Unfug aus der Thüringer Platinenschmiede

  • Vorwort


    In den 1990ern experimentierte ich mit einer Zugdauerbeleuchtung auf NF- Basis. Da hatte das große „C“-Kaufhaus etwas im Angebot. Als Leuchtmittel verwendete ich Kleinstglühlampen mit 1,2 Volt Spannung,

    die waren damals in den Digitaluhren verbaut, aber im Dauerbetrieb sank die Lebenserwartung auf wenige Stunden. Nur eine BTTB-BR 35 brachte ich mal auf wechselndes Dreilicht-Spitzenlicht.

    Der Ein-Schalter verschwand unter dem selbst gemachten Kohleberg. Die Richtungsumkehr bewältigte ein Transistor-Flip-Flop mit experimentell ermittelten Widerstandswerten.

    Das waren Zeiten. :heul:


    Aber glücklicherweise kam dann ja Digital.:hurra:


    Auf Grund der Tatsache, dass ich hin und wieder Fragen zu den von mir entworfenen „Elektronikschrott“ tangieren, möchte ich nun einmal einiges dazu vorstellen.:ok:


    Meine Leiterplatten sind einzig und alleine eine Folgeerscheinung des Hobbys Modellbahn und erheben keinen Anspruch auf intelligente Leiterzugführung bzw. Anordnung der Bauteile. Einzig und alleine der Gedanke, den mehr oder weniger gut nachempfundenen Modellen verschiedener Hersteller etwas mehr „Leben“ einzuhauchen, bewegten mich dazu.

    Auch die teilweise Sinnloslogik zu entkernen und möglichst viele Funktionen zuzulassen. :clever:


    Der „Forderungskatalog“ umfasste folgendes: :spock:


    • PluX16 Schnittstelle ohne Verwicklungen
    • Spitzenlicht auf F0 fahrtrichtungsabhängig
    • Rangiersignal
    • Ein-Tasten-Bedienung
    • Schlusslichter auf die Ausgänge FA1 und FA2 (gingen bei Zimo schon damals auf eine Taste, die MX63 und MX64 hatten eine spezielle Einstellung)
    • FA3 und FA4 für weitere Funktionen (SD-Kupplung gab es damals noch nicht, heute für diese reserviert)
    • FA5 – Führerstandbeleuchtung
    • FA6 - Aufblenden
    • Pufferkondensator und Ladeschaltung ala Zimo Betriebsanleitung, wenn Platz vorhanden
    • und SOUND, wenn man will :bhf:


    Das dies teilweise nicht einfach, das heißt: „Plug and Play“ geht, versteht sich fast von selbst. Aber dies möge jeder Leser bitte für sich entscheiden. Es muss auch keine lange Diskussion über dies und/oder jenes geführt werden, denn das, was ich hier jetzt vorstelle ist erledigt, es bleibt so wie es ist. Mir gefällt's bzw. kann damit leben.

    Für denjenigen, welcher sich die Haare dabei rauft kann ich nur folgenden Tipp geben: Wo der Rechner angeht, da geht er auch wieder aus.:door:

    Da bei so mancher Bastelwut auch mal etwas daneben geht, bestelle ich immer in Kleinstserien, ist eh kaum teurer wie ein Einzelstück. Und falls mal etwas übrig bleibt, darf sich der geneigte Leser auch gerne selbst einmal am Lötkolben versuchen.


    Da ich noch nicht alles aus Zeitgründen zeichnerisch umsetzen konnte, darf man auch in Zukunft, so G... will,

    noch gespannt sein.


    Für die teilweise etwas schwammigen Bilder bitte ich um Entschuldigung, die Kamera ist nicht mehr die Jüngste und auch bei ihr lässt die Sehkraft nach.


    Und falls Fragen auftreten sollten, gerne per Konversation.:denk:



    01. Die V60 der DR – der Beginn

    02. Ludmilla von Roco

    03. Desiro von Tillig – BR 642 – Totalrekonstruktion

    04. Der aufgepeppte alte 01er Tenderantrieb

    05. Der gedrehte LVT - BR 172

    06. E18 mit heulenden Fahrmotoren

    07. V75 - nie gesehen und doch liebgewonnen

    08.





    Dann viel Spass beim Lesen

    Mit den besten Grüßen


    Mr.X


    Mein Unfug

    4 Mal editiert, zuletzt von Mr.X () aus folgendem Grund: Inhaltsverzeichnis angepasst

  • 01. Die V60 der DR – der Beginn



    Meine erste V60 von Jatt mit orangen Oberteil und grauem Fahrgestell war in dieser Kombination gar nicht handelsüblich und dazu noch in Ep. III - Beschriftung, wo bei mir doch eigentlich nur die Computernummer angesagt ist. Jahre später war sie das erste Opfer meiner Untaten.

    Die beiden Prototypen entstanden etwas östlich des thüringer Raumes, vielleicht haben sie ja noch einen Wiedererkennungswert, und konnten das Schlusslicht, dank eines Zimo MX 62 separat schalten. Als Highlight sollte die Führerstandsbeleuchtung eingeschaltet werden, wenn beide Rot-Ausgänge gleichzeitig geschaltet werden.


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    Es hat nie richtig funktioniert, so dass die zweite Platine nur experimentell genutzt wurde, die erste war mal eingebaut.


    Kurze Zeit später friemelte ich schon an der Platine für die Ludmilla, aber dazu später. Nachdem das Ludiprojekt stockte nahm ich die Sache mit einer Kurzeinweisung in Target selbst in die Hand.


    So entstand im Östereich-Urlaub eigentlich die erste selbst geschnitzte Platine.

    Aber gut Ding will Weile haben, es dauerte noch ein dreiviertel Jahr bis die weißen LED's durch das grüne Basismaterial überstrahlten, daher die Schwarzfärbung an den Frontseiten.


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    Der aufgestellte Forderungskatalog wurde schon erfüllt, das Rangierlicht konnte wahlweise auf links oder rechts diagonal, jeweils zwei Lampen oder die Kombination zwei und drei Lampen festgelegt werden. Beidseitiges Dreilichtspitzenlicht ist bei der DR-V60 vorbildwidrig, da es für die Spitze nur einen Umschalter gab,

    Vorn - Aus - Hinten.

    Und ganz wichtig: die Ein-Tasten-Bedienung. Rangiersignal hat Vorrang, da geht ein normal eingeschaltetes Spitzen- bzw. Schlusslicht aus, ohne eine weitere Taste drücken zu müssen.

    Aber da ging noch mehr, einige Revisionen sind daher auf dem Rechner verhungert und sind nie fertig geworden.


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    Rev. 4 muss noch mit 25 Volt Kondensatoren bestückt werden, bei der Rev. 6 reichen 16 Volt-Typen dank Spannungsbegrenzung vollkommen aus.


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    Die einbaufertige Platine mit 15 Keramikkondensatoren als Energiepuffer.


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    Über den Sinn und Zweck der auf der Oberseite verbauten Teile darf natürlich spekuliert werden.

  • Die funktioniert bei mir perfekt, auch ohne die Kondensatoren.

    Zu denen aber gleich noch eine Frage, woher beziehst Du diese Keramikkondensatoren?

    Gruß Uwe

    Dieser Beitrag ist als User geschrieben und spiegelt eine rein persönliche Meinung wieder.
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    Roco Z21, Roco-WLAN-Maus, Rocrail

  • Und nun noch einige Bilder im eingebauten Zustand.


    Erwähnenswert wäre noch, das die Platine auf zwei verschiedene Rahmen passt. Auf der Hauptplatine sind

    auch Lötpads an den LED-Positionen der V 60.10 vorhanden, geht auch in dieses Modell. Ebenso kann man,

    unter weglassen von Funktionsausgängen einen MX 623 einsetzen und den entsprechend benötigten Minus

    mit zwei Dioden generieren. Und last but not least die V 60.12 mit den Lichtleitern der V 60.10 ausrüsten.Bild 11.jpg


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    Der Führerstandsdurchblick bleibt natürlich erhalten.

  • Hallo Mr.X,

    das sieht :lupe: alles interessant aus... :spock: aber leider sind das für mich alles böhmische Dörfer. :bhf:


    Wichtig ist, dass es alles funktioniert und ich weiß schon seit der Vorstellung in Zwickau (vor Jahren) dass ich eine Platine für eine V60-Ost benötige. :48:

    Kommt dann nur noch der Einbau dazu. :700::gruebel::nix:

  • 02. Ludmilla von Roco


    Nach dem Einbau der ersten Platine in die V60 sollte auch so etwas ähnliches für die Ludmilla her.

    Das erste handgeritze Urmodell, so um 2007/2008 herum, sah in etwa so aus. Das Schlusslicht sollte separat schaltbar sein und die Möglichkeit bestehen, zwei weitere Funktionsausgänge über Verstärkertransistoren anzuschließen um das Aufblenden des Mittelscheinwerfers darzustellen, natürlich mit der 6poligen Schnittstelle.

    Doch hatte ich ja (noch) keinerlei Ahnung von Leiterplattenherstellung bis ich 2009 jemanden kennenlernte, welcher dies beruflich tagtäglich erledigte.

    Zu dieser Zeit gab es dann auch schon die ersten Decoder mit PluX-Schnittstelle, und dieser jemand pflasterte
    eine PluX 22 auf die Platine. Somit war zumindest ein Teil des obigen Forderungskataloges erfüllt.

    Doch es sollte nochmals gut zwei Jahre dauern bis die ersten beiden Prototypen zu mir fanden. Leider etwas zu lang geraten, so dass die Lichtleiter brachen. Und schon bei ihrem Erscheinen weit hinter den Möglichkeiten der Zeit zurück. Nach den ersten Gehversuchen mit der V60 schob ich mir dann die Platine auf die entsprechenden Masse zurecht und führte auch noch weitere PIN's aus der Schnittstelle heraus. Das man natürlich einen Lautsprecher anschließen und einen Sounddecoder stecken kann versteht sich von selbst.


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    Heute würde natürlich der Rundlautsprecher durch eine Handyquickse ersetzt werden. Es kreiseln auch noch so einige andere Gedanken herum, die eigentlich nur darauf warten in dieses Projekt eingepflegt zu werden.


    Update 04.10.19: Da ich kürzlich danach gefragt wurde habe ich mal die Strickmaschine angeworfen.
                                    Drei links, drei rechts und zweie fallen lassen, oder so ähnlich. Passprobe steht noch aus.


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    Mit den besten Grüßen


    Mr.X


    Mein Unfug

    Einmal editiert, zuletzt von Mr.X () aus folgendem Grund: Kosmetik in der Ansicht

  • Der link zur früheren Leiterplatte funktioniert aber nur, wenn man im tt-board registriert ist.

    Aber sonst ein interessantes Thema.

    Grüße Bernd

    Dies ist keine frühere Platine, sondern bei der Digitalzentrale erhältlich.

    Meine Ur-Platine sah so in etwa aus, mit aufgelöteten bedrahteten Widerständen, um meine Vorstellungen plastisch zu verdeutlichen. Ich habe diese aber irgendwann einmal in den Schrott gegeben ohne sie bildlich festzuhalten, war mir wahrscheinlich selber peinlich.

    Sorry, für den Link, der dient nur zur Veranschaulichung, wer ihn nicht sieht, muss sich auch nicht weiter den Kopf darüber zermardern.

  • Mmhh, siehe oben


    "Das erste handgeritze Urmodell, so um 2007/2008 herum, sah in etwa so aus."


    Deshalb nahm ich an, dass es eine frühere Leiterplatte sei.

    Grüße Bernd

  • 03. Desiro von Tillig – BR 642 – Totalrekonstruktion


    Angeregt durch eine Veröffentlichung in einem anderen Forum habe ich meinen Desiro einer Rekonstruktion unterworfen.

    Nach der Zerlegung und Totalentkernung des Modells nahm ich mir als erstes den Innenraum vor.

    Was mich am meisten störte war dieser Kamelhöcker im Einstiegsraum. Dieser wurde entfernt und durch ein Stückchen Inneneinrichtung des anderen Wagenteiles ersetzt.


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    Die farbliche Gestaltung der Inneneinrichtung erhebt keinen Anspruch auf 100%ige Korrektheit, sondern wurde nach Bildern im www und persönlichem Empfinden gestaltet:

    Sitze blau, Fußboden hellgrau und die Seitenwände bzw. Dach ein noch helleres grau.



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    Die Unterschiede der Inneneinrichtung des angetriebenen Wagenteiles sind schon deutlich zu erkennen. Zunächst wollte ich auch noch die Antriebsschnecke tiefer legen, der erforderliche Getriebeumbau erschien mir allerdings zu aufwendig. Aus meiner Sicht würde solchen Fahrzeugen das alte BTTB-Antriebskonzept – Schneckenwelle direkt oberhalb der Antriebsachsen mit waagerechter Kardanwelle direkt in den Fahrzeugboden (also ohne die Zwischenzahnräder) – besser zu Gesicht stehen. Dies ist aber nur meine persönliche Meinung.


    Für den Krach befestigte ich an jedem Wagenteil einen Rechtecklautsprecher LS10X15 direkt auf Höhe der Motorhalterung OHNE Resonanzkörper.


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    Das angetriebene Drehgestell erhielt einen zweiten Stromschleifer und eine zweite Achse mit Haftreifen, damit er auch steilstreckentauglich ist. Für das nicht angetriebene Drehgestell bastelte ich aus einem alten BTTB-Schleifer eine Stromabnahme für die zweite Seite. Wären die Ausrundungen für die Achsen etwas größer gewesen, hätten sogar die geteilten Achsen des Jakobsgestelles gepasst, aber dies sollte wohl nicht sein.


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    In meiner Bastelkiste fand ich noch einen neckisch kleinen Motor, doch leider war dieser nicht zu zähmen, und beschleunigte das Fahrzeug aus dem Stand auf Lichtgeschwindigkeit. Im Anschluss probierte ich es mit einem Mashima MHK-1015, welcher zu wenig Leistung hatte und nur eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 70 km/h erlaubte. Abhilfe schaffte erst der stärkere MHK-1020D welcher auch den noch verfügbaren Platz bis zu den Stufen vollständig ausfüllte.


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    Den Platz der Platine nimmt nun der Zimo-Decoder MX 645 ein, dazu musste der Schrumpfschlauch entfernt werden, das Chassis wurde mit Tesa-Band zur Isolation beklebt. In der Toilette fand noch ein Kondensator von 330µF platz. Die Verbindung von LS und C werden mittels Stecker zum Decoder hergestellt.

    Im nicht angetriebenen Teil wurden neben einem zweiten LS (diese sind parallel geschaltet) noch einmal Stützkondensatoren untergebracht. Auch hier musste der 1000µ-C entkleidet werden, damit die Inneneinrichtung „beulungsfrei“ passt, in Summe beträgt die Kapazität 1480 µF.


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    Für evtl. Reparaturzwecke – hoffentlich niemals – sind alle Leitungen im B-Teil mit einer Stecker-Buchsen-Kombination im Rastermaß 1,27mm (PluX22) trennbar ausgeführt, es sind jedoch nicht alle Pin's belegt – und verdrehen des Steckers, schon durch die Anzahl der Leitungen, ausgeschlossen.

    Damit alle Kabel verlegt werden konnten, ohne dass sich die Inneneinrichtung am Jakobsgestell nach oben „ausbeulte“ musste diese etwas modifiziert werden.

    Trotzdem erwies sie der gesamte Kabelbaum trotz hochflexibler Litze am Ende zu steif, so dass das Fahrzeug ständig entgleiste. Abhilfe schafften dann nur noch dünnere Drähte zwischen den beiden TW-Teilen, welche ich aus einer Freisprecheinrichtung eines alten Handys gewann.


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  • Um die Funktionen des Fernlichtes und der Führerstandbeleuchtung zu realisieren habe ich mir eine neue Platine geschnitzt. Auch der Fahrgastraum wurde beleuchtungstechnisch noch einmal aufgerüstet.


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    Die Öffnungen für die Fernlichter mussten erst hergestellt werden. Führerstände zerlegen, Lichtleiter heraus nehmen, Führerstände wieder zusammen setzen und mit einen 1mm-Bohrer anreißen. Danach wieder Demontage, die Anrisse durchbohren und anschließend von der Rückseite so weit auf bohren (ansenken), dass die LED's gut positioniert werden können.


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    Im Anschluß wurden bedrahtete weiße LED's eingeklebt und an der vorgesehenen Stelle angeschlossen, der Führerstand koloriert und mit Instrumenten bestückt, die Führerstandbeleuchtung angebracht und ein Tf. platziert.

    Fernlicht und Führerstand lassen sich nur bei eingeschaltetem Frontlicht zuschalten.


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    Für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Fahrgastraumes wurden noch zusätzliche Bohrungen eingebracht. Die zehn LED's lassen sich in zwei Gruppen zu je fünf Stück schalten. Von innen sieht dies dann so aus, Dach und Seitenwände wurden, wie schon weiter oben erwähnt, in einem sehr hellen grau gehalten.


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    Damit eine vollständige Trennung des oberen Spitzenlichtes gewährleistet ist habe ich unterhalb dessen einen schwarz eingefärbten Papierstreifen eingelegt.

    Nun noch drei Bilder vom fertigen Fahrzeug und mit eingeschaltetem Fernlicht.


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    Der Decoder stammt von der Firma Krois, da nur dort eine Zimo-Decoder mit dem Sound des Desiro erhältlich war. Allerdings lagen Soundslots und Funktionsausgänge auf den selben Tasten, so dass diese erst einmal sortiert werden mussten. Dies nahm allein fast zwei Stunden in Anspruch, wohlgemerkt von einem Profi, ich gab nur die Tastenbelegung vor. Also da sollte Herr Krois unbedingt nachbessern und gleich fertige Projekte anbieten, was nützt das Anlassgeräusch, wenn gleichzeitig auf Halbgeschwindigkeit geschaltet wird?

    Von den Lichtspielen ist folgendes möglich:

    • Vorn weiß, hinten rot – logisch
    • zwei mal weiß
    • zwei mal rot – Kopf machen im Endbahnhof – durch das Schweizer Mapping vorrangig
    • Fernlicht und/oder Führerstandlicht an dem Fahrzeugende, wo Spitzenlicht an
    • Innenraum separat in beiden Fahrzeughälften schaltbar
    • a) gemeinsam
    • b) in jeweils zwei Gruppen – Notbeleuchtung


    Durch die blauen Sitze wirkt der Innenraum leider etwas blaustichig. Das Fahrwerk wurde noch mit Betriebsspuren versehen und die Auspuffrohre „eingerußt“.

    Für Interessenten: Der Umbau hat länger gedauert als das Lesen dieses Threades.

    Alleine der Austausch der Platine hat bei einem nicht ungeschickten Hobbyfreund einen ganzen Tag in Anspruch genommen.

  • Gewaltiger Umbau, da ist ja nicht gerade viel beim alten geblieben.


    Vielen Dank fürs Zeigen, solche Beiträge beleben doch perfekt unser Hobby. :ok:

    Gruß Uwe

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    Roco Z21, Roco-WLAN-Maus, Rocrail

  • Man muss schon ganz schön bekl........ sein, aber das Fahrzeug gefiehl mir (und tut es immer noch) von der äußeren Hülle her, nur die Modellumsetzung des Innenraumes war für mich grauenhaft.

    Umbauzeit mit den Fahrtests, Farbgebung, Arbeitspausen (und Tiefschlägen) ein gutes halbes Jahr.

    Wer möchte darf gerne nachahmen, LED-Halterungen habe ich noch ein paar liegen.:48:

  • Na tolle Arbeit. :respect::respect:

    Aber, und jetzt kommt's, was ist mit der Zugzielanzeige? Haste da die Beleuchtung vergessen? Meiner hat das! :keule: Ne Scherz bei Seite. Alles gut und wirklich tolle Arbeit. Hab ich auch noch vor mir. Meiner spinnt auch Rum und muss noch ins AW. Da wird wohl der Höcker auch verschwinden.:lol1:

    Bunte Bahn macht mehr spaß

  • Ich hätte gern eine Plux 16 Platine für die BR 120 von Roco, meine Lok hat gerade den Geist aufgegeben, und nach der Reparatur würde ich gleich einen Plux 16 Dekoder von Matthias Henning einbauen , der liegt schon bereit, kann aber nicht eingbaut werden, wegen fehlender Plux Schnittstelle.

    Bitte die anderen 4 nicht vergessen BR 132 Roco !!!

    Danke

    Intellibox, IB-Com, TrainController 9 Gold

    Blücher Belegtmelder , Heizer Booster, Loconet

  • 04. Der aufgepeppte alte 01er Tenderantrieb


    Zu Beginn meiner zeichnerischen Tätigkeit habe ich auch dem alten 01er Tenderantrieb ein Platinchen gegönnt. Recht einfach gehalten muss man sich allerdings zwischen Pufferkondensatoren oder Lautsprecher im Tender entscheiden. Das dies nicht unbedingt der Stand der Dinge ist gebe ich zu, möchte aber der geneigten Leserschaft diese Bilderchen nicht vorenthalten.


    51. bestückte Tenderplatine.jpg


    52. die drei Einzelteile.jpg


    53. Option mit Frühsenlaternen.jpg


    54. Platine komplett.jpg


    55. Platine eingebaut.jpg


    56. Platine mit LS.jpg

    Mit den besten Grüßen


    Mr.X


    Mein Unfug

    Einmal editiert, zuletzt von Mr.X ()

  • 05. Der gedrehte LVT - BR 172


    Für die unscharfen Bilder möchte ich mich schon mal entschuldigen, teilweise Steinzeithandyfotos.


    Nachdem bei mir ein zweiter LVT beheimatet wurde, entstand der Wunsch, einen davon deutlich zu verändern. Was lag da näher, als ihn anders herum an den Steuerwagen zu hängen. Gedacht - getan. Doch leider war dies ein Misserfolg, da in diesem Falle das Gewicht die voran laufende Pendelachse, welche außermittig pendelt, in Pendelstellung brachte und das Fahrzeug nur auf drei Rädern lief.

    Einige Monde später keimte der Gedanke erneut auf: Oberteil drehen ==> Inneneinrichtung drehen ==> Motor passt nicht mehr ==> Inneneinrichtung umbauen ==>

    Fahrwerk steht verkehrt (Magnetschienenbremse) ==> Fahrwerksunterbauten umbauen.

    So entstand aus einem zweiten Fahrwerk ein LVT, welcher mit Führerstand 2 an seinem Steuerwagen gekuppelt ist.

    Vom ersten Fahrwerk wurde alles, was unterhalb des Fahrzeugkastens ist entfernt, inklusive der Achslager. Aus einem zweiten Fahrwerk wurden diese Teile gewonnen und "richtungsverkehrt" wieder angesetzt.


    60. bearbeitetes Unterteil.jpg


    61. gedrehte Motoranlage.jpg


    Die Inneneinrichtung wurde ebenso umgebaut, farblich behandelt und zur Tarnung der Schnittstellen mit vielen Fahrgästen bestückt.

    Da ich zu diesem Zeitpunkt gleich beide LVT coloriert habe bitte nicht wundern, wenn auf einigen Bildern die Schnittstellen fehlen.


    62. Inneneinrichtung.jpg


    63. Inneneinrichtung.jpg


    65. Farbliche Inneneinrichtung mit Fahrgästen.jpg


    Auch musste die komplette Platine umgestrickt werden, an FlexDec war damals noch nicht zu denken. Der Decoderausschnitt wurde vergrößert und ein ZIMO MX63 darin versenkt. Im Steuerwagen erledigt dies ein simpler Eigenbaufunktionsdecoder.

    Die Schlusslichter wurden separat schaltbar ausgeführt, das zum Steuerwagen zeigende Motorwagenende ist beleuchtungstechnisch abschaltbar. Die Toiletten besitzen Beleuchtung auf ein und der selben Taste (F10), d.h.: Im Betrieb als Einheit geht es im Steuerwagen, im Solobetrieb im Motorwagen. Stützkondensatoren fanden auch noch Platz.


    66. Steuerwagen mit Funktionsdecoder.jpg


    67. TW rechts offen.jpg


    Das gesamte Fahrzeug wurde dann noch mit Alterungsspuren versehen. Ich gebe zu, dass es mir etwas verunglückt ist :steine:, und die Ferkeltaxen nie in einem so heruntergekommenen Zustand waren.


    68. TW von unten.jpg



    69. Ansicht Triebwagen.jpg


    Aber wenn die Junglokführer den sich anbahnenden Motorschaden nicht bemerken, er saß ja auch am anderen Ende. :wand2::wand2::wand2:

  • Das gesamte Fahrzeug wurde dann noch mit Alterungsspuren versehen. Ich gebe zu, dass es mir etwas verunglückt ist :steine:, und die Ferkeltaxen nie in einem so heruntergekommenen Zustand waren.


    Aber wenn die Junglokführer den sich anbahnenden Motorschaden nicht bemerken, er saß ja auch am anderen Ende. :wand2::wand2::wand2:

    Hallo Frank,

    :lupe: ... das Ferkel sieht doch gut aus... :ok:

    Ausserdem hast Du die passende Erklärung ja mit geliefert. :spock:

    Meins ist noch viel zu sauber.