Haftreifenwechsel bei Dampfloks

  • Hallo Forum! Bei meinen Loks ob Dampf ,E-Lok oder Diesel (verschiedene Hersteller) habe ich bereits Veränderungen vorgenommen um sie Digital mit Sound betreiben zu können. Mein Problem :Ich traue mich an den Haftreifenwechsel von Dampfloks nicht heran. Ist es sehr schwierig auf grund der filigranen Beschaffenheit der Gestänge sie zu lösen.

    Werner

  • Danke Frank !

    z.B. BR 03 reco 02145 von Tillig ,BR 65 Gützold noch nicht Fischer 65 1005 ,BR 38 Roco38 2878 , BR 56 Tillig 02161 , BR 86 Tillig 02178 --- (BR 92 BTTB/Tilligu.BR 80 Roco warscheinlich ohne-Oder-)


    Bei Diesel und E-Loks sehe ich z.Z keine Probleme. Auch am BR 442 Talent 2 von Piko hatte ich kein Problem.

    Werner

  • Hallo Werner,


    bei der 03er (02145) und der 65er sind die Tenderradsätze angetrieben, brauchst du also das Gestänge nicht abbauen, ebenso bei der 38er von Roco.

    Einzig bei Tilligs 56er und 86er musst du den 2. Kuppelradsatz und den Treibradsatz zum Haftreifenwechsel ausbauen.

    Die Gegenkurbel hat hinten eine kleine Nase, die von der Innenseite des Treibradsatzes leicht eingedrückt werden muss und dabei vorsichtig nach aussen drücken. Dazu vorher am besten die Schwingenstange ausklipsen.

    Der 2. Kuppelradsatz hat keine Verbindung mit dem Gestänge, also keinen Kurbelzapfen.

    Die 80er und die 92er sind ohne Haftreifen.


    Wenn du es Dir nicht selber zutraust, frag doch einfach mal hier nach.


    Grüße

    Uwe

  • Hallo Werner , bei 2 Loks kann ich Dir erst mal weiter helfen , das wäre die 38er von Roco .Die beiden Schrauben lösen und anschließend die Abdeckplatte abnehme so das der Zugang zu de Achsen da ist .

    Für die Tillig 03 müssen die markierten Rastnasen vorsichtig nach innen geschoben werden so ,damit beide markierten Abdeckungen entfernt werden können .

    Andere Loks müßte ich mir mal in Ruhe ansehen . Eventuell besitzt Du ja ein Waschzetel/Datenblatt wo es ersichtlich sein könnte .

    Gruß aus der Schorfheide - Frank

  • Hallo Forum,Danke für Eure Hinweise! Die Loks mit Motor im Tender hätte ich mir sparen können,daß nächste mal schau ich genauer hin. Jetzt habe ich alle Loks von unten mit Lupe angeschaut und habe bei manchen welche gesehen und bei anderen nicht.Konnte aber zumindest bestimmte Einfräsungen erkennen. Bin zwar seit vier Jahren Dabei,aber man lernt nie aus.

    Also nochmals Danke und gute Zeit trotz Corona.

    Werner:700:

  • Hi Werner

    Bei der 56 und 86 brauchst du die Radsätze nicht ausbauen. Das geht auch so. Gegenkurbel , wie schon beschrieben, ausbauen und Gestänge rausmachen. Ein tröpfchen Öl an den Gelenkbolzen erleichtert das bissl. Das Bremsgestänge unten aus klipsen. Alten Haftreifen raus und neuen mit einem Zahnstocher wieder rundrum drauf ziehen. Fertsch. Das mit den Radsätzen hat seine Tücken, gerade wenn man nicht so bewandert ist. Hast du eine Lok die auf allen vier Radsätzen an getrieben ist, musst du elende aufpassen das die dann wieder richtig sitzen in Punkto Zahnversatz sonst verklemmen sich die Radsätze beim Gestängeeinbau.

    MfG Torsten
    Theorie ist Marx, Praxis ist Murx. :lol1: