Gleisplanung mit SCARM

  • Hallo zusammen,


    habe mir Heute das so allseits angepriesene Gleisplanungsprogramm SCARM heruntergeladen und installiert.

    Seit nunmehr fast 3 Stunden versuche ich mich nun an der Planung meiner neuen Anlage, scheitere aber schon an der Erstellung der Grundfläche :wand: . Entweder ich bin wirklich zu blöd dazu (mit Computertechnik hab ich's eh nicht so :48: ) , oder ich mache einen elementaren Fehler (hab gerade 200 Puls :evil: ). Das Programm wird als Freeware angeboten, ich habe aber irgendwo, irgendwas von Lizenzerwerb gelesen :700: . Ich sehe aber nicht ein, für eine einmalige Anlagenplanung Geld auszugeben :nee: . Das arbeiten mit diesem Programm finde ich übrigens alles andere als einfach. Vielleicht kann mir ja Jemand einen Rat geben oder mir auf irgendeine Art helfen.

    Vielen Dank vorab.

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • Ich würde raten zu WinTrack, aber das kostet auch etwas.

    Scarm ist seit ca. 2 Jahren keine Freeware mehr. Im freien sind eine gewisse Anzahl Gleise, bei deinem Wunachplan nicht mehr machbar.

    Soll heißen entweder Geld in die Hand nehmen, richtig planen und somit beim Einkauf des Gleismateriales wieder einsparen, oder per Bleistift, Lineal und Papier, grob aufzeichnen und beim Gleismaterial so manch ein Gleis umsonst oder doppelt kaufen.

    Kommt aus meiner Sicht auf die gleichen Kosten hinaus.

    Gruß Uwe

    Dieser Beitrag ist als User geschrieben und spiegelt eine rein persönliche Meinung wieder.
    Beiträge zur Moderation und/oder administrative Einträge werden entsprechend gekennzeichnet.


    Digikeijs DR5000,

    Roco-WLAN-Maus, Multimaus, Fredl für Digitalfahrten, Z21-App auf Tablet für Stellwerk,

    Heißwolf RS2000 für Analog fahren

  • Oder... jedes vorrausichtlich benötigte Gleis einmal kaufen(bzw. bereits vorhandenes nutzen), auf den Scanner legen, 1zu1 einscannen und hernach mit den ausgedruckten und zurecht geschnippelten Papiergleisen quasi in "1 zu 1" arbeiten...

    Dat kost och fast gar nüscht, außer etwas Zeit für die Schnippelarbeit und ein klein wenig Zahlungsmittel für je eines der Gleisstücken, die ja eh am Ende verbaut werden dürften... von daher...

    Zumindest ist es etwas genauer als die Bleistiftzeichnung in "1zu1" Größe.

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

  • Ich habe Scarm als freeware seit ca. 10 Jahren auf dem PC. Es ist mit den Jahren immer besser geworden und eigentlich recht simpel zu handhaben. Dazu gibt es unter Hilfe eine ausführliche Dokumentation. Am besten scrollst du mal dort ganz nach unten und klickst auf "womit soll ich anfangen". Es erscheint ein kleines Fenster mit einem Filmchen, in dem mit der Schritt-für-Schritt-Methode alles genau erläutert wird.

    Computerkenntnisse sind heutzutage für Scarm nicht mehr erforderlich. Nur die Planung von Gebäuden ist etwas aufwändiger, weil es dafür keine Bibliothek gibt. Man muss die Gebäude schon selber stricken. Andererseits gibt es zig-tausende Benutzer, die damit klar kommen. Auch im dunkelblauen Forum arbeiten damit sehr, sehr viele User. Die Freeware reicht für kleinere bis mittlere Anlagen völlig aus. Und das Beste ist, dass man nach erfolgter Planung sich auch in der kostenlosen Version alles in 3-D anzeigen lassen kann.


    Wolfgang

  • Oh, ich habe nicht geschrieben, dass Scarm schlecht sei, aber, ich zitiere mal von deren Webseite:

    Zitat

    Die lizenzierte Version verfügt über mehrere wichtige Funktionen, die in der Freeware-Version nicht verfügbar sind, z. B. den erweiterten 3D-Anzeigemodus mit verschiedenen benutzerdefinierten Optionen, neue automatische Funktionen wie die vollautomatische Ausdruckfunktion in voller Größe (1: 1) und mehrere weitere Verbesserungen.

    Gerade der Ausdruck in 1:1 ist ein Feature, welches ich in den letzten Jahren sehr oft benutzt habe, allerdings in WinTrack. Sehr hilfreich bei Nutzung von Flexgleis und größeren Radien wie 396 mm, wenn der Platz nicht vorhanden ist um einen großen Zirkel nutzen zu können.

    Oder... jedes vorrausichtlich benötigte Gleis einmal kaufen(bzw. bereits vorhandenes nutzen), auf den Scanner legen, 1zu1 einscannen und hernach mit den ausgedruckten und zurecht geschnippelten Papiergleisen quasi in "1 zu 1" arbeiten...

    statt des Gleises dann eher nur die Schwellenbänder, damit kann dann wenigstens auch später auch gleich gebaut werden und bei Nutzung von dem 1 m langen Gleisprofil, senkt sich die Anzahl der Gleisübergänge um ein vielfaches.

    Kostengünstiger ist es außerdem noch.


    Fazit 39,90 USD (32,82 Eur) sind mit Sicherheit kein rausgeschmissenes Geld. Ist ja gerade einmal ein kleiner Wagon, im Gegenwert zum Nutzen der Software.

    Gruß Uwe

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  • Das Programm wird als Freeware angeboten, ich habe aber irgendwo, irgendwas von Lizenzerwerb gelesen

    Ja. Früher war es tatsächlich komplett Freeware, mittlerweile wird aber ein - sehr überschaubarer Beitrag - für die volle Funktionalität verlangt. Ein Programmierer lebt auch nicht von Luft ;)
    Und ehe ich stundenlang irgendwelche Gleisstücke scanne und dupliziere zum Auslegen, verbringe die Zeit sinnvoller mit der Planung am PC. Das wird aich genauer!


    Das Programm ist sein Geld wert. Das mit der Grundfläche muss auch nicht zwingend sein, während der Planung zeigt er dir eh den verbrauchten Platz an, da merkst du dann schon, wo du "abspecken" musst.

    Zudem gibt es zum Testen und Kucken Dutzende fertige Pläne ... viel Spaß

    Kein Backup, kein Mitleid!

  • Hallo,


    und erstmal vielen Dank an euch, für die Ratschläge :verneig: . Ich werde sehen, wie und was ich davon umsetze :700: .


    @ Taunusbahner, dass du das lustig findest, habe ich erwartet, nehme es dir aber nicht übel ;) .

    ...neTTe Grüße vom Jens, bekennender Reichsbahner...

  • statt des Gleises dann eher nur die Schwellenbänder, damit kann dann wenigstens auch später auch gleich gebaut werden und bei Nutzung von dem 1 m langen Gleisprofil, senkt sich die Anzahl der Gleisübergänge um ein vielfaches.

    Kostengünstiger ist es außerdem noch.

    Das ist dann natürlich die absolute "Low-Cost-Variante" :ok: bezüglich der dafür zu beschaffenden Hardware...

    NeTTe Grüße vom Toni
    Mitglied der IG - Car System und RC in TT


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

  • Servus zusammen,


    Für lange Geraden ist m.E. die Variante mit den Schwellenbindern und Schienenprofilen - wie Tillig sie auch anbietet - durchaus O.K. Bei Kurven - insbesondere längeren - rate ich davon eher ab. Da ist die Spannung der Schienenprofile dann doch recht groß.


    Kuehn bietet keine einzelnen Schwellenbänder und Schienenprofile an.


    Ciao, Frank