist ein abwechslungsreicher Zugbetrieb möglich.
Das Hauptthema soll die Stadt mit Straßenbahn sein und die Eisenbahn nur schmückendes Beiwerk.
Mit der Epoche habe ich mich nicht festgelegt, so das alles von Epoche III - VI fahren könnte.... auch ist es nicht explizit als Haupt- oder Nebenbahn ausgelegt, so das auch hier keine Einschränkungen notwendig sind. Fahren soll vor allem alles was auf die Gleise passt.
Ich habe mal ein paar Skizzen an gehangen und bin auf Eure Meinungen, Tipps oder Einwände gespannt.
Anlagenneubau als Stadt mit ÖPNV und Haltepunkt
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Thomas Klug -
13. Juli 2013 um 20:48 -
Unerledigt
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Die Verkabelung der vielen Kehrschleifen und Gleisdreiecke, die wird bestimmt recht interessant werden damit es da keinen Kurzen geben wird.
(also zumindest im Analogbetrieb, bei den "Digidachsen" geht das ja etwas einfacher) -
@ Toni
Bei den Gleisdreiecken und Kehrschleifen sehe ich bei dieser Straßenbahnanlage mit Eisenbahn keinerlei Schaltungsprobleme, da der Thomas mit Sicherheit eine funktionierende Oberleitung bauen wird. Dei beiden Pole des Gleises sind dann wie bei der echten Straba die Masse (0 V). Die Modellstraßenbahner löten beim Selbstbau ihre Gleisprofile auf Leiterplattenmaterial (als Schwelle) auf, um es besser in die Sraße zu integrieren. Trennt man dabei die Potenziale nicht ist das Gleis komplett Masse (Gnd). Dabei entstehen sehr komplexe Gleiskombinationen in einem Sück.
Damit ist wie bei den Pukos und dem mittig angeordneten Schleifern bei Märklin ein Kehrschleifenbetrieb ohne weitere Schaltungstechnik möglich. Das ist der Vorteil eines Mittelleiters!pS. Der Bahnhof ist so schön symmetrisch - Absicht?
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Zitat von amazist
....da der Thomas mit Sicherheit eine funktionierende Oberleitung bauen wird. Dei beiden Pole des Gleises sind dann wie bei der echten Straba die Masse (0 V).
Ja, so ist das natürlich kein Problem :05: , aber das mit der funktionsfähigen bzw. wirklich Zweck entsprechenden Oberleitung ist ja noch kein bzw. noch nicht üblicher Standard... -
Zitat von Toni
Die Verkabelung der vielen Kehrschleifen und Gleisdreiecke, die wird bestimmt recht interessant werden damit es da keinen Kurzen geben wird.
Hallo "stattlicher" Toni, :05:
die Gleise sind der Nullleiter / Minus und die Oberleitung ist die Phase / Plus, deshalb wird es keinen Kurzschluss geben, der Betrieb wird wie auf der bereits bestehenden Straba-anlage laufen. So wie es unser Amazist bereits erläutert hat.Zitat von amazistpS. Der Bahnhof ist so schön symmetrisch - Absicht?
Tja, was anderes fiel mir auf dem bisschen Platz nicht ein...
...deshalb schrob ich ja, das ich gerne auch andere Vorschläge und Tipps als Anregung entgegen nehme. Ist ja erstmal nur so eine Idee... welche ich ja schon seit Jahren im Kopf habe, aber so richtig zufrieden bin ich noch nicht....
Ich hatte ja auch schon andere Vorschläge und Planungen erarbeitet. -
Also quasi wie beim "Pickelgleis" nur eben ohne "Pickel" unten, sondern mit "Pickeln" oben als "Zwirn"
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Ja, genau, unten die beiden Schienen sind ein Pol (-) und Oben über den Zwirn ist die Stromzufuhr (+), ist auch richtig Betriebssicher und es gibt, wie beim Original, sehr selten Kontaktprobleme...
Somit brauche ich keine aufwändigen und teuren Kehrschleifenmodule und Schaltungen. -
Grüße in die Schorfheide...
Ich für meinen Teil nehme 9 mm Roco - N-Gleise und Weichen, natürlich müssen die auch Teilweise angepasst werden. Für die Oberleitung nehme ich Kupferdraht mit 0.25 mm und 0.4 mm der zusammengelötet wird.
Tobias (JR-Fan) und ich haben dazu schon einen Workshop im Straßenbahnmuseum in Chemnitz - Kappel gemacht, Bilder zum Oberleitungsbau gibt es hier --> Workshopbilder
JR-Fan hat auch schon einiges hier im Forum zum Gleis- und Oberleitungsselbstbau geschrieben, müsste ich mal auf die Suche gehen. -
Zitat von Thomas Klug
Das Hauptthema soll die Stadt mit Straßenbahn sein und die Eisenbahn nur schmückendes Beiwerk.Da hab ich mal ne Frage. Straßenbahn ist zwar nicht mein Thema aber allgemein interesse am Plan. Wenn die Eisenbahn nur schmückendes Beiwerk sein soll warum ist der Bahnhof dann Zental im Vordergrund geplant? Ich denke das lenkt vom eigentlichen Thema ab. Geht man zur Anlage ist der erste Blickfang die Bahn wegen der Lage ganz vorn in der Mitte. Erst danach kommt die Straßenbahn. Wäre es nicht besser den Bahnhof nach hinten zu legen und die Strassenbahn in den Vordergrund ??? Da ja Straßenbahn das eigentliche Hauptthema sein soll und als erstes in den Blick kommen sollte.
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Ein eindeutiges Ja und Nein...
...oder war das Jain...
Also, da der Bahnhof in der unteren Ebene liegt und als Tiefbahnhof ausgeführt wird, ist in der oberen Ebene genügend Platz für die Stadt und deren Straßenbahn. Wenn ich den Bahnhof in den Hintergrund legen würde, so müsste ich diesen wieder in die "Höhe" legen á la Dresden Neustadt oder Berlin - Stadtbahn etc. das möchte ich aber wiederum nicht und habe mich für diese Lösung entschieden...
Aber wie gesagt, bin ich für Vorschläge offen, es ist nix fix. -
Wenn du dich so entschieden hast ist das doch völlig ok Thomas
. Waren ja auch nur so meine Gedanken dazu. Im Normalfall plant man ja immer vom Hauptthema ausgehend. Also bei einer Bahnanlage in Blickrichtung Gleis + Bahnsteige, Bahnhof und dahinter das schmückende Beiwerk z.B. Strassenbahn. Man könnte es ja auch mal in die andere Richtung versuchen. Also bei einer Stassenbahnanlage in Blickrichtung Strassenbahn+Stadt und dahinter schmückendes Beiwerk ,Bahnhof, Bahnsteig. Wenn man eine richtig Stadt plant und der Bahnhof im Hintergrund ist gibt es sicher auch elegante Möglichkeiten die Bahn hinter den Häusern nach unten in den Schaba zu bringen.
Einen Gedanken daran könnte man schon verschwenden denn es ist doch nirgendwo in Stein gemeißelt das in Blickrichtung immer erst die Bahnsteige und dann der Bahnhof kommen muss. Wen es sowieso nur Beiwerk ist. Wäre übrigens auch mal ne ganz neue Perspektive. -
Hallo Thomas,
ich habe eine Idee für deinen Haltepunkt.
Im Eisenbahnjurnal Jahrgang 1984/85 hat ein "gewisser"R. Barkhoff seine Anlagenplanung zeichnerisch (sehr schön "gemalte" Ansichten) dargestellt. Dabei auch einen Vorortbahnhof der unter einer Brücke, mit angesetztem Bhf- Gebäude, verschwindet. Dadurch ist nur ein Teil des Bahnsteiges zu sehen, der Rest ist unterirdisch. Vor diesem HP, der unter Straßenniveau liegt, befinden sich noch ein paar Gleise mehrerer einfädelnder Strecken, z.B Güterverkehr, die noch etwas tiefer liegen.
Ich schmeiß mal mein Planer nachher mal an, dann kann ich hier noch ein Bildchen zufügen.Wenn ich das gewußt hätte, währen die Hefte mit nach Ohorn gekommen.
Hier in dem Link auf dem Bild ist der rechte Teil des Haltepunktes zu sehen, wo der ETA einfährt.http://www.verkehrswesen-antiquariat.de/buchdetails_6999.html
PS:
in den alten EJ Heften ist nix von TT drinne
ich habe sie trotzdem gerne gelesen, tolle Vorbildberichte... (mein Cousin hat sie mir sporadisch rübergeschickt)