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  2. meyer.motzen

Beiträge von meyer.motzen

  • M152 von MTB und Möglichkeiten der Fahrwerksoptimierung

    • meyer.motzen
    • 3. August 2021 um 13:10

    Hallo Toni,

    Das Maß muß ich noch schuldig bleiben. Deine Absicht wird ja sein, die Achse und damit das Ritzel auf Abstand zur Schnecke zu bringen. Das ginge auch durch Auffüttern der Lagerfläche mit einem geeigneten Material. Das wäre bestimmt einfacher.

    Die Pendelachse an sich macht schon Sinn, je länger der Achsstand desto mehr. Aber eben auch nur eine pendelnde Achse, die sogenannte Dreipunktlagerung. Mit zwei pendelnden Achsen haben wir nur zwei Lagerpunkte, und damit einen instabilen Wagenkasten. Durch die Stromschleifer stabilisiert es sich etwas, aber bei bestimmten (höheren) Geschwindigkeiten schaukelt es sich doch auf und man müsste den Preiserlein Tüten reichen.

    Ich selbst werden den Triebwagen erstmal so lassen. Bis der Leidensdruck groß genug ist. Und dann könnte ich (oder wer schneller ist) auch ein eigenes Thema eröffnen.

  • M152 von MTB und Möglichkeiten der Fahrwerksoptimierung

    • meyer.motzen
    • 1. August 2021 um 21:16

    Hallo!

    Ich habe den M152 von MTB erhalten. Da im Nachbarforum einige Verärgerung herrscht wollte ich hier auch mal was dazu schreiben.

    Zuerst mal ist ganz besonders hervorzuheben und es kann gegenüber anderen Herstellern nicht genug betont werden: Die neue Verpackung, vor allem deren Größe (unten die bisherige MTB-Verpackung). Was auf die Art alles in den Schätze-Schrank passen würde... ;)

    Die Optik des Modelles ist absolut anständig. Die Proportionen habe ich nicht genauer geprüft, wirken aber glaubhaft. Lackierung und Bedruckung sind super, rundum, auch um die Ecken herum. Griffstangen sind wie üblich aus Draht hergestellt, auch die neben den Türen.

    Da kann man nicht meckern!

    Es gibt, wie bei MTB ebenfalls üblich, einige Zurüstteile, die auch wieder etwas fummelig zu montieren sind. Aber man muß ja nicht, ich jedenfalls freue mich schon drauf.

    Nun zum Technischen, und da gibt es Kritikpunkte. Erstmal ist festzustellen, daß MTB einige neue Konstruktionsprinzipien verwendet hat. Der ganze Aufbau trägt, finde ich, eine neue Handschrift (Bilder muß ich nachreichen). Das sollte man bedenken, da gibt es sicher noch Potential.

    Mein erster Kritikpunkt sind bei meinem Modell feste und schief stehende Kupplungen. Das lässt sich aber beheben. Eine schiefe Kurzkupplung ist bei der Montage aus ihrer Führung gerutscht und klemmt nun zwischen Bodenplatte und dem darüber liegenden Gewicht.

    In den beiden Langlöchern der Kulissenführung sollten die beiden Stifte der Kurzkupplung zusehen sein. Wenn nicht, dann die mittlere Schraube etwas lösen und die Stifte der Kurzkupplung in die Langlöcher bugsieren. Schraube wieder satt anziehen, damit sich die Kurzkupplung nicht wieder in einen Spalt zwischen Boden und Gewicht entwischen kann. Nun sollte es ordentlich schwenken, und gerade stehen.

    Die Achsgetriebe sind von unten zugänglich durch aufgerastete Deckel. Achslagerblenden abziehen, dann lässt sich der Achsgetriebedeckel ausrasten. Die Achse lässt sich entnehmen und man kann bei Bedarf die Schleifer nachbiegen.

    Und man erkennt auch einen konstruktiven Fehler, wie ich finde: Beide Achsen können kippeln - an sich nicht schlecht. Aber die Kippelauflage stellt das Schneckenrad auf der Schnecke dar. D.h. das Fahrzeuggewicht liegt auf der Zahnrad-Schnecke-Paarung. Das halte ich mal für großen Mist. Mechanisch, von der Haltbarkeit, und auch akustisch. Ich denke, daß das nebenan monierte akustische Verhalten (meiner ist auch sehr laut, wenn man schneller als 50 km/h fährt) von den aufliegenden Schneckenrädern herrührt.

    Ich hoffe sehr, daß man diese Konstruktion noch einmal überarbeitet.

    Der Antrieb hat nur die eine Übersetzungsstufe, vom Motor über Kardanwellen direkt auf die Schnecken und auf die Ritzel. Dadurch ist der Kleene ganz schön flink. Im Digitalbetrieb wird das aber nicht stören.

    Sonst ist noch anzumerken, daß die Lichter, besonders die roten im Analogbetrieb sehr schwach leuchten. Es gibt keine Lichtleiter, alle LEDs liegen direkt hinter den Lampen. Den Digitalbetrieb muß ich noch testen.

    Ich werde meinen Triebwagen behalten, hübsch isser ja. Aber noch einen werde ich mir wohl verkneifen und lieber dem anderen Hersteller Mut zusprechen. ;)

  • Neuheiten von MTB aus CZ

    • meyer.motzen
    • 1. August 2021 um 21:16

    Hallo!

    Ich habe den M152 von MTB erhalten. Da im Nachbarforum einige Verärgerung herrscht wollte ich hier auch mal was dazu schreiben.

    Zuerst mal ist ganz besonders hervorzuheben und es kann gegenüber anderen Herstellern nicht genug betont werden: Die neue Verpackung, vor allem deren Größe (unten die bisherige MTB-Verpackung). Was auf die Art alles in den Schätze-Schrank passen würde... ;)

    Die Optik des Modelles ist absolut anständig. Die Proportionen habe ich nicht genauer geprüft, wirken aber glaubhaft. Lackierung und Bedruckung sind super, rundum, auch um die Ecken herum. Griffstangen sind wie üblich aus Draht hergestellt, auch die neben den Türen.

    Da kann man nicht meckern!

    Es gibt, wie bei MTB ebenfalls üblich, einige Zurüstteile, die auch wieder etwas fummelig zu montieren sind. Aber man muß ja nicht, ich jedenfalls freue mich schon drauf.

    Nun zum Technischen, und da gibt es Kritikpunkte. Erstmal ist festzustellen, daß MTB einige neue Konstruktionsprinzipien verwendet hat. Der ganze Aufbau trägt, finde ich, eine neue Handschrift (Bilder muß ich nachreichen). Das sollte man bedenken, da gibt es sicher noch Potential.

    Mein erster Kritikpunkt sind bei meinem Modell feste und schief stehende Kupplungen. Das lässt sich aber beheben. Eine schiefe Kurzkupplung ist bei der Montage aus ihrer Führung gerutscht und klemmt nun zwischen Bodenplatte und dem darüber liegenden Gewicht.

    In den beiden Langlöchern der Kulissenführung sollten die beiden Stifte der Kurzkupplung zusehen sein. Wenn nicht, dann die mittlere Schraube etwas lösen und die Stifte der Kurzkupplung in die Langlöcher bugsieren. Schraube wieder satt anziehen, damit sich die Kurzkupplung nicht wieder in einen Spalt zwischen Boden und Gewicht entwischen kann. Nun sollte es ordentlich schwenken, und gerade stehen.

    Die Achsgetriebe sind von unten zugänglich durch aufgerastete Deckel. Achslagerblenden abziehen, dann lässt sich der Achsgetriebedeckel ausrasten. Die Achse lässt sich entnehmen und man kann bei Bedarf die Schleifer nachbiegen.

    Und man erkennt auch einen konstruktiven Fehler, wie ich finde: Beide Achsen können kippeln - an sich nicht schlecht. Aber die Kippelauflage stellt das Schneckenrad auf der Schnecke dar. D.h. das Fahrzeuggewicht liegt auf der Zahnrad-Schnecke-Paarung. Das halte ich mal für großen Mist. Mechanisch, von der Haltbarkeit, und auch akustisch. Ich denke, daß das nebenan monierte akustische Verhalten (meiner ist auch sehr laut, wenn man schneller als 50 km/h fährt) von den aufliegenden Schneckenrädern herrührt.

    Ich hoffe sehr, daß man diese Konstruktion noch einmal überarbeitet.

    Der Antrieb hat nur die eine Übersetzungsstufe, vom Motor über Kardanwellen direkt auf die Schnecken und auf die Ritzel. Dadurch ist der Kleene ganz schön flink. Im Digitalbetrieb wird das aber nicht stören.

    Sonst ist noch anzumerken, daß die Lichter, besonders die roten im Analogbetrieb sehr schwach leuchten. Es gibt keine Lichtleiter, alle LEDs liegen direkt hinter den Lampen. Den Digitalbetrieb muß ich noch testen.

    Ich werde meinen Triebwagen behalten, hübsch isser ja. Aber noch einen werde ich mir wohl verkneifen und lieber dem anderen Hersteller Mut zusprechen. ;)

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 10. Mai 2021 um 09:15

    Das Fahrverhalten meines Exemplares ergab zum einen die Akustik eines ollen Treckers, ratternde Zahnräder. Zum anderen hat das Langsamfahrverhalten wenig Freude bereitet, die Lok blieb alle paar Zentimeter stehen. Das dürfte einerseits am mechanischen Widerstand des Antriebes gelegen haben, und dann auch an Kontaktschwierigkeiten der drei Kuppelachsen. Meine 75er kennen das auch. So sauber lassen sich die Loks in der Modulpraxis nicht immer halten. Also werden auch die 75er Pufferschaltungen bekommen. Diese Schaltungen sind ein Segen. Toll, wie geschmeidig die Loks nun "am Regler hängen". Zumal man ja soviel Kapazität garniert braucht (diese irren Zahlen von soundsoviel tausend... und Goldkaps und trallala in den Foren haben mich von der Verwendung immer abgehalten).

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 9. Mai 2021 um 15:51

    Hallo!

    Heute gibt es ein neues Thema, eine kleine Bastelei. Naja...

    Es geht um die Baureihe 64. Vom Vorbild her eine der wichtigsten Loktypen für den Nebenbahn-orientierten Modellbahner. Was die Nachbildungen in TT angeht sieht es aber trübe aus. Ich glaube, es gab seit der Wende 4 oder gar 5 Nachbildungen. Der letzte Versuch, von Schirmer, ist auch der gelungenste, meine Meinung. Aber auch hier bleibt noch einiges an Luft nach oben.

    Meine Schirmerlok hat nun lange gelegen. Die Optik geht so, die Fahreigenschaften zumindest meines Exemplares waren sehr dürftig. Und so habe ich lange damit gehadert, was macht man daraus? Nun habe ich mich entschieden, die Lok zumindest fahrtauglich zumachen. Dann soll sie als Platzhalter dienen für ein möglicherweise kommendes zeitgemäßes Modell.

    Ja, also, bescheidenes Fahrverhalten. Zuerstmal habe ich das Getriebe komplett zerlegt und jedes Zahnrad entgratet. Das war dringend nötig und hat schon viel gebracht. Dann hatte ich für einen angedachten Getriebekomplettselbstbau einen Maxxon-Motor dazuliegen, ob der Motor nach der Getriebekur noch nötig wäre?

    Und was auch immer gut kommt für das Fahrverhalten ist Gewicht.

    Nebenbei, man kann es schon sehen, kommt auch Licht ans Fahrrad, also Ersatz für die gelben LEDs. Vorn habe ich Fischer-Laternen verbaut, hinten wurden die gelben LEDs ausgebohrt und gegen warmweiße in originaler Halteplatte ersetzt.

     

    In die Rückseite der Halteplatte habe ich eine Platine eingesetzt, die die vier Vorwiderstände trägt. Diese Platine gibt's bei Ebay, aber eigentlich ist sie viel zu groß und zu dick für diesen Zweck. Die Platine hilft trotzdem sehr beim Ordnung halten. Die Halteplatte ist original am Lokrahmen verklebt, ich habe eine Verschraubung installiert.

    Und man erkennt auch, ich habe eine 6poligen Stecker für den Decoder (Zimo Mx622n) eingebaut. Durch die dicken Drähte hält der Stecker seinen Platz dauerhaft.

    Und ein Segen für das Fahrverhalten sind Pufferspeicher:

     

    Eine Ladeplatine von Fischer mit 3x220µF-Tantals. Ja, die Stützwirkung ist begrenzt, bei 660µF, auf den Motor kann dies keine Wirkung haben. Aber der Decoder wird schon gepuffert, er stirbt nicht bei jedem kleinsten Staubkorn und muß neu booten, und das merkt man schon im Fahrverhalten.

    Die rückwärtigen Laternen-Gehäuse habe ich beibehalten, nur die blinden Öffnungen wollte ich abändern. Original. Ausbohren, auf der Innenseite mit Klebeband abkleben, mit weißer Farbe zulaufen lassen, kleines Löchlein rein und mit UV-Kleber auffüllen:

       

    Nun habe ich noch das Gewicht aufgestockt. Ziel dabei: Den Schwerpunkt möglichst zentral zuhalten (man könnte den Kohlenkasten ordentlich verbleien, aber Hecklastigkeit dürfte dem Fahrverhalten nicht helfen). So ist das Gewicht von 83 auf 108g gestiegen, immerhin.

     

    Im rechten Bild ist noch ein Detail erkennbar:

    Damit die hinteren LEDs nicht nach unten abstrahlen mußte dort ein Deckel hinter der Pufferbohle platziert werden. Mit zwei Schrauben abnehmbar, sonst bekommt man den Hut nicht mehr runter.

    So, eine kleine Bastelei. Aber der Kleinkram zog sich doch eine Weile hin. Das Fahrverhalten ist nun ganz gut vorzeigbar.

    Eine Baustelle weniger. Und doch: Über ein neu konstruiertes 64er-Modell würde ich mich doch sehr freuen.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 12. April 2021 um 22:52
    Zitat von mannhaTTen

    Hallo ME,

    wo hast du das kleine Handrad her.

    Bin auf der Suche nach so was.

    mannhaTTen

    Das Handrad gehört in diesem Fall zur Lok, bei offenen Kö's. Kannst du im ersten Bild zum Kö-Thema sehen.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 10. April 2021 um 23:21

    Hallo,

    ich habe mal wieder Neues von der Kö-Baustelle zu berichten.

    Wie versprochen habe ich den unteren Draht für die Kondensatoren noch einmal neu gebogen. Nun geht er sehr dicht über dem Boden entlang, teilweise habe ich den Boden ausgefräst, er ist teilweise etwas dicker.

    Auch habe ich die Motorlitzen bis auf die benötigten Lötfahnen zurückgeschnitten und Lackdraht angelötet. Die Litzen waren einfach nicht zu bändigen. (es kann sein, daß sie in Fotos noch einmal auftauchen).

    Als nächstes ging es mir ums Gewicht, ich wollte 40g Gesamtgewicht erreichen. Mit der oben schon erwähnten Knetmasse aus den Zimo-Schachteln habe ich getestet, wieviel Platz über Motor und Schnecke frei ist (über der Schnecke passen locker 2mm Walzblei rein). Und dann wurde gestopft:

    Und was soll ich sagen - Ziel erreicht: 41g! :ok:

    Allerdings: Die PMT-Kö bringt 79g auf die Waage...

    Die Lok läuft nun also, und das richtig gut. Jetzt geht's an die Kosmetik. Da waren so Löcher in den Pufferplatten, für Kupplungsschächte.

    Die Puffer ließen sich nach einigem Zureden doch abziehen, was die Lackierung stark vereinfachte. Aaaber, ich hab's versaut. Und mußte nochmal, und beim Abbeizen habe ich zwei Pufferhülsen zerwürgt und mußte diese durch Nachrüstpuffer (nun doch mit Abkleben) ersetzen. Wer keine Arbeit hat...

    Naja, ganz sauber sind die Pufferplatten nicht geschliffen. Aber ohne Lupe wird man das kaum sehen.

    Nun noch etwas Feinschliff. Die Druckluftausrüstung habe ich der geschlossenen Kö geraubt (die ist Teilespender für ein weiteres Kö-Projekt). Kondensatoren und Drähte geschwärzt, ein Stück Maschinenstand und Handrad ergänzt, und Erwin - der darf doch nicht fehlen. Ich hätte gerne den Güterboden-Klaus genommen, in seinem markanten Kittel. Den konnte ich nur nicht finden. Aber Erwin kann das auch.

    So, nun würde ich doch gerne mal ein Ründchen drehen, auf den Modulen. Die Lok läuft so schon stabil und ruhig, daß ich mir glatt mal einen kleinen Streckeneinsatz, eine Übergabe bspw. vorstellen könnte, nach Pyrotechnik vielleicht?

  • Baumbau und Modellgebäude!

    • meyer.motzen
    • 10. April 2021 um 22:20

    Hallo Roman!

    Dein Modellbau, den du hier immer wieder zeigst, liegt schon auf sehr hohem Niveau. So etwas sieht man nicht allzu häufig, und erst recht in unserer Spur. Mir ist es ein Vergnügen, immer wieder in die Fotos zu "kriechen" und die Details und Nuancen zu ergründen. Echt toll!

    Deine geplante Anlage, wird die dieses Niveau aufgreifen? Wenn ja, dann solltest du über die Gleiswahl nochmal nachdenken. Denn ich bin mir nicht sicher, ob du dir mit den Industriegleisen auf Dauer einen Gefallen tuen wirst. Es geht dabei nicht nur um die Geometrie, Schwellenlage und so Zeugs. Was bei Detailfotos wohl besonders auffallen dürfte, wäre die Profilhöhe der Schienen. Und da sind die Industriegleise einfach mal hinter dem Mond.

    Die für auch bis in Hauptbahngleisen verwendete S49-Schiene hat eine Profilhöhe von 149mm (TT=1,24), und selbst die für hochbelastete Magistralen verwendete R65-Schiene kommt nur auf 180mm (TT=1,5mm). Diesen Unterschied zum Industriegleis sieht man, in entsprechendem Kontext.

    Du kannst ja testweise mal bspw ein Tilliggleis mit einem deiner Gebäude arrangieren und überprüfen, ob dich das stört.

    Gruß, Thomas

  • der Bulle Industriebahn Oberschöneweide, der alles was bewegt Thread

    • meyer.motzen
    • 8. März 2021 um 16:22

    Hi, die Rangierfunknamen, und die entsprechenden Schilder waren leicht tauschbar. Je nachdem, welche Lok tagesaktuell in dem jeweiligen Plan eingesetzt war, lief diese auch unter dem entsprechenden Funknamen. Und wenn kein Schild verfügbar war, weil es der Kollege vom Vortag irgendwo versiebt hatte, dann ging es auch mal ohne Schild. Oder es wurde ein neues improvisiert.

    Auf diese Schilder solltest du dich also nicht übermäßig fixieren. Auf Dauer kann man sich ein paar Decals machen und auf einen Blechrest kleben (das Schild muß tauschbar bleiben, also nicht direkt auf die Lok bappen).

    Passende Loknummern für die Bullenbahn wirst du in Rummelsburg, bzw. Bw Ostbahnhof finden. Und auf dem Weg bestimmt auch den passenden Funknamen (bei DSO gab es mal ein Thema zu den Funknamen). Die Schöneweider Loks hießen Recke, durchgenummert durch die einzelnen Rangierbereiche, Recke 18 und 19 waren die KWer Loks.

    Link nachgereicht, hoffentlich funktioniert es: DSO-Hifo

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Februar 2021 um 20:02

    Ja nee, eine Entschuldigung ist nicht nötig. Ich habe das geschloßene Führerhaus vermutet. Aber wer weeß, vielleicht hätte es einen geheimen Kniff zusehen gegeben ;-).

    Auf den Motor passt geradeso der Decoder mit seinen 2,7mm, und auch nur zwischen die Klebeflächen der Vorhänge. Die Tantals sind auf der Schmalen noch 3,1mm dick.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Februar 2021 um 16:09
    Zitat von E91-Fan

    Ich hab in der Kö 4 Tantals an dem DH10C dran hängen...

    Davon würde mich ein Foto interessieren, wo bekommt man in der Kö 4 Tantals unter?

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 13. Februar 2021 um 10:53

    Hallo zusammen, weiter geht's.

    Der Motor ist nun eingeklebt und der Decoder provisorisch verdrahtet. Und sie läuft.

    Als nächstes habe ich die Litzen ersetzt, gegen Kupferlackdraht 0,15mm.

    Passprobe:

    Es geht sehr eng zu im Führerhaus. Speziell das Seitenspiel der Hinterachse musste begrenzt werden, damit die Räder nicht gegen den Draht kommen. Die Räder lassen sich (ich habe es einfach probiert) einfach von den Achsen abziehen, und auch wieder aufstecken. Die Achsenden sind gezahnt, aber nur axial. Ich habe zwei Unterlegscheiben 0,3mm gegen das Zahnrad geklebt.

    Und vor der Vorderachse gibt es eine neue Bohrung. Für die Verwendung der NHK werden die Kupplungsschächte wegfallen, die auch das Gehäuse festhalten. Und so braucht's eine neue Gehäusebefestigung mittels Schraube:

    Und man sieht es auch, Hohlräume werden einer nach dem anderen mit Blei gefüllt. Ich konnte das Gewicht bis hierhin immerhin von 30 auf 34g steigern. Vielleicht schaffe ich es noch bis 40g...

    So, und nun mal gucken, ob man was sieht von den Kondensatoren:

    Die Motorlitzen werden sich nicht so einfach verstecken lassen, die sind zickig. Mal sehen. Auch werde ich den unteren Draht zu den Kondensatoren noch mal neu biegen, und dabei dicht über dem Boden entlang. Mit etwas Farbe sollte er dann "verschwinden".

    Und dann sind da noch die Pufferplatten:

    Diese Löcher müssen natürlich weg.

    Es gibt also noch zutun...

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 12. Februar 2021 um 23:42
    Zitat von Toni

    Ich frage mich nur, warum dafür zumeist immer nur die doch recht teuren Tantalkondensatoren hergenommen werden,...

    Hallo Toni, ich bin halt kein Elektroniker. Deine Verlinkung werde ich auf jeden Fall mal probieren. Eine Platine dazu würde den Drahtverhau in der Lok sicher vereinfachen, aber interessant ist es auf jeden Fall.

    Was die Schleiferproblematik angeht bin ich mir nicht so sicher.

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 10. Februar 2021 um 00:28

    Ja, in etwa. Das "Blech" dürfte gern über die ganze Breite des Schotterbettes gehen, oder auch etwas ums Eck, das Schotterbett einbetten sozusagen. Denn wenn im Laufe der Zeit an der Brücke der Schotter runter rieselt, könnte das lange Gesichter geben. ;)

    Nee, passt schon.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 10. Februar 2021 um 00:07

    Hallo!

    Kleine Loks sind niedlich. Wenn man Technik unterbringen will wird es aber schnell spukig.

    Der Decoder geht noch, er kommt auf den Motor:

    (hier noch analog) Unter das Führerhausdach passt sogar ein Zimo Mx622, die dünne Schaumstoffbeklebung muß oben drauf aber weg, damit der Hut wieder richtig drauf passt. Es geht also um Zehntel. Der Mx616 wäre noch einmal kleiner. Andere Decoderanbieter werden sicher auch hübsche Töchter haben. :nix:

    So, nun war da aber der Wunsch nach Pufferspeicher. Es soll die Fischer-Ladeschaltung mit zwei Tantalkondensatoren sein. Natürlich müssen die Kondensatoren extra positioniert werden, nicht auf die Platine löten. Ich habe zwei Plätzchen links und rechts im Führerhaus, jeweils unter den Seitenfenstern gefunden. Die Tantals passen genau dorthin, so daß sie von außen nicht zusehen sein werden. Den Beweis muß ich erstmal noch schuldig bleiben. Damit sie dort bleiben habe ich als Träger einen Kupferlackdraht mit 0,4mm verwendet.

    Der untere Draht geht locker durch den Rahmen, nicht geklebt, der obere läuft seitlich unterm Motor nach vorn und dort über die Schnecke auf die andere Seite. Das Konstrukt sitzt lose und lässt sich hochklappen.

    Der Raum unter dem Motor wird planiert, die Schraube und die Halter für den Motorbügel kommen weg. Dann liegt unter dem Motor die in den Abmessungen reduzierte Ladeschaltung, und ein Stück Blei.

    Der Motor wird, wenn alles passt, eingeklebt.

    Zimo liefert seine Decoder in sehr nützlichen Kunststoffschachteln, die Decoder darin werden oft mit einer "Klebe-Knete" fixiert. Diese Klebeknete fixiert bald die Ladeplatine, und auch den Decoder auf dem Motor.

    Noch schnell eine Passprobe:

    Yeah!

    Bald geht's weiter.

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 29. Januar 2021 um 23:11

    Jaja, die Trennung liegt direkt an der Brücke, damit alle Schwellen geschottert werden können. Die Betonfläche liegt beim Vorbild etwas tiefer, damit dort unter den Schwellen das Schotterbett hinpasst. Aber das sieht man dann ja nicht mehr. Du kannst die Schwellen aber auch auf den Beton schrauben, mit Winkeleisen (wenn es sein muss).

    (vermaledeite Rechtschreibkorrektur!)

  • Modulanlage von Kohlenkulli

    • meyer.motzen
    • 29. Januar 2021 um 22:51

    Hallo Ralf, deine Anlage gefällt mir!

    Auf der Brücke soll kein Schotter liegen? Dann zieht man als Trennung auf dem Brückenpfeiler eine Wand hoch bis unter die Schienen, gemauert, in Beton gegossen oder aus Blech.

  • MMs Modellbahnabenteuer

    • meyer.motzen
    • 29. Dezember 2020 um 17:05

    Hallo!

    Neues Thema: Kö - Kleinlok, ölbetrieben.

    Arnold hat gerade seine neue Kö mit offenem Führerhaus ausgeliefert.

    dsc02363bejkhn.jpg

    Mit dem Ziel der Digitalisierung habe ich mal ein Experiment durchgeführt. Es ging darum herauszufinden, wie groß ein möglicher Pufferkondensator für den kleinen Töffel sein müsste um eine Wirkung haben zukönnen. Der Platz ist ja nicht unendlich.

    Der Versuchsaufbau besteht aus einem Bettungsgleiskreis, der aufgetrennt wurde. An einem Ende habe ich einseitig einen Gleisverbinder entfernt, dort wo der Stift liegt. Ab dort beginnt der stromlose "Auslauf".

    dsc02367bk1jhi.jpg

    dsc02368bcakux.jpg

    Vorher nochmal Schienen und Lok putzen und einlaufen lassen.

    Und nun geht es los:

    Zuerst wird die Lok im "Werkszustand", also analog getestet, und ohne Gehäuse. Die Lok kommt mit Trafo-Vollanschlag (Mehano-Regler aus einer Startpackung) auf die Trennstelle zu geflogen.

    Und steht, fast schlagartig:

    dsc02370b84k1r.jpg

    Nun wird schrittweise nachgerüstet. Zuerst wird ein Zimo Mx622 eingesetzt, und getestet. Dann kommt die Fischer-Ladeschaltung dazu, zuerst mit einem Tantal 220µF, dann mit zweien 440µF, und schließlich habe ich alle 5 Plätze der Platine bestückt - 1100µF. Und es wird jeweils die Auslaufstrecke gemessen. Dabei habe sich folgende Werte ergeben:

    Analog - 21mm

    Mx622 - 11mm

    Mx622, 220µF - 21mm

    Mx622, 440µF - 33mm

    Mx622, 1100µF - 75mm

    Ich habe jeweils fünf Testfahrten gemacht und gemittelt, es gibt teilweise deutliche Streuungen.

    dsc02379b20jek.jpg

    Auswertung:

    Die Streuung der fünf Testfahrten liegt gerade bei den ersten beiden Stufen (ohne Pufferung) besonders hoch. Durch die Kontaktunsicherheit kommt die Fuhre, mal so - mal so, nicht richtig in Schwung. Der Auslauf mit Decoder ohne Pufferung dürfte wohl dadurch so niedrig liegen. Schon mit 220µF läuft die Lok deutlich runder und stabiler, und kommt wohl dadurch recht stabil auf den Maximalwert der Analog-Testfahrt. Mit mehr Kapazität nimmt der Auslauf zu, das ist wenig überraschend.

    Beim Hinundherfahren auf dem Testkreis hat sich schon ein 220er-Tantal sehr angenehm bemerkbar gemacht. Die Lok läuft nun viel weicher und sicherer, lässt sich weit herunterregeln, hat aber noch öfter Schwierigkeiten, wieder anzufahren. Mit zwei 220er-Tantals geht auch das Anfahren viel besser.

    Meine Empfehlung für die kleine Lok liegt bei 2x220µF .

    Nun müssen die nur noch untergebracht werden. Das ist dann der nächste Schritt.

  • Maßstabtreue? Wie treu sollte man bleiben?

    • meyer.motzen
    • 29. Dezember 2020 um 16:24

    Hallo Norbert!

    Die Anlage soll ja, so habe ich es verstanden, die beiden Enkel ans Thema heranführen. Den Opa vielleicht auch etwas ;-). Damit die beiden Enkel gleichzeitig kreiseln können, wäre es besser, zwei sich nicht kreuzende Gleiskreise zuhaben. Ich kenne das Gleissystem nicht, vielleicht lässt sich die rechte Bahnhofsseite noch entsprechend umbauen?

  • Maßstabtreue? Wie treu sollte man bleiben?

    • meyer.motzen
    • 28. Dezember 2020 um 01:42

    Hallo Norbert,

    Deine Frage würde ich unter dem Begriff Vorbildtreue sehen. Maßstabstreue wäre was anderes ( manchmal entscheidet sich an der Überschrift, ob man in ein Thema überhaupt rein sieht).

    Zur Frage: Gleisbildpulte sind eine gute Lösung, aber nicht die einzige. Im Vorbild hatte man über Jahrzehnte alle "Knöpfe"(Hebel) in einer Reihe, und das ging auch. Ziemlich gut sogar. Nach etwas Eingewöhnung kennt man jede Weiche beim Namen, auch aus dem Schlaf. Zur Erleichterung lassen sich die einzelnen Elemente thematisch ordnen. Bspw. in der Reihe zuerst alle Weichen des einen Bahnhofskopfes, dann die der anderen Seite, dann der nächste Bahnhof. Man könnte die zugehörigen Signale darüber in einer 2. Reihe anordnen. Auch mit den Nummern könnte man Übersichtlichkeit schaffen: z.b. die 10er für Bhf 1, und die 20er für Bhf 2...

    Wie auch immer. Es lohnt sich auf jeden Fall, etwas drauf herumzudenken, wie man sich bettet so liegt man.

    Die Fähnchen neben den Weichen würden dich nicht stören? Wenn, dann solltest du sie entfernbar gestalten. Sozusagen nur für Ausbildung/Eingewöhnung.

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  6. TT-Stephan hat eine Antwort im Thema NOCH Figuren , unbemalt verfasst.

    TT-Stephan
    30. März 2026 um 18:43
  7. LausiTTzer hat eine Antwort im Thema
    • Termine
    Stammtisch Guben - 18. April 2026 verfasst.

    LausiTTzer
    30. März 2026 um 16:50
  8. jakschu hat eine Antwort im Thema
    • Termine
    Stammtisch Guben - 18. April 2026 verfasst.

    jakschu
    30. März 2026 um 16:30
  9. Hotzenplotz68 hat eine Antwort im Thema NOCH Figuren , unbemalt verfasst.

    Hotzenplotz68
    30. März 2026 um 09:55
  10. TT-Stephan hat eine Antwort im Thema NOCH Figuren , unbemalt verfasst.

    TT-Stephan
    30. März 2026 um 00:32
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