Eine Knödelpresse BR 230 / BR 180 der DR entsteht

  • Beitrag 11
    Nun hat sie auch schon die ersten Probefahrten auf meiner Anlage mit 310er und 286er Radien problemlos absolviert.
    Als nächstes werden nun die Scheiben mit Klearfix ausgegossen und die Lampen ausgegossen.
    So, nun lass ich die Bilder für sich sprechen.

  • Beitrag 12
    Hallo Freunde,
    und es geht weiter, heute habe ich ausserdem noch die Scheiben mit Klearfix eingesetzt, die Fensterrahmen an den Stirnseiten Silberfarben (da es Alurahmen sind) abgesetzt und die Federpakete an den Drehgestellen ergänzt.
    Aber seht selbst.


    So, nun könnt Ihr gerne Eure Kommentare dazu abgeben.

  • Beitrag 14
    von farmer64 » Mi 17. Jun 2009, 21:49

    ...obwohl die BR 230 (für meine Begriffe) nicht gerade eine der schönsten Lok ist, ist es trotzdem schön anzusehen wie so eine Lok im Selbstbau entsteht!
    Das Modell ist wirklich gut gelungen. Schöne Arbeit, was ist das nächste Projekt was wir bewundern durfen?

    Viele Grüße von Jens

  • Beitrag 15
    von wosi » Mi 17. Jun 2009, 22:09

    Die Lok sieht super aus, saubere Arbeit.
    Ich habe aber eine Frage. Wie oder was ist Klearfix und wie funktioniert die Geschichte?
    Vielen Dank schon mal für die Info.Viele Grüße aus Winkelhaid
    Gunnar

  • Beitrag 16
    von ssv111 » Do 18. Jun 2009, 23:17

    Hallo Wosi,
    Klearfix ist von Humbrol, und ist in einer kleinen Flasche, ähnlich der Farben von Humbrol, mit einem Schraubverschluß, es ist ein transparenter, gelartiger, zähflüssiger Kunstoff, mit dem (M)man(n) zum Beispiel Scheiben darstellen kann.
    Es funktioniert folgendermassen: man nimmt einen Mikropinsel, ein dünnes Stäbchen, einen dünnen Pinsel oder einen Draht, taucht diesen in den gelartigen Kunststoff und benetzt eine der Aussenkanten des zu verschliessenden Loches und zieht einen Faden (wie bei warmen Käse ) rund um das Loch immer am Rand entlang, dann versucht man diesen Faden in die Breite zu ziehen wobei man versucht eine Folieartige Schicht über den Hohlraum / Loch zu spannen, hier sollte man aber bemüht sein so wenig wie möglich zu rühren um keine Luft in die Schicht zu ziehen, da sich am Ende diese Luftbläschen als Einschlüsse sehr unschön in der Scheibe zeigen. Hat man die Folie in die Scheibe gezogen, lässt man das Klearfix aushärten und erhält eine Scheibe über den Hohlraum / Loch.

    Ganz ohne Lufteinschlüsse ist sehr schwer zu schaffen.

  • Beitrag 17
    von Toni » Do 18. Jun 2009, 23:20

    Auch wenn sie noch nicht ganz fertig ist, aber schön geworden ist deine Presse...
    (In welche Form werden denn die Knödels gepresst? Eckig ? )NeTTe Grüße vom Toni

    Ein Experte ist... wer vorher schon weiß, warum es nachher nicht funktioniert hat.

  • Beitrag 18
    von Bw-Heide » Fr 19. Jun 2009, 03:15

    Ahoj aus der Heide, Thomas,
    _________________________
    ...... es ist schon wie von F... gewohnt eine Klasse Farbgebung geworden - Hexe Hut ab !!!

    wir sollten unsere Projekte unbedingt im Auge behalten , denn das Modell ist Topp !!!
    ===================
    Da ich weiß, dass Ihr teilen müsst, für beide 1+
    =================
    MfG ...... Eugen

  • Beitrag 20
    Hallo Thomas,
    vielen Dank für die Nachhilfe, es war sehr informativ. Das werde ich auch mal ausprobieren.

    Viel Grüße und ein Schönes Wochenende.
    Gunnar

    Viele Grüße
    Gunnar

  • Hallo Freunde,
    da leider die geschriebenen Beiträge irgendwo im Datennirvana verschwunden sind, :( versuche ich die ersten Beiträge zu rekonstruieren, und hänge diese Bauabschnitte und Berichte nun hinten an die bereits rekonstruierten und wiederhergestellten Beiträge an, da ich keine nachbearbeiteten Beiträgen vor diese schieben kann.
    Also begonnen hat der Selbstbau einer Knödelpresse - BR 230 / BR 180 der DR mit einem Rohgehäuse (vermutlich einem Abguss aus Resin) und einem Fahrwerk einer BR 211 von Kühn und diversen Einzelteilen.

    Ab hier beginnen nun die ersten Beiträge die ich wieder rekonstruiert habe.

    Eine Knödelpresse BR 230 / BR 180 der DR entsteht
    Beitrag 1

    hier werde ich nun ab heute über die Bauphasen, Baufortschritte und die einzelnen Arbeitsgänge beim Bau der Knödelpresse, also BR 230 der DR, berichten.
    Die Lok wird nicht für mich sein, sondern wird für ein Forummitglied entstehen.
    Heute habe ich erst einmal alle Teile gesichtet und eine grobe Bauteilprüfung vorgenommen, zur Verarbeitung kommen, ein Rohgehäuse aus Kunststoff einer BR 230, diverse Zurüstteile wie Panthos von Tillig, ein Fahrwerk einer Kühn 211 und natürlich viel Handarbeit.
    Also ab Morgen gehts los und da folgen dann auch die ersten Bilder.
    mfg Thomas

  • Beitrag 2
    Beitrag von MANTGA460:
    Hallo , ich melde mich hier auchmal zu Wort . Die Knödelpresse ist meine . Es ging um Folgendes . Die Beckmann Lok Ist mir zu teuer (312 Euro) . Daher kam mir Anfang des Jahres die Idee die Lok selber zu bauen . Ich habe die Teile zusammengetragen , vorbearbeitet und angefangen zu bauen . Thomas (SSV) habe ich ´´ins Boot´´ geholt zum lackieren , da ich das absolut nicht kann . Die Anpassungsarbeiten macht er auch für mich . DANKE THOMAS !
    Ich lege jetzt nicht sooo viel Wert auf bestimmte Details , daher kann/werde ich auch manche Kompromisse eingehen !

    Nun zu den verwendeten Teilen :

    2 Stromabnehmer von Tillig BR 243 ( Ca 15 Euro )
    1 Gehäuse aus Kunststoff , Kleinserie ( 35 Euro)
    1 Fahrwerk von Kühn BR 211
    ( Gehäuse wurde verkauft , daher günstigerer Fahrwerkspreis von 50 Euro )
    1 Kühn NO25 Decoder (ca 26 Euro)

    Kunststoffplatten 0,5 und 1,0 mm (u.A. Dachaufbau)
    Diverse Kleinteile

    Bild 1:
    Lokgehäuse auf Fahrwerk von BR 211 BTTB/Gützold ( hat sich wegen den schlechten Fahreigenschaften nicht bewährt )
    mit selbergebautem Dachaufbau .

    Bild 2:
    Bearbeitete Drehgestelle an Kühn Fahrwerk ( Federpakete u.A. wurden entfernt )
    Müssen aber mir Spiralfedern ergänzt werden .


    Wenn die Lok fertig ist wird es eine BR180 DBAG in Bordeauxrot . Im Original war die ursprungslok die BR 230 der DR .

  • Beitrag von ssv111 » Fr 12. Jun 2009, 13:15
    Beitrag 3
    Hallo Allen,
    heute haben die Bauarbeiten an der BR230 DR / 180 DBAG begonnen.
    Als erstes wurde der Rahmen an den Enden von den Kupplungskinematik befreit, und die Rahmen an den Enden links und rechts abgefräst um das Lokgehäuse passend auf das Fahrgestell zu bekommen, hier mußten im innreren des Gehäuses noch 4 Stege gekürzt werden damit das Gehäuse tief genug auf das Fahrwerk rutscht, die Puffer von Schirmer konnte ich nicht verwenden da diese zu klein sind, ich habe deshalb auf die Rechteckpuffer der BR119 von Tillig zurüchgegriffen, auch wurden die Löcher für die Lampen gebohrt.
    Hier nun die ersten Bilder.

  • von ssv111 » Fr 12. Jun 2009, 18:00
    Beitrag 4
    Hallo Freunde,
    es geht weiter, heute habe ich die Drehgestelle, Bahnräumer und Kuppelkästen angepasst und den Lokkasten auf Höhe justiert.
    Erste Probefahrten hat Sie ohne Probleme sogar im 287-er und 310-er Radius absolviert, eine BR 119 von Tillig und ein Y-Wagen von BTTB wurden zum Höhenvergleich herangezogen, mir kam die Lok sehr niedrig vor, aber der Höhenvergleich mit den Puffern und Kupplungen passt und Vorbildaufnahmen zeigen auch das niedrigere Lichtraumptofil gegenüber der BR 119 und auch gegenüber der Y-Wagen.

  • Beitrag 5
    von Bw-Heide » Sa 13. Jun 2009, 01:48
    Ahoj Thomas,
    ... sieht gut aus , was Du dort vorhast, aber die Maschine kommt mir doch etwas reichlich niedrig herüber.
    Auch ohne Dachaufbauten, die noch " auftragen " - fehlen bestimmt noch knappe 2 mm. Ich bin kein E -Lok - Bahner,
    aber mir kommt das Verhältnis Waggon zu Lok einfach zu drastisch rüber - Entschuldigung !!!
    Ich lasse mich gern eines Besseren belehren !
    __________
    Bw-Heide

  • Beitrag 6
    von ssv111 » Sa 13. Jun 2009, 12:47
    Hallo Allen,
    hier mal ein Höhenvergleich mit einer Ludmilla im Original
    --> http://www.bahnbilder.de/bilder/br-233-209318.jpg

    so und nun wieder ein kleiner Fortschritt bei der BR180 / 230, hier wurde nun der Bahnräumer weiter nach vorn gesetzt und die Luftkessel dahinter gesetzt, auch erhielten die Bahnräumer einen grauen Anstrich passend zum Fahrgestell.

  • Beitrag 9
    von ssv111 » Mi 17. Jun 2009, 13:29
    Hallo Allen,
    nun ist das Lokgehäuse nach der Lackierung wieder bei mir eingetroffen, ich kann nur sagen, Rico einfach genial sieht es aus, ich Danke Dir.
    Also das Fahrwerk passt perfekt, hier muß ich noch den Trafokasten unter dem Lokkasten montieren.
    Ich bin nun beim montieren der Dachaufbauten und Panthografen.

    mfg Thomas


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