Feldbahn-"Kochbuch"

  • Ja Moin....


    Naja, was heißt von "mir" gewünscht...? :05:
    Da wir ja momentan noch recht wenige Feldbahnfreunde sind, die sich da einig werden müssten, erscheint es zu jetzigem Zeitpunkt ja angebracht, sich da mal zu einigen, bevor dann noch viele, viele Meinungen mehr dazu kommen und es sich dann doch etwas schwieriger gestalten könnte, da alles unter einen Hut zu bekommen.
    Jetzt ist es noch überschaubar und wenn da mal etwas festgelegt bzw. aufgezeigt wird, können sich die Leute, die sich dem "Treiben" anschließen wollen, doch dann auch gut daran orientieren.
    Da macht es schon irgendwie Sinn, dass man sich da jetzt schon mal so einige Gedanken zu macht, oder :05:


    Also wenn der/dein gesamte(r) Modulkasten inclusive Deckplatte 100mm hoch ist, dann wären ja trotz allem die angesprochenen Casani Malkästen eine recht gute Basis.
    Da gibt es welche mit 90mm Höhe, wo ja durchaus die restlichen 10mm bis zur 100mm Gesamthöhe durch Styrodurplatten oder z.B. an den Modulenden einfach durch einen 10mm Sperrholzstreifen aufgepappt werden können, um auf die Gesamthöhe von 100mm zu kommen.


    Da mal zum stöbern, die Seite mit den Malkästen. --> Guggst Du hier
    Zur Navigation durch die verschiedenen Formate zunächst die Kastenhöhe anwählen und dann kann man auch die entsprechenden Größenabmaße ersehen.


    Ich habe mir mal einige in 3cm Höhe beschafft und die machen qualitativ eine sehr guten Eindruck.(zunächst erst einmal für meine Car System Module)
    Material ist Buche und die Kastenleisten sind in 10mm Stärke ausgeführt.
    Bei den größeren Kästen sind sogar schon einige Unterzüge verbaut.







    Preislich kommen die Kästen in einem recht moderatem Preisgefüge daher und stellen eine Alternative zu den bekannten Herstellern solcher Modulkästen dar, denke ich mal...


    Bei den Verbindungen für die Spannungsversorgung haben sich die N Bahner auch schon Gedanken gemacht, die durchaus auch für unsere Zwecke zu übernehmen wären.
    Ich würde allerdings nur die Buchsen verbauen und die Verbindung dann durch innerhalb der Module angesteckte Kabel oder durch eine Art "Doppelbananenstecker", die jeweils beim Zusammenfügen der Module in die entsprechenden Buchsen eingesteckt werden, hergestellt.
    Die Kabel könnten ja zur Not auch jeweils innerhalb der Kästen angesteckt werden, wenn man am unterem Ende des Rahmens eine entsprechende kleine Nut für sie einarbeitet, dass sie im zusammengebauten Zustand der Module nicht stören und alles etwas "kippelig" ist, wenn die Module z.B. liegen auf Tischen aufgebaut werden.


    Da mal einige Beispiele von, wobei mir persönlich die Stecker eine sehr "exponierte Lage" haben und ich darum ehr auf die zuvor angesprochene Version mit Kabeln oder Doppelsteckern tendiere, weil die nicht durch widrige Umstände abbrechen oder verbogen werden können.


    Modulkopfbeispiel


    Wobei da die Version mit den "Nur Buchsen" wegen der Beschädigung der Stecker wohl etwas besser wäre, denke ich mal.
    Die Buchsen würde ich auf alle Fälle auch im Modulrahmen etwas versenkt anbringen, damit da nix übersteht oder beschädigt werden kann.


    Hier mal der Modulkopf mit den Abmaßen für die Buchsenbohrungen


    Beschrieben wird das ganze Prozedere in Spur N z.B. hier


    Wie "wandelbar" so eine Anlage dann daherkommen kann, sieht man an dieser Anlage recht schön.


    Waldbahners "wandelbare" H0e Waldbahnanlage


    Und so hat er es gemacht...


    Mit den eigentlich nur recht wenigen Modulen ist da doch sehr viel an Kombination möglich und vor allem bei Ausstellungen, wo man mit den Platzverhältnissen doch oftmals etwas zu "kämpfen" hat, sehr flexibel...


    Und wenn man, wie von Martin schon angesprochen, mit Jokermodulen arbeitet, dann muss auch die Gleislage nicht immer zwingend mittig zum Modulkasten sein, dass man hernach alles zusammen verbinden kann.
    Die Joker müssen ja auch für den Zweck soooo lang nicht sein...


    Einzig über die Verwendung des jeweiligen Gleisprofiles müsste man sich da noch Gedanken machen.
    Für die Feldbahn wäre optisch ja Code 40 sehr schön, aber Code 55, wie es z.B. bei den Gleisen von Märklin Mini Club, sprich Spur Z, verwendet wird, das würde ja auch gehen.


    Gefahren wird ja zumeist analog, da in die meisten Feldbahnfahrzeuge die Digitaldecoder recht beschwerlich bzw. überhaupt nicht zu verbauen sind, weil da einfach kein Platz für ist.(ich denke da z.B. an die Ns1, die mir von einem begnadetem Bastelfreund gebaut wurde bzw. wird...)
    Von daher würde ja die Spannungsversorgung über die herkömmliche Art, wie es z.B. Martin schon bei seiner TTe Modulanlage macht, ausreichend sein.
    Je ein Buchsenpaar zum durchschleifen einer Versorgungsspannung für Licht, Weichen usw. und ein Buchsenpaar für den Fahrstrom sollte da genügen, wenn man die Verbindungen der Module mal hernimmt.
    verbunden jeweils durch die "Doppelbananenstecker" oder kurze Kabel mit Stecker, die beiden ja bei Nichtgebrauch der Module innerhalb der Module selbst in den Buchsen verbleiben können und so auch nicht auf "wundersame Art" verlustig gehen können.


    Die Verwendung der jeweiligen Materialien für die Landschaftsgestaltung kann ja auch noch festgelegt werden, um eine gewissen Einheitlichkeit in Bezug auf die Optik zu erreichen...


    Einigen müsste man sich auch noch, ob und wie man die Module zum Aufbau herrichtet.
    Liegend auf Tischen oder aufgeständert auf Modulbeinen... oder beides in Kombination...
    Dabei wäre dann auch die Höhe über Grund, sprich Fussboden zu SOK, noch zu berücksichtigen.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


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  • Hallo Toni,


    ich finde es gut das du das angestupst hast und dir Gedanken machst ;) Etwas schade finde ich, das es bei den 9 cm tiefen Kästen nur max 40 cm Länge gibt. Da wären für meine Bedürfnisse 50 bzw. 60 cm Länge besser. Bei den 6 cm tiefen Kästen könnte man natürlich auch mit 4 cm hohen Styrodur arbeiten. Das flächig verkleben und man hätte auch freie Wahl bei der Landschaftsbearbeitung. Von der Stabilität her sollte das bei TTf kein Problem sein, bzw. man baut sich noch ein Trassenbrett aus Holz.
    Bei uns haben sich für die Elektrik die Kabelfixierung mit Heißkleber und zum Transport Holzklammern an jedem Modulende sehr bewährt. Das ganze mit Bananensteckern verbinden. Da bricht nix ab und die Polung kann man bei Bedarf durch Wechsel von Männchen und Weibchen sehr schnell anpassen.
    Die Waldbahnmodule sind wirklich sehr beeindruckend von der Umsetzung, wäre schön wenn wir das auch hinbekommen ;)
    Ich werde mein Gleis höchstwahrscheinlich aus 1 mm Schienenprofil fertigen. Aber das kann man dann eh über Joker oder kurze Übergänge anpassen.
    Zur Landschaftsgestaltung tendiere ich zu den Materialien von mininatur und elektrostatischer Begrasung.


    Viele Grüße Martin

  • Ja, leider haben die Casani Kästen nicht in alllen Höhenvarianten auch alle Längen im Angebot.


    Aber wegen der Höhe, kann man ja beidseitig zur Not eine z.B. 3-5mm dicke Sperrholzplatte, die gleich das Modulprofil hat, anschrauben, um auf die 10cm Höhe zu kommen.
    Zwischen deren Wangen kommt ja dann eh die Landschaft aus... Styrodur, Styropor oder was auch immer.
    Dann würde es hernach ja auch wieder zu den anzudockenden Modulen passen.


    Wegen der abbrechenden Stecker meinte ich es auch nur, wenn die fest verbaut sind, weil sie ja da beim Transport irgendwie immer herausschauen bzw. überstehen.
    Daher die Variante "Doppelstecker" und Buchsen.
    Wer will kann ja ganz normal mit Kabeln verbinden, die dann beim Transport unter dem Modul angeklammert werden können oder einfach von innen in die Buchsen gesteckt werden.
    Das wäre aber in der jeweiligen Version doch noch recht flexibel, weil man ja die Kabel auch mal eben schnell nachgebaut oder umgebaut hätte, wie schon angemerkt wurde...
    Nur müssten eben die Bohrungsabmaße für die Buchsen festgelegt werden, sollten dann mal Module mittels dieser Verbindung zusammengesteckt werden.
    Ich habe zwar noch so meine Bedenken, dass die Buchsen/Stecker Verbindung auch die Module ordentlich zusammenziehen bzw. halten kann, dass da keine "Radfallen" entstehen, aber man kann ja auch herkömmlich noch mit Schrauben oder Klemmen nachhelfen bei Bedarf.


    Beim Schienenprofil wäre ja 1mm Höhe wohl das Code 40 Profil, wenn ich da jetzt nichts durcheinanderbringe.
    Im Vergleich zum Z-Profil schaut das auch wesentlich filigraner aus und das Z-Profil wirkt optisch bei den kleinen Feldbahnfahrzeugen schon wieder etwas arg "auftragend", wenn nicht sogar zu "fett" :05:
    Das kurze Stück Gleis nebst Weiche in Code 40, was Gerd zum Treffen in Schkeuditz dabei hatte um die Ns1 zu testen, das schaute im Vergleich zu meinen Gleisen auf dem Testbrett, die mit Z-Profil gelötet sind, schon viel besser aus.


    Ja und genau wegen dem "anderem Gerd" seiner sehr flexiblen Waldbahnanlage bin ich ja auf den Trichter gekommen, dass wir uns da mal Gedanken um die Parameter unsrer Module machen sollten, dass wir da auch so flexibel aufbauen könnten bei Bedarf.
    Wenn sich alle an einen solchen "ominösen Übergang D" halten, der eben von uns noch festgelegt bzw. mal richtig zeichnerisch festgeschrieben werden müsste, dann wird das auch was mit dem Nachbarn, sprich dem Nachbarmodul...
    Und zur Not kann da dieser "ominöse Übergang" auch nur auf kleine und kurze Jokermodule angewendet werden, denke ich mal.
    Dann wäre jeder, der zumindest schon knapp mit den Modulabmaßen an denen der anderen liegt, in der Lage, durch die Jokermodule wieder "renntauglich" zu werden, weil es dann dadurch alles zusammen passen würde.
    Die Joker könnten ja z.B. die halbe Länge aufweisen, die die anderen "Standardmodule" haben werden bzw. sollten und dann käme man bei beidseitig angedockten Jokern auf insgesamt 2 "Standardlängen", was dann wieder in ein angedachtes Rastermaß passen würde.
    Ich würde auch ein Linienraster von 50cm vorschlagen.
    Für die Joker kann ja z.B. ein Teil davon (z.B. 25cm) oder ein dementsprechendes Vielfaches hergenommen werden, dass es hernach wieder ins Raster passt.
    Die 50cm Länge kann man ja quasi als "Standardgröße" hernehmen...
    Da sind einzelne Module nicht sooo groß und können auch ohne nennenswerte Probleme bei etwas Platzmangel erbaut werden und für den Transport im z.B. PKW wären sie auch nicht zu groß.
    Wie Du schon mal angedeutet hast, so 30cm x 50cm sind da wohl als "Standardmodul" eine "Hausnummer", was die Modulabmaße betrifft.
    Anderweitig kann man sich ja mit Jokern oder Ausgleichsmodulen behelfen, um wieder ins 50cm Raster zu kommen.
    Man müsste sich nur eben als erste Maßnahme mal auf ein Profil für die Seitenteile der Module einigen, damit alles weitere an Abmaßen und techn. Parametern festgelegt werden kann.
    Du hast ja quasi ein Profil gewählt, was ein "glattes Gelände" darstellen würde und was ja eigentlich auch gleich mal eben so übernommen werden kann, denke ich mal.
    Zumal sich daran ja schon einige Module von anderen Leuten orientieren und da würde das ja Sinn machen, das Profil gleich zu übernehmen...

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


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  • Hallo Toni,


    ich würde vorschlagen wir verkomplizieren das Ganze nicht weiter. Für alle Interessierten ist ja die Modulnorm flach hier einsehbar. Wichtig und das möchte ich hier nochmal betonen ist eigentlich nur das Maß 1 und der Abstand der Löcher untereinander. Das muss unbedingt passen. Wer flach nicht mag füttert mit Styrodur auf und ergänzt die Modulköpfe um sein eigenes Landschaftsprofil aus Holz- fertig ist der Lack. Individuell breitere oder schmalere Module sind möglich. Wenn alle Stricke reißen gibt es auch Schraubzwingen und Joker;)
    Das Loch für die Kabelei ist kein Dogma. In der Regel sind die Kabel zusätzlich so lang das man auch unter den Kästen verkabeln kann. Haben wir so erfolgreich mit Tilo in Oderwitz praktiziert.
    Matthias hält sich ja eh schon an die Norm da passt also alles. Ich fang dann erst einmal demnächst mit Bauen an, da kann man dann immer nochmal individuell diskutieren.


    Viele Grüße Martin

  • Ja eben, auf das eine Profil läuft ja hernach alles hinaus, auch wenn man sich auf den Modulen selbst anderweitig austoben möchte.
    Daher ja die möglichen Joker, die auf einer Seite dein/unser "genormtes Profil" haben.
    Und dann iss as guuut... :05:


    Habt ihr im Club eventuell die Möglichkeit, zum bohren der Löcher eine Schablone aus Blech zu fertigen?
    Die könnte man ja zum Bau der Module dann quasi "herumreichen", dass es auch wirklich einheitlich wird mit den Bohrungen.
    Ich weiß ja nicht, wie genau das werden soll, ob da wirklich auf einige Zehntel Unterschied was ausmachen.
    Sonst müsste ich mal schauen, was bei mir hier diesbezüglich machbar ist .


    Nur auf das Profil der Gleise müsste man sich noch einigen, da es da hernach Probleme geben könnte, wenn das unterschiedlich ist.
    Wenn man z.B. Weichen selber baut und das Rillenmaß einhält, da gibt es dann Unterschiede, was die Breite der Schienenprofile am Fuss betrifft und wenn man die da z.B. bei den Radlenkern unten direkt zusammengehalten anlötet oder klebt, ergibt sich dann ein unterschiedliches Spurrillenmaß.
    Das ist dann aber bei wirklich nach Norm gefertigten Radsätzen schon von Belang, wenn da etwas zu schmal oder zu breit ist, denn sonst könnten die Radsätze aufsteigen und die Fahrzeuge entgleisen.
    Gerd meinte, wenn man da das Code 40 Profil (also das 1mm hohe) nimmt, da sich würde alles automatisch ergeben, was die Norm betrifft, wenn man die Schienenprofilfüße unten aneinanderlegt...


    Na mal schauen, ich gehe erst mal in meinem Holzhaufen stöbern, ob ich noch was passendes finde, um mit den 3cm hohen Kästen auf "Höhe" zu kommen und hoffe, dass ich zum nächsten Treffen wenigstens ein Modul mitbringen kann.


    Wann wäre das denn wieder angedacht, gibt es da schon Vorstellungen zum Termin?
    Ich hoffe mal, dass es da bei mir endlich auch mal wieder klappt und ich dabei sein kann.


    Edit:
    Noch ne Frage.

    Zitat von Toni

    Also wenn der/dein gesamte(r) Modulkasten inclusive Deckplatte 100mm hoch ist....


    Ich gehe mal von aus, dass die Gesamthöhe, also inclusive Deckplatte, 100mm beträgt, ist das richtig?

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


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  • Hallo Toni,


    bei den Löchern hat man immer etwas Spiel. Der Lochdurchmesser ist ja 10 mm und die Schrauben sind nur 8 mm dick. Ja die Modulhöhe ohne Kork und Schienebettung beträgt 100 mm. Ich baue wie gesagt höchstwahrscheinlich mit Code 40. Das 1,4 mm hohe Profil wirkt bei TTf zu wuchtig und passt nur zum heutigen sehr modernen Oberbau der WEM. Mit der Schablone muss ich mal fragen. Termin für das Treffen schicke ich dir per PN ;)


    Viele Grüße Martin

  • Ja, die PN hab ich schon gelesen. :danke:
    Wegen der Schablone muss ich mal schauen, ob ich was machen kann.
    Für die Bohrungen würde ich auf alle Fälle gern Bohrbuchsen mit einbauen wollen, damit das nicht so schnell "ausleiert"...
    Ich werde mich auch an Code 40 halten, das erscheint mir doch etwas filigraner für den Zweck der Feldbahngleise.
    Da dann auf die 1,4 bzw. 1,5mm Höhe zu kommen, um an anderen Modulen mit höherem Profil anzudocken, sollte ja durch etwas dickere Schwellen am bzw. hin zum Modulende eines Jokers locker machbar sein und dann würde das auch wieder passen.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


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  • Hallo Toni,


    ich werde das Modulprofil auch insofern überarbeiten das man die 6 cm hohen Casani-Module problemlos mit den 10 cm hohen Normmodulen koppeln kann. Dazu braucht es ja nur zusätzlich zwei Bohrungen. Die überarbeitete Skizze stelle ich dann hier ein. Wenn "unten" beim Modul ein paar Zentimeter fehlen, stört das beim gemeinsamen Spielen ja wenig-"oben" am Gleisübergang muss es ja passen ;)


    Viele Grüße Martin

  • Ja Moin...


    Wegen der unterschiedlichen Höhe der Casani Kästen, wer sie denn verwenden möchte, und unseren bereits fertigen Modulen bzw. dem Profil dazu habe ich mir auch schon Gedanken gemacht.


    Legt man die Casani Kästen aneinander, so würde ja durch deren sehr stabilen und mit 10mm Stärke auch breit genug daherkommenden Rahmenteile ja auch durch eine Art Verbinderleiste eine ordentliche mechanische Verbindung herstellen können.
    Die, ich nenn sie jetzt mal Verbinderleisten, müssten dann nur die jeweilige Höhendifferenz zu den 100mm Höhe zum "Standardprofil" ausgleichen (und je nach Casani Kastenhöhe dann je 7cm, 4cm bzw. 1cm hoch sein) und wenn sie zusätzlich noch jeweils 4 Stecker aus Metall oder 2 Holzdübel eingebracht bekommen, die senkrecht stehend in jeweils mit gleichen Abmaßen in die Unterseiten der Casani Kastenrahmen eingebrachten Bohrungen eingreifen, dann bringen wir alles auf die nötige Höhe und gleichzeitig werden die Kästen auch damit gleich zusammengehalten.
    Also die Verbinder müssten jeweils 20mm breit sein , auf die jeweilige Breite der Kästen von der Länge her abgestimmt sein und dann eben nur die 4 senkrecht stehenden Dübel oder metallenen Steckerstifte aufweisen.
    Da wären dann quasi gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, Höhenausgleich und zugleich eine Art Verbindungs- und Lagefixierung.
    Und da sich die Verbindungen ja jeweils recht nahe an der Moduloberkante befinden würden (bei den 3cm hohen Casani Kästen auf alle Fälle), würde die Verbindung ja auch gleichzeitig die Oberkanten der Module recht stramm zusammenhalten, so dass da eventuell sogar die Schrauben oder Zwingen zum zusammenhalten bzw. pressen entfallen könnten.
    Das klingt zwar zunächst erst einmal etwas kompliziert, aber so eine "Verbinderleiste" zurechtschneiden und die 4 Stecker bzw. Dübel in selbige Verbinder einbauen und noch die dafür nötigen Bohrungen in die Rahmenteile der Kästen einbringen, das sollte eigentlich jeder recht einfach hinbekommen...
    Ich werde das mal testen, muss ja eh auch meine 3cm Kästen, die ja vornehmlich für Car System Testbelange dienen sollten, aber auch etwas an Feldbahngleis enthalten, irgendwie auf die 100mm Höhe bringen und da bietet sich das ja gleich mal an zum Test.
    Schaun wir mal, ob das dann was taugt.... wir werden das Kind schon schaukeln :05:

    NeTTe Grüße vom Toni
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  • Ja, das mit den Ketten oder einzelnen Kettengliedern als Kuppelelement, das geht schon ordentlich, nur habe ich da Bedenken wegen der Handhabung.
    Ist doch schon arg klein und nur mittels Hilfsmittel zu kuppeln.
    Und wenn man da etwas "zittrig" ist, schmeißt man schon gern mal das Teil daneben oder gar den Wagen bzw. die Lore aus dem Gleis :lol1:
    Oder... die Dinger verschwinden auf Nimmerwiedersehen irgendwo im Luftraum des Bastelraumes, weil sie einfach davonschnippsen, wenn man da zu beherzt mit der Pinzette zulangt.
    So ergeht es mir zumindest seeehr oft mit kleinen SMD LEDs, die da sehr gern mal davon fliegen... :05:


    Aber wenn man da z.B. Kettenglieder von Ankerketten hernimmt, die (zumindest die, die ich hier liegen habe mit ca. 3-4mm Kettengliedlänge) eine etwas langestreckete 8 ergeben, da könnte man ja mittig, also quasi an der "Taillie der 8" einen kleinen Drahtstift einlötnern, der ein ordentliches festhalten bzw. anfassen mittels Pinzette beim kuppeln erlaubt, ohne dass die Dinger davon fliegen...


    Das Gleis schaut schon mal nicht schlecht aus.
    Habt ihr da eventuell auch schon Schwellenroste für Weichen geplant?

    NeTTe Grüße vom Toni
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  • Oh, wo ich die mal her habe... gute Frage.
    :gruebel: Ich glaube von STEBA, aber die scheinen genau die leider nicht mehr im Programm zu haben.
    Jedenfalls sind genau die Ketten nicht mehr im Katalog zu finden, nur noch Kettenglieder mit Steg.Kann aber auch gut sein, dass die mal von Krick oder einem anderem Modellbauhersteller für den Schiffsmodellbaubedarf waren... ist schon recht lange her seit dem Kauf und auf der Tüte steht auch leider nix drauf. :11:
    Aber STEBA hat momentan sehr feine Ketten, wo 3 Kettenglieder wohl genau die richtige Größe für die Kuppelkette haben dürften.
    Im Katalog sind die auf Seite 15 aufgeführt.
    Musst Du mal gugge --> http://www.steba.org/
    Die mit 0,3 bzw. 0,4er Drahtstärke und ca. 1,3 bzw. 1,7mm Kettengliedgröße sollten eigentlich ganz gut geeignet sein.


    Zur Not täte es ja auch etwas Geätztes.
    So als etwas langes, ovales Blech mit 3 Löchern drinnen, wo ins mittlere Loch ja der kleine Stift zum anfassen eingelötnert werden könnte.
    Die Dinger könnten ja quasi nebenbei als "Lückenfüller" dienen, wenn bei anderen Konstrukten mal wieder zu viel Material unnütz weg geätzt werden müsste und dort an den Stellen wäre ja genug Platz dafür...
    Dafür müsste sich nur wer finden, der Ahnung vom erstellen der Ätzzeichnungen hat :05:

    NeTTe Grüße vom Toni
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  • Ja "Stattlicher" :05: , die Kettenarten kenne ich auch.
    Die Anbieter z.T. auch, aber die haben eben nicht genau die Kette, die ich meine.
    Jene hat richtig "8-förmige" Kettenglieder ohne Steg, wo nur die Taille nicht ganz zusammentrifft.
    Genau dort könnte man den kleinen "Angreifstift" für die Pinzette einlötnern. (denn nur mit den dicken Gnubbelfingers wird das nüscht mit anfassen :no: )


    Schaut so aus... guggst Du...




    Wenn ich nur noch wüsste, wo ich die dazumal herbekommen habe... :gruebel:

    NeTTe Grüße vom Toni
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  • Guten Morgen,


    diese Kette finde ich auch toll und melde Interesse an.
    Vlt. könnten wir ja eine kleine Sammelbestellung organisieren.


    MfG
    Matthias

  • Na ich schaue mal, was ich herausfinden kann.
    Die Chancen stehen aber eher 50/50, dass ich das wirklich noch finde, wo ich sie mal her habe.

    NeTTe Grüße vom Toni
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  • Ja, das ist Problem... :wand: davon habe ich nur noch ca.25-30 cm herumliegen :11:
    Ich habe auch mal alle noch herumschwirrenden alten Rechnungen durchgewühlt, in der Hoffnung, da noch herauszufinden, wo ich die mal her habe...
    Aber... Pustekuchen, nix zu machen, ich kann es leider nicht mehr nachvollziehen, wo die Kette mal her stammte :(
    :gruebel: Die werde ich wohl irgendwann mal auf der Messe in Leipzig an Land gezogen haben, denke ich mal und habe dadurch keine Rechnung bzw. Quittung mehr, wo man auf den Anbieter schließen könnte... :roll:
    Nun klingt ca. 30 cm ja bei den kleinen Kettengliedern recht viel, ist aber dann eben auch sehr schnell aufgebraucht, wenn da die ganzem Kupplungsteile gebaut werden.
    Da sind schnell mal so einige cm für nur paar Wägelchens verbraucht.
    Und wenn dann womöglich auch beim zerlegen der Kette noch einiges daneben geht und im schlimmsten Falle auch einige Kettenglieder im Luftraum des Hobbyraumes "verschwinden", dann ist schnell Ebbe mit Kette :05:

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


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