Danke für die Bilder! Ich hatte den Hersteller auch drum gebeten, bislang ohne Antwort. Aber das hilft. Zumal die Bedarfserhebung "schleppend" läuft.
Beiträge von meyer.motzen
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Gibt's denn Fotos von seinen Signalen?
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Hallo (auch) Thomas!
Die Seite kannte ich noch nicht. Aber ich weiß, das Hekttor so etwas auch verkauft. Der Signalexperte rümpft angesichts des Svettofor-Angebotes die Nase. Die deutsche Ausführung hat wohl ihre Eigenheiten (Leitern, Zusatzsignale, oder so) die nur dort nachgebildet werden.
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Ich habe hier noch ein paar Fotos zugeschickt bekommen.




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Hallo!
Gibt es Bedarf an EZMG-Signalen, ich will mal sammeln?
Es gibt da einen russischen Hersteller für russische Lichtsignalbauformen, Svettofor. Bis dahin vor allem in H0. Für die Breitspurer gibt es auch die Variante der bei der DR benutzten EZMG-Signale (Wiki-Artikel).
Ein interessierter Modellbahner (außerhalb dieses Forums) hat den Hersteller nach der Umsetzung in den Masstab 1:120 gefragt. Mit der Antwort, daß die Umsetzung vom Bedarf abhängt: Ab einer Bestellung von 50 Signalen würde sich der Hersteller damit beschäftigen.
Hier die Seite des Herstellers: Светофоры, bzw mit Google Übersetzer
Bis Ende September 2020 möchte ich mal sehen, ob der Bedarf für EZMG-Signale ausreicht.
Ich möchte noch dazusagen, daß ich zu technischen Einzelheiten nicht viel sagen kann. Ich selbst habe keinen Bedarf, und ich kenne mich auch nicht wirklich aus. Ich bin Vermittler, bei Fragen wird sich aber sicherlich ein Weg finden.
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Das Wumag-Bild ist ja genial, sogar "Bellingrodts Cabriolet" wird inszeniert.
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Daniel, ein beeindruckender Fahrzeugpark. Sörens Horns Aktivitäten habe ich erst im Nachhinein mitbekommen, meine Horn-Bausätze habe ich nur auf dem "Sekundärmarkt" und mit Glück erwerben können. Die Idee mit den gekürzten Donnerbüchsen gefällt mir. Ich habe in der Literatur mal ein Foto gesehen, eine Donnerbüchse an einem ET, die Büchse mit der grauen ET-Lackierung. Und ich finde das Bild nicht mehr.
Der WUMAG soll ja auch mit Beiwagen im Einsatz gewesen sein. Wohl ein Beiwagen einer VT-Bauart.
Die Decals habe ich bei Nothaft drucken lassen. Die Druckvorlage kannst du haben.
Die Verdünnung muß man mit viel Vorsicht seitlich unter den Film laufen lassen. Wenn das nicht geht, dann lieber sein lassen. Der Aufdruck zerläuft augenblicklich bei Kontakt mit der Verdünnung.
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Weiter geht's mit dem Licht.
Es gibt verschiedene Fotos der 6 Triebwagen dieser Serie, der VT 761 wird dort jeweils ohne Schlußlichter dargestellt. Eine Innenbeleuchtung ist auch nicht vorgesehen. Es gibt also nur eine Spitzenbeleuchtung, zwei "Scheinwerfer".
Für die Positionierung der LEDs habe ich zwei Träger in die Wagenenden eingepasst.
Der Dreier-Stecker stellt die Verbindung des Laufdrehgestells mit dem Motordrehgestell herUnd in die Träger wurden dann die LEDs, gleich samt Widerständen eingeklebt.
Anschließend wird die Rückseite mit den LEDs mit Malerkrepp abgeklebt und alles satt schwarz gepinselt, um Streulichter zu verhindern.
Malerkrepp kommt auch auf die Innenseite der Wagenkästen, dann wird das Innere der Scheinwerfer silbern ausgelegt, eine 0,5er Bohrung gesetzt, und vor die Bohrung kommt ein Glühbirnenimitat aus Anglersehne.
Die Scheinwerfer werden nun mit Bondic-UV-Kleber ausgefüllt (bzw. dessen Nachfolgeprodukt Blufixx). Und dann kommt der Funktionstest:
Die "Glühbirnen" verschwimmen leider wieder fast durch den UV-Kleber.
Noch ein Bild, nun mit Griffstangen:
Diese sind nach Vorbildfoto verschiedenfarbig, warum auch immer.
Die Bilder zeigen noch einige unschöne Stellen, wo ich noch mal ran muß. Auch versuche ich mich derzeit an einer Alterung. Mal sehen, wann ich den letzten Teil in diesem Projekt zeigen kann.
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Hallo!
@Daniel, dein Rübezahl sieht gut aus. Da ist auch viel "Kleinkram" dran, Spitzenlichter, Schlußlichter, Griffstangen, usw. Der Wagenkasten ist schnell zusammengebraten, dann kommen die Details...
Ich habe mir für den VT 761 Decals gezeichnet, vor allem die Zierlinien, aber auch das Hauptanschriftenfeld und die Nummer (obwohl im Bausatz enthalten), und Klassenabzeichen 2. und 3. Klasse. Die 4. Klasse wurde 1928 abgeschafft, der VT 761 1927 in Betrieb gestellt.
Hier kann man auch schön des Wagenkastens auf den Drehgestell sehen.
Um die Decals möglichst verschwinden zulassen, die üblichen Weichmacher funktionieren nicht immer, habe ich einen Tip ausprobiert: Acryl-Verdünnung. Die darf natürlich nicht mit dem Aufdruck in Berührung kommen, wirkt dann aber ziemlich gut.
Beim anschließenden Klarlack ist mir ein Malheur passiert. Der Klarlack ist sehr uneben und in wießer Schicht aufgetrocknet. Ich habe schon einige Modelle lackiert, aber noch nicht so.
Schwer zu fotografieren kann man es rechts am 3.Klasseschild noch sehen. Ich habe mich nach einiger Grübelei zu einer Wärmebehandlung entschlossen. Ich habe den Wagen in den Ofen gelegt und stückweise von anfangs 70 Grad auf fast 100 Grad erwärmt. Mit Erfolg, die Unebenheiten sind fast weg. Nur das Toilettenabflussrohr aus Plastik ist etwas krumm. Nun gut

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Hallo Daniel!
Schön, von deinem VT zu sehen. Diese Exoten sind in den Foren für meinen Geschmack viel zu selten zusehen.
Zum Lackieren, wenn das Modell vorher ordentlich entfettet wurde und eine Grundierung erhalten hat, passiert das normalerweise nicht, ...
Stimmt!
Verwendet wurden Weinert-Lacke.
Was ich aber seltsam finde ist der Kleiner Kasten, mittig auf dem Dach der Strinseiten.
So hoch möchtest du doch später nicht das Horn anbringen oder etwa doch?
Doch, genau dorthin gehört das Horn. Etwas tiefer an der Stirnwand ließe es sich viel besser anbringen, sogar löten. So liegt es dort oben sehr exponiert und wird erst als allerletztes montiert.
Und eine Frage hätte ich noch bezüglich der Trittstufen, da ich ja nicht deine Radien kenne musst du aber mehr als R 396 Fahren oder?
Ich bin Modulist im FKTT. Den kleinsten Radius, den der Wagen auf den Modulen können muß ist die EW2 mit etwa 600mm, und das auch nur ausnahmsweise.
Du wirst dann deine Trittbretter wohl nicht verbauen?
Ich hatte anfangs überlegt, die Trittbretter flexibel zu befestigen. Hinten an einem Federbroncedraht biegbar verlöten, und vorn ausschwenkend ebenfalls mit einen Federbroncedraht. Keine Ahnung, ob das funktionsfähig wäre.
Immerhin habe ich die Trittbretter innen etwas beschliffen:
Testen kann ich das Vehikel aber erst beim nächsten Modultreffen. Zu Hause habe ich nur einen Bettungsgleiskreis.
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Hallöle!
Ich habe die Pufferhöhe natürlich nachgemessen, den Meßwert kann ich aber nicht mehr sagen. Nach NEM sind 8,9mm Pufferhöhe vorgegeben. Mit den Unterlegscheiben (siehe oben) kommt mein Wagen noch einmal 0,3mm höher. Dazu kommt, daß mir der Abstand von Drehgestell zum Wagenboden zu hoch erscheint, im Vergleich zu den Vorbildfotos.
Ich habe nun also beide Drehgestelle bearbeitet und jeweils einen glatten Millimeter entfernt. Beim Laufdrehgestell habe ich den Drehgestell- (Getriebe-) -rahmen runtergefräst. Beim Motorgestell hätte ich damit Zahnradwellen freigelegt, es mußte hier der Messingaufbau befeilt werden.
Im Ergebnis liegen die Puffer nun bei 8,7mm einen Tick zu tief, dafür erscheint mir der Abstand Drehgestell-Wagenboden sehr gefällig. Fotos dazu werde ich noch nachreichen, da der Wagen in diesem Baustadium immer noch schief steht.
Die beiden Drehgestelle unterscheiden sich also. Und man kann weitere Änderungen sehen. Der serienmäßige Motor lief zwar garnicht schlecht, etwas laut zwar, aber solide. Der Maxxonmotor von SB-Modell tut das doch deutlich besser. Und weiter sind einige Gewichte rund ums Motordrehgestell dazu gekommen. Und ein Decoder. Zur Beleuchtung schreibe ich später noch etwas.
Diese Fotos sind erst nachträglich entstanden, als es schon farblich geworden war.
Der neue Motor hat ein einfaches Auflager aus Polystyrol bekommen:
...und wurde dann einfach satt mit 2-K-Kleber eingesalbt. Den korrekten Abstand von Schnecke und Ritzel stellt ein 0,2er Draht um die Schnecke gewickelt her.
Auch im Wagenboden habe ich rund ums Motordrehgestell Gewicht angeordnet.
Aber nun in der zeitlichen Folge noch mal etwas zurück, zur Detailierungsphase:
Das obere Spitzenlich wurde verschlossen. In den dreißiger Jahren war dieses noch nicht in Betrieb. Dafür gibt es Griffstangen, die der Bausatz nicht enthält. Für die anstehende Lackierung haben diese noch einen langen "Griff".
Und dann wird es endlich farbig:
Ja, das Abkleben ist immer etwas kribbelig. Immerhin sind es nur gerade Farbkanten.
Zumal man beim Abziehen der Klebebänder auch mal etwas Farbe mit abziehen kann:
Die (mehrere) Fehlstellen lassen sich gut ausbessern, und dann kommen die schwarzen Zierlinien als Decals drüber.
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Hallo!
Heute will ich mal ein größeres Projekt vorstellen, die oben angekündigten Baustellen müssen noch etwas "reifen".
Es geht um den Triebwagenbausatz VT 761 von Sörens Horn.
Zum Vorbild gibt es bei Wikipedia einen Artikel.
Der Bausatz ist ein Komplettbausatz, es ist im Prinzip alles mit dabei:
- Platine für Wagenkasten und Details,
- Resingussteile für Dach und Kühler,
- zwei industriell aussehende Drehgestelle mit Speichenradsätzen, eines mit Motor und Getriebe,
- zwei Zinkguss-Drehgestellblenden,
- Kleinteile wie Dachlüfter, Puffer, Unterbodendetails,
- Decals und eine Bauanleitung.
Der Bausatz lässt sich ganz nett bauen, mit etwas Ruhe und Erfahrung. Eine raffinierte Bautechnologie a'la Schlosser gibt es nicht, Wagenwände und Boden müssen stumpf aneinander gelötet werden.
Ein Foto des Bausatzinhaltes habe ich leider nicht gemacht.
Los geht's mit den Drehgestellen:
Auf die Drehgestelle werden Drehgestellauflagen aufgesetzt:
Im Hintergrund liegt schon der Wagenboden.
Ich habe auf die Auflageflächen gleich je eine Unterlegscheibe gelötet, und auf die Unterseite je eine M2-Mutter. Die Unterlegscheiben wurden gleich wieder teilweise weggeschliffen, um den Drehgestellen Kippelfähigkeit zu geben. Das linke Drehgestell hat eine breite Auflage und kann nur längs kippeln (Dreipunktlagerung).
Der aufgelegte Wagenboden:
Im TT-Board war einmal die Rede davon, daß der Wagenkasten zu hoch stünde:
Der Einwand ist nicht ganz unbegründet. Die Drehgestelle werden später noch tiefergelegt.
Das nächste Foto entstand erst nach einigem Fortschritt:
Etwas hoch steht der Wagen schon da.
Die Griffstangenhalter für die Kühlwasserleitungen waren im Bausatz nicht enthalten.
Die Schieflage wird noch einige Male zusehen sein, bis ich endlich die Ursache gefunden haben werde.
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Hallo, und danke für die Bilder!
Die letzten beiden Links sind ergiebig
, ich ziehe mich dann mal zurück... 
Danke und Gruß,
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Hallo!
Die letzten Wochen haben einen neuen Basteldrang ausgelöst. Nach längerer Stagnation habe ich gerade einen Lauf. Nun bin ich am Lackieren. Lackieren ist zum Einen ein sehr befriedigender Vorgang, es geht voran. Zum anderen geben die Fotos eine kleine Aussicht auf kommende Themen hier:
Noch ganz Gülden in meinem "Lackierstudio":
Es sind 6 Wagen, Wagenkästen, Dächer, Fahrwerke. Schwarz fehlt noch (morgen vielleicht...):
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Ihr seit dufte!

Möglicherweise klingt es gierig: Die Infos addieren sich zwar, aber noch reicht es nicht für einmal rum um das jeweilige Fahrzeug. Ich bin dankbar für alles, was ich kriegen kann.
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Uwe, ich würde mich freuen. Mal sehen, wann wir wieder ein NHK-Treffen machen können. Behalte mal die FKTT-Seite locker im Auge. Wenn sich ein passender Termin ergibt kontaktierst du mich. Wir sehen zwar gerne Besucher, aber bitte nicht unangemeldet.
Dann erkläre ich dir die Eigenheiten der NHK.
Gruß, Thomas
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Hi Tony!
Danke, die Links werde ich auf jeden noch Fall genauer durchstöbern. Auf den ersten Blick scheint es aber nicht zu reichen. Ich suche Beschriftungsdetails, zum Beispiel was steht auf den stirnseitigen Übergangsklappen (ich kann kein tschechisch und mir deshalb den Text nicht zusammenreimen). Fahrzeugporträts in üblicher Internet-Auflösung geben solche Details selten her. Bei Fotos in großer Auflösung könnte man bestimmt tiefer rein zoomen.
Aber mal sehen, vielleicht darf ich ja doch bald selbst mal gucken fahren...
Gruß, Thomas
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Namt Uwe!
Klar ist ein Schiebebetrieb möglich, den hat man ja auch im Zug-Betrieb (die Wagen laufen ja immer wieder mal auf). Die Bügel gleiten gegen die gegnerischen Puffer und halten diese auf Abstand.
Ich weiß nicht, welche Radien du fährst, bei engeren Radien müsste man die Haken entsprechend länger gestalten. Oder sie mit einer Federschleife (siehe Link) dehnbar machen. Auf Modulen mit größeren Radien ist die Kupplung aber schon ziemlich nah am Ideal. Es ist nicht die Optik, auch Zugtrennungen sind damit sehr selten.
Gruß, Thomas
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Hallo!
Heute habe ich noch eine kleinere Baustelle. Über Tilligs P8 habe ich mich sehr gefreut, und inzwischen auch einige Modelle im Bestand. Aber einfach aus der Schachtel auf's Gleis (oder in die Vitrine) bringt ja auch nicht die große Befriedigung. Ich habe mir ein passendes Vorbildfoto ausgesucht, passend zu den Epoche2-NHK-Modultreffen.
Das Ausgangsmodell kennt man ja:

Nach einem Foto Anfang der 30er Jahre war die ausgesuchte Lok bereits mit elektrischem Licht, aber noch ohne "Ohren" ausgestattet:

Neue Zutaten sind die Lichtmaschine, deren Zudampfleitung rechtsseitig am Dampfdom und die Abdampfleitung zum Vorwärmer. Die Löcher für die Windleitblechklipser sind verspachtelt. Inzwischen gibt es, glaube ich, eine entsprechende Version zukaufen.
Die Rauchkammertür hat die geschwungene Griffstange bekommen:

Hmm, hatte ich Gründe, die Kohle noch nicht zu ersetzen? Das wird auf jeden Fall noch nachgeholt. Und mit der Alterung verschwindet auch der Glanzunterschied der neu lackierten Rauchkammer. An der Tenderrückseite wurde der Gaskessel entfernt.
Anbei noch ein Bild der Roco-P8 in Epoche-3 Aufmachung. Mit echter Kohle und Aufsatzbrettern:

Gruß, Thomas
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Hallo!
Es hat im Forum schon einige schöne Bildbeiträge zu tschechischen Museumsveranstaltungen gegeben. Deshalb hoffe ich mal, das mancher Fotograf mir mit Bildern zu tschechischen Triebwagen weiterhelfen kann. Im Netz habe ich mich natürlich umgesehen und über die Jahre fleissig Fotos gesammelt. Aber wenn es um Details geht, die man bei der Modelllierung gerne mal braucht, stösst man schnell an Grenzen.
Ganz genau suche ich Detailfotos für die Nachgestaltung der Beschriftung. Dabei darf gern ein und das selbe Fahrzeug rundum dokumentiert sein. Gesucht werden Bilder zu den Baureihen M131, M152 und M262, und (nicht ganz unwichtig) diverser 2- und 4achsiger Beiwagen. Die Ergebnisse werde ich gerne zur Verfügung stellen.
Wenn ihr Bildmaterial habt, dann schreibt mich am besten PM an, und wir vereinbaren was und wie. Einige ausgesuchte Bilder kann man ja auch hier einstellen.
Hoffnungsvolle Grüße, Thomas


























