Beiträge von WvR

    Schön für unsere Spurweite, dass es mit den umsatzstärksten Modellen von Roco weitergeht. Der angedachte Formenverkauf scheiterte dem Hörensagen nach an den Preisvorstellungen der Bergheimer. Da wäre es betriebswirtschaftlich dumm gewesen, die Formen ungenutzt im Lager herumliegen zu lassen.

    Als DB-Bahner hoffe ich natürlich darauf, dass man irgendwann vielleicht doch mal eine 44er in Epoche IV bringt. Die alte Version mit Wagner-Windleitblechen ohne drittes Spitzenlicht war schon ziemlich exotisch und nur etwas für die ganz frühe Epoche III. Bereits Anfang der 50er Jahre begann die Umrüstung auf die hochliegenden Wittebleche und damit wurden die 44er zu einer Stil-Ikone und zum Schluss sogar zu einer Legende der DB.


    Wolfgang

    Für die mich als DB-Bahner der Epoche IV ist der Piko-Jahrgang 2021 ein Totalausfall. Schade, auch wenn das aus betriebswirtschaftlicher Sicht absolut nachvollziehbar ist. Wir sind halt eine aussterbende Splittergattung. Bleibt also im Moment nur die Vorfreude auf die BR 78 von Tillig.


    Für DB-Neubauloks und die epocheprägenden Triebwagen sehe ich inzwischen schwarz. Das oben erwähnte Marktsegment ist inzwischen einfach zu klein geworden und wird noch kleiner werden. Wer jetzt im Westen in TT neu einsteigen will, sollte tunlichst mit Epoche V oder VI beginnen. Damit wird man bei Piko auch diesmal wieder fündig.


    Wolfgang

    Neues von Kres gibt es auch in der November-Ausgabe des Modelleisenbahners. Zumindest habe ich bisher noch nirgendwo anders gelesen, dass der Gützold-Produktionsstandort in Zwickau Geschichte ist und die komplette Fertigung nach Fraureuth geht. Zwar nicht ganz freiwillig,, aber trotzdem sinnvoll wegen der Synergie-Effekte. Leider war in dem langen Interview nichts über Zukunftsprojekte zu lesen. Als DB-Bahner sehe ich aufgrund des Ausbleibens einer entsprechenden Variante der BR 41 leider ziemlich schwarz. Von den "Fischer-Brothers" wurde in der Vergangenheit bei der Frage nach DB immer abgewunken.


    Wolfgang

    Lichtsignale in der alten Bauform der DB sind eine echte Marktlücke, weil ja die Dinger von Viessmann keinen Anspruch auf Maßstäblichkeit erheben können und Siba mit seinen Kompaktsignalen in der Bauform 1984 vom Markt verschwunden ist. Die Nachfrage dürfte aber in Anbetracht der wenigen DB-Anlagenbauer sehr übersichtlich sein. Ich selber habe mich noch mit den letzten Signalen von Siba eingedeckt.


    Wolfgang

    Auf die Ergebnisse eures Workshops bin ich gespannt. Ich habe mal einen Versuch mit Sommerfeldt-Material gemacht, aber sehr schnell wieder abgebrochen, weil ich mich mit dem 0,5 mm dicken Fahrdraht und dem geringen Mastabstand nicht anfreunden konnte. Die Verarbeitung eines maßstabsgerechten 0,1 mm Fahrdrahtes sehe ich allerdings als große Herausforderung an.


    Wolfgang

    Für mich nicht, ich kauf ja auch fast nix mehr bei Tillig... Einfach zu Teuer für die aus alten Formen gelutschten "Modelle"

    Genauso ist es. Ich hatte mich eigentlich auf die BR 086 201-1 der DB gefreut. Die angegossenen Leitungen hätte ich zur Not noch geschluckt, aber das man diese für DB-Bahner wichtige Lok in Epoche IV ohne drittes Spitzenlicht bringt, ist ein NoGo. Auf meinen Vorhalt incl. Fotonachweis antwortete Tillig lapidar, dass ein drittes Spitzenlicht technisch nicht möglich sei. Aber dafür 180 € zu kassieren, ist sehr wohl möglich. Aber ohne mich.


    Wolfgang

    ....In meinem Fall fährt immer genau ein Zug durch die Trasse. ....

    Das Thema ist ja gefunden, nun würde ich mir ein Vorbild suchen, planen und vorallen.....mach Dein Ding.

    Wenn man nur mit jeweils einem Zug im Oval fährt, dann braucht man in der Tat kein Digitalequipment. Da reichen im Bahnhof zwei Trenngleise für den Zugwechsel und dasselbe noch einmal im Schattenbahnhof.


    Wenn man sich aber am Vorbild orientiert, im Bahnhof einen Güterschuppen eingeplant hat und Betriebe mit Anschlussgleisen bedienen will, dann klappt das analog fast nicht mehr. Denn dann werden ankommenden Güterzüge "zerlegt" und neu zusammengestellt. Will sagen, es werden beladene Waggons aus den Anschlussgleisen herausgezogen und neue leere Waggons bereitgestellt. Dazu wird der wartende Zug mehrfach umfahren, ab- und angekuppelt bis alles erledigt und der Güterzug in die "weite" Welt weiterfahren kann. Und das alles ohne "Handkran", sondern einzig mit der Güterzuglok oder der Ortsrangierlok. Und währenddessen läuft natürlich der normale Pesonenzugverkehr weiter.


    Ich habe das alles mal mit einem Dutzend Trenngleisen vor gut 30 Jahren analog gemacht, als es für TT noch keine kleinen Dekoder gab. Es war ein riesiger Aufwand und trotzdem unbefriedigend. Als dann um 1990 die ersten Mini-Dekoder kamen, bin ich mit fliehenden Fahnen gewechselt und habe das noch keine Minute bereut. Es ist einfach großartig, dass man jetzt mit einer V60 o.ä. freizügig rangieren und automatisch kuppeln kann. Da kommt echt Laune auf.


    Wie zu Anfang gesagt, wenn es darun geht, schöne Züge im Oval fahren zu lassen und hinterherzuträumen, dann ist das absolut o.k. und dann wird man auch mit Analogbetrieb glücklich. Aber bitte daran denken, der Appetit kommt beim Essen!


    Wolfgang

    Tiilig schreibt auf seiner Website: "das moderne Verbindungssystem UniJoiner“® vereint Funktionalität und Optik des bekannten TT-Modellgleises mit einer genial einfachen Montage". Mit der Verwendung der geschützten Markenbezeichnung signalisiert Tillig, dass die Originale übernommen worden sind.

    Das Anschlussgleis hat zwei Entstörkondensatoren. Diese müssen für den Digitalbetrieb entfernt werden.


    Wolfgang

    @Heiso 1212


    Analog, was war doch noch einmal? ;) Lasse die Finger davon, das ist wirklich Technik von gestern und ein Spaßkiller. Wenn du nicht nur Züge andauernd im Kreis fahren willst, sondern auch ein bisschen rangieren, dann ist Digital die einzig sinnvolle Lösung.

    Bettungsgleis kann Sinn machen, wenn du in relativ kurzer Zeit eine Anlage bauen und bald spielen möchtest. Obwohl ich eigentlich Modulbahner bin, stecke ich mir im Winterhalbjahr öfters auf meinem Schreibtisch einen Kreis mit Ausweich- und Abstellgleis zusammen und habe meinen Spaß damit. Zudem gibt es inzwischen drei Radien und alle Weichen, die man für einen Spielbetrieb braucht. Optisch ist es natürlich nicht so der Bringer, aber auch dieses Gleis kann man altern und verfeinern. Die MIBA hat so etwas mal mit Roco-Line ziemlich überzeugend vorgeführt.


    Wolfgang

    Da gab es mal vor ewigen Zeiten eine fast quadratische Redaktionsanlage des TT-Kurier, die von der Maßen her passen dürfte. Die Anlage wurde im Auftrag des Bradler-Verlages von Detlef Paul gebaut und war nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern bot auch gute Rangiermöglichkeiten. Geradezu ideal für TTe oder H0e. Ich habe sie seinerzeit im Original gesehen und war begeistert.

    Die Veröffentlichung erfolgte im TT-Kurier 12/1999. Thomas Bradler hat sicher noch den Gleisplan. Falls nicht, könnte ich den Artikel einscannen.


    Wolfgang

    Na klar, reklamiere ich auch bei ausländischen Verkäufern. Habe z.B. mal die Fehllieferung einer Kameratasche in Hongkong reklamiert und 10 Tage später die richtige Tasche erhalten. Auf die Rücksendung der falschen Tasche hatte man von vornherein verzichtet.

    Zum Thema Dekoder. Bei Krois, auch Österreich, hatte ich mal einen SL 75 geordert. Das Ding hatte nach kurzer Zeit eine Macke. Da die Intermodellbau in Dortmund noch bevorstand, habe ich ihn nicht zurückgeschickt, sondern drei Monate später umgetauscht. Aber wenn 1001-digital das Problem lösen kann, ist das natürlich eine Alternative.

    Für mich ist das Thema CT inzwischen durch. Ich habe jetzt einen Digiital-Fuzzi vor Ort, der u.a. das gesamte Zimo-Sortiment führt. Es geht halt nichts über Rolls-Royce. Damit habe ich vor über 20 Jahren angefangen und dabei bleibe ich jetzt.


    Wolfgang

    Wenn der SL 76 nicht auf der Kirmes geschossen wurde, dann haftet der Verkäufer innerhalb der Gewährleistungsfrist. Da würde ich keine Minute lang fackeln.

    Sollte der Dekoder jedoch als "gebraucht" in der Bucht gekauft worden sein, dann besteht die Möglichkeit, den gewünschten Sound bei https://amw.huebsch.at/Produkte/Produkte.htm aufspielen zu lassen. Wenn da nichts Passendes dabei ist, einfach mal nachfragen, ob evtl. auch ein ZIMO-Sound geht. Die Dekoderarchitektur soll ziemlich ähnlich sein. Was auch kein Wunder ist, weil Hr. Tran früher für ZIMO gearbeitet hat.


    Wolfgang

    Die EW1 ist eigentlich sehr haltbar und zuverlässig, aber wenn sie im Untergrund eingesetzt werden soll, ist die Polarisierung ein Muss. Ich habe das anno dunnemal mit den Herzstücken von Eichhorn gemacht. Inzwischen gibt es bei Tillig die EW1 mit Metallherzstücken.

    Die EW2 sollte man kurzschlusssicher umbauen. Es gibt Waggons, z.B. die Schiebewandwagen von Roco, die sind dafür sehr anfällig. Tipps dazu gibt es im dunkelblauen Forum. Ich selber habe das noch nicht gemacht und bin zwischenzeitlich sowieso auf Kühn-Gleise umgestiegen.


    Wolfgang

    Das Tillig-Selbstbaugleis ist mit den Schumacher-Gleisen in keinster Weise vergleichbar. Die Schwellenbänder sind zwar o.k., aber die Profile sind Code 83 und stammen bekanntlich aus dem H0-Programm. Schumacher ist Code 55, TT-Filigran Code 60. Im Vergleich zu Tillig liegen da Welten zwischen.

    Das Schumacher-Gleis hat mal ein TT-Freund aus unserer Modulgruppe ausprobiert, aber das war wohl sehr knifflig. Nach dem Erscheinen von TTfiligran ist er dann umgestiegen.


    Wolfgang

    Schön, die BR 78 kommt für mich als DB-Nebenbahner mit Minimax-Modul geradezu wie gerufen. Hoffentlich entscheiden sich die Sebnitzern bei der Betriebsnummer für eine der letzten Mohikaner aus dem BW Rottweil.


    Wolfgang

    Noch ein kleiner Hinweis zum Verwendungszweck der Loks. Die G 7.1 war aufgrund ihrer Radsatzfahrmasse von 14.7 t auch für Nebenbahnstrecken geeignet, während der Einsatz der G 8.1 mit 17,6 t in der Regel nur auf Hauptbahnen möglich war.


    Wolfgang