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  1. TT-Modellbahnforum
  2. meyer.motzen

Beiträge von meyer.motzen

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Februar 2021 um 10:53

    Hallo zusammen, weiter geht's.

    Der Motor ist nun eingeklebt und der Decoder provisorisch verdrahtet. Und sie läuft.

    Als nächstes habe ich die Litzen ersetzt, gegen Kupferlackdraht 0,15mm.

    Passprobe:

    Es geht sehr eng zu im Führerhaus. Speziell das Seitenspiel der Hinterachse musste begrenzt werden, damit die Räder nicht gegen den Draht kommen. Die Räder lassen sich (ich habe es einfach probiert) einfach von den Achsen abziehen, und auch wieder aufstecken. Die Achsenden sind gezahnt, aber nur axial. Ich habe zwei Unterlegscheiben 0,3mm gegen das Zahnrad geklebt.

    Und vor der Vorderachse gibt es eine neue Bohrung. Für die Verwendung der NHK werden die Kupplungsschächte wegfallen, die auch das Gehäuse festhalten. Und so braucht's eine neue Gehäusebefestigung mittels Schraube:

    Und man sieht es auch, Hohlräume werden einer nach dem anderen mit Blei gefüllt. Ich konnte das Gewicht bis hierhin immerhin von 30 auf 34g steigern. Vielleicht schaffe ich es noch bis 40g...

    So, und nun mal gucken, ob man was sieht von den Kondensatoren:

    dsc02430be4jhd.jpg

    Die Motorlitzen werden sich nicht so einfach verstecken lassen, die sind zickig. Mal sehen. Auch werde ich den unteren Draht zu den Kondensatoren noch mal neu biegen, und dabei dicht über dem Boden entlang. Mit etwas Farbe sollte er dann "verschwinden".

    Und dann sind da noch die Pufferplatten:

    Diese Löcher müssen natürlich weg.

    Es gibt also noch zutun...

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 12. Februar 2021 um 23:42
    Zitat von Toni

    Ich frage mich nur, warum dafür zumeist immer nur die doch recht teuren Tantalkondensatoren hergenommen werden,...

    Hallo Toni, ich bin halt kein Elektroniker. Deine Verlinkung werde ich auf jeden Fall mal probieren. Eine Platine dazu würde den Drahtverhau in der Lok sicher vereinfachen, aber interessant ist es auf jeden Fall.

    Was die Schleiferproblematik angeht bin ich mir nicht so sicher.

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 10. Februar 2021 um 00:28

    Ja, in etwa. Das "Blech" dürfte gern über die ganze Breite des Schotterbettes gehen, oder auch etwas ums Eck, das Schotterbett einbetten sozusagen. Denn wenn im Laufe der Zeit an der Brücke der Schotter runter rieselt, könnte das lange Gesichter geben. ;)

    Nee, passt schon.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 10. Februar 2021 um 00:07

    Hallo!

    Kleine Loks sind niedlich. Wenn man Technik unterbringen will wird es aber schnell spukig.

    Der Decoder geht noch, er kommt auf den Motor:

    (hier noch analog) Unter das Führerhausdach passt sogar ein Zimo Mx622, die dünne Schaumstoffbeklebung muß oben drauf aber weg, damit der Hut wieder richtig drauf passt. Es geht also um Zehntel. Der Mx616 wäre noch einmal kleiner. Andere Decoderanbieter werden sicher auch hübsche Töchter haben. :nix:

    So, nun war da aber der Wunsch nach Pufferspeicher. Es soll die Fischer-Ladeschaltung mit zwei Tantalkondensatoren sein. Natürlich müssen die Kondensatoren extra positioniert werden, nicht auf die Platine löten. Ich habe zwei Plätzchen links und rechts im Führerhaus, jeweils unter den Seitenfenstern gefunden. Die Tantals passen genau dorthin, so daß sie von außen nicht zusehen sein werden. Den Beweis muß ich erstmal noch schuldig bleiben. Damit sie dort bleiben habe ich als Träger einen Kupferlackdraht mit 0,4mm verwendet.

    Der untere Draht geht locker durch den Rahmen, nicht geklebt, der obere läuft seitlich unterm Motor nach vorn und dort über die Schnecke auf die andere Seite. Das Konstrukt sitzt lose und lässt sich hochklappen.

    Der Raum unter dem Motor wird planiert, die Schraube und die Halter für den Motorbügel kommen weg. Dann liegt unter dem Motor die in den Abmessungen reduzierte Ladeschaltung, und ein Stück Blei.

    Der Motor wird, wenn alles passt, eingeklebt.

    Zimo liefert seine Decoder in sehr nützlichen Kunststoffschachteln, die Decoder darin werden oft mit einer "Klebe-Knete" fixiert. Diese Klebeknete fixiert bald die Ladeplatine, und auch den Decoder auf dem Motor.

    Noch schnell eine Passprobe:

    Yeah!

    Bald geht's weiter.

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 29. Januar 2021 um 23:11

    Jaja, die Trennung liegt direkt an der Brücke, damit alle Schwellen geschottert werden können. Die Betonfläche liegt beim Vorbild etwas tiefer, damit dort unter den Schwellen das Schotterbett hinpasst. Aber das sieht man dann ja nicht mehr. Du kannst die Schwellen aber auch auf den Beton schrauben, mit Winkeleisen (wenn es sein muss).

    (vermaledeite Rechtschreibkorrektur!)

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 29. Januar 2021 um 22:51

    Hallo Ralf, deine Anlage gefällt mir!

    Auf der Brücke soll kein Schotter liegen? Dann zieht man als Trennung auf dem Brückenpfeiler eine Wand hoch bis unter die Schienen, gemauert, in Beton gegossen oder aus Blech.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 29. Dezember 2020 um 17:05

    Hallo!

    Neues Thema: Kö - Kleinlok, ölbetrieben.

    Arnold hat gerade seine neue Kö mit offenem Führerhaus ausgeliefert.

    Mit dem Ziel der Digitalisierung habe ich mal ein Experiment durchgeführt. Es ging darum herauszufinden, wie groß ein möglicher Pufferkondensator für den kleinen Töffel sein müsste um eine Wirkung haben zukönnen. Der Platz ist ja nicht unendlich.

    Der Versuchsaufbau besteht aus einem Bettungsgleiskreis, der aufgetrennt wurde. An einem Ende habe ich einseitig einen Gleisverbinder entfernt, dort wo der Stift liegt. Ab dort beginnt der stromlose "Auslauf".

    Vorher nochmal Schienen und Lok putzen und einlaufen lassen.

    Und nun geht es los:

    Zuerst wird die Lok im "Werkszustand", also analog getestet, und ohne Gehäuse. Die Lok kommt mit Trafo-Vollanschlag (Mehano-Regler aus einer Startpackung) auf die Trennstelle zu geflogen.

    Und steht, fast schlagartig:

    Nun wird schrittweise nachgerüstet. Zuerst wird ein Zimo Mx622 eingesetzt, und getestet. Dann kommt die Fischer-Ladeschaltung dazu, zuerst mit einem Tantal 220µF, dann mit zweien 440µF, und schließlich habe ich alle 5 Plätze der Platine bestückt - 1100µF. Und es wird jeweils die Auslaufstrecke gemessen. Dabei habe sich folgende Werte ergeben:

    Analog - 21mm

    Mx622 - 11mm

    Mx622, 220µF - 21mm

    Mx622, 440µF - 33mm

    Mx622, 1100µF - 75mm

    Ich habe jeweils fünf Testfahrten gemacht und gemittelt, es gibt teilweise deutliche Streuungen.

    Auswertung:

    Die Streuung der fünf Testfahrten liegt gerade bei den ersten beiden Stufen (ohne Pufferung) besonders hoch. Durch die Kontaktunsicherheit kommt die Fuhre, mal so - mal so, nicht richtig in Schwung. Der Auslauf mit Decoder ohne Pufferung dürfte wohl dadurch so niedrig liegen. Schon mit 220µF läuft die Lok deutlich runder und stabiler, und kommt wohl dadurch recht stabil auf den Maximalwert der Analog-Testfahrt. Mit mehr Kapazität nimmt der Auslauf zu, das ist wenig überraschend.

    Beim Hinundherfahren auf dem Testkreis hat sich schon ein 220er-Tantal sehr angenehm bemerkbar gemacht. Die Lok läuft nun viel weicher und sicherer, lässt sich weit herunterregeln, hat aber noch öfter Schwierigkeiten, wieder anzufahren. Mit zwei 220er-Tantals geht auch das Anfahren viel besser.

    Meine Empfehlung für die kleine Lok liegt bei 2x220µF .

    Nun müssen die nur noch untergebracht werden. Das ist dann der nächste Schritt.

  • Maßstabtreue? Wie treu sollte man bleiben?

    • meyer.motzen
    • 29. Dezember 2020 um 16:24

    Hallo Norbert!

    Die Anlage soll ja, so habe ich es verstanden, die beiden Enkel ans Thema heranführen. Den Opa vielleicht auch etwas ;-). Damit die beiden Enkel gleichzeitig kreiseln können, wäre es besser, zwei sich nicht kreuzende Gleiskreise zuhaben. Ich kenne das Gleissystem nicht, vielleicht lässt sich die rechte Bahnhofsseite noch entsprechend umbauen?

  • Maßstabtreue? Wie treu sollte man bleiben?

    • meyer.motzen
    • 28. Dezember 2020 um 01:42

    Hallo Norbert,

    Deine Frage würde ich unter dem Begriff Vorbildtreue sehen. Maßstabstreue wäre was anderes ( manchmal entscheidet sich an der Überschrift, ob man in ein Thema überhaupt rein sieht).

    Zur Frage: Gleisbildpulte sind eine gute Lösung, aber nicht die einzige. Im Vorbild hatte man über Jahrzehnte alle "Knöpfe"(Hebel) in einer Reihe, und das ging auch. Ziemlich gut sogar. Nach etwas Eingewöhnung kennt man jede Weiche beim Namen, auch aus dem Schlaf. Zur Erleichterung lassen sich die einzelnen Elemente thematisch ordnen. Bspw. in der Reihe zuerst alle Weichen des einen Bahnhofskopfes, dann die der anderen Seite, dann der nächste Bahnhof. Man könnte die zugehörigen Signale darüber in einer 2. Reihe anordnen. Auch mit den Nummern könnte man Übersichtlichkeit schaffen: z.b. die 10er für Bhf 1, und die 20er für Bhf 2...

    Wie auch immer. Es lohnt sich auf jeden Fall, etwas drauf herumzudenken, wie man sich bettet so liegt man.

    Die Fähnchen neben den Weichen würden dich nicht stören? Wenn, dann solltest du sie entfernbar gestalten. Sozusagen nur für Ausbildung/Eingewöhnung.

  • EZMG-Signale in TT, Bedarfsumfrage

    • meyer.motzen
    • 9. September 2020 um 20:37

    Danke für die Bilder! Ich hatte den Hersteller auch drum gebeten, bislang ohne Antwort. Aber das hilft. Zumal die Bedarfserhebung "schleppend" läuft.

  • EZMG-Signale in TT, Bedarfsumfrage

    • meyer.motzen
    • 11. August 2020 um 05:57

    Gibt's denn Fotos von seinen Signalen?

  • EZMG-Signale in TT, Bedarfsumfrage

    • meyer.motzen
    • 10. August 2020 um 20:55

    Hallo (auch) Thomas!

    Die Seite kannte ich noch nicht. Aber ich weiß, das Hekttor so etwas auch verkauft. Der Signalexperte rümpft angesichts des Svettofor-Angebotes die Nase. Die deutsche Ausführung hat wohl ihre Eigenheiten (Leitern, Zusatzsignale, oder so) die nur dort nachgebildet werden.

  • EZMG-Signale in TT, Bedarfsumfrage

    • meyer.motzen
    • 10. August 2020 um 16:52

    Ich habe hier noch ein paar Fotos zugeschickt bekommen.

  • EZMG-Signale in TT, Bedarfsumfrage

    • meyer.motzen
    • 10. August 2020 um 15:45

    Hallo!

    Gibt es Bedarf an EZMG-Signalen, ich will mal sammeln?

    Es gibt da einen russischen Hersteller für russische Lichtsignalbauformen, Svettofor. Bis dahin vor allem in H0. Für die Breitspurer gibt es auch die Variante der bei der DR benutzten EZMG-Signale (Wiki-Artikel).

    Ein interessierter Modellbahner (außerhalb dieses Forums) hat den Hersteller nach der Umsetzung in den Masstab 1:120 gefragt. Mit der Antwort, daß die Umsetzung vom Bedarf abhängt: Ab einer Bestellung von 50 Signalen würde sich der Hersteller damit beschäftigen.

    Hier die Seite des Herstellers: Светофоры, bzw mit Google Übersetzer

    Bis Ende September 2020 möchte ich mal sehen, ob der Bedarf für EZMG-Signale ausreicht.

    Ich möchte noch dazusagen, daß ich zu technischen Einzelheiten nicht viel sagen kann. Ich selbst habe keinen Bedarf, und ich kenne mich auch nicht wirklich aus. Ich bin Vermittler, bei Fragen wird sich aber sicherlich ein Weg finden.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 5. Juni 2020 um 23:05

    Das Wumag-Bild ist ja genial, sogar "Bellingrodts Cabriolet" wird inszeniert.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 5. Juni 2020 um 16:28

    Daniel, ein beeindruckender Fahrzeugpark. Sörens Horns Aktivitäten habe ich erst im Nachhinein mitbekommen, meine Horn-Bausätze habe ich nur auf dem "Sekundärmarkt" und mit Glück erwerben können. Die Idee mit den gekürzten Donnerbüchsen gefällt mir. Ich habe in der Literatur mal ein Foto gesehen, eine Donnerbüchse an einem ET, die Büchse mit der grauen ET-Lackierung. Und ich finde das Bild nicht mehr.

    Der WUMAG soll ja auch mit Beiwagen im Einsatz gewesen sein. Wohl ein Beiwagen einer VT-Bauart.

    Die Decals habe ich bei Nothaft drucken lassen. Die Druckvorlage kannst du haben.

    Die Verdünnung muß man mit viel Vorsicht seitlich unter den Film laufen lassen. Wenn das nicht geht, dann lieber sein lassen. Der Aufdruck zerläuft augenblicklich bei Kontakt mit der Verdünnung.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 5. Juni 2020 um 15:54

    Weiter geht's mit dem Licht.

    Es gibt verschiedene Fotos der 6 Triebwagen dieser Serie, der VT 761 wird dort jeweils ohne Schlußlichter dargestellt. Eine Innenbeleuchtung ist auch nicht vorgesehen. Es gibt also nur eine Spitzenbeleuchtung, zwei "Scheinwerfer".

    Für die Positionierung der LEDs habe ich zwei Träger in die Wagenenden eingepasst.


    Der Dreier-Stecker stellt die Verbindung des Laufdrehgestells mit dem Motordrehgestell her.

    Und in die Träger wurden dann die LEDs, gleich samt Widerständen eingeklebt.

    Anschließend wird die Rückseite mit den LEDs mit Malerkrepp abgeklebt und alles satt schwarz gepinselt, um Streulichter zu verhindern.

    Malerkrepp kommt auch auf die Innenseite der Wagenkästen, dann wird das Innere der Scheinwerfer silbern ausgelegt, eine 0,5er Bohrung gesetzt, und vor die Bohrung kommt ein Glühbirnenimitat aus Anglersehne.

    Die Scheinwerfer werden nun mit Bondic-UV-Kleber ausgefüllt (bzw. dessen Nachfolgeprodukt Blufixx). Und dann kommt der Funktionstest:

    Die "Glühbirnen" verschwimmen leider wieder fast durch den UV-Kleber.

    Noch ein Bild, nun mit Griffstangen:

    Diese sind nach Vorbildfoto verschiedenfarbig, warum auch immer.

    Die Bilder zeigen noch einige unschöne Stellen, wo ich noch mal ran muß. Auch versuche ich mich derzeit an einer Alterung. Mal sehen, wann ich den letzten Teil in diesem Projekt zeigen kann.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 5. Juni 2020 um 15:18

    Hallo!

    @Daniel, dein Rübezahl sieht gut aus. Da ist auch viel "Kleinkram" dran, Spitzenlichter, Schlußlichter, Griffstangen, usw. Der Wagenkasten ist schnell zusammengebraten, dann kommen die Details...

    Ich habe mir für den VT 761 Decals gezeichnet, vor allem die Zierlinien, aber auch das Hauptanschriftenfeld und die Nummer (obwohl im Bausatz enthalten), und Klassenabzeichen 2. und 3. Klasse. Die 4. Klasse wurde 1928 abgeschafft, der VT 761 1927 in Betrieb gestellt.

    Hier kann man auch schön des Wagenkastens auf den Drehgestell sehen.

    Um die Decals möglichst verschwinden zulassen, die üblichen Weichmacher funktionieren nicht immer, habe ich einen Tip ausprobiert: Acryl-Verdünnung. Die darf natürlich nicht mit dem Aufdruck in Berührung kommen, wirkt dann aber ziemlich gut.

    Beim anschließenden Klarlack ist mir ein Malheur passiert. Der Klarlack ist sehr uneben und in wießer Schicht aufgetrocknet. Ich habe schon einige Modelle lackiert, aber noch nicht so.

    Schwer zu fotografieren kann man es rechts am 3.Klasseschild noch sehen. Ich habe mich nach einiger Grübelei zu einer Wärmebehandlung entschlossen. Ich habe den Wagen in den Ofen gelegt und stückweise von anfangs 70 Grad auf fast 100 Grad erwärmt. Mit Erfolg, die Unebenheiten sind fast weg. Nur das Toilettenabflussrohr aus Plastik ist etwas krumm. Nun gut ;)

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 27. Mai 2020 um 18:52

    Hallo Daniel!

    Schön, von deinem VT zu sehen. Diese Exoten sind in den Foren für meinen Geschmack viel zu selten zusehen.

    Zitat von TTDanielTT

    Zum Lackieren, wenn das Modell vorher ordentlich entfettet wurde und eine Grundierung erhalten hat, passiert das normalerweise nicht, ...

    Stimmt!

    Verwendet wurden Weinert-Lacke.

    Zitat von TTDanielTT

    Was ich aber seltsam finde ist der Kleiner Kasten, mittig auf dem Dach der Strinseiten.

    So hoch möchtest du doch später nicht das Horn anbringen oder etwa doch?

    Doch, genau dorthin gehört das Horn. Etwas tiefer an der Stirnwand ließe es sich viel besser anbringen, sogar löten. So liegt es dort oben sehr exponiert und wird erst als allerletztes montiert.

    Zitat von TTDanielTT

    Und eine Frage hätte ich noch bezüglich der Trittstufen, da ich ja nicht deine Radien kenne musst du aber mehr als R 396 Fahren oder?

    Ich bin Modulist im FKTT. Den kleinsten Radius, den der Wagen auf den Modulen können muß ist die EW2 mit etwa 600mm, und das auch nur ausnahmsweise.

    Du wirst dann deine Trittbretter wohl nicht verbauen?

    Ich hatte anfangs überlegt, die Trittbretter flexibel zu befestigen. Hinten an einem Federbroncedraht biegbar verlöten, und vorn ausschwenkend ebenfalls mit einen Federbroncedraht. Keine Ahnung, ob das funktionsfähig wäre.

    Immerhin habe ich die Trittbretter innen etwas beschliffen:

    Testen kann ich das Vehikel aber erst beim nächsten Modultreffen. Zu Hause habe ich nur einen Bettungsgleiskreis.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 27. Mai 2020 um 08:26

    Hallöle!

    Ich habe die Pufferhöhe natürlich nachgemessen, den Meßwert kann ich aber nicht mehr sagen. Nach NEM sind 8,9mm Pufferhöhe vorgegeben. Mit den Unterlegscheiben (siehe oben) kommt mein Wagen noch einmal 0,3mm höher. Dazu kommt, daß mir der Abstand von Drehgestell zum Wagenboden zu hoch erscheint, im Vergleich zu den Vorbildfotos.

    Ich habe nun also beide Drehgestelle bearbeitet und jeweils einen glatten Millimeter entfernt. Beim Laufdrehgestell habe ich den Drehgestell- (Getriebe-) -rahmen runtergefräst. Beim Motorgestell hätte ich damit Zahnradwellen freigelegt, es mußte hier der Messingaufbau befeilt werden.

    Im Ergebnis liegen die Puffer nun bei 8,7mm einen Tick zu tief, dafür erscheint mir der Abstand Drehgestell-Wagenboden sehr gefällig. Fotos dazu werde ich noch nachreichen, da der Wagen in diesem Baustadium immer noch schief steht.

    Die beiden Drehgestelle unterscheiden sich also. Und man kann weitere Änderungen sehen. Der serienmäßige Motor lief zwar garnicht schlecht, etwas laut zwar, aber solide. Der Maxxonmotor von SB-Modell tut das doch deutlich besser. Und weiter sind einige Gewichte rund ums Motordrehgestell dazu gekommen. Und ein Decoder. Zur Beleuchtung schreibe ich später noch etwas.

    Diese Fotos sind erst nachträglich entstanden, als es schon farblich geworden war.

    Der neue Motor hat ein einfaches Auflager aus Polystyrol bekommen:

    ...und wurde dann einfach satt mit 2-K-Kleber eingesalbt. Den korrekten Abstand von Schnecke und Ritzel stellt ein 0,2er Draht um die Schnecke gewickelt her.

    Auch im Wagenboden habe ich rund ums Motordrehgestell Gewicht angeordnet.

    Aber nun in der zeitlichen Folge noch mal etwas zurück, zur Detailierungsphase:

    Das obere Spitzenlich wurde verschlossen. In den dreißiger Jahren war dieses noch nicht in Betrieb. Dafür gibt es Griffstangen, die der Bausatz nicht enthält. Für die anstehende Lackierung haben diese noch einen langen "Griff".

    Und dann wird es endlich farbig:

    Ja, das Abkleben ist immer etwas kribbelig. Immerhin sind es nur gerade Farbkanten.

    Zumal man beim Abziehen der Klebebänder auch mal etwas Farbe mit abziehen kann:

    Die (mehrere) Fehlstellen lassen sich gut ausbessern, und dann kommen die schwarzen Zierlinien als Decals drüber.

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