Mein neuer Gleisplan (Jürgen)

  • Hallo Jürgen,
    das Problem mit der Abbindezeit des Gips´s läßt sich ganz einfach lösen. :wink:
    Nimm einfach UNIFLOT ( Spachtelmasse aus dem Trockenbau ) Der bindet nicht so schnell ab, und es bleibt Zeit für ein Bierchen im Hobbyraum :44: bis du weiter machen kannst. :klatsch:

    Grüße von dem mit dem Lötkolben

  • Hallöle Jürgen ,

    mein Einstieg ins die Digitale Welt ist auch noch nicht so lange her , ich habe mir als erstes mal eine gebrauchte Rocolokmaus und einen Booster besorgt.
    Die sdürfte zum Anfang auch ausreichen . Natürlich gibt es zum Booster auch noch einen endsprechenden Verstärker. Wie viele Loks du dann fährst ist eigentlich egal, die Maus kann wenn ich nicht irre reichlich Loks steuern es müssten 99 sein. Somit also für dich ausreichend. Mit der Lokmaus vergibst du dann jeder einzelnen Lok eine Adresse , hierfür solltest du dir ein Programmiergleis nehmen da für reichen je nach länge der Lok 2 - 3 gerade Gleise .

    Beim Programieren sollte vom Bosster kein Strom auf deine Anlage anliegen , damit könntest du bereits Programierte Lokadressen durcheinander bringen.
    Ansonsten benötigst du für deine Anlage lediglich noch Zubehörtrafos für Licht , Weichen , Laternen und Signale .
    Gebrauchte Rocodigitalssetz findest du im Netz reichlich schau mal in der Bucht (ebay) egal in welcher Spurweite unter digital . Auch Lohnt es es sich ab und auch hier den Flohmarkt ab zu leuchten .
    Falls es noch Fragen gibt , immer her damit

    lG von der Spree, René

  • hallo,
    was ich bis jetzt zum Betreiben der Anlage habe ist ein analoger Fahrregler und ein Trafo mit 14 und 16,5 Volt Ausgang. Den 16,5 Volt Ausgang benutze ich um die Weichen zu schalten.
    Nun habe ich auch irgendwo im Netz gelesen dass der Booster hauptsächlich für größere Anlagen gebraucht wird und mit einem Verstärker die Stromstärke, glaube bis 22 Volt, erhöht werden kann.
    Aber ist dass sinnvoll bei den wenigen Gleisen die ich auf meiner Anlage zu liegen habe, es kommen ja soviel Gleise nicht mehr dazu.
    Im unteren Bahnhofbereich kommt noch ein Gleis hinzu, zum abstellen von Wagons.Im unteren Bereich der Anlage ( hinter der Weiche) geht ja nur noch ein Abzweig zum Lokschuppen und zur Güterabfertigeung gegebenenfalls noch ne kurze Ladestrasse.
    An drei Stellen im Gleisbereichliegt Strom an.
    Reicht es zum Anfang nicht aus einen analogen Fahrregler auf maximal zustellen um eine Stromeinspeisung im digitalen Betrieb zu haben, oder sind diese Fahrregler dafür zu schwach ausgelegt?.
    Jürgen

  • Hallöle Jürgen ,

    im Digitalen - Fahrbetrieb , kannst du mit den analogen Fahrreglern nicht mehr arbeiten, die Loks sprechen nur noch auf den Fahrregler der Lokmaus an, von daher kannst du deinen Analogen Fahrregler weglassen, nein kannst ist hier falsch du musst ihn weglassen. Für deine kleine Anlage reicht auch ein einfacher Booster ohne extra Verstärker , das Fahrstromkabel muss direkt an das Gleis anliegen eventuell anlöten, eingebaute Anschlussgleise kannst du nicht nehmen, auch sollten alle Unterbrecher und Trenngleise raus.
    Gefahren wird dann nur noch mit der Multimaus .


    lG von der Spree, René

  • Noch mal kurz zu deinen Analogfahrregler , den kannst im Digitalbetrieb absolut nicht nutzen meines Wissens, digitale Loks benötigen eine Adresse die bekommen sie nur über eine Digitalsteuerung z.b. Multimaus, die funktioniert aber nicht mir einen analog Fahrregler , sie muss an den Booster angeschlossen werden nur so kannst du deine Loks auch ansteuern .


    lG von der Spree, René

  • hallo,
    danke für Deine Antwort Jim_Knopf, mein Gedanke war ja der dass ich einen analogen Fahrregler auf Vollast stelle und dann meine 14 Volt Fahrstrom ständig am Gleis anliegen habe.
    Aber nach Deiner gestrigen Antwort habe ich mal bei Ebay gesucht und habe auch ein komplettes digitales Set gefunden, also Booster Fahrregler ca 100€ und ich meine auch dass müßte für meine Anlage zum Anfang ausreichen.
    Noch kurz zu meinen Gleisen, an allen im Bild gekennzeichneten Gleise wurden natürlich die Kabel angelötet also benutze ich auch keine Anschlußgleise ( das Geld für Anschlußgleise kann man sich sparen).
    Also sehe ich einer digitaler Umstellung meiner Anlage schon gelassener entgegen, da ich weiss dass es gebrauchte Rocodigitalssetz gibt. Aber dafür ist es auch gut hier mal Fragen dahingehend zu stellen.

    Jürgen

  • Hallöle Jürgen ,

    ja und ich kann dir verraten das man ein Digitalset auch güntiger bekommen kann , du musst halt immer mal in der Bucht kucken. Im Gegenzug da zu kannst du ja deinen Fahrregler verkaufen . Der Booster sollte ausreichend Strom an deine Gleise abgeben.
    Viel Spaß beim umstellen und immer drann denken das nur eine Lok auf dem Gleis zum programmieren stehen soll.

    lG von der Spree, René

  • hallo,
    eine Frage zur elektrischen Schaltung beschäftigt mich seit geraumer Zeit.
    In meinem Stellpult verwende ich zum schalten der Weichen diese Taster http://www.reichelt.de/Drucktaster-Dr…artnr=T+9146+GN.
    Laut Datenblatt hatt die LED eine Belastungsgrenze von 60 V AC, 50 V DC / 0,2 A. Die Weichenantriebe betreibe ich mit 16Volt Wechselspannung, demzufolge auch die LED in den Taster.
    Auf http://www.ferromel.de/tronic_16.htm, habe ich nun gelesen dass in meinem Fall zusätzlich eine Diode eingebaut werden muß.
    Meine Frage ist nun, wie hoch müßte der Wiederstand für die LED sein und was muß das für eine Diode sein, oder hatt sich das einbauen einer Diode erübrigt da Dioden an meinen Weichenantrieben die ich benutze http://www.conrad.de/ce/de/product/…t=category&rb=1
    vorhanden sind?
    Mir ist bewusst dass einige wieder die Frage für unsninig halten, aber es ist nicht jeder so in der Theorie bewandelt wie einige andere hier.
    Jürgen

  • Hallo Jürgen, alles falsch!

    Zitat von Jürgen

    ...Belastungsgrenze von 60 V AC, 50 V DC / 0,2 A.

    Laut Datenblatt beziehen sich Deine Angaben auf den Taster und nicht auf die LED!Auf der letzten Seite des Datenblatts stehen die Angaben für die LED (2V/DC und 40mA)! Das heißt, im Taster ist weder Vorwiderstand und Diode.Laut der Webseite kannst Du das Schaltbild nach Bild 2b verwenden. > http://www.ferromel.de/tronic_16.htm <Du musst nur noch den Vorwiderstand für Dein Betriebsspannung berechnen.Dafür gibt es hier ein Onlinerechner. > http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/1109111.htm <

  • Jens, entweder 1a oder 2b.
    Mit Gleichspannung die 1a und mit Wechselspannung 2b.
    In 2b wird die antiparallel geschaltete Diode notwendig, um die 2. Halbwelle der Wechselspannung, die entgegengesetzt gepolt ist, abzuleiten und zu verhindern, dass die LED durchbrutzelt, weil sie die Welle wegen der Sperrspannung nicht abkann.
    Den Widerstandsrechner braucht es ja unbedingt nicht.
    Unsere gebräuchlichen Modellbahnspannungen bewegen sich ja zwischen 10 und 18 V, da geht zur Not der "Standardwert" von 680 Ohm bzw. 1 Kiloohm.
    Die hat man für gewöhnlich auch in der Bastelkiste herumliegen :05:
    Mit 1 Kiloohm macht man bei den Spannungen eigentlich gar nix verkehrt, funzelt eventuell nur etwas dunkler (was aber der Lebensdauer der LED nur gut tun kann).
    Besser dauernd etwas dunkler, als nur einmal kurz und dafür besonders hell :lol1:(det riecht och meist dann ein bissel komisch :48: )
    Genau so schaut es mit der antiparallel geschalteten Diode aus, die stört auch bei unseren Beschaltungen bei Verwendung von Gleichspannung eigentlich nicht.
    Wenn man die aber zur Sicherheit gleich immer zwischen die Beinchen der LED einlötnert, dann kann auch bei Wechselspannung nix schiefgehen, weil man es zufällig mal vergessen hat.
    Der Strich auf den Gehäusen der Dioden ist die Kathode und kommt bei den LED ans lange Beinchen.
    Eselsbrücken sind hier... kurzes Bein - Kathode, langes Bein - Anode... und bei den Gehäusen der normalen Gleichrichterdioden ist der Ring die Kathode... wie der senkrechte Strich beim Buchstaben K in Kathode.
    Das "K" ist quasi schon das halbe Schaltzeichen. --> Diode-Schaltzeichen
    Aber irgendwie denkt man immer, das hatten wir doch schon in der Schule mal ... in Physik :48::05:
    Also ich zumindest...
    Kann man u.a. auf der Seite noch einmal nachlesen --> http://grund-wissen.de/elektronik/bauteile/diode.html

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

    4 Mal editiert, zuletzt von Toni (30. Oktober 2013 um 20:07)

  • Zitat von Toni

    Jens, entweder 1a oder 2b.
    Mit Gleichspannung die 1a und mit wechselspannung 2b.
    In 2b wird die antiparallel geschaltete Diode notwendig, um die 2. Halbwelle der Wechselspannung, die entgegengesetzt gepolt ist, abzuleiten und zu verhindern, dass die LED durchbrutzelt, weil sie die Welle wegen der Sperrspannung nicht abkann.


    Richtig - die gute Ferromel Seite - viele praktische Tipps.

    Was mich stutzig macht, der Taster kann nur 0,2 also 200mA schalten. Ob der das schalten von Magnetartikeln lange aushält?
    Bin auf das Ergebnis gespannt.

  • Stimmt, ist nicht gerade viel und wenn der dann noch mit den z.T. beachtlichen Abreißfunken durch die Rückflussspannungen beim schalten von Spulenantrieben leben muss, die ja meist nicht durch den Laien nicht mittels techn. Mitteln (Dioden) gelöscht bzw. verhindert werden :05: ... schauen wir mal, wie lang det gut geht :gruebel:

    Aber zum Thema Dioden, Strom und Spannung vielleicht noch diese, für Laien eigentlich recht verständliche Seite zur Lektüre gereicht ...
    --> http://extreme.pcgameshardware.de/casemods/13961…zu-gehoert.html

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

  • Eine Frage wäre da noch.
    An meinen Unterflurantrieben für die Weichen,sind doch Dioden an den Kabeln die an den Taster angeschlossen werden schon Dioden angelötet. Wekchen Zweck erfüllen diese Dioden?

    Jürgen

  • Ich nehme an, die alten Hoffmann- bzw. die Conrad Motorantriebe... (wobei, ist Wurscht... ist prinzipiell auch bei Antrieben mit Spulen so)
    In den neueren Hoffmännern sind wohl sogar die Dioden schon mit eingebaut...
    Die Antriebe werden mit Wechselspannung versorgt und die Dioden "dröseln" diese quasi in eine Plus-Welle und eine Minus-Welle auf. Dadurch kann man sich von den sonst üblichen 3 Drähten zum Antrieb einen sparen und kommt mit nur 2 davon aus.
    Am Schaltpult wird dann mittels Schalter einfach jeweils eine Hälfte der Wechselspannung (also entweder die positive oder die negative Hälfte der Wechselspannung) durch zuschalten auf die 1.Steuerleitung (die 2. Leitung zum Antrieb ist ja Rückleiter bzw. Masse) an den Antrieb weitergegeben und da dort die Dioden entweder nur + oder - durchlassen, kann der Antrieb entsprechend gestellt werden.
    Klingt erst mal nicht so, als ob man da was einsparen könnte, aber bei vielen Antrieben und entsprechend Kabellängen, da kommt schon was zusammen, was man dann an Draht einspart.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT

    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

  • Zitat von Toni

    ... sind wohl sogar die Dioden schon mit eingebaut...
    Die Antriebe werden mit Wechselspannung versorgt und die Dioden "dröseln" diese quasi in eine Plus-Welle und eine Minus-Welle auf. Dadurch kann man sich von den sonst üblichen 3 Drähten zum Antrieb einen sparen und kommt mit nur 2 davon aus.
    Klingt erst mal nicht so, als ob man da was einsparen könnte, aber bei vielen Antrieben und entsprechend Kabellängen, da kommt schon was zusammen, was man dann an Draht einspart.

    Diese Milchmädchenrechnung geht aber nur so lange auf, wie die gegenüber Draht millionenfach empfindlicheren Dioden durchhalten! Wenn davon auf der Anlage auch nur Eine den Geist aufgiebt, ist die gesamte Einsparung im A.... und möglicherweise gibt's - wegen dem lauten Fluchen - sogar noch Ärger mit der Polizei! Mit der Finanzverwaltung auf jeden Fall ...
    Aber heutzutage muß ja eh Alles nach kurzer Zeit kaputt gehen - es lebe die Markt(/Sau)wirtschaft !!!!!!!!
    Meine Meinung dazu: Eisenbahn = Stark, schwer, robust - im Original wie im Modell ... Wer da mit solchen Spielereien arbeitet, sollte sich besser auf das Falten von Servietten und/oder Papierfliegern umstellen ... Oder notfalls auch auf Häkeln und Stricken (oder gleichwertiges weiches Zeug) !!!
    Nicht vergessen: Die Eisenbahn basiert (trotz einigen mehr oder weniger sinnvollen, meist nur kosmetischen Neuerungen) auf dem Entwicklungsstand Anfang des 19. Jahrhunderts! Wenn die eines Tages ohne Schienen auskommt, könnte man (unter Umständen) von Modernität sprechen - eher auf keinen Fall!
    So, nach soviel Provokation bin ich jetzt mal auf echte (nicht an den Haaren herbeigezogene) Gegenargumente gespannt!

  • Hallo, ich noch mal

    Zitat von Jürgen

    hallo,
    also nach dem lesen Eure Antwort kommen mir bedenken ......
    Hört sich ja alles viel kompliezierter an.....

    Sieh es nicht zu kompliziert. Suche nach Tastern (es gibt auch Kipptaster (EIN)AUS(EIN) - in Klammern bedeutet nicht rastend) die können 1A oder mehr. Gibt es auch bei der von Dir verlinkten Versandfirma R....Einiges zur Anschaltung von Hoffmann/Conradantrieben findest Du hier im Forum oder hier ab Bild 4a abwärts, da haben wir uns ausgiebig mit beschäftigt und auch Schaltungsbeispiele hinterlegt, ebenso die Rückmeldung. In Ruhe durchlesen - wir haben es gut beschrieben und dann nachbauen.

    Wie Toni schrieb sind die Dioden für die Drehrichtung des Motors im Weichenantrieb zuständig. Der verhält sich wie in einer Gleichstromlok. Bei + am +Anschluss dreht er rechts, bei - am +Anschluss links herum. Das generieren die beiden Dioden (übrigens 1A-Typen) aus der 16V Zubehör Wechselspannung. Dem Motor ist es Wurscht, ob er Halbwellenspannung oder reine Gleichspannung bekommt. Solch einen Weichenantrieb kann man übrigens auch mit reiner Gleichspannung, und einem Polwendeschalter zum rechts oder links drehen bringen. Wen es Interessiert - Bescheid sagen.