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  1. TT-Modellbahnforum
  2. meyer.motzen

Beiträge von meyer.motzen

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 23. Mai 2020 um 17:17

    Hallo!

    Heute will ich mal ein größeres Projekt vorstellen, die oben angekündigten Baustellen müssen noch etwas "reifen".

    Es geht um den Triebwagenbausatz VT 761 von Sörens Horn.

    Zum Vorbild gibt es bei Wikipedia einen Artikel.

    Der Bausatz ist ein Komplettbausatz, es ist im Prinzip alles mit dabei:

    • Platine für Wagenkasten und Details,
    • Resingussteile für Dach und Kühler,
    • zwei industriell aussehende Drehgestelle mit Speichenradsätzen, eines mit Motor und Getriebe,
    • zwei Zinkguss-Drehgestellblenden,
    • Kleinteile wie Dachlüfter, Puffer, Unterbodendetails,
    • Decals und eine Bauanleitung.

    Der Bausatz lässt sich ganz nett bauen, mit etwas Ruhe und Erfahrung. Eine raffinierte Bautechnologie a'la Schlosser gibt es nicht, Wagenwände und Boden müssen stumpf aneinander gelötet werden.

    Ein Foto des Bausatzinhaltes habe ich leider nicht gemacht.

    Los geht's mit den Drehgestellen:

    Auf die Drehgestelle werden Drehgestellauflagen aufgesetzt:

    Im Hintergrund liegt schon der Wagenboden.

    Ich habe auf die Auflageflächen gleich je eine Unterlegscheibe gelötet, und auf die Unterseite je eine M2-Mutter. Die Unterlegscheiben wurden gleich wieder teilweise weggeschliffen, um den Drehgestellen Kippelfähigkeit zu geben. Das linke Drehgestell hat eine breite Auflage und kann nur längs kippeln (Dreipunktlagerung).


    Der aufgelegte Wagenboden:

    Im TT-Board war einmal die Rede davon, daß der Wagenkasten zu hoch stünde:

    Der Einwand ist nicht ganz unbegründet. Die Drehgestelle werden später noch tiefergelegt.

    Das nächste Foto entstand erst nach einigem Fortschritt:

    Etwas hoch steht der Wagen schon da.

    Die Griffstangenhalter für die Kühlwasserleitungen waren im Bausatz nicht enthalten.

    Die Schieflage wird noch einige Male zusehen sein, bis ich endlich die Ursache gefunden haben werde.

  • Bildersuche Tschechische Trieb- und Beiwagen

    • meyer.motzen
    • 19. Mai 2020 um 17:41

    Hallo, und danke für die Bilder!

    Die letzten beiden Links sind ergiebig :gut:, ich ziehe mich dann mal zurück... ;)

    Danke und Gruß,

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 15. Mai 2020 um 22:22

    Hallo!

    Die letzten Wochen haben einen neuen Basteldrang ausgelöst. Nach längerer Stagnation habe ich gerade einen Lauf. Nun bin ich am Lackieren. Lackieren ist zum Einen ein sehr befriedigender Vorgang, es geht voran. Zum anderen geben die Fotos eine kleine Aussicht auf kommende Themen hier:

    Noch ganz Gülden in meinem "Lackierstudio":

    mmg-01716btmjft.jpg

    Es sind 6 Wagen, Wagenkästen, Dächer, Fahrwerke. Schwarz fehlt noch (morgen vielleicht...):

    mmg-01722b5hkgv.jpg

  • Bildersuche Tschechische Trieb- und Beiwagen

    • meyer.motzen
    • 15. Mai 2020 um 21:56

    Ihr seit dufte! :ok:

    Möglicherweise klingt es gierig: Die Infos addieren sich zwar, aber noch reicht es nicht für einmal rum um das jeweilige Fahrzeug. Ich bin dankbar für alles, was ich kriegen kann.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Mai 2020 um 23:33

    Uwe, ich würde mich freuen. Mal sehen, wann wir wieder ein NHK-Treffen machen können. Behalte mal die FKTT-Seite locker im Auge. Wenn sich ein passender Termin ergibt kontaktierst du mich. Wir sehen zwar gerne Besucher, aber bitte nicht unangemeldet.

    Dann erkläre ich dir die Eigenheiten der NHK.

    Gruß, Thomas

  • Bildersuche Tschechische Trieb- und Beiwagen

    • meyer.motzen
    • 13. Mai 2020 um 01:50

    Hi Tony!

    Danke, die Links werde ich auf jeden noch Fall genauer durchstöbern. Auf den ersten Blick scheint es aber nicht zu reichen. Ich suche Beschriftungsdetails, zum Beispiel was steht auf den stirnseitigen Übergangsklappen (ich kann kein tschechisch und mir deshalb den Text nicht zusammenreimen). Fahrzeugporträts in üblicher Internet-Auflösung geben solche Details selten her. Bei Fotos in großer Auflösung könnte man bestimmt tiefer rein zoomen.

    Aber mal sehen, vielleicht darf ich ja doch bald selbst mal gucken fahren...

    Gruß, Thomas

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Mai 2020 um 01:37

    Namt Uwe!

    Klar ist ein Schiebebetrieb möglich, den hat man ja auch im Zug-Betrieb (die Wagen laufen ja immer wieder mal auf). Die Bügel gleiten gegen die gegnerischen Puffer und halten diese auf Abstand.

    Ich weiß nicht, welche Radien du fährst, bei engeren Radien müsste man die Haken entsprechend länger gestalten. Oder sie mit einer Federschleife (siehe Link) dehnbar machen. Auf Modulen mit größeren Radien ist die Kupplung aber schon ziemlich nah am Ideal. Es ist nicht die Optik, auch Zugtrennungen sind damit sehr selten.

    Gruß, Thomas

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 9. Mai 2020 um 23:58

    Hallo!

    Heute habe ich noch eine kleinere Baustelle. Über Tilligs P8 habe ich mich sehr gefreut, und inzwischen auch einige Modelle im Bestand. Aber einfach aus der Schachtel auf's Gleis (oder in die Vitrine) bringt ja auch nicht die große Befriedigung. Ich habe mir ein passendes Vorbildfoto ausgesucht, passend zu den Epoche2-NHK-Modultreffen.

    Das Ausgangsmodell kennt man ja:

    Nach einem Foto Anfang der 30er Jahre war die ausgesuchte Lok bereits mit elektrischem Licht, aber noch ohne "Ohren" ausgestattet:

    Neue Zutaten sind die Lichtmaschine, deren Zudampfleitung rechtsseitig am Dampfdom und die Abdampfleitung zum Vorwärmer. Die Löcher für die Windleitblechklipser sind verspachtelt. Inzwischen gibt es, glaube ich, eine entsprechende Version zukaufen.

    Die Rauchkammertür hat die geschwungene Griffstange bekommen:

         

    Hmm, hatte ich Gründe, die Kohle noch nicht zu ersetzen? Das wird auf jeden Fall noch nachgeholt. Und mit der Alterung verschwindet auch der Glanzunterschied der neu lackierten Rauchkammer. An der Tenderrückseite wurde der Gaskessel entfernt.

    Anbei noch ein Bild der Roco-P8 in Epoche-3 Aufmachung. Mit echter Kohle und Aufsatzbrettern:

    Gruß, Thomas

  • Bildersuche Tschechische Trieb- und Beiwagen

    • meyer.motzen
    • 9. Mai 2020 um 23:14

    Hallo!

    Es hat im Forum schon einige schöne Bildbeiträge zu tschechischen Museumsveranstaltungen gegeben. Deshalb hoffe ich mal, das mancher Fotograf mir mit Bildern zu tschechischen Triebwagen weiterhelfen kann. Im Netz habe ich mich natürlich umgesehen und über die Jahre fleissig Fotos gesammelt. Aber wenn es um Details geht, die man bei der Modelllierung gerne mal braucht, stösst man schnell an Grenzen.

    Ganz genau suche ich Detailfotos für die Nachgestaltung der Beschriftung. Dabei darf gern ein und das selbe Fahrzeug rundum dokumentiert sein. Gesucht werden Bilder zu den Baureihen M131, M152 und M262, und (nicht ganz unwichtig) diverser 2- und 4achsiger Beiwagen. Die Ergebnisse werde ich gerne zur Verfügung stellen.

    Wenn ihr Bildmaterial habt, dann schreibt mich am besten PM an, und wir vereinbaren was und wie. Einige ausgesuchte Bilder kann man ja auch hier einstellen.

    Hoffnungsvolle Grüße, Thomas

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 8. Mai 2020 um 19:05

    Hallo zusammen!

    Ich möchte hier nun auch einen Bastelthread aufmachen und mein Tun hier vorstellen. Gerade in dieser Zeit steigt (wohl nicht nur) bei mir die Bastelaktivität. Anfangen möchtick erstmal mit wat kleenem:

    Ich bin bekennender NHK-Fan. Die Roco-Trommel profitiert besonders von der zierlichen Kupplung, lässt sich doch das gähnende Loch im Schneeräumer für den NEM-Schacht schließen.

    Die "Stoßstange" ist inzwischen wieder geklebt. ;)

      

    Die Lagerung des Hakens mittels Messingröhrchen passt saugend in den kleinen Spalt zwischen Schürze und Schneeräumer.

    Die Bilder sind schon etwas älter.

    Gruß, Thomas

  • Selbstbaugleise

    • meyer.motzen
    • 3. Februar 2020 um 21:30

    Ich habe in den Neunzigern mal Schuhmachergleis genagelt. Dit war nüscht. Guido hat seinen Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz wieder eingestampft. Die Schienenbefestigung per Nageln ist kaum beherrschbar. Entweder drückt man die Schiene ein, zu tief. Oder durch ungleichmäßigen Druck der Nägel links und rechts schiebt die Schiene zur Seite.

    Wenn du die Befestigung durch Löten vornimmst, jede 5. Schwelle Pertinax, und die Nägel nur zur Zierde, dann sollte es gehen. Dann ist man aber schon fast beim Selbstbau.

    Ich würde Selbstbau oder Filigran empfehlen. Tillig Code 83 halte ich nicht mehr für zeitgemäß.

    Gruß, Thomas

  • Murtens kleines TTf-Projekt

    • meyer.motzen
    • 22. Juni 2017 um 19:22

    Grandios!

  • Brot und Butter, die DR-V100 in Varianten

    • meyer.motzen
    • 22. Juni 2017 um 19:00

    Hallo,

    es ist lange nichts passiert. Aber so langsam sollen doch die angefangenen Projekte fertig gestellt werden. Und es ist sogar noch eine zweite Lok dazu gekommen, die zur 298.3 umgebaut werden soll. Beide Loks sind inzwischen auf gleichem Stand.

    Als Umbaumaßnahme habe ich mir die Abdeckklappen unterhalb der Kühlerjalousien neu ätzen lassen:


    Mit Lüftungsschlitzen. Diese "Kühlerklappen" soll es mittelfristig auch in der Digitalzentrale geben. Unter Umständen werden sie sogar in die erhältliche Platine zur 298.3 integriert werden, mal sehen.

    Grischan hat im TT-Board die Alu-Fensterrahmen für die Führerstandsfenster angekündigt. Ich durfte probemontieren:

    Diese Rahmen sind im Vergleich zum Vorbild zu dick. Aber das Modell bringt seine Zwänge mit, die "Fenstergummis" der Einsetzfenster sollen mit abgedeckt werden. Und das klappt auf den Punkt. Vielleicht kann ich dazu noch ein Foto mit Einsetzfenstern nachreichen. Insgesamt erscheinen mir die Rahmen sehr gelungen.


    Und noch zwei Kleinigkeiten, auf die ich aufmerksam machen will:

    Zum Einen der Indusimagnet - gehört in Epoche 5/6 natürlich zwingend zu jeder Lok. Beidseitig. Als Spender hat mir ein Mitleidender dieses Forms die Tillig-Ersatzteilnummer empfohlen: "302778 - Drehgestellverkleidung".
    Und zweitens wurde unter das Führerhausdach die Kennleuchte für die Funkfernsteuerung hingefummelt. Ein Blechrest und ein Stück Draht.

    Die Makrofotos sind brutal :oops: . Hier und da muß ich noch etwas richten.

  • Transportmöglichkeit für eure TT Modelle

    • meyer.motzen
    • 23. Mai 2016 um 22:02

    Die Erfahrung über mehrere Jahre hat eine Neuordnung meiner Stiegen erfordert. Der Fahrzeugpark verändert sich halt, und fest zugeordnete Fächer in den Stiegen lassen sich dem nicht anpassen. Ein bissl mehr Stabilität wäre auch wünschenswert, es war immer so ein Gefühl "hoffentlich bricht es nicht doch". Ich habe mir nun Stiegen aus 2mm-MDF lasern lassen. Auch wieder für den liegenden Transport. Das Bild mit den Einzelteilen zeigt aber auch eine Stiege für stehende Fahrzeuge. Ich habe auch Stiegen gezeichnet, die Fächer für die beim FKTT üblichen Wagenkarten haben. Die strategische Einteilung der Fächer ist so ein Thema, über das sich das eine oder andere Kaltgetränk verdunsten ließe. Jedenfalls sind die Stiegen stapelfähig. Die Fahrzeuge werden in den Fächern in 2mm Schaumfolie eingeschlagen, das hilft auch beim rausholen.

    Gruß,
    Thomas

  • Transportmöglichkeit für eure TT Modelle

    • meyer.motzen
    • 23. Mai 2016 um 21:48

    Hallöle!

    Ich verwende das Euro-Kistensystem. Da gibt es verschiedenste Kistengrößen, mit passenden Deckeln und Rolluntersätzen. Aber Vorsicht bei der Anschaffung: Mancher Baumarkt bietet da recht freie Interpretationen des Eurokistensystems an. Empfehlen kann ich SSI Schäfer.
    Für meinen Fahrzeugtransport habe ich eine Kiste 600x400x120 genommen. In diese Kiste passen TT-Fahrzeuge in drei Lagen bei liegendem Transport.
    Die Stiegen habe ich Anfangs aus 5mm Hartschaumplatten gebaut, wie sie im Baumarkt als Trittschalldämmung verkauft werden. Mit einem passenden Kleber lassen sich die Stiegen recht stabil versteifen. Zum Herausheben muß man geeignete Facheinteilungen als Handgriffe ausführen. Das hat über Jahre ziemlich gut funktioniert.

    Gruß,
    Thomas

  • Führerstand Steuerwagen Doppelstock Typ Bp / Bhp

    • meyer.motzen
    • 3. April 2015 um 13:04

    Hallo zusammen!

    Der Vollständigkeit halber will ich hier einige Links für Vorbildinfos setzen:

    [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7292437]DSO, Merkblatt 20 der DV 939, DBv[/url]

    [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7295166]DSO, Merkblatt 21 der DV 939, DBv[/url]

    [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7280114]DSO, Bremsen an DR-Doppelstockzügen[/url]

    [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7280114]DSO, Bremsversuche an DR-Doppelstockzügen[/url]

    [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7266472]DSO, Geschichte der Doppelstockwagen[/url]

    Suche in Deutsche Fotothek, mal durchscrollen

  • Brot und Butter, die DR-V100 in Varianten

    • meyer.motzen
    • 3. November 2014 um 17:32

    Hallo zusammen!

    Ich bin ein kleines Stück weitergekommen:

    Verwendet wurden die Farbtöne:
    - orange Ral 1037
    (als die reine Lehre gilt hier TGL0408, welches so ziemlich dem Ral2000 entspricht. Mir war das TGL0408 zu "qietschig", das hellere Ral1037 lag mir mehr, Geschmackssache. Übrigens gibt es diverse TGL-Bahnfarben bei RST);
    - grau Ral 7040, und
    - schwarz


    Hier sieht man den Zierstreifen der ursprünglichen 110er-Lackierung durchdrücken. Dös bleibt jetzt so :!:

    Ausgeliefert wurden die 111er (den Fotos nach zu urteilen) mit grauem Rahmen, wobei die Pufferbohlen und die Umlaufoberseiten schwarz waren. Später, schätzungsweise ab der ersten Nachlackierung, wurde der Schwarzanteil auf die Eckbleche der Pufferbohlen mit ihrem Warnanstrich reduziert.
    Meine beiden Loks sollen den Auslieferungszustand darstellen.


    So, es gibt noch viel zu tun...

  • Brot und Butter, die DR-V100 in Varianten

    • meyer.motzen
    • 10. Oktober 2014 um 23:48

    Hallo zusammen!

    Zitat von Josi1981

    Moin Thomas,

    auch ich bin begeistert von deinen Umbauarbeiten aber (sorry wenn ich frage) ist das nicht sehr Kostspielig?

    Hallo Josi, was soll ich sagen. Ich hatte schon teurere Projekte. Einerseits halten sich die Kosten hier also in Grenzen. Andererseits, was nützt mir eine "billige" Lok, zu der ich keine persönliche Beziehung habe, die ich zu den anderen wievielauchimmer in die Vitrine stelle und im selben Augenblick auch schon wieder vergessen habe? Das ist halt eine Auffassung, wie man das Hobby begreifen kann. Ich kaufe mir halt lieber statt zwei Loks nur eine, und stecke dann das gesparte Geld in diese eine. Aber auch nicht immer. Richtig auf die Spitze getrieben hatte ich es mal mit einen [url=http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?10,4929841]H0-Projekt[/url]. Die Lok hatte schon Jahre keinen Auslauf mehr, und hebt mich immer noch mehr an, als alles was ich danach angeschafft habe.

    Was die Teile angeht, ziehen sich die Anfragen wie ein roter Faden durchs Thema. Wenn die Teile serienreif sind (wir als Ersteller sind nur Hobbyisten) werden sie in der Digitalzentrale zu haben sein. Wer sich dort umsieht, wird auch ein Gefühl für die Preislage bekommen.


    So, nun noch etwas zum Thema.
    Anfangs der Woche stand die 293 022 in Königs Wusterhausen. Huch, eine 293 im Jahr 2014?

    Die Sache ist heutzutage schnell aufgeklärt, Dank der sehr hilfreichen Seite V100-Online.de
    Von der anderen Seite:

    Man beachte den dicken Abgasschacht und die geänderte Luftansaugung in der Maschinenraumtür. Bestimmt ein nettes Bastelobjekt?
    Achso, die Nummern als 111 038 sind natürlich nur Show. Es hat bei der DR nur 37 111er gegeben.

    Nach dem Umsetzen ist die Fuhre dann abfahrbereit gen Cottbus.

  • Brot und Butter, die DR-V100 in Varianten

    • meyer.motzen
    • 4. Oktober 2014 um 19:16

    Hallo zusammen!

    Ja, es gibt mal wieder etwas neues. Allerdings wohl nicht die "erlösende Botschaft", d.h. die Ätzteile sind noch nicht spruchreif. Wir arbeiten (ich nun auch) noch dran.

    Aber an meinen Loks wächst es. Wenn auch sehr im Kleinen.
    Auf dem Dach der 298 sprießt der Antennenwald:

    Die Antennen sind aus passendem Draht entstanden, der in der Minibohrmaschine konisch geschliffen wurde. Aus Ätzblechresten sind kleine Sockel entstanden. Auch die Grundbleche für die Funk-Kontrolleuchten bestehen bereits. Und so ist es vorgegeben:

    Die charakteristischen Bühnen sind montiert, auch an den 111ern. Vorher habe ich in der Fräse die stirnseitigen Umläufe bearbeitet. Einerseits wurde die Oberfläche um die Blechdicke reduziert. Andererseits wurde der Umlauf unter dem aufzulegenden Blech bis auf zwei Auflagestege weggeratzt, damit er nicht frech drunter vorlukt:

    Mit Bühnen drauf:

    Das schiefe Geländer ist so eine Sache, mächtig empfindlich. Das lässt sich natürlich richten, nur wie lange wird es halten?

    Auch habe ich inzwischen doch die vorderen Vorbautüren weggeschliffen. Auf dem Foto sind neben der neuen, niedrigeren Vorbautür auch die Vielfachsteckdosen (nicht für die 298, siehe Foto weiter oben) und der Fähnchenhalter unter dem Spitzenlicht erkennbar:

    Der Fähnchenhalter entstand aus einem passenden Stück Plastik. Der Aufwand deshalb, weil der Halter ein Stück über den Lampenring hinaussteht - die Feiertagssymbole müssen ja hineinpassen. Die schiefe Bühne allerdings war so nicht vorgesehen, da muß ich noch mal ran.

    So, weil ich gerade so am Winzkram-Klotzen bin noch eine Kleinigkeit, die Tankeinfüllstutzen:

    Die Einfüllstutzen gehören beiderseits an die Tanks zur !!!wichtig!!! Motorseite hin. Ich habe Stecknadeln aus Messing verwendet, die Köpfe in der Minibohrmaschine auf etwa 1,3mm abgeschliffen, auch die Kopfhöhe etwas reduziert. Die Einfüllrohre kommen genau mittig in die runden Tankdeckel. Und wichtig :!: : Um die besagten Messing-Stecknadeln biegen zu können, müssen diese vorher ausgeglüht werden (Vermtl. reicht dazu schon ein Feuerzeug, ein Gaslöter auf jeden Fall).
    Für das Füllstandsschauglas habe ich eine passende kräftigere Folie solange in Streifen geschnitten, bis die Streifen gefällig wirkten (fragt mich nicht nach Maßen). Diese Folie konkret deckte einmal eine Tillig-Fzg-Verpackung ab.
    Und so sieht das im Vorbild aus. Bei 111 und 298 gibt es da bis auf den Tankdeckel keinen Unterschied. Und diesen Tankdeckel-Unterschied darzustellen habe ich dann doch unterlassen.

    Achso, den Kasten rechts oben (im Bild) am Rahmen habe ich auch noch nachgebildet. Beim Tillig-Modell ist dieser wohl schon angedeutet, aber nicht sehr "erhebend".

    Jetzt muß ich noch ein bissl versäubern, dann sind die 111er lackierfertig. Die 298 wird noch etwas dauern, da warte ich auf Ätzteile.

  • T669 der CSD als DK-Bausatz

    • meyer.motzen
    • 15. Mai 2014 um 20:44

    Hallo zusammen!

    Ich habe meine Schaffenskrise (hoffentlich) überwinden können, es geht vorwärts. Leider kam meine Initiative etwas spät, das Rokytnice-Modultreffen ist gerade erst vorbei. Aber bis zum nächsten sind es auch nur 2 Jahre, also zackig jetzt. 8-)

    Zum Zeitpunkt der Lackierung war ich noch hoffnungsvoll, rechtzeitig fertig zu werden:

    Wie man sieht wurden die Dachsegmente vor dem Lackieren noch nicht montiert. Genauso wie Griffe und Tritte. Und das muß ich auch wärmstens empfehlen, denn die lütten Messingbeschläge sind mit einem Griff platt. Und gegriffelt werden muß bis zur Fertigstellung noch einiges.

    Als Farbtöne habe ich verwendet:
    - Gehäuse Ral 3003, für verwittertes Dunkelrot hätte es auch 3004 oder gar 3005 sein können;
    - Fahrwerk und Dach Ral 7040;
    - Zierstreifen selbst gemixt, aber ein Ral 1018 würde ich als passend ansehen.

    Insgesamt sollte man es mit den Farbtönen nicht päpstlicher sehen als der Papst.


    Und nun die Endmontage. Erstmal der Antrieb, als leichter Einstieg:

    Die dicke Grundplatte ist unlackiert geblieben, beim Blick unter den Rock bekommt man also blankes... Messing zu sehen.

    Der Sounddecoder (MX648 von Artol) passt nun leider doch nicht auf den Motor:

    Oberhalb liegt der kleene, aber sehr effektive Lautsprecher, der in der Tankattrappe verschwinden wird. Ich glaube, da gab es schon mal ein Foto. Die beiden Drähte über den Motor sind die elektr. Verbindungen zwischen den Drehgestellen. Die bekommen noch einen Platikstreifen zur Isolierung.

    Den Decoder habe ich nun vor den Motor über der Gelenkwelle platziert. Die Gelenkwelle hat dafür ein Schutzblech erhalten. Und unter den Decoder wurde auch ein Blech geklebt. Nun liegt er locker, soweit der Vorbau es überhaupt zulässt, auf dem vorderen Schneckengetriebe auf:

    Aber viel Platz bleibt unter der Haube nicht:

    Der bunte Drahtverhau wird mit der Beleuchtung natürlich noch reduziert werden.

    Alle Lampenöffnungen habe ich mit Silber ausgelegt:

    Anschließend wurden sie in zwei Schritten ausgegossen, mit dem UV-Kleber von Bondic (Baumarkt). Zuerst wurden die Öffnungen verschlossen und mit dem UV-Licht ausgehärtet. Diese UV-Geschichte funktioniert wirklich super. Die oberen Scheinwerfer haben anschließend noch ein Tüpfelchen Kleber drauf bekommen, so daß sich eine Wölbung einstellt. Auf die Scheinwerferringe oben habe ich (anhand Fotos) verzichtet.
    Auf die unteren Lampen wurden nach der ersten Schicht die silbern angemalten Lampenringe aufgelegt und eine zweite Lage Kleber drauf gefummelt.
    Das Ganze sieht dann so aus:

    Ich habe dann noch von hinten Silberlack eingetreufelt, aber der Effekt hält sich in Grenzen. Vermutlich ist zuviel Kleber drin, meine "Reflektoren" dadurch zu weit hinten. Aber insgesamt sieht das schon mal ganz gut aus.

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