Baureihe 66 DB

  • Hallo liebe Bastelfreunde


    Was man beim aufräumen nicht so alles in den "gesammelten Werken" noch so an angefangenen Projekten findet...:48:

    Im Thread zu meiner BR 83.10 hatte ich es ja schon erwähnt...

    Außerdem liegt da auch noch ein begonnenes Fahrwerk einer 66er DB Maschine herum, was ja auch erst mal noch fertig gebaut werden muss, wo wir wieder beim Thema freie Zeit dafür wären... :48:

    Lange, sehr lange liegt das Teilchen bzw. dessen angefangenes Fahrwerk schon herum und wartet auf Fertigstellung :48:


    Da ich ja für den Bau der 83er Bauteile einer bei Ebay in Einzelteilen zum Schnäppchenpreis ersteigerten BR 65 von Gützold noch reichlich Teile übrig hatte, mussten die ja damals auch irgend einer Verwertung zugedacht werden.

    Naja und nach einiger Grübelei und gedanklichen Herumkontruierens kam mir die Idee, eine DB 66er zu bauen, wo ich noch viele dieser Teile verwerten könnte.

    Ein etwas zerklüftetes Fahrwerk eine Schirmer 64er (oder nein, die war sogar noch von "MIKI") kam mir da auch gerade recht, wo es doch vom Achsstand und von der Radgröße her nahezu passend ist.(der Kompromiss fällt kaum auf)

    Der Vorbau der 65er wurde etwas umgefrokelt und für das Nachlaufgestell fand sich auch noch was in der Bastelkiste, was wohl einer 78er oder 62er von Jatt als mal erstandenes Ersatzteil entsprungen ist.

    Die Bodenplatte der 64er war etwas lediert und wurde durch ein Messingprofil ersetzt, so dass die Achsen nun auch wieder ihren Halt finden können.

    Mit der Beweglichkeit zwecks Kurvenläufigkeit habe ich mich wieder an der Konstruktion der Gützold TT 65er bzw. H0 66er orientiert, was ein durchfahren des 310er Kurvenradius ermöglicht.

    Der 285er geht auch geraaade mal noch eben so, aber das wird dort schon arg "hippelig" und ab und an drängeln die Kupplungen der angehängten Wagen den Vorläufer bzw. das Nachlaufgestell aus dem Gleis, wenn das Gehäuse bzw. das verbindende Ballastteil nicht aufgelegt ist und die beiden Teile noch etwas aufs Gleis drückt.

    So ein Radius ist ja eh meist optisch viel zu "krumm" und wird bei mir sowieso nicht verwendet... von daher passt das auch so ganz gut.


    Erst mal ein Bild vom Fahrwerk auf dem Gleis...


    DSC09542.JPG



    Und hier mal die Beweglichkeit versucht zu demonstrieren...


    BR66DBani.GIF


    66DB unten.GIF


    Weiter bin ich leider noch nicht gekommen, aber der Rest der 65er bzw. von deren Fahrwerk wird auch noch dafür "verwurstet".

    So wird z.B. der ganze Ballastkörper etwas umgefrickelt, sprich reichlich befräst (unten im Bild dazu habe ich schon mal mit der Fräse etwas "angekritzelt" zum probieren, ob es passen würde) und etwas eingekürzt kommt der dann oben auf dem Fahrwerk innerhalb des noch zu bauenden Gehäuses zu liegen, stützt sich auf dem Rahmen ab und wird vorn vorm Rahmen und hinten am Nachlaufgestell an einem Drehpunkt geführt.

    Er verbindet so die Fahrwerksteile dann noch beweglich bzw. gelenkig, damit das Gehäuse auch dem "einknicken" des Fahrwerkes folgen kann und die Puffer bei Kurvenfahrt nicht so weit aus dem Lichtraumprofil ragen bzw. immer schön auf/über dem Gleis bleiben... wenn man es mal so formulieren möchte...

    Als Motor ist ein Fauli mit "fetter" Schwungscheibe vorgesehen.


    DSC09551.JPG


    DSC09552.JPG


    Vorn folgt die Kupplung und der vordere Rahmenteil durch den Vorläufer der Gleismitte (wird dabei auch noch durch eine noch zu montierende kleine Blattfeder unterstützt) bzw. wird wird zur Kupplung des angekoppelten Wagens gelenkt und hinten kommt eine KKK nach Bauart Gützold hin, um auch das weite ausschwenken vom Heck bzw. der Kupplung selbst zu vermindern.

    Wer die Konstruktion der Gützold TT 65er oder H0 66er kennt, der weiß, was ich meine. (kann es gerade nicht besser ausdrücken)

    Tender und Führerstand (da sind nur einige kleine Änderungen bezüglich des Daches nötig) werden nach der Bauart meiner 83er entstehen und für den Kessel und die Kohlenkästen und das ganze andere "Gedöns" findet sich auch noch was...


    Nur die Zeit dafür, die findet sich leider nicht so einfach ;)

    Aber ... das wird schon noch werden...


    Edit:


    Hier mal noch ein Bild, wo man sieht, wie die Kupplungen und die Puffer zu stehen kommen, wenn eine 310er Kurve durchfahren wird...


    DSC09554.JPG


    Bei geradeaus Fahrt schauts so aus...


    DSC09555.JPG


    Hinten kann ich noch nicht zeigen, da muss erst der Ballast gekürzt und die Kupplung daran verbaut werden...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Moin...

    Als Motor ist ein Fauli mit "fetter" Schwungscheibe vorgesehen.

    Ja, da ich es habe doch nicht lassen können... und ein paar wenige Minuten Zeit finden sich doch immer irgendwie...;)


    Ich habe mal besagten Motor montiert und damit fährt sie fein geschmeidig und leise vor sich hin und rollt auch ordentlich aus, wenn die Spannung weg genommen wird. :hurra: (bei ca. 7-8V Testspannung immerhin ca. 20 cm)

    Jetzt nimmt sie sich die Spannung nur über die 3 Treibradsätze, es ist aber angedacht, das Nachlaufgestell auch noch dafür heranzuziehen und dann über 5 Achsen die Spannung vom Gleis abzunehmen.

    Das sollte dann, zumindest spannungstechnisch, erst einmal keine Probleme und saubere Fahrt in allen Gleislagen erwarten lassen...


    DSC09558.JPG


    DSC09557.JPG


    Wenn sich jetzt die dafür noch nötige (und auch etwas mehr nötige) Zeit findet, den Ballast zu befräsen, dann wird der auch noch als Verbindungselement montiert und dann geht's mal durchs "Problemkurvengewirr", um zu schauen, wie sie dann dort läuft.

    Dafür habe ich mir mal einige Weichen ohne gerade Zwischenstücke und einige Gegenbögen auf dem Basteltisch zusammengesteckt und hoffe, dass sie dieses "Chaos" dann auch ordentlich durchfahren wird, wie angedacht...

    Sollte sie das ohne nennenswerte Probleme schaffen, dann wird sie "normale Gleislagen" auf der MoBa dann auch sicher meistern.

    Schau'n mer mal...

    Wer die Konstruktion der Gützold TT 65er oder H0 66er kennt, der weiß, was ich meine. (kann es gerade nicht besser ausdrücken)

    Dazu mal eine gedankliche Anleihe aus dem Bau meiner 83er, damit ihr wisst, worum es sich handelt...

    Die Bilder sollten dazu schon einiges erklären können...

    >Die Baureihe 83.10 DR<


    Danach geht's dann mit dem Gehäusebau weiter, wenn es die Zeit erlaubt...

    Und dafür habe ich mir schon mal bei Ebay ein Gützold H0 66er Gehäuse geschossen, um da die wichtigsten Maße und Details abzukupfern.

    Das ist zwar, für die heutige Zeit zumindest, recht einfach von der Detailierung her gehalten, aber dafür langt's allemal zu und die Feinheiten schaue ich mir auf div. Originalfotos und Bildern von H0 Modellen ab.


    Und so soll es in den Grundzügen auch 'ne Nummer kleiner mal ausschauen...


    36.jpg


    38.jpg


    37.jpg


    35.jpg


    Zum Glück war die DB mit Aufbauten, wie z.B. Leitungen, Ventile, Regler usw. auf den Kesseln recht sparsam, weil die innerhalb der Verkleidung verlegt bzw. verbaut wurden, was dieses Unterfangen schon mal wesentlich vereinfacht ;)


    Edit:


    Ähm... apropo...

    Danach geht's dann mit dem Gehäusebau weiter, wenn es die Zeit erlaubt...

    Hat da einer von euch zufällig noch die Witte Windleitbleche einer DB 01er von BTTB oder Tillig über?


    Die würde ich dafür nämlich auch noch benötigen.

    Hab zwar noch einen kompletten 65er Kessel, aber den wollte ich dafür nicht unbedingt zerpflücken...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Moin...


    Also ich war ja gestern arbeiten und hatte so gar keine Zeit, an der Lok weiter zu bauen, aber da hat doch tatsächlich der Junior...(es geschehen noch "Zeichen und Wunder":ok:)

    :gruebel: Irgendwie muss der wohl "krank" sein:lol1:(sonst kommt der ja vom Computerspiel nicht weg;)) und hat mir mal hilfreich zur Seite gestanden (zwar etwas unkonventionell, aber immerhin) und mir schon mal die unnötigen Öffnungen des noch zu verwurstenden Kessels der 65er mit Plastikstücken verschlossen.

    Muss ich zwar vorn etwas mehr abschleifen als angedacht war, weil ich es nicht gar so dick aufgetragen hätte, aber man will ja nicht meckern...einiges an Arbeit hat er mir damit ja abgenommen :gut:


    DSC09561.JPG


    DSC09560.JPG


    Nun muss nur noch das Loch vom Kamin/Schlot verschlossen und der Kessel im Bereich des Loches vorm ehm. Sandkasten auf die nötige Länge gekürzt werden.

    Danach kommt reichlich Spachtel- und Schleifarbeit, damit das auch alles schön gleichmäßig rund wird...

    Wenn der Kessel fertig ist, dann geht's ans Führerhaus und den Tender und dann muss noch das Ballaststück auf die nötige Länge zurechtgekürzt werden.

    Dafür hatte ich ja schon mal die Rückseite etwas eingezogen, damit die Pufferbohle dann auch weit genug unter dem Tenderkasten hervorschaut.

    Dazu wurde das Endteil vom metallenen Ballaststück der 65er entsprechend ein-/abgesägt und innen wieder mit UHU Endfest und einem Stück Leiterplatte als Verstärkung wieder eingeklebt.


    DSC09562.JPG


    DSC09563.JPG


    DSC09564.JPG


    Jetzt muss erst mal der geklebte Kessel austrocknen, damit er hernach weiter bearbeitet werden kann und wenn es die Zeit erlaubt, dann geht es an die nötigen Fräsarbeiten am Ballaststück, damit das auch entsprechend als Verbindungs- und Gelenkteil für die ganzen Fahrwerksteile herhalten kann.

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Muss ich zwar vorn etwas mehr abschleifen als angedacht war, weil ich es nicht gar so dick aufgetragen hätte, aber man will ja nicht meckern...einiges an Arbeit hat er mir damit ja abgenommen :gut:

    Das ging, dank etwas "maschineller Hilfe":48: , doch schneller als erwartet.


    DSC09565.JPG


    Jetzt heißt es erst einmal, die Fräse "quälen" und den Ballast zurechtfräsen...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • ja, dann will ich mal eben...


    Wenn es auch sooo viel nicht ist.

    Zumindest ist, mit besagter maschineller Hilfe, der Kamin aus Cu Rohr "gedrechselt" worden.

    Leider ist mir das Teil beim abstechen schon aus der Maschine geschnippt, bevor ich die obige "Krempe" richtig ausgearbeitet hatte.

    Die müsste nämlich noch etwas schräger nach oben auslaufen, aber es geht auch so, denk ich mal...


    DSC09567.JPG


    Zumindest schaut sie der Form von der DB Maschine wesentlich ähnlicher als der Kamin von der 65er DR.

    Kommt erst mal in die Kiste mit den noch zu verbauenden Teilen, weil ja erst mal der Kessel fertig gemacht werden muss.

    Den Dom habe ich auch schon zurecht gemacht.

    Der wurde aus 2 der Dome von der 65er zusammengefügt, die zuvor zerschnitten wurden, damit er die Höhe vom Dom der 66er bekommt.

    Muss aber erst noch der Kleber trocknen und die Klebenaht etwas überschliffen werden...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Das sieht ja richtig lecker aus. Obwohl von Hause aus Rheinländer mit jahrhundertealten Wurzeln, so habe ich mir doch vor einigen Jahren eine DR 65 mit dem Hintergedanken eines Umbaues gekauft. Nachdem aber alle Experten das als unmögliches Unterfangen bezeichneten, habe ich dann davon abgesehen. Darum bin ich jetzt sehr gespannt, wie das Experiment weitergeht und drücke die Daumen.


    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang


    Ja und genau mit dem Hintergedanken hatte ich dazumal auch bei Ebay auf die "Einzelteil-65er" geboten und sie für knapp 155 oder 160 Euro (wenn ich mich recht entsinne) erstanden.

    Mich hat das "Experiment"mit der DB 66er auch gereizt, weil man mir auch sagte, das würde wohl nix werden, die 65er dafür umzufrokeln.

    ( ganz zu Anfang war ja zunächst die 65er eigentlich für einen Umbau zum "Papoušek" 477 060 angedacht)


    Aber...

    Wie sagt doch "Daniel Düsentrieb" immer so schön...?

    "Dem Ingenör ist nix zu schwör";)


    Für die 66er war ja eigentlich angedacht, auch den Antrieb der 65er komplett zu nutzen und deren vorderes Fahrwerk um eine Achse zu verkürzen (da hätten die Treibräder wenigstens das exakte Abmaß), aber sooo einfach war es dann doch nicht.;)

    Vom Achsstand her würde der Antriebsblock der 65er zwar gehen, aber eben vom Radsatzdurchmesser her nicht.

    Kleinere Räder ließen sich zwar recht einfach montieren, aber dann stimmt die Abstimmung der Drehzahlen der Räder vom Antrieb und vom vorderem Fahrwerk nicht mehr überein.

    Auch würde das "Abtriebszahnrad" vom Antriebsblock zum vorderen Fahrwerk hin viel zu tief kommen.

    Und... es würde der Antriebsblock der 65er auch nicht mehr hinter das Führerhaus der 66er in den Tender passen.


    So war der "Plan-A" erst mal nicht realisierbar, aber "Plan-B" mit dem 64er Fahrwerk sollte durchführbar sein, so sich nicht noch unerwartete Probleme einstellen.

    Verbindungstechnisch, bezüglich der Verbindung von Vorläufer, Fahrwerk und Nachlaufgestell, ist es eigentlich gleich zu sehen, nur der eigentliche Antrieb sitzt halt wo anders.

    Auf alle Fälle finden sehr viele Teile der 65er wieder ihre Verwendung und der Kauf war nicht ganz umsonst ;)


    Wie schon angedeutet, der Ballast müsste, hinten zwischen Tenderrückwand und Führerhaus noch etwas eingekürzt werden (das Tendergehäuse nat. auch) und am Kessel sind dafür auch noch einige Kürzungen und Verklebungen nötig.

    Ebenso muss das Führerhausdach noch einige Veränderungen über sich ergehen lassen, damit es, bezüglich der Lüftungsöffnungen, dem der 66er DB gleich kommt.

    Das Ballastteil muss von unten her noch etwas ausgefräst werden (weiter oben im Bild schon angedeutet), damit es sich in richtiger Höhe auf dem Rahmen des Antriebsteiles der 64er auch abstützen kann, wie es bei der Konstruktion der 65er gemacht ist.(zur Not wegen der Leichtgängigkeit auch noch mit 1-2 kleinen 3mm Kugellagern abgestützt)

    Dessen Drehpunkt soll vorn mittig über dem Vorläuferteil hin kommen und so soll das Teil dann das Gehäuse und alle Fahrwerkskomponenten, also Vorläufer, Antriebsteil und Nachlaufgestell gelenkig verbinden, dass die Teile bei Kurvenfahrt auch ordentlich "einknicken" und quasi der "Gleislinie" folgen und so das Gehäuse mit Puffern und Kupplungen nicht so arg aus dem Gleis ragt.


    Es ist also doch noch ne Menge Arbeit nötig....:roll:

    Schau'n mer mal..., ob das "Experiment" am Ende auch gelingen wird...;)


    Edit:


    So, das Ballastteil hat zumindest an den Wasserkästen schon mal die richtige Länge und der Kessel wurde auch auf die Nötige Länge zusammengekürzt.

    Ist schon prima :hurra:, wenn man die Drehmaschine als "Trennjäger" umfunktionieren kann und mittels ins Backenfutter eingespannter Trennscheibe ordentlich gerade Schnitte zum weiteren verkleben hinbekommt :ok:


    DSC09569.JPG


    Mal schauen, wann sich die Zeit findet, den Rest vom Ballast abzufräsen, denn das dauert dann doch etwas länger und macht jede Menge Krach.

    Den will ich meinen Hausleuten heute nicht mehr zumuten ;) und außerdem dauert das einrichten der Fräse ja auch seine Zeit...


    Aber immerhin... es wird ... (so langsam;)) was in Richtung der Vollendung der Maschine...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Wolfgang...


    Du glaubst gar nicht, was Du mit deiner Bemerkung zum Umbau der 65er wieder "angerichtet" hast ;)

    So war der "Plan-A" erst mal nicht realisierbar...

    Nach reiiichlich grübeln :gruebel: und studieren :700:... ist diese Aussage doch nicht so ganz richtig.

    Weil...

    Es geht doch mit der 65er zu realisieren, wenn auch mit reichlich mehr an Arbeit als in der Version mit der umgefrokelten 64er.

    Auf alle Fälle muss ein anderer Motor rein, weil der von Gützold zu lang wäre. (den hab ich aber schon mal und der würde auch passen)

    Die Zahnräder der Antriebsachsen vom Nachlaufgestell geben es durch ihr relativ großes Modul (damit verbunden auch relativ lange/große Zähne) auch her, dass sie bzw. die Achsen selbst um ca. 0,5-0,6mm nach unten wandern können, um den Unterschied der Raddurchmesser ausgleichen zu können.

    Mit um ca. 0,5 mm nach oben hin aufgearbeiteten Achslagern der Treibachsen im Mittelteil würde auch die Höhe des gesamten Antriebes wieder passen und wenn auf die angetriebene Treibachse des Mittelteiles ein Zahnrad mit einem Zahn weniger (das gäbe das Modul gerade noch her, um auch das zu kompensieren) montiert wird, dann passt das auch mit den Drehzahlen des Antriebes der Achsen vom mittleren Teil wieder.(wenn ich mich nicht verrechnet habe;))

    Das Ballastteil wäre genau so zu kürzen, wie hier in der Version 64er und der Rest, also das Gehäuse, Tender und Kessel auch.

    Dem Teil mit den Treibachsen müsste man die vordere Achse entfernen, selbiges um diesen Abstand kürzen und die Steuerungsteile (hier die Treibstange) müssten noch umgearbeitet bzw. gleich was anderes verpflanzt werden. (eventuell sogar die von der Gützold 24er)

    Auf die Art hätte sie dann sogar 5 angetriebene Achsen :hurra:, wenn die ersten 2 auch nur mittels der Kuppelstangen bewegt werden würden...(allerdings nur 3 zur Stromabnahme:roll:)


    Aber ... das wird dann wohl (erst wenn die hier mal fertig ist;)) die Version 2 der 66er DB werden.

    Eins nach dem anderen... ;), das wird später mal ein neues Projekt.


    Erst mal geht es hier weiter bis zum Endergebnis.

    Ist ja noch genug dafür zu tun ;)

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Moin...


    So langsam schaut der Kessel schon aus, wie er soll.

    Dom und Kamin sitzen jetzt an der richtigen Stelle und es fehlt nur noch die Rauchkammertür.

    Ich habe nur mal schnell alles mit Eding angepinselt wegen der Farbgebung fürs Bild ;) (außerdem hilft mir das dann auch beim schleifen optisch etwas)

    Nun heißt es spachteln und Schleifen, was das Zeug hergibt, damit er auch 'ne schöne Oberfläche bekommt und dann geht's ans Führerhaus, die Wasserkästen und den Tender.

    Die Windleitbleche fanden sich übrigens auch noch in der Bastelkiste an...


    DSC09570.JPG


    DSC09574.JPG


    DSC09573.JPG


    Wenn die ganzen "Plastearbeiten" beendet sind, dann muss auch noch reichlich am Ballastteil gefräst werden.

    Dafür muss ich mir aber mal etwas "Sturm freie" Zeit suchen, wo keiner groß im Haus ist wegen dem Krach.

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Moin...

    So langsam experimentiert es sich vor sich hin...


    Langsam, aber immerhin hat sich wieder was am Kessel getan.

    Die Wasserkästen sind dran und das Dach hat auch schon erste Umarbeitungsmaßnahmen über sich ergehen lassen müssen.

    Da bin ich aber noch am tüfteln, wie ich die Lüftungsöffnungen mache und wie bzw. aus was deren Abdeckung...


    DSC09577.JPG


    DSC09578.JPG


    Beim fräsen des Ballastteiles ist mir leider ein kleines Missgeschick passiert:shock::wand::wand2: und ich habe bzw. muss (mal wieder ;)) Lehrgeld bezahlen.

    Das im Sinnes des Wortes, denn ich muss erst mal ein neues Teil beschaffen, weil sich mir beim fräsen ein Fräser aus unerklärlichen Gründen aus der Spannzange hinein ins Werkstück gezogen hat und dieses nun so dermaßen maltretiert ausschaut , dass ich es leider nicht weiter verwenden kann.:11:

    Da ist an einer ganz dünnen Stelle ein nicht unerhebliches Stück herausgebrochen, was aber genau an der Stelle dringend als tragendes Teil gebraucht wird.

    Seltsamerweise ist der Fräser dabei ganz geblieben, was sonst eher nicht so ist, wenn so etwas passiert.

    Naja, hab ja erst mal noch genug am Dach zu tun und der Tender muss ja auch noch gekürzt werden, damit ich ihn verbauen kann.

    Bis das fertig ist, wird sicher auch das Ersatzteil da sein, denk ich mal...

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • So, als "leise Bastelvariante" sind gestern in den Abendstunden noch die Türen des Führerstandes verschlossen wurden, da ja die DB Version andere Türen hat als DR Maschinen und dort müssen nun nur noch die Fenster ausgearbeitet werden.

    Auch muss hinten der Fahrgestellrahmen noch etwas verlängert werden, um den Zwischenraum zwischen Tendergehäuse und Nachlaufgestell nicht so naggisch ausschauen zu lassen.

    Dort ist ja auch beim Original der Rahmen bis hinten verlängert und stützt sich auf dem Nachlaufgestell ab...

    Aber man sieht, es entwickelt sich... (wenn auch langsam...;))


    Hier mal das Ergebnis als Zwischenstand von der anderen Seite gesehen.

    Das vermurkste Ballastteil habe ich trotzdem erst mal als Maßhalter bzw. Stützkonstruktion zum Weiterbau verwendet.

    (das Tendergehäuse sitzt nur lose, darum ist es etwas schief...)


    DSC09583.JPG


    Weiter geht's dann, wenn das Ersatzteil für den Ballast da ist und dann werden auch vorn der Umlauf und die nötigen Kesselaufbauten ergänzt.

    Das erst dann, weil ich Bedenken habe, die beim Weiterbau gleich wieder abzufingern ;)


    Edit:


    Als Motor ist ein Fauli mit "fetter" Schwungscheibe vorgesehen.

    Da ist die Formulierung "fett" leider das Problem:shock:

    Sprich, der Motor selbst ist mit 13mm Durchmesser etwas zu "fett":roll:, als dass er sich mit dem Fahrgestell mit bewegen könnte, ohne am inneren des Tendergehäuses und vom Führerstand zu schleifen bevor das Ende des ausschwenkens erreicht ist.:wand:

    Er wird durch einen 10mm Maxon Motor mit Schwungscheibe ersetzt werden müssen. (den habe ich nämlich gerade noch herumliegen)

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Naja, so der "Kenner" bin ich auch nicht unbedingt und hab auch so gar keinen rechten "Kenner" davon;), aber ich brauche was passendes dampfendes für meine Krüger Umbauwagen und da kam mir die Lok ganz recht.

    Hätte zwar auch eine DB V100 von Tillig nehmen können, aber eine Dampflok ist mir lieber...

    Und es ist ja eigentlich auch eine recht schöne kompakte Lok im Original.


    Aber...

    ...man sieht sehr schön, dass der anfänglich scheinbar so leicht zu bauende Dampfer doch auch mit kleinen unerwarteten und nicht berücksichtigten "Tücken" aufwartet.

    Siehe das Motor Problem oder solche "Kleinigkeiten" wie die Türen und Fenster beim Führerstand z.B. und man eben nicht mal so eben "nebenbei" schnell mal was umfrokeln kann, sondern auch mit den "versteckten Tücken des Objektes" kämpft, weil dann doch einiges mehr umgefrokelt werden muss, als zunächst angedacht war ;)


    Edit:


    Das Dach wird auch so langsam und nimmt die gewünschte Form bezüglich der Lüftungsöffnungen an.


    DSC09592.JPG


    DSC09594.JPG


    Jetzt muss nur noch der "Deckel" drauf, dass es hernach etwa so ausschaut...

    (irgendwie ist mir der Zuschnitt von dem Bild nicht so recht gelungen, aber das Original darf ich ja nicht verwenden... Ich hoffe, es genügt trotzdem)


    Auswahl.png

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Jetzt muss nur noch der "Deckel" drauf...

    Der ist nun auch drauf.

    Fragt nur nicht, was das ausrichten und verkleben für Nerven gekostet hat, bis das alles gerade war.;)

    Nun ruht alles erst mal, schön fixiert mit Klebeband, bis der Kleber ausgehärtet ist und dann kommt eine meiner "Lieblingsbeschäftigungen":nee:... spachteln..., schleifen..., spachteln..., schleifen... usw. ...


    DSC09597.JPG


    DSC09595.JPG


    Zum Schluss kommt dann noch das kleine Blech, was im obigen Bild zu sehen ist, oben aufs Dach.

    War wohl noch eine Art Klappe oder Dachluke...(?):nix:

    Bei einigen H0 Modellen ist es ein Blech, bei dem alten Piko H0 Modell ist es ein Glasfenster...

    Was es beim Original auch immer war, ich mache ein Blech drauf...

    Und für die Nietenreihen ringsum die Bleche muss ich dann mal schauen, was ich da hernehmen kann.

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Sooo... Wir werden sehen... sprach der Blinde...;)


    Zu sehen ist zumindest das fast fertige Dach.


    DSC09600.JPG


    DSC09599.JPG


    Angepinselt mit schwarzem Eding, damit ich nach dem verschleifen mit Naßschleifpapier schön sehen kann, wo hernach noch mal gespachtelt werden muss.

    Wo noch was schwarz ist, da muss noch etwas Spachtel drauf und erneut verschliffen werden.:roll:

    Einige Stellen, wo sich der Kleber doch etwas vom sehr dünnem Plastik "gegönnt" hat, die sehe ich auch so schon:shock:, aber das schwarz hilft dabei ungemein, wenn es an den "neuralgischen Stellen" nach dem schleifen noch zu sehen ist...

    Denn genau da muss Spachtel drauf... (und nat. noch mal geschliffen werden :roll:)


    Danach werden die schon angeritzten Fenster der Türen ausgearbeitet und dann kann ich erst mal nicht so recht weiter bis die Ersatzteile da sind.

    Am Ballast muss ja dann noch mal die Fräse ran (diesmal etwas sorgsamer;) ) und dann kann ich auch erst mit dem Antrieb bzw. dem Motor weiterbauen...


    Also, bis denne... (eventuell auch erst im neuen Jahr):hut:

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Genial, gemacht.

    Solltest Du mal irgendwann Ambitionen haben die Lok noch einen Tick verbessert für Dich zu bauen, mir reicht dann diese Bastelvariante (ehe Du sie ziellos entsorgst oder verschenkst an Leute die es nicht brauchen)

    Sehr schön, gefällt mir gut.

    Habe leider kein geeignetes Bastelmaterial da um mal selbst auf Route 66 zu gehen-

    Frank .go.TT grüßt

  • Das kann ich mir gut vorstellen, dass die Lok bei dem einen oder anderen Bastelfreund "Begehrlichkeiten" weckt ;)

    Aber "Version-2-Punkt-Null" wäre dann was für diese Aussage hier ...

    Nach reiiichlich grübeln :gruebel: und studieren :700:... ist diese Aussage doch nicht so ganz richtig.

    Weil...

    Es geht doch mit der 65er zu realisieren, wenn auch mit reichlich mehr an Arbeit als in der Version mit der umgefrokelten 64er.

    ... und ich denke, das will ich mir nicht unbedingt antun, zumal die hier ja schon genug Arbeit macht (und eine weitere Lok der Reihe das Bastel- Budget eben leider durch weitere 65er Teile bzw. einer kompletten 65er auch wieder arg schröpfen würde, was ja heut zu Tage bekanntlich immer nicht unbedingt sooo üppig aufgestellt ist).

    Die Version aus der umgefrokelten 64er wird zwar mit einigen vertretbaren Kompromissen behaftet sein, die man aber nicht unbedingt sofort bzw. gar nicht sehen wird, aber es ist eben "Meine" DB 66er und... so mir bekannt, wohl auch bisher die einzige Lok dieser Baureihe als TT Modell.

    Da kann man diese wenigen "Ungereimtheiten" schon mal verschmerzen und ich kann ganz gut damit leben.;)

    NeTTe Grüße vom Toni


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  • Moin...


    So ein bissel was geht ja doch immer, oder?


    Ich habe da mal einiges an Draht und Zubehörteilen aus der Bastelkiste zusammengesucht und schon mal was an Kesselleitungen, die Lichtmaschine und die Glocke montiert.(zumindest das, was nicht so schnell wieder abgefingert werden kann, wenn daran weitergearbeitet wird)

    Die andere Seite braucht auch noch 3 Stellstangen bzw. Leitungen, die Dampfpfeife und die Rohre und Bauteile am bzw. über dem Vorläuferteil und den Zylindern, das Dampfverteilerstück nebst Verrohrung auf dem Kessel vorm Führerstand usw., die müssen auch noch gemacht werden.

    Einiges fehlt noch, dafür benötige ich noch Teile, aber das kommt auch noch...

    Auch die Fenster der Türen des Führerstandes sind ausgearbeitet.


    DSC09608.JPG


    DSC09604.JPG


    DSC09602.JPG


    Edit:


    Auf der Suche nach Detailbildern habe ich auch noch ne feine Seite im Netz gefunden, die ich gern früher entdeckt hätte, weil sie mir beim Bau doch einiges hätte erleichtern können bezüglich einiger Konstruktionsmerkmale der Lok...


    >Guggst Du hier<

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/