Die Baureihe 83.10 DR

  • Also ich hab da wieder mal so ein Kribbeln in den Fingern gehabt und sogar mal etwas Zeit gefunden, weiter zu bauen... :hurra:
    Ganz so "naggisch" schaut sie nun nicht mehr aus.

    Zitat von Toni


    Die Kesselleitungen und Sandfallrohre und noch paar Kleinigkeiten sind zwar schon gemacht worden, aber sonst steht sie leider noch in meinem "Verschlimmbesserungswerk" herum, so wie ich dazumal aufgehört hatte. :11:
    Fahren kann sie aber immerhin recht ordentlich und ich hoffe, das Teil wird auch in absehbarer Zeit (was für Insider :lol1: ) mal fertig :48:


    Die Leitungen am Kessel sind alle angebracht (so ich es nach vielen Fotos richtig ersehen konnte ... sind da ja bei den verschiedenen Baulosen und durch div. Umbauten bzw. Reparaturen über die Jahre gar viele Veränderungen in Details anzutreffen), weil gute Bilder mit entsprechenden Details trotz der beiden sehr guten Bücher zur Lok und auch noch 2 Zeitschriften zur Baureihe leider eher spärlich zu finden sind.
    Da hat man sich auf eine Lok eingeschossen und sucht ein Detailbild... findet genau dieses Detail aber nur auf einem Bild an einer anderen Lok und dort sind dann z.B. einige andere Anbauten schon wieder ganz anders verbaut...
    Naja, sie ist eh mit einigen Kompromissen behaftet, da kann man wohl mal drüber weg sehen, wenn mal was nicht ganz soooo genau ist :05:
    Das Fahrwerk (die Beweglichkeit der Konstruktion habe ich von der Gützold 65er bzw. den 01er/03er von Tillig abgekupfert) hatte ich auch noch mal zerlegt und nun nimmt die Lok auch noch am hinteren Drehgestell den Strom mit ab und bekommt so nun von 6 Achsen ihre Spannungsversorgung, was sie sogar endlich auch über die 1er Weichen mit ihrer leidigen Plastikherzproblematik ohne zu stottern oder muckern drüber schleichen lässt... :hurra:
    So, ist nicht sooo viel neues, aber immerhin etwas und womöglich findet sich sogar nächstens mal wieder etwas Zeit und ich kann den Rest der Arbeiten am Fahrwerk und hinten die Platine für den Dekoder noch fertig machen.
    Sound und Qualm stehn ja auch noch irgendwo mit auf der Wunschliste :05:


    "Tante EDIT" meint:


    Die Farbe ist erst mal nur Grundierung, da wird hernach noch mal ordentlich drübergepustet :05:

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Hallo Freunde


    Lange gab es ja von dem Projekt nix mehr zu sehen.

    Die Tage habe ich sie mal wieder aus ihrer "Dunkelhaft", sprich dem Karton, geholt und musste feststellen, dass der Riemen von Bogusch sich in seine Bestandteile aufgelöst hat :wand::wand2::shock:


    Zum Tausch selbigen Riemens musste das Fahrwerk komplett zerlegt werden, um den neuen Riemen einzubauen.

    Sie fährt zwar nur wieder, macht aber seltsamerweise in Vorwärtsfahrt doch recht deutlich zu vernehmende Geräusche, was sie zuvor nicht tat.

    Weiß der Fuchs warum:700:, ich kann beim besten Willen die Ursache dafür nicht finden.:wand::evil:

    Das läuft wohl auf eine weitere Komplettzerlegung hinaus, um das heraus zu finden.... :roll:


    Aber.... einige Bilder vom Bau habe ich noch gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte.


    Erst mal die vom Gehäusebau...


    DSC04379.JPGDSC04378.JPGDSC04377.JPGDSC04376.JPGDSC04375.JPGDSC04374.JPGDSC04373.JPGDSC04372.JPGDSC04371.JPGDSC04370.JPG


    Vom Fahrwerk kommt gleich noch was nach...

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Sie fährt zwar nur wieder, macht aber seltsamerweise in Vorwärtsfahrt doch recht deutlich zu vernehmende Geräusche, was sie zuvor nicht tat.

    Weiß der Fuchs warum:700:, ich kann beim besten Willen die Ursache dafür nicht finden.:wand::evil:

    Das läuft wohl auf eine weitere Komplettzerlegung hinaus, um das heraus zu finden.... :roll:

    Ja, jetzt hat es mir dann doch keine Ruhe gelassen und ich habe die Lok noch einmal komplett zerlegt.

    Die Schneckenwelle liegt ordentlich, sie klappert nicht, kann auch nicht nach vorn und hinten rutschen.

    Die Räder sind ok, haben auch keine lockeren Zahnräder und die Achslager sind auch nicht ausgeschlagen, was dann die ungewollte Beweglichkeit der Achsen nach oben bzw. unten zur Folge hätte und eventuell das ratternde Geräusch hervorbringen könnte, weil die Zähne der Achszahnräder nicht ordentlich auf der Schnecke "kämmen" können...

    Immer wieder das selbe Problem.:wand:

    Rückwärts alles bestens und leise und vorwärts ratterts recht deutlich vernehmbar.:shock:

    :gruebel: Hat da wer eine Idee, woran das wohl liegen könnte (und vor allem so urplötzlich, weil sie ja zuvor in beiden Richtungen leise lief), ich weiß erst mal nicht weiter und habe keine Ahnung, was die Ursache sein könnte :nix:


    Sachdienliche Ratschläge und Hinweise sind sehr willkommen.

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Hallo Toni,


    die 83 ist schon eine interessante Maschine, :gut:

    bei deinen Fahrwerksproblemen kann ich leider nicht helfen, ob sich irgendwie das Gestänge verhakelt hat... :700:

    eine Idee zum neuen Fahrwerk habe ich, das von der neuen 55 von Piko müsste fast passen,

    vorausgesetzt Piko hat den unterschiedlichen Achsstand der Kuppelachsen außer Acht gelassen.


    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • Wenn sich das Geräusch auf eine bestimmte Stelle pro Radumdrehung diagnostizieren lässt, da würde ich auf eine defektes Zahnrad auf einem Radsatz tippe oder es klemmt was da drin, ein Plastekrümel.

    MfG Torsten
    Laut Statistik sind Fische die am wenigsten überfahrenen Tiere!:lol1:

  • Moin Torsten...


    Ja, das habe ich auch schon alles in Erwägung gezogen und kontrolliert.

    Alles i.O. und selbst mit abgebauter Steuerung lässt sich der Fehler nicht lokalisieren:11:

    Kann ja nur am Fahrwerk selbst liegen, der andere Antriebsstrang hin zum Motor läuft alles ordentlich und dort kann auch nix schleifen o.ä., weil der bis hin zum Treibriemen alles frei liegt und keine Möglichkeit hat, irgend etwas schleifend bzw. ratternd mit "zu bewegen"...

    Zahnräder sitzen alle fest auf den Achsen, Krümel o.ä. sind auch keine dabei und sonst ist auch alles säuberlich zusammenmontiert worden (das mehrmals) und zuvor lief ja alles ohne Geräusche ab, sehr leise und ruhig.

    Das ist ja das Problem, weil ich beim besten Willen nicht herausbekomme, warum es jetzt in Vorwärtsfahrt urplötzlich so rattert.:nix:

    Es klingt fast so, als wenn da irgend ein Zahnrad über die Zahnflanken der Schnecke springen würde.

    Aber das würde dann ja auch rückwärts irgend wie zu hören sein, weil dafür ja die Achslager etwas "ausgeschlagen" sein müssten, was sie nicht sind... es wurde damals ja ein komplett neuer Rahmen zur Umarbeitung dieses Fahrwerkteiles hergenommen.

    Wenn nicht die Arbeit wäre, die Radsätze bzw. deren Spurkränze abzudrehen, damit sie in die Achsstände passen, dann würde ich schnell mal alle Radsätze tauschen, um zu sehen, ob es doch eventuell daran liegt... da fehlt mir aber die Zeit für.


    Naja, wenn da mal wieder etwas mehr davon übrig ist, dann wird sie noch mal komplett zerlegt und ganz zur Not das vordere Fahrwerk noch mal neu gemacht in der Hoffnung, dass hernach alles wieder fein leise läuft.

    Das wäre zwar etwas :irre::crazy: :irr:verrückt, aber womöglich die einzige Lösung für das Problem.:11:


    Ralf, die Idee ist so schlecht nicht, nur die Finanzierung dafür, die wird wohl etwas "to much" sein ;)


    Sie läuft ja zumindest wieder, wenn mich auch die Geräuschkullisse etwas arg stört.

    Außerdem liegt da auch noch ein begonnenes Fahrwerk einer 66er DB Maschine herum, was ja auch erst mal noch fertig gebaut werden muss, wo wir wieder beim Thema freie Zeit dafür wären... :48:

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Hallo liebe "mit nach dem Fehler suchenden" Bastelfreunde


    Da ich ja im Moment an meiner 66er DB nicht so recht weiterkomme, habe ich mir noch mal die 83er vorgenommen.


    Ich glaube den Fehler endlich gefunden zu haben.:hurra:


    Kleine Ursache, aber ganz große Wirkung kann man da wohl sagen.:roll:


    In den eckigen Plastiklagern der Schneckenwelle sind ja 1mm Kugeln drinnen und die haben sich in das Lagermaterial eingearbeitet :shock:, so dass sich die Schneckenwelle ca. 0,8-1,0 mm hin und her bewegen konnte.

    Dadurch konnten sich auch die Schneckenwelle und die Lager selbst um dieses Maß bewegen und das vordere hat dies getan.

    Somit hat es am Zahnrad des ersten Radsatzes etwas geschliffen und dadurch hat es so gerattert.

    Das hintere Lager konnte sich zu dieser Bewegung scheinbar (noch) nicht entschließen und darum kam das Geräusch auch nur bei Vorwärtsfahrt zustande, weil die Schneckenwelle beim Eingriff der Zahnräder einem gewissen Dreh- bzw. Schubmoment entgegenwirken muss und dadurch in ihrer Lage horizontal bzw. in Fahrtrichtung nach hinten bewegt wurde und ihr die vordere Lagerschale brav folgte.

    Die Schneckenwelle wurde samt vorderen Lager nach hinten gezogen und so konnte das Plastikgehäuse des Lagers am Zahnrad des ersten Radsatzes schleifen.:wand:

    Vorher, also vorm Tausch des defekten Riemens für den Antrieb, hatte scheinbar das Fett die Lagerschalen in ihrem Sitz festgehalten und die Längstbewegung hat sich dadurch nicht negativ auswirken können, weil nur die Schneckenwelle selbst die Bewegung ausgeführt hatte.

    Beim originalen 81er Rahmen, der hierfür verwendet wurde, konnte das nicht passieren, da dort das Lager weit genug von Zahnrad weg ist/war... aber wie das bei umgefrokelten Sachen halt so ist...:roll:


    Das heißt nun, nach der 4. oder 5. Komplettzerlegung, die Lager ersetzen und hoffen, dass sich die neuen nicht gleich wieder so schnell einlaufen.

    Zur Not müssten dann die Lagergehäuse eben mal aus Messing o.ä. gefertigt werden, weil es in der Größe nur sehr schwerlich "Drucklager" zu beschaffen gibt, die auch die axiale Bewegung abkönnen und selbst wenn, dann nur zu "utopischen" Preisen.


    Naja, man hat ja sonst nix zu tun...;)


    Oder wie sagt man doch immer so schön...?

    "Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche" :lol1:

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Yeah,:hurra: sie schnurrt wieder leise wie ein Kätzchen und rollt nun in beide Richtungen sanft und ruhig dahin. :ok:

    Leider ist mir bei den ganzen Zerlegungsaktionen am Führerstands eine Einstiegsleiter abgebröselt :shock:, aber da ich ja eh für die 66er DB Ersatzteile von Gützold ordern muss...

    Womöglich findet sich sogar noch was in den Teilen der "Einzelteil 65er", die ich für den Bau meiner 66er DB verwurstet habe.

    Und... wie ich gerade festgestellt habe, der Lok fehlt immer noch die richtige Beschilderung ;)

    Also, gibt auch hier noch was zu tun...

    NeTTe Grüße vom Toni

  • Hallo Toni,



    hab mal schnell den Achsstand der Piko 55 gemessen,

    1.-2. 12,8 mm

    2.-3. 11,9 mm

    3.-4. 12,8 mm

    der Achsstand der 83 ist 1500 mm, also in TT sind das 12,5 mm,

    man könnte damit leben, zumal der Antrieb der Piko Lok wirklich gut abgestimmt ist....


    Gruß Ralf

    Servus aus der Oberpfalz , Ralf

  • Moin..


    Naja gut, knapp 1mm Unterschied zwischen den Achsabständen ist bzw. klingt zunächst erst mal nicht viel.

    Es macht sich aber optisch schon recht deutlich bemerkbar.

    Wenn man aber mal sieht, dass die erste und zweite Achse ja eh fast komplett von der Steuerung verdeckt wird und die dritte fast auch durch die Treibstange und die Gegenkurbel, dann kann man womöglich den etwas unterschiedlichen Abstand zur letzten Achse hin optisch verschmerzen.

    Kommt auf den Versuch an, zumal ja das Fahrwerk gut abgestimmt zu sein scheint.

    Einzig die Länge der Lok macht mir da Sorgen, weil die Überhänge vorn und hinten doch gewaltig sein werden und ohne irgend welche Tricks bezüglich Pufferbohlen und Kupplungen doch ganz schön heftig aus dem Gleis herausragen würden.

    Aber vielleicht kann man das eigentliche Fahrwerk ja auch irgendwie so bauen, dass es entsprechend ausschwenken kann und sich das nicht sooo dramatisch darstellen wird.

    Wie geschrieben, kommt auf den Versuch an...

    Und wirklich richtig sehen würde man die kleinen "Ungereimtheiten" ja eh nur auf Fotos, denn in Bewegung sollte man das gar nicht wahrnehmen können, denke ich mal...


    Na dann... mal frisch ans Werk.:ok:

    Ich bin gespannt, wie ein Flitzebogen (oder wie man auch gern mal zu "gut gebauten" Damen:48: sagt... "gespannt, wie ihre Bluse" ;)) auf das Ergebnis.


    Um die Beschaffung div. Ersatzteile der 65er (Tender, Windleitbleche, div. Pumpen und Leitungen und das Führerhaus z.B.) wirst Du aber wohl nicht umhin kommen... ;)

    Für die Steuerungsteile könnte man ja u.U. die von der Roco 80er oder so eine neue geätzte von der Tillig 81er nehmen.

    Für die Zylinder würde ich zumindest schon mal die der 80er favorisieren wollen.

    Schon mal wegen der besseren Optik im Vergleich zu denen der 81er von Tillig.


    Edit:


    Konzeptionell könnte man es ja schon so bauen, wie ich, da ja der gesamte Antrieb der 55er doch recht schmal baut und sich so auch ohne das "Drum" mit dem Riemenantrieb nebst Gelenkmechanik innerhalb des Gehäuses weit genug zur Seite bewegen kann/könnte, dass die Gelenkigkeit dabei herauskommt, um mit den Enden des Gehäuses/der Lok großteils innerhalb der Gleisbereiche zu bleiben...

    Wenn ich die Kohle für so ein Modell mal eben "übrig" hätte, dann würde ich das auch glatt mal versuchen.... aber die fehlt momentan gerade mal (wieder)etwas...

    NeTTe Grüße vom Toni