Beiträge von WvR

    Die Radsätze aller Hersteller sind nach meinen Erfahrungen von schwankender Qualität. Da sparen die chinesischen Zulieferer gerne dran. Die Dinger sind halt nicht vergleichbar mit Qualitätsprodukten aus dem Hause Modmüller. Da aber kaum noch jemand für Made in Germany bezahlen will, müssen wir uns damit abfinden, hin und wieder mal eine Achse auszutauschen.

    Wolfgang

    Die Renaissance der Dampfer ist schon bemerkenswert. Den Anfang machte Piko mit der G7, und nun folgen die BR 94 von Kühn und die G8 von Hädl. Und zudem pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass auch aus Sebnitz im nächsten Jahr etwas "Schwarzes" kommt. Was ist los? Gab es eine Marktumfrage mit einem eindeutigen Votum pro "schwarz"? Oder war der Absatz der G7 so überwältigend, das jetzt alle auf den fahrenden Zug aufspringen und ein Stück vom Kuchen abhaben wollen? Schön wäre es, wenn bei diesem zweiten Frühling die Altlasten, wie z. B. die BR 01, ein zeitgemäßes Gehäuse bekämen.

    Wolfgang

    @Karlsson71

    Hallo Tom,

    nachdem die Causa "Piko" ausführlich abgehandelt worden ist, möchte ich auf deine ursprüngliche Frage

    "Hat jemand trotzdem irgendwelche Erfahrungen mit passenden Sounddecodern für die diversen Loks ? von Kuehn?

    eingehen.

    Ich habe vor längerer Zeit in einer Hercules - ER20 - von Kühn einen Sounddekoder von CT-Elektronik (http://www.tran.at/) eingebaut, und zwar den SL75. Das passende Soundprojekt dazu stammt von der ÖBB 2016. Der Einbau war ziemlich simpel. Der Dekoder wird auf die Platine obenauf gepackt, der Lautsprecher kommt in den Tank. Wenn ich mich richtig erinnere musste an der Schallkapsel etwas Material abgeschliffen werden. Für die beiden LS-Kabel muss man außen am Motorblock einen ganz dünnen Steg feilen, damit das Gehäuse wieder saugend darüber passt. Aber das ist wirklich easy. Der Sound ist richtig kernig, volle Lautstärke in der Wohnung hat u.U. familiäre Konflikte zur Folge;).

    Wolfgang

    Also ich habe schon selber Loks vertont, aber nach dem Öffnen der V60 von Kühn habe ich das Kapital für mich als nicht machbar eingestuft. Gottseitdank haben wir hier in NRW unseren TT-Ingo aus dem dunkelblauen Forum. Der bietet die diversen Ausführungen der V60 mit Sound an und baut auch Kundenmodelle um. Aber wegen der Komplexität des Umbaues wird das nicht ganz billig. Weitere Infos siehe hier:

    https://www.shop.sd-modell.de/index.php?page=categorie&cat=111

    Die Kosten für einen individuellen Umbau muss man per Email erfragen. Auf dem letzten Modultreffen in Krefeld hatte Ingo eine umgebaute Lok dabei und die machte schon richtig was her. Da er den Umbau als Nebenjob betreibt, muss man sich auf längere Lieferzeiten einstellen. Das kann auch schon mal drei Monate dauern.

    Hier gibt es übrigens ein Filmchen mit der V60:

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    Wolfgang

    Es ist toll, wenn man so viel Platz hat, um eine Anlage zu bauen. Schöne lange Züge auf langen Strecken zu beobachten, hat etwas für sich. Die Idee ist also gut. Aber die Art und Ausführung der Anlage erinnert mich eher an die Eisenbahnanlagen, die in meiner Kindheit in den Kaufhäusern um Weihnachten herum aufgebaut wurden. Einmal auf 5 Meter Länge von den Alpen bis ans Meer. Nur, diese Kindheit liegt in meinem Fall schon sechs Jahrzehnte zurück. Seitdem hat sich in Sachen Modelleisenbahn unendlich viel getan. Es sind inzwischen von den verschiedensten Autoren mindestens hundert Regalmeter Anlagenvorschläge geschrieben worden, in denen Vorschläge für halbwegs vorbildorientierte Anlagen vorgestellt wurden. Auch in der der DDR, z.B. 1973 von Günter Fromm . In jeder halbwegs gut sortierten Stadtbücherei findet man heutzutage ein Dutzend Bücher, in denen solche Anlage beschrieben werden. Ich würde mich erst einmal orientieren und dann vor allen Dingen diese entsetzlichen Hohlprofil-Gleise aussortieren. Die sind seit Mitte der 60er Jahre auch in der Spurweite TT (siehe Rokal) nicht mehr state of the art.

    Wolfgang

    Henning hat vor 2-3 Jahren noch die BR 250 mit eigenem Sound umgebaut. Zwar nimmt er im Moment keine neuen Aufträge mehr an, aber wenn man dort einen Dekoder mit hauseigenen Sound kauft, bekommt man sicher die entsprechenden Umbautipps.

    Wolfgang

    Hallo René,

    da muss ich dir leider wiedersprechen. ;) Es ist alles kompatibel, wenn man die nötigen Übergangsmodule hat.

    Wenn ich mich noch richtig an die Ausstellung in Dortmund erinnere, gilt es da noch den Höhenunterschied von 30 cm zu überwinden. Alternativ könnten wir FKTT-ler natürlich noch die Beine absägen. :weg:

    Wolfgang

    PS: Oldesloe werde ich mir auch mal vormerken. Das könnte ich gut mit eine Verwandtenbesuch in Lübeck verbinden.

    Die besten Kurzkupplungen sind meiner Meinung nach immer noch die Profikupplungen von Fleischmann. Sie kuppeln gut, die Waggons lassen sich vorentkuppelt schieben und jederzeit aus dem Zugverband herausheben. Ich habe vor ein paar Tagen an einem Modultreffen teilgenommen und geflucht, wenn ein entgleister Waggon herausgenommen werden musste. Da helfen dann auch die Rührstäbchen mit Neodymmagneten oder zurechtgebogene Eislöffelchen nicht mehr wirklich.

    Die N-Kupplungen sind im Prinzip sehr gut, aber bei einem höherem Zuggewicht infolge vieler angehängter Waggons kommt es zu Trennungen. Vielleicht klappt das mit den verkürzten Kupplungschaft besser.

    Wolfgang

    Es ist durchaus verständlich, wenn manche über die Politik Frust schieben und ihn sich von der Seele schreiben wollen, aber vielleicht sollte man in diesem Hobbyforum etwas zurückhaltend sein. Sonst artet das schnell wie im dunkelblauen Forum aus, das mitunter eher einem Echoraum als einer Modellbahnplattform ähnelt.

    Jeder der sich betroffen fühlt, sollte seinen direkt gewählten örtlichen Bundestagsabgeordneten anschreiben und auf die grotesken Auswirkungen einer vermutlich gut gemeinten Vorschrift hinweisen. Wenn viele das machen, bringt es vielleicht etwas. Aber hier im Forum ist es leider verschwendete Zeit.

    Wolfgang

    Moin Daniel

    Weißt Du eventuell sogar, wer die gebaut hat?

    Mir war dies bisher nicht bekannt, dass es schon ein TT Modell davon gab.

    Womöglich "schwirren" davon ja auch irgendwo Bilder davon im Netz herum, wo man mal was abkupfern könnte...

    Bei http://www.abvv.de findet man dazu folgenden Eintrag:

    BR 66, Personenzugtenderlok 1'C2' - DR III Klose 1 093 110

    BR 66, Personenzugtenderlok - DR III Klose 1 093 111

    BR 66, Personenzugtenderlok ' - DB III Klose 1 093 112

    Ich denke mal, dass Hr. Klose auf irgendeiner TT-Messe das Modell präsentiert hat. Und ganz sicher wurde das auch in irgendeinem Messebericht des TT-Kurier mit Foto veröffentlicht. Jetzt müsste sich nur noch jemand die Mühe machen und das Archiv durchblättern. :weg:

    Wolfgang

    PS: Vielleicht hat die Fa. Schirmer noch Bildmaterial, weil die doch offensichtlich Formen etc. von Hr. Klose übernommen hat.

    Das sieht ja richtig lecker aus. Obwohl von Hause aus Rheinländer mit jahrhundertealten Wurzeln, so habe ich mir doch vor einigen Jahren eine DR 65 mit dem Hintergedanken eines Umbaues gekauft. Nachdem aber alle Experten das als unmögliches Unterfangen bezeichneten, habe ich dann davon abgesehen. Darum bin ich jetzt sehr gespannt, wie das Experiment weitergeht und drücke die Daumen.

    Wolfgang

    Wenn du Analog-Bahner bist und mehr als eine Lok aufs Gleis setzen willst, musst du in der Tat jedes Bahnhof- oder Abstellgleis elektrisch vom Rest der Anlage trennen. Egal ob mit Unterbrechergleis, Isolierschienenverbinder oder durch simples Durchtrennen eines vorhandenen Gleisprofils. Natürlich muss dann dieser getrennte Abschnitt per Schalter separat mit Strom versorgt werden, damit du bei Bedarf die dort stehende Lok wieder in Betrieb nehmen kannst. Besorge dir am besten vom Verlag Feuereißen das Anleitungsheft "Elektrik für Einsteiger". So habe ich das auch mal vor Jahrzehnten als Neuling gemacht.

    Wolfgang

    An Teleskoptischbeinen habe ich auch mal vor langer Zeit gedacht, aber im Baumarkt gab und gibt es so etwas nur bis 110 cm Höhe. Und das ist für FKTT-Moduler zu niedrig. Kommt hinzu, dass die Dinger sehr schwer sind. Lustiger war da eine Lösung von tschechischen Modulfreunden. Die hatten ausziehbare Besenstiele genommen und Halterungen dazu gebastelt. Aber alles in allem finde ich doch die Halterungen von RBS am praktischsten. Da kann man je nach Gusto Holz- oder Alubeine in beliebiger Höhe einsetzen.
    Ideal wären natürlich verstellbare und abklappbare Alu-Beine, ähnlich wie die ausziehbaren Alustützen von Womo-Markisen. Die würden dann bei bei Nichtgebrauch im Modulkasten verschwinden und könnten niemals mehr bei Modultreffen vergessen werden. Aber davon werde ich wohl weiterhin nur träumen können.

    Wolfgang

    Obwohl die Rekos für mich als DBler natürlich außer Diskussion stehen, so habe ich mir mal im Vorfeld die dazu lieferbaren Beleuchtungsplatinen auf der PIKO-Website angesehen. Sie sind nicht ganz billig, aber in keinster Weise mit der Uralttechnik von BTTB zu vergleichen. Das was heute geliefert wird, ist state of the art, wobei natürlich der Funktionsumfang vermutlich nur mit einem Funktionsdekoder voll genutzt werden. Vielleicht sollte man erst einmal abwarten, bis die Wagen im Einsatz sind und jemand die Beleuchtung nachrüstet. Das mit den alten Bügelkupplungen sollte Piko allerdings schleunigst ändern. Es gibt ganz sicher noch TT-Bahner, die damit fahren, aber es dürfte sich eher um eine Minderheit handeln.

    Ich würde mir wünschen, dass PIKO die Umbau-Vierachser der DB bringt und damit eine wichtige Lücke für uns DBler schließt.

    Wolfgang

    Zitat von E91-Fan

    .... Pehobuchsen mit Draht kosten ordentlich Aufgeld für so einen Wagen.

    4 Stück kosten bei Hr. Horn 2,70 €. Von ordentlichen Aufgeld würde ich da nicht sprechen. Unabhängig davon ist es natürlich ein ziemlicher faux pax von Piko.

    Wolfgang

    Hallo Sven,

    klasse Vorbildfotos, die kommen wie gerufen. Ich baue nämlich an einem ganz kleinen Bahnhof mit nur 30 cm Tiefe auf Basis der Casani-Malgründe. Motiv ist die späte Epoche IV,also unmittelbar vor Mora C. Mein Gleisbild ist allerdings viel spartanischer. Wenn die Gleise verlegt sind, werde ich in einem separaten Thread einen ersten Bericht einstellen.

    Wolfgang

    Ich würde an deiner Stelle den Motor für die Piko-Lok verkaufen und bei SB-Modellbau einen passenden Motor für die 143 kaufen. Ist zwar mit 90 € nicht gerade umsonst, aber in Anbetracht der sonst notwendigen Fräsarbeiten und der Änderung der Kardanwellen nach meinen Erfahrungen die effektivere Lösung.

    Wolfgang

    Ich habe Ende 1992, also noch zu Zeiten der Berliner TT-Bahnen Zeuke GmbH in Berlin Gleise von Pilz gekauft, die bereits Profile von 2,07 mm Höhe hatten, aber deren Gleisfuß und -kopf geringfügig breiter waren, als die heutigen Gleise. Nach Rückkehr gab es bei uns im Westen aber schon Gleise in der jetzigen Ausführung. Man merkte das sehr deutlich daran, dass die Schienenverbinder der neuen Gleise nur sehr schwer mit den in Berlin gekauften Gleisen zu verbinden waren. Irgendwann habe ich die alten Dinger entsorgt, weil das Gewürge einfach nur nervte.

    Wolfgang

    Zitat von KFörde

    ...hat wohl einer einen guten Einkaufstipp für einen TT-Händler, der durchaus auch bereits nicht mehr in der Herstellung befindliche Modelle führt?..

    In Schleswig-Holstein würde ich mir keine Hoffnung machen, bei einem regulären Moba-Händler Auslaufartikel von Tillig zu bekommen. Die fühlen erfahrungsgemäß nur aktuelle Bestellware. Allenfalls bei Börsen kann man schon mal etwas abgreifen. Bei Ebay hingegen sind die Chancen für die von dir gesuchten DB-Waggons schon besser, weil die nicht "gehen". Da brauchst du aber u.U. etwas Geduld. Mal kommt monatelang nichts, aber auf einmal hat man die breite Auswahl. Ich würde auch mal regelmäßig im TT-Board unter "Markt" die Szene beobachten. In diesem Jahr hatte ich gleich zweimal das Glück, längst ausgelaufene Artikel zu einem annehmbaren Preis zu erstehen.

    Wolfgang