Hallo,
ich bin seit heute neu in diesem Forum und möchte mich daher kurz vorstellen. Mein Name ist Thomas, ich bin 48 Jahre alt und wohne im nördlichen Saarland. Mit der Modelleisenbahn bin ich seit meiner frühesten Kindheit vertraut. Früher als Kind mit der üblichen Märklin Modelleisenbahn mit den Metallgleisen.
Dann habe ich im Jahr 1994 mit der Modellbahn wieder angefangen und zwar mit einer Modellbahn in der Spur N von Fleischmann. Gefahren habe ich aber am Schluss Loks und Waggons von allen Herstellern in der Spurweite N. Aber die Fleischmannqualität gefiel mir am besten. Die Preise von Roco waren dagegen wirtschaftlich attraktiver.
Im Jahr 2002 habe ich mein gesamtes N-Bahnmaterial verkauft und den damit erzielten Erlös in den Kauf einer H0 Eisenbahn von Roco investiert. Von Roco deswegen, weil ich mich für deren Digitalsystem entschieden hatte, da es einfach und günstig war. Die Weichen etc. dagegen blieben analog.
Durch meinen Schwiegervater aus Sachsen-Anhalt war ich seit 1990 mit der Spurweite TT bestens vertraut, von der ich bis dahin aber nichts gehört hatte. Das Angebot und die Qualität haben mich seinerzeit aber noch nicht überzeugt. Das hat sich im Laufe der Jahre dann aber geändert. Vor allem, als ich die ersten Loks von Kühn sah und deren attraktive Preise. Da kam bei mir erstmals der Gedanke auf, auch einmal eine TT-Bahn besitzen zu wollen.
2010 habe ich alles verkauft, was ich in H0 hatte, weil ich es leid war, dass nach drei Meter H0-Gerade schon eine Kurve kam und sich somit bei dem mir zur Verfügung stehendem Raum kein vorbildgerechter Gleisplan verwirklichen ließ. Und N war mir zu unsicher, was das Fahrverhalten der Loks betrifft. Bei einer Langsamfahrt über eine Weichenstraße blieb die Lok immer irgendwo stehen, weil sie keinen Strom mehr bekam. Das war bei H0 anders und laut Bekunden meines Schwiegervaters bei TT auch. Ich konnte es ja auch bei ihm auf der Anlage selbst verfolgen.
Fast vier lange Jahre bin ich dann ohne Modellbahn durchs Leben gegangen. Und die Modellbahn hat mir gewaltig gefehlt.
Im Oktober 2013 habe ich nach langer Zeit mal wieder eine Modellbahnausstellung besucht. Nichts Großes, aber der Funke hat dennoch gereicht, die klimmende Glut in mir wieder zu einem lodernden Feuer zu entfachen. Und nun musste es TT sein. Da ich im Südwesten Deutschlands wohne, gibt es bei uns keine Händler mit einem TT-Angebot. Also bin ich bei allen meinen Käufen und Planungen auf das Internet angewiesen, mit Ausnahme der Materialien, die universell einsetzbar sind. Und vor allem musste meine TT-Bahn digital sein. Diesmal aber vollständig digital. Die Weichen, die Signale und die Steuerung. Und seit vergangener Woche bin ich nun stolzer Besitzer einer nagelneuen ESU Ecos 50200. Und trotz der Lektüre über digitale Modelleisenbahntechnik und der Bedienungsanleitung der Ecos sind viele Fragen geblieben, die ich hoffe, sie hier in diesem Forum gemeinsam mit euch klären zu können. Die Ecos blieb bisher noch unbenutzt, wenn man von einem einmaligen Einschalten ohne Anlagenverbindung absieht.
Und damit komme ich auch schon zum ersten, großen Problem: Wie beinflusse ich durch die mit digitalen Magnetartikel geschalteten Lichtsignale (mit LED's) die Züge? Das Thema Zugbeeinflussung kommt in der Bedienungsanleitung der Ecos nur bei der Pendelzugsteuerung mit Rückmeldekontakten (s88-Kontakt) vor und es ist kurz erwähnt, wie man durch Verknüpfen von Dekodern eine Bockstellenfunktion einrichten kann, indem der nächste Block freigegeben wird, wenn eine Lok einen s88-Kontakt auslöst. Aber wie genau das gehen soll, sagt dort niemand.
Hat da von euch jemand Erfahrung, weil er die Ecos oder eine sonstige Zentrale bei seiner digitalen TT-Bahn einsetzt?
Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon jetzt im Voraus.
Viele Grüße aus dem Saarland
Thomas