Zurück zu den Wurzeln...

  • Hallo in die Runde,
    endlich ein bisschen Luft, so dass ich mich hier im Forum nun auch mehr einbringen kann... :48:


    Meine Moba-Wurzeln liegen seit meinem 5. Lebensjahr schon bei TT, und nach einigen Jahren der Abstinenz ergeben kürzlich geänderte Lebensumstände nun bald die Möglichkeit, in einem eigenen Hobbyraum eine kleine Anlage zu verwirklichen und zur Spur TT zurückzukehren. Die Maße und Struktur des Hobbyraumes geben zwar ein paar einzuhaltende Punkte vor, aber diese sollten keine unüberwindbaren Hindernisse darstellen. Da ich in den letzten Jahren neben meiner H0e-Modultätigkeit (IG Schmalspurmodule Sachsen) immer mal wieder Anlagen geplant und als TC-Consultant so einiges an Gutem wie Schlechtem gesehen habe, spukt mir auch schon eine ungefähre Vorstellung der neuen und kompakten Anlage im Kopf herum...
    Der Hobbyraum ist zwar deutlich kleiner als mein letzter, aber erst einmal besser als gar nüscht. Gleichzeitig muss darin noch ein Schreibtisch und diverse Akten/Unterlagen untergebracht werden.



    Ursprünglich war von meiner Frau und mir eine kleinere kompakte Anlage in L-Form angedacht, die in meiner erzgebirgischen Heimat angesiedelt sein sollte. Hier nun mal ein paar Eckpunkte, die allerdings nur erste Überlegungen in diese Richtung darstellen und an manchen Stellen noch ganz schön "klemmen". Mir ist natürlich auch vollkommen klar, dass ich um Kompromisse nicht herum kommen werde und evtl. den einen oder anderen angedachten Punkt umplanen oder sogar ganz darauf verzichten werde müssen...
    - digitaler Fahrbetrieb mit Handreglern (WLANmaus mit Z21)
    - evtl. umschaltbar auf Computersteuerung mit TC (für Ausstellungen mit der IG)
    - eingleisige Strecke, evtl. mit abzweigender Nebenstrecke (Module)
    - SB mit ca. 5 Abstellgleisen (nach Optimierung auch ggf. mehr Gleise ) + Umfahrung (als Kehrschleife )
    - Automatik oder manueller Betrieb im SB durch Bausteine (z. B. SBH GR-5)
    - Endbahnhof als Modulbahnhof (FKTT ?), in die Anlage integrierbar oder einzeln als kleine Modulanlage mit zusätzlichen Streckenmodulen
    - der Endbahnhof soll dann ggf. auch als Durchgangsbahnhof fungieren können
    - da ich nach über 10 Jahren Vorbild-Modulerei mich nur sehr schwer an den Gedanken gewöhnen konnte/wollte, auf meiner Anlage dann stino Bausätze von Auhagen stehen zu sehen, war als Bahnhof zuerst Neuhausen/Erzg. angedacht, allerdings ist der für den Hobbyraum bei annähernd maßstäblicher Umsetzung doch deutlich zu groß... sehr schade
    - momentan ist der Bf. Großhartmannsdorf der Favorit
    - Landschaft könnte/soll im Erzgebirge liegen
    - im SB Weichen EW2 (Platzgewinn durch EW1 wäre wohl minimal), Betriebssicherheit geht mir da vor
    - im sichtbaren Bereich EW2, evtl. sogar EW3
    - Steigung 2-2,5 % (auf keinen Fall mehr als 3%)


    Nachfolgend einige Pläne dazu (der Bf. ist nicht ausgeplant und diente nur als Platzhalter)...


    V01



    V02



    Leider zeigten bereits die ersten detaillierten Planungen, dass bei einer Kompaktanlage zu viele Kompromisse einzugehen wären, weshalb wir das Projekt zu Gunsten unseres stets vorhandenen "Plan B" in die Tonne getreten haben. Doch dazu in Kürze mehr...

    Gruß Tom


  • Hallo Frank,
    die L-Anlage war schon als transportable Segmente gedacht, da wir ja auf Ausstellungen unserer IG damit teilnehmen wollten. Allerdings ist das Projekt "Kompaktanlage" komplett ad acta gelegt, wie es weitergeht, folgt in Kürze zu unserem Plan B... :05:

    Gruß Tom


  • Sodele, nachdem wir unter Abwägung aller Vor- und noch mehr Nachteile entschieden haben, den Plan einer Segmentanlage aufzugeben, greift nun der bisher immer schon vorhandene Plan B...


    Seit ich 2004 zu den Modulbahnern (in H0e) gewechselt bin, hat sich für mich eine völlig neue Sichtweise auf das Hobby Moba ergeben, welche ich auch nicht mehr missen möchte. Daher war "Plan B" permanent vorhanden und sollte eigentlich erst nach dem Bau der angedachten Segmentanlage greifen. Nun habe ich die ursprünglichen Überlegungen dazu leicht variiert und auf das jetzt zur Verfügung stehende Hobbyzimmer angepasst, in nächster Zeit folgen nun noch die detaillierten Planungen...
    Das ursprünglich angedachte Konzept mit einer TT-Anlage sah immer vor, mit der IG damit an Ausstellungen teilzunehmen. Ein Durchgangsbahnhof als zentrales Motiv mit links und rechts anschließenden Bogenmodulen, die hinter einer Kulisse in einem von beiden Seiten befahrbaren FY zusammenlaufen. Thema soll nach wie vor die DR um 1970 herum sein mit eingleisiger Strecke und Nebenbahncharakter tragen. Und damit auf Ausstellungen auch einmal eine personelle Flaute problemlos überbrückt werden kann, sollen die Module von Beginn an mit allen nötigen Digitalkomponenten ausgestattet werden, um die dann geschlossene Anlage auch automatisch mit TC steuern zu können.
    Von H0e war ich bisher Module mit 40 cm Breite nach Norm gewöhnt, die bei TT vorhandenen Normen mit 50 cm Breite sind mir eigentlich erst einmal etwas zu viel, auch wenn sie für die Gestaltung deutlich mehr Spielraum bieten. Eine Alternative wäre die Nutzung der in unserer IG bereits genutzten H0e-Norm , aber das ist noch offen. Auch sind mir die großen Radien ein Dorn im Auge und da wird es definitiv eine Anpassung auf kleinere geben, wohl um die 700 mm.


    In einem ersten Schritt habe ich die Module mal versucht, im Hobbyzimmer unterzubringen...


    Selbst mit einem R700 werden die Bogenmodule für das Zimmer zu groß und der für Ausstellungen angedachte Bahnhof zu lang.


    Deshalb wird es für das Hobbyzimmer vermutlich ein zusätzlich einsetzbares Modulteil für den Bahnhof geben und in der hinteren linken Ecke ein fest im Zimmer stationäres Eckmodul mit genau zugeschnittenen Maßen und R500.


    Theoretisch steht außerhalb des Hobbyzimmers ein 10 m langer Flur zur Verfügung, den man temporär ja mal "missbrauchen" könnte... :48:



    Weiter geht's in Kürze mit den ersten detaillierteren Planungen zum Modulbahnhof...

    Gruß Tom


  • Sodele, weiter geht's... :48:


    Irgendwann muss man ja mit den Detailplanungen anfangen, also habe ich mal den von mir favorisierten Bahnhof Großhartmannsdorf in WinTrack auf 2,70 m Länge gezeichnet. Im Gleisplanheft vom Sachsen-Report ist zwar ein originaler Plan von diesem Bahnhof mit allen möglichen Abmessungen drin, aber ausgerechnet die Bemaßung der Bahnhofsgleise ist nicht zu entziffern. :oops: Ich kann somit derzeit nicht genau sagen, um wie viel der Bahnhof eingekürzt ist...
    - Gleis 1 hat eine nutzbare Gleislänge von ca. 0,70 m
    - Gleis 2 hat ca. 1,10 m
    - Gleis 3 liegt bei ca. 1,35 m
    - es wurden nur EW3 verplant
    - die beiden äußeren Modulkästen sind 1 m breit
    - eigentlich ist der Bahnhof ein Endbahnhof, aber um mögliche Erweiterungen offen zu halten, wurde das rechte Gleisende genau auf FKTT-Normprofil gesetzt
    - links geht es dann in das anschließende Eckmodul ohne Normmaß


    Großhartmannsdorf


    Ein weiterer in Frage kommender Vorbildbahnhof ist Münchenbernsdorf, den ich ebenfalls mal in WinTrack eingegeben habe...


    Dummerweise gefällt mir momentan kein einziger dieser Bahnhöfe mehr, seit ich den Modulbahnhof Zillitzsch von einem Moba-Kollegen auf Bildern gesehen habe. Diesen habe ich mir nun "geklaut" und auf meine Platzverhältnisse etwas verkleinert sowie mehrere Varianten (ausschließlich mit EW2) davon erstellt...


    V01


    V02


    V03


    V04


    V05


    V06


    V07


    V08


    V09


    V10


    Momentan fallen mir zwar immer wieder neue "Flausen" ein und so recht konnte ich mich bei dem ganzen Für und Wider noch nicht festlegen, aber mit V01 gibt es schon einen kleinen Favorit...

    Gruß Tom


  • Mensch Nika,


    da hast du dich aber ans Werk gemacht und präsentierst uns nun so viele Pläne auf einmal....aber nach dem zehnten weiß ich schon gar nicht mehr wie der erste aussah!!!
    Aber rein vom optischen her, würde ich immer ein Plan mit DKW bevorzugen anstelle einer doppelten Weichenverbindung...
    So nun muss ich mir aber die anderen Pläne nochmals genauer anschauen

    Fertig werden!
    Erik

  • Seltsamer Bahnhofsname "Zillitzsch" das ist. :48:


    Also mir gefällt V01 am besten, aber woran das wohl liegt? :gruebel:


    Aber versuche mal das unterste Gleis in dem Schwung vom Entwurf Großhartmannsdorf, oberstes Gleis, einzuplanen. Ich denke das lockert noch etwas diese Parallelität auf, die ich hier jeden Tag sehen muss.

    Gruß Uwe

    Roco Z21, Roco-WLAN-Maus, Rocrail

  • Moin Nika,


    Der Uwe meinte, man solle das leicht geschwungene Abstellgleis aus Großhartmannsdorf (rechts unten) auf den Plan V01 anwenden, damit der Plan nicht allzu parallel daherkommt. So habe ich das zumindest vertstanden.

    Fertig werden!
    Erik

  • @ Frank,
    theoretisch befindet sich oberhalb des ersten Gleises eine lange Ladestraße, an die auch die Rampe dann anschließt. Ich konnte das Symbol für die Rampe in WinTrack nur nicht richtig herum spiegeln, ging bei diesem Symbol einfach nicht und liegt daher im Bild falsch herum. Der Straßenanschluss würde also eher oberhalb vom Gleis liegen...



    @ Uwe,
    axo, Du meinst also den Abstand zwischen den beiden unteren Gleisen etwas vergrößern? :gruebel:

    Gruß Tom


  • Im Entwurf Großhartmannsdorf sieht es wie ein schön lang gezogener Bogen aus und dadurch wird dann auch der Abstand größer.
    Dadurch sollte eventuell die Weiche zum Lokschuppen etwas nach rechts versetzt sein, was am LS etwas mehr Platz schafft. Kohlebansen dann noch oben verschieben, ans gerade Lokschuppengleis.
    Im Original in Münchenbernsdorf war dieser ebenfalls zwischen Bahnhofszufahrt und dem Lokkschuppengleis.

    Gruß Uwe

    Roco Z21, Roco-WLAN-Maus, Rocrail

  • Irgendwie nicht, kannst Du mir mal die 2 Dateien senden (Großhartmannsdorf und letzter Entwurf von meinem Abbild)?
    Muss da mal etwas testen, aber bitte als Version 11 gespeichert, sonst kann ich es nicht bearbeiten.

    Gruß Uwe

    Roco Z21, Roco-WLAN-Maus, Rocrail