• Hallo Forumsgemeinde,


    da ich nicht der Versuchung widerstehen konnte habe ich verschiedene Sachen bei Shapeways bestellt. Darunter auch zwei Gehäuse einer Lyd1.


    Eigentlich sollten sie als Beladung auf einem Wagen dienen... doch es wird wohl anders kommen...


    Derzeit sind beide bei Andre, der sie sicherlich schon behandelt hat (Ultraschallbad, etc.). Nun beginnt die Suche nach einem geeigneten Fahrwerk.


    MfG
    Matthias


    Da nicht alle wissen werden, um was für eine Lokomotive es sich handelt, mal ein Bild vom Vorbild.

  • Guten Morgen ,
    das Ultraschallbad hat sie hinter sich und auch die erste Primerbeschichtung .
    Jetzt sieht man erst die ganzen Strukturen vom Druck , na ja da bedeutet noch ein wenig Nacharbeit.
    Markoaufnahmen und Sonnenlicht sind doch so grausam...... :wink:
    Gruss aus Guben

  • Hallo ihr beiden,


    sieht doch gar nicht so schlecht aus, wenn man bedenkt wie klein das Teil ist, dann geht das von der Oberfläche schon in Ordnung.
    Interessant finde ich das diese Schmalspurlok wie eine Regelspurmaschine zwei Puffer hat.


    Habt ihr schon eine Idee wie ihr das Fahrwerk baut?


    Gruß Kristian

  • Hallöchen,


    ja das Fahrwerk. Hier gilt es nun etwas zu finden.


    Für eine vorbildgerechte Umsetzung müsste etwas mit 3 Achsen her. So in etwa eine V60 von Märklin Z. Nur wer hat hier mal die Maße? Ich konnte leider nichts finden.


    Oder wir machen ein 2-Achsen Lok daraus. Da fand ich schon den passenden Antrieb bei sb-Modellbau. Eigentlich für HOf: Fahrwerk 17,0 mm. Von den Maßen passt es 100 %.


    Gesamtlänge: 37,00 mm
    Höhe: 18,00 mm


    Beim Modell mal schnell nachgemessen:
    Breite 13,00 mm
    Länge: 37,00 mm
    Höhe: 14,00 mm (bei freiem Durchblick im Führerhaus)


    MfG
    Matthias

  • Vergesst besser die kleinen Z Fahrwerke, die laufen unter aller Sau :05:
    Beser gleich was konstruieren, geht so schwer nicht und läuft allemal besser als der Märklin Murks.
    Die neueren Konstruktionen von denen laufen ja gut, aber die alten, wie z.B. die V60 oder die 89er, die gehen gar nicht...
    Ich hatte mich mit solchen Fahrwerksbauten auch erste etwas schwer getan, aber das geht eigentlich gar nicht soooo schwer zu bewerkstelligen.

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/
  • Nee, das geht schon.
    Man muss ja nicht unbedingt mit Modul 0,1 oder kleiner arbeiten :lol1:
    Die Zahnräder vom Car System in Modul 0,3, 0,2 oder 0,16, die gehen da auch schon recht gut und lasssen sich bestens verarbeiten.
    Bei meinen Fahrgestellen für die Autos geht das ja auch ohne nenneneswerte Probleme.
    Mach einfach eine Art "Legespiel" mit den Zahnrädern auf ein Stück Plaste o.ä., dass die Achsstände passen und dann die anderen Zwischenzahnräder dazulegen.
    Hernach die Achslöcher bohren und dann kaste die Maße abnehmen für den "richtigen" Bau der Rahmenteile.
    Ich baue dann den Rahmen meist erst aus Plaste und wenn das ordentlich funzt, dann aus Metall und das funzt recht gut auf diese Weise...


    Den Motor würde ich bestenfalls stehend im Führerhaus montieren, also zwischen den Zahnrädern bzw. daneben und dann über eine "Vorgelegewelle" an das eigentliche Getriebe weiterleiten...


    Mach am besten mal ne kleine Maßskizze von den "Inneren Werten" des kleinen Teilchens(also innere Seitenansicht und Ansicht von oben/unten) und ich schaue mal, was man von den Car System Sachen verarbeiten könnte.
    Preislich kommen wir da geschätzt auf ca. 10-15 Euro herum zuzüglich Motor für ... ca. 10 Euro...


    Interessant wäre auch zu wissen, was an Maschinenpark bzw. Werkzeug zur Anfertigung des Fahrwerkes bei euch zur Verfügung steht, denn danach richtet sich dann die Fertigungstechnik bzw. das Konzept für den Antrieb.
    Eigentlich sollte eine gute Ständerbohrmaschine und das übliche Werkzeug, wie Feilen, Säge, div. Bohrer/Fräser und was an Lötzeug schon genügen.
    Ne kleine Fräse wäre der Sache nat. sehr dienlich :05:

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/
  • Zitat von Toni

    Preislich kommen wir da geschätzt auf ca. 10-15 Euro herum zuzüglich Motor für ... ca. 10 Euro...


    Das korrigiere ich mal etwas nach oben :05:
    Wir benötigen ja noch die Radsätze einer Z 50er. Die von der 24er/78er wären in der richtigen Größe, stoßen aber durch die Spurkränze bei dem engem Achstand aneinander bzw. schleifen aneinander.
    Das geht also nur ne Nummer kleiner :05:
    Aber eine gebrauchet 89er in Spur Z ist schon mal ne gute Basis für das umzufrokelnde Fahrgestell....

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/
  • Also spontan gesagt, beides :05:
    Wenn ich einigermaßen passende Fahrwerke zum umfrokeln habe, dann wird nur duch Tausch von einzelnen Teilen, wie z.B. Motor und div. Záhnräder, nur angepasst bzw. ausprobiert, bis es so läuft, wie gewünscht.
    Wenn man das Fahrwerk selber bauen muss, dann kann man auch gleich richtig arbeiten und berechnen.
    Da ja die NEM die Vmax recht hoch angesetzt hat und das Sprektrum bis "Vollgas" ja eh nur "untenrum" genutzt wird, da ist das recht weit gefächert.
    So genau muss man dann auch wieder nicht berechnen, wenn da mal 100 oder 200 Umdrehungen zuviel sind, das wird dann einfach mit der Betriebsspannung reguliert :05:
    Aber theoretisch kann man das auch ganz genau machen, so man verlässliche Drehzahlangaben der Motoren hat.


    Zahnräder und Motoren gibts bei den bekannten Anbietern für den Mikromodellbau und ich beziehe meine in letzter Zeit zumeist von Lemo Solar, die haben ein weiiiit gefächertes und preislich moderates Angebot an Motoren und Zahnrädern für unsere Zwecke.


    Motor, das Stichwort.


    MicMatti

    Mit welcher Spannung ist denn angedacht, zu fahren?
    Danach richtet sich die Wahl der Motoren.
    Daher auch dieses ...

    Zitat von Toni


    Mach am besten mal ne kleine Maßskizze von den "Inneren Werten" des kleinen Teilchens(also innere Seitenansicht und Ansicht von oben/unten) und ich schaue mal, was man von den Car System Sachen verarbeiten könnte.


    Ich hab da vor einiger Zeit mal ein "herumlungerndes 89er Fahrwerk" aus der Bastelkiste bis auf "einige Kleinigkeiten"(ist quasi schon fast fertig :lol1: ) so halbwegs hergerichtet.
    Die Radsätze stammen von der 50er in Z, weil die von einer 24er bzw. 78er zu groß sind und die hier gehen recht gut dafür. Einfach nur tauschen.(das gute Mittelmaß wäre genau richtig, gibts aber leider nich)
    Es ist eigentlich so für den (Weiter-) Bau meiner HF110 C gedacht, könnte aber in dieser Form und mit anders anzubringendem Motor auch was für das Diesellokomotivchen werden :05:


    Bilder kommen gleich, muss die erst mal dem Datenträger entlocken :05:


    So, Ansicht zusammen als Vergleich, oben orignial unten umgefrokelt ...

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/

    Einmal editiert, zuletzt von Toni ()

  • Hallo Toni,


    ersteinmal vorab ein großes Dankeschön!


    Nun ist es ja schon fast ein Forumsprojekt....


    Das umfrisierte Fahrwerk schaut schon einmal sehr gefällig aus. Ich habe nur nicht gerade das Modell zur Hand, um Dir sagen zu können welche Höhe wir für den Motor im Führerstandsraum hätten. Die anderen Maße sind:



    Breite: 13,00 mm
    Länge: 37,00 mm
    Höhe: 14,00 mm


    Mit der Spannung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich denke mal (da vieles von Märklin Z adaptiert wird) wird es wohl in diese Richtung gehen.


    MfG
    Matthias

  • Naja, es eilt ja nicht mit der Bemaßung...
    Ist nur für die weitere Planung insofern interessant, dass man dann genauer mit den Maßen für die Fahrwerksteile bzw. der Grundplatte fürs Gehäuse rechnen kann.
    Interssant sind da wirklich die Innenmaße. (die äußeren Abmaße hat man ja auf den Maßzeichnungen vom Original zur Hand :05: )


    Wenn es nicht unbedingt 12V Moba Motoren sein sollen, dann gibts im Mikromodellbausektor nämlich kleine Motoren, die da überall und in fast jeder Einbaulage reingequetscht werden können.
    Das geht im Durchmesser von 4mm, 6mm, 7mm, 9mm, 10mm und 12mm in den verschiedensten Längen zwischen ca. 8mm bis etwa 15mm, mit Betriebsspannungen zwischen 1,0 bis z.T. auch schon 8 bzw. 10V... für relativ kleines Geld.


    Auf alle Fälle läuft es auf den Umbau der Märklinfahrwerke mit anderen Motoren hinaus oder auf kompletten Neu-/Eigenbau, denn die original Z Fahrwerke in dieser Größenordnung laufen nicht wirklich befriedigend.
    Das besonders im unterem Geschwindigkeitsbereich, der ja für unsere Zwecke schon eher interessant ist :05:
    Bei den größeren Loks in Z schaut es da schon besser aus, die können auch ohne "elektronische Helferlein" ganz langsam...

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/
  • Also ich habe mal nachgemessen...
    Wenn man das Cahssis der 89er in Z verwendet, dann benötigt man bei liegend montiertem Motor etwa 12-13mm von Achsmitte (also ca. Unterkannte der Einstiege) nach oben. Würde das noch unter die Motorvorbauten passen?
    Wenn ja, dann ist die Frage Antrieb schon fast geklärt :05:

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/
  • Also mir gefallen beide sehr gut.
    Aber besonders erstaunt bin ich über die Oberfläche, die wirkt auf den Fotos schön glatt.
    Das habt ihr sehr gut hinbekommen! :gut:

  • Also ich habe mal auf mein HF110C Fahrwerk einen 7mm Motor vom Car System draufgepappt und damit läuft das schon zwischen 0,8V und 2,5v recht ordentlich.
    Das ist zwar für die Moba zu wenig an Spannung, aber mit einem entsprechendem Maxxon oder Fauli in der Größe und mit 8-12 V Betriebsspannung sollte dessen Regelbereich das jetztige Fahrverhalten auch unter gebräuchlichen Spannungsbedingungen der Moba möglich machen.
    Leider wird es dann nicht mehr ganz so preiswert, da die Motoren ja doch ein klein wenig mehr an Zahlungsmittel auf den Plan rufen, der da beim Kauf investiert werden muss :11:


    Das zusammengefrokelte Provisorium schaut in etwa so aus... (nur halt mit Tenderfahrgestell)
    da, wo am Fahrwerk im letztem Bild der rote Punkt ist, da muss bei der Ldy1 dann nur noch eine Bohrung für die Achslagerung der Blindwelle rein...
    Geht zwar ganz knapp an der Verschraubung vorbei, aber es passt.
    Müsste sich dann nur einer finden, der die Kuppelstangen mal eben ätzt :05:

    NeTTe Grüße vom Toni


    https://tt-modellbahnforum.de/index.php?attachment/5369-b%C3%A4rchen-gif/